Anzeige

Das Baby ist 4,5 Monate alt - der Entwicklungsschub in der 19. Woche

Der Entwicklungssprung in der 19. Lebenswoche - das Baby ist 4,5 Monate alt - der 19-Wochen-Schub ist da!


Herr Ningel und Herr Nörgel packen KofferUm die 19. Woche herum (das entspricht einem Alter von 4 Monaten und 2 Wochen) werden unsere Kinder wieder einmal schwieriger. Sie schlafen deutlich schlechter, wollen nachts fast jede Stunde an die mütterliche Brust, weinen tagsüber sehr viel häufiger oder liegen wie nörglige kleine Omas und Opas auf der Decke und haben an allem und jedem etwas auszusetzen. Sie sind seeehr anhänglich und wollen eigentlich rund um die Uhr auf Mamas Arm getragen werden. Andere Menschen werden angstvoll angebrüllt, sie fremdeln.

Am schlimmsten ist eigentlich das Stillen - wenn ich nicht darauf vorbereitet gewesen wäre, dass es um den 4. Monat herum eine Stillkrise gibt, ich glaube, ich hätte aus Unwissenheit abgestillt. Meine Töchter waren beim Trinken sehr unruhig, oft haben sie die Brustwarze in den Mund genommen und angefangen zu trinken, haben aber dann keine Minute später losgelassen, um den Kopf irgendwo hin zu drehen und zu gucken. Sie waren super leicht ablenkbar und konnten sich gar nicht richtig aufs Trinken konzentrieren. Sie hatten aber weiterhin Hunger und wurden immer unruhiger und nöliger, versuchten wieder anzudocken, aber in ihrer Hast gelang es nicht. Puh!

Abhilfe schaffte das Stillen im Liegen in einem abgedunkelten Raum bzw., wenn ich unterwegs war, ein Tuch über Schulter und Kopf, so dass sie visuell nicht so abgelenkt waren. Zu dem Problem der Abgelenktheit hinzu kam, dass ich (wie fast alle Frauen in dieser Zeit) ein paar Tage lang zu wenig Milch hatte, da sich durch den Entwicklungsschub des Kindes der Milchbedarf sprunghaft erhöht. So kommt die Brust erstmal nicht mit der Produktion hinterher. Häufigeres Anlegen und Ruhe bewahren helfen aber dabei, diesen kurzfristigen Milchmangel zu überwinden, nach spätestens drei Tagen hat sich das Angebot dem Bedarf wieder angepasst. Nur nicht zufüttern in der Zeit, vertraut eurem Körper, der schafft das. Das Baby muss auch nicht hungern, wenn ihr jetzt alle Stunde beidseitig anlegt, kommt genug raus - später steigt ihr wieder um auf einen zwei- oder dreistündigen Rhythmus...

Ohne Frage, wir Eltern wissen bereits, was los ist: Herr Ningel und Herr Nörgel stehen vor unserer Tür. Und das Schlimmste - diesmal ziehen sie lange bei uns ein!

Wie lange dauert der Sprung? 


Fünf unendlich lange Wochen kann dieser Sprung laut van de Rijt dauern (ca. 14. - 19. Woche) (van de Rijt, 2005: 24). Bei uns waren es fast sechs und ich muss ehrlich sein: Diese Zeit hat mich fast um den Verstand gebracht. Ich mache keine Scherze. Ich dachte, ich werde nie wieder glücklich. Ständig nur unzufriedene Babys - mir ist fast die Decke auf den Kopf gefallen. 

Letzten Endes haben mich lange Spaziergänge durch den eiskalten, schneereichen Winter gerettet. Ich hatte immer eine Tochter in der Manduca und bin gelaufen, gelaufen, gelaufen, bis zum Coffeeshop. Bis dahin war das nörgelige Baby vor meinem Bauch eingeschlafen. Dann huschte ich schnell rein - mein Kaffee stand dank mitfühlender Barista meist schon bereit - denn länger als fünf Minuten durfte ich nicht verweilen, da meine Tochter sonst aufwachte und weinte. Wenn ich Glück hatte, gestatteten mir Herr Ningel und Herr Nörgel eine kurze Verschnaufpause auf der kalten Bank vor dem Coffeshop. Manchmal aber auch nicht. Dann regte sich das Baby, sobald ich saß, und ich sprang auf, um schnell weiterzulaufen und sie wieder in den Schlaf zu wiegen. Ich wollte alles, alles dafür tun, damit sie nur ja nicht zu schnell aufwachte und ich dann wieder ihr Genörgel in den Ohren hatte.
Baby schläft in der Manduca
Schlafen in der Manduca
Mir wurde in der Zeit übrigens ein Schrittzähler geschenkt: 30000 Schritte am Tag waren keine Seltenheit. Sollte ich nochmal ein Baby bekommen, werde ich in der Zeit Geocaching gehen, das verbindet das Spazieren wenigstens mit einem sinnvollen Ziel.

In diesem Entwicklungsschub nutzte ich übrigens das erste Mal mein persönliches Mantra ("Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten") - auch das half, die schwere Zeit irgendwie durchzustehen. 

Welchen Reifeprozess macht das Baby durch? 


Nach van de Rijt "springt" das Kind nun in die Welt der "Ereignisse". Nach dem letzten Schub konnte es - wir erinnern uns - fließende Übergänge im 12-Wochen-Schub von Mustern im 8-Wochen-Schub erkennen, jedoch nur einen fließenden Übergang, dann hielt es erst mal inne (vgl. van de Rijt, 2005: 123). Nun ist es in der Lage, eine Reihe von Mustern und fließenden Übergängen wahrzunehmen bzw. selbst zu erschaffen. Einen Ball, der vor ihm auf und ab springt, beobachtet es jetzt voller Vergnügen, denn es sieht nicht mehr nur "Ball oben. Ball unten. Ball oben. Ball unten." sondern erkennt nun den gesamten Vorgang als ein Ereignis. Wir Erwachsenen wissen bereits, dass das, was wir sehen, das Ereignis "springender Ball" ist, unser Baby lernt dies nun mit 19. Wochen (vgl. ebd. 2005: 125). 

Deshalb beobachten unsere Kinder in diesem Alter am allerliebsten uns, wie wir alltägliche Dinge tun: Das Umrühren der Suppe ist ein spannendes Ereignis. Das Kämmen der Haare ist ein faszinierendes Schauspiel. Das Mobile, das über dem Kopf hängt und sich im Wind bewegt, ist eine interessante Angelegenheit. Der Papa, der mit dem Staubsauger im Raum auf und ab läuft, wird zum aufregenden Abenteuer.

Motorisch frühe Kinder haben nun ihren Körper so weit unter Kontrolle, dass sie sich vom Rücken auf den Bauch drehen können. Wir erinnern uns - die Babys lernen, ein "Ereignis", also eine Abfolge von Mustern und Übergängen zwischen den Mustern, selbst zu erschaffen. Das Drehen auf den Bauch ist so ein Ereignis. Eine Abfolge von körperlichen Mustern (Beine nach oben werfen, Hüfte drehen, Rückenmuskeln anspannen etc.) müssen fließend ausgeführt werden, um den Körper herumzuwuchten (vgl. ebd., 2005: 131). 

Eine meiner Töchter schaffte dies tatsächlich sofort nach dem Sprung. Sie hatte sich vor dem Sprung bereits in einer Bewegung auf die Seite drehen können, es fehlten nur noch ein paar Millimeter, bis sie sich ganz gedreht hätte. Am Beginn des Schubs stellte sie ihre Bemühungen jedoch völlig ein. Sie drehte sich nicht einmal mehr auf die Seite, geschweige denn versuchte sie, sich weiter zu drehen. Nach exakt 6 Wochen wurde sie von einem auf den anderen Tag wieder gut gelaunt - und drehte sich komplett auf den Bauch als hätte sie nie etwas anderes getan. Dort lag sie dann und war sehr stolz auf sich.

Meine andere Tochter wartete übrigens mit dem Drehen vom Rücken auf den Bauch bis zu ihrem sechsten Monat - also keine Panik, wenn eure Kinder nicht gleich nach diesem Sprung ihre neu erworbenen Fähigkeiten ausprobieren. Sie sind dann eben an anderen Dingen interessiert. Besagte Tochter zum Beispiel lag lieber auf dem Rücken und brabbelte kurze Abfolgen von Vokalen und Konsonanten vor sich hin. Meine motorisch frühe Tochter hat das in diesem Alter nie gemacht. 

Einige wenige Babys schaffen es übrigens nach kurzer Zeit (ein paar Wochen) auch, sich wieder zurückzudrehen. Es ist aber nicht ungewöhnlich, wenn sie dies nicht sofort tun. Was habe ich mir für Gedanken gemacht, weil meine motorisch fitte Tochter es einfach nicht schaffte, sich wieder vom Bauch zurück auf den Rücken zu drehen. Erst mit sage und schreibe 11 Monaten gelang es ihr dann. Mittlerweile weiß ich, dass das völlig im Rahmen ist.


Die meisten Kinder können nun Gegenstände bewusst greifen und diese mit den Händen untersuchen. Da sie durch den Sprung ihren Körper noch weiter unter Kontrolle bekommen haben (also die neuronalen Anlagen für motorische "Ereignisse" angelegt wurden), können sie nun geschmeidig z.B. eine Rassel vom Boden aufheben, rasseln, von einer in die andere Hand geben und dann in den Mund stecken (vgl. ebd., 2005: 127).

Sprachmotorisch geht es in der Welt der Ereignisse um das Produzieren neuer Laute in einer Abfolge, die fast wie ganze Sätze klingen. Babys mögen es jetzt ganz besonders, den Brei, den sie nun zumeist bereits beigefüttert bekommen, auszuprusten. Pfffffffffff....und schon hat Mama Pastinake im Gesicht und das Kind freut sich ein Loch in den Bauch. "Abgewöhnen" kann man ihm diesen Entwicklungsschritt nicht. Es ist auch nur eine kurze Phase, insofern gilt das Motto: "Augen zu und durch." Vielleicht ist es ratsam, in dieser Zeit keine besonders teuren Blusen oder Anzüge anzuziehen (vgl ebd., 2005: 1289).

Kognitiv hat sich in diesem Sprung eine Menge getan. Ganz besonders faszinierend fand ich, dass unsere Babys nun die geistige Fähigkeit entwickelt haben, zu verstehen, dass ein Spielzeug weiter existiert, auch wenn es nicht mehr ganz zu sehen ist. Sie beginnen, nach ihren Sachen zu suchen, wenn diese zum Beispiel durch eine Windel halb verdeckt sind oder vor ihren Augen zugedeckt werden. Sie ziehen dann an der Windel, um das Spielzeug aufzudecken.

Wenn man sein Baby nun  öfter mit seinem Namen anspricht, reagiert es übrigens bald darauf, denn es fängt an, einzelne Wörter zu verstehen und mit dem Abbild des Gegenstandes kognitiv zu verbinden. Das ist nicht nur sein eigener Name, sondern auch andere oft gebrauchte Wörter wie Teddy, Ball, Mama oder Papa. Sind diese häufig an einem bestimmten Ort zu finden, guckt das Baby interessiert dort hin, wenn der Name des Gegenstandes fällt (vgl. ebd. 2005: 138).

Hinweis: Sollte dein Baby all diese Sachen noch nicht machen, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Nach diesem Sprung sind zwar die neuronalen Anlagen für diese Fähigkeiten gelegt, aber wann diese durchbrechen und ausgeführt werden, entscheidet allein das Kind selbst. Also nicht ungeduldig werden - es wird kommen, sei es morgen oder in ein paar Monaten.

Beliebte Spiele mit 4,5 Monaten 


Wie ich schon in den vorangegangenen Texten betonte, brauchen unsere Kinder keine spezielle Förderung, da sich die natürlichen Bedürfnisse und Wünsche immer ihren Weg von selbst bahnen, wenn dem Kind die Freiheit gewährt wird, diese auszuleben. Man kann aber selbstverständlich als Elternteil seine Spiele so anpassen, dass sie zu dem jeweiligen kognitiven Entwicklungsschub passen.

Ab diesem Sprung beschäftigen sich unsere Kinder sehr gern mit sogenannten Activity Centern. Bei den meisten liegen die Kinder auf dem Rücken darunter und versuchen, die oben hängenden Gegenstände zu greifen. Besonders qualitativ hochwertig sind die Holz-Spieltrapeze von Hess oder Heimess.  

Um aber die Bauchlage zu üben und den Stützapparat zu trainieren ist es sinnvoll, auch ein Spieltrapez zu haben bei dem das Kind auch in Bauchlage genügend Spielmöglichkeiten findet. Es gibt verschiedene Modellle, die sich am Babybett befestigen lassen, z. B. das Minitivity von Select oder die Modelle von Passi. Vielleicht habt ihr auf dem Flohmarkt Glück und findet noch ein älteres Modell von Fisher Price. Mit der darauf befindlichen Wählscheibe, den Schiebern und Glöckchen konnten sich meine Kinder wirklich intensiv beschäftigen.

Um dem Baby die Bauchlage etwas zu erleichtern, kann man ein dünnes Handtuch zusammenrollen und längs unter die Achseln und den Oberkörper des Babys platzieren. Noch lieber hat es das Kind, wenn man sich als Elternteil auf den Rücken legt und das Baby auf den Bauch auf sich drauf. Dann kann es ganz fasziniert und ohne viel Mühe in der Bauchlage in unser Gesicht gucken und dieses mit dem Händen untersuchen. Natürlich wird man dabei extrem vollgesabbert.... aber das erträgt man ja gern.

Auch ein einfacher Spiegel wird für unsere Babys nun zunehmend interessant: Hält man ihnen in Bauchlage einen Spiegel vor, wird das "fremde" Baby darin intensiv beobachtet und angefasst. Man kann sehr gut das Erstaunen und die Neugier unserer Kinder an den Augenbrauen ablesen. Guckt sie euch genau an: Hebt euer Baby für eine Sekunde die Augenbrauen (es sieht kurzzeitig erstaunt aus), ist seine Aufmerksamkeit gerade auf dem Höhepunkt, das Spiel macht ihm sehr viel Spaß.


Versteckspiele mit Mama und Papa gehören in diesem Alter zu den Höhepunkten des Babytages. Man kann eine dünne Mullwindel auf den Kopf des Babys legen, wenn es bei uns auf dem Schoß in en face Stellung sitzt. Automatisch wird es versuchen, diese wieder von seinem Kopf zu ziehen, auch, wenn es ihm schwer fällt und nicht immer gelingt. Wenn wir dabei lustig "Wo ist denn der/die ....?" rufen und das Herunterziehen des Tuches mit einem freudigen "Daaaaa!" begleiten, wird es bald merken, dass dies ein Spiel ist und immer wieder danach verlangen. Als Variation können die Eltern sich selbst oder ein Spielzeug verdecken und danach fragen. Auch das klassische "Kuckuck!" spielen mit den Händen macht Spaß und darf, wenn es nach unseren Babys geht, unendlich oft wiederholt werden. Immer beliebter werden Lieder und Reime, die mit bestimmten Bewegungen verbunden werden. Diese kann man sehr leicht immer beim Wickeln in den Alltag einfügen. Meine Kinder mochten besonders "Kommt ein Mann die Treppe rauf", "Kommt ein Mäuslein, baut ein Häuslein" und "Zehn kleine Zappelmänner". Es gibt aber unendlich viele dieser Fingerspiele - probiert einfach ein paar aus. 

© Snowqueen

Das Buch 


Cover Oh je ich wachseWer mehr über diesen und weitere Entwicklungssprünge wissen möchte, dem sei das Buch "Oje ich wachse" von Hetty von de Rijt, Frans X. Plooij und Regine Brams aus dem Goldmann-Verlag ans Herz gelegt. 

Dieser Blog-Artikel beruht ausschließlich auf dem obigen Buch von Hetty von de Rijt, Frans X. Plooij und Regine Brams, alle von mir referierten Inhalte sind darin wiederzufinden. 

Weitere Entwicklungssprünge


Die anderen Entwicklungssprünge findest Du hier:

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen oder weitergeholfen hat und Du unsere Arbeit gerne unterstützen möchtest, kannst Du das über den folgenden Button bei Paypal tun:

Kommentare:

  1. Vielen lieben Dank für Deine Beiträge zu den Entwicklungsschüben...mein Sohn ist gerade in der 22. Woche und ich fand es sehr erleichternd zu lesen, warum er sich vor kurzem so gebärdet hat- nun verhält er sich wirklich haargenau wie das Baby im Video, so spannend! Gaaaaaaaanz hilfreich finde ich Deine Tips für Spiele in den verschiedenen PHasen. Überhaupt, so vieles Nützliches, wie hier, habe ich keinem Babybuch gelesen.
    Und nett geschrieben, ich freue mich schon, die Entwicklung auch in deinen blogs weiterzuverfolgen. DANKE!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Toya, vielen Dank für deine netten Worte. Das höre ich natürlich gern. Ich schreibe gerade am nächsten Entwicklungssprung (47. Woche), der ist auch seeehr spannend!
      Liebe Grüße!

      Löschen
  2. Danke für diesen tollen Artikel. Meine Tochter befindet sich mitten in dem von Dir beschriebenen Schub. Jetzt ist mir einiges klar. Die letzten Tage haben mich ganz schön Nerven gekostet, aber jetzt weiß ich ja warum. Das tröstet etwas. Werde mir wohl doch das Buch "Oje, ich wachse zulegen" Es hat bei Amazon so viele schlechte Beertungen, deshalb habe ich mich bisher nicht getraut, es zu kaufen...Werde diesen Blog hier auf jeden Fall jetzt öfter lesen. Bookmark ist gesetzt!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Problem mit den Amazon-Bewertungen ist, dass die Leute das Buch teilweise missverstehen. Es wird da immer wieder gemeckert, dass völlig illusorische Entwicklungsschritte drin stünden und man total frustriert sei, wenn das Baby es dann nicht kann. Dabei sind Fähigkeiten aufgeführt, die das Kind könnten KÖNNTE - nicht MÜSSTE - es steht jedes Mal ganz deutlich da, dass diese Fähigkeiten in der Regel viel später kommen. Insofern lass Dich nicht abschrecken :-). Und vielen Dank fürs Lesen!

      Löschen
  3. Hi,

    Also mein Sohn ist gerade 14 Wochen alt geworden und ich dachte als das "Theater" von heute auf morgen losging erst ernsthaft er sei krank...

    Dank deiner tollen Seite weiß ich dass er völlig gesund ist. Das der Schub sooo lange dauern kann schreckt mich schon aber na ja es kommt ja der Sommer, also Baby ab in den Kinderwagen und los gehts !(da drin schreit er nämlich nicht ; ) ) .

    AntwortenLöschen
  4. Auch mir ging es besser nachdem ich deinen Artikel über den schub hier fand. Ich lese zwar auch das beschriebene Buch jedoch fehlte mir einfach mal ein erfahrungsbericht. Das es sich fast um den Verstand brachte fand ich gut und ehrlich,dachte schon ich wäre die einzige :-)))

    AntwortenLöschen
  5. Mein Sohn 19 Woche ist genauso wie beschrieben.nichts passt nur quängeln und ständig an die Brust. Er ist 1,5 Stunden munter dann wird er unruhig will an die Brust und schläft. Nach einer halben Stunde ist er munter und will wieder an die Brust und das jetzt schon seit einer Woche . auch in der Nacht ist es so - ich bin total verwirrt soll ich abstillen??? Es geht anderen wahrscheinlich auch so aber lange halt ich es nicht mehr aus!!!!


    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hab Geduld - bald hast Du es wahrscheinlich geschafft. Der Sprung ist ganz gemein... leider geht er auch gelegentlich nahtlos in den 26-Wochen-Sprung über.

      Abstillen wird jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Problem nicht lösen - er leidet ja keinen Hunger, sondern "an" einem Entwicklungssprung.

      Viel Tragen, viel Nähe und Zuversicht, dass es bald besser wird.

      Alles Gute!
      Danielle

      Löschen
  6. Danke für die klaren Worte. Meine Tochter steckt im vierten Wachstumsschub und ich denke ich werd irre! Sie wird demnächst 19 Wochen alt und ich bete (!), dass sie wieder normal wird. Ich denke auch schon, dass dieses Kind nie wieder glücklich sein wird.... Erst Koliken und gleich danach dieser Schub. Bei meinem Glück kommen danach die Zähne. Fragt man andere Mütter, ist bei denen alles immer super toll. Nur wenige trauen sich tatsächlich die harte Wahrheit zu sagen aber genau das ist doch so wichtig! So fühlt man sich nicht allein....

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank für deinen Kommentar! Wir freuen uns immer, wenn unsere Artikel wirklich helfen. Das Wissen, dass man nicht allein ist, tröstet manchmal schon sehr :-).

      Viele Grüße
      Danielle

      Löschen
  7. Ich habe auch das Buch. Einige Sachen haben mir bei dem Schub schon geholfen, aber so wie es hier steht, ist es nochmal besser und ich bin wieder etwas motiviert. Seit fast vier Wochen schläft meine Tochter nun sehr viel schlechter, hat andauernd hunger und quengelt unheimlich viel rum. In 4 Tagen wird sie 19 Wochen alt. Ichh hoffe also, dass es bald überstanden ist. Meine Brüste werden sich auch freuen :-) Das ständige Anlegen ist mittlerweile doch recht schmerzhaft geworden.
    Danke für deine Mühen, das alles zu schreiben.

    Achja, und spazieren gehen hilft bei meiner Tochter auch immer.

    AntwortenLöschen
  8. Hallo :-)
    Ich bzw wir befinden uns auch gerade in der Terror-Phase. Ich bin gerade so froh zu lesen, dass anscheinend alles normal und somit gut ist. Nachts jede Stunde wach werden und stillen oder in den Schlaf schuckeln; nur am meckern und wehe ich entferne mich nur mal kurz. Quengel-Bengel ist schon sein neuer Spitzname :-D
    Danke für diese tolle Seite, die ich seit seinem ersten schub hilfreich fand und noch immer finde. Toll und vor allem ehrlich geschrieben.
    Vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Verena

    AntwortenLöschen
  9. Ich lese euren Blog sooo gerne! Dieser Sprung dauerte Gott sei Dank nicht lange. Fing tatsächlich in der vierzehnten Woche an und hörte in der siebzehnten Woche wieder auf.
    Mit 18 Wochen drehte sich Madame auf dem Bauch und vier Tage später wieder auf den Rücken.
    Und so schnell können Babys mobil sein, während andere sich mit sechs Monaten noch nicht gedreht haben.

    AntwortenLöschen
  10. Was meinst Du mit "Stillkrise"? Bevor ich mir das selbst zurecht erklär frag ich lieber ;-)

    AntwortenLöschen
  11. Hi :) Ich bin so dankbar für deinen Artikel zum 19.Wochen Schub! Unsere Tochter ist exakt genauso, ich laufe hier wirklich schon Rinnen in den Boden, da sie nur im Tragetuch und bei Bewegung ruhig ist, hinsetzten? Keine Chance, sie macht mich wahnsinnig und von nachts fange ich besser nicht an (mal 1,5h am Stück schlafen wäre toll...) ;-) Puh ich bin froh, wenn sie da durch ist (heute ist Woche 20 und ich bete jeden Tag, dass sie es bald geschafft hat.

    Ganz liebe Grüße,
    Krokonine

    AntwortenLöschen
  12. Liebe Danielle,
    Bin ich froh, dass es eurem Blog gibt, sonst würde ich an mir und meinem Sohnemann verzweifel...Er ist jetzt 15 Wochen und z. Z. nur am nörgeln und quengeln. Selbst im TT oder in der Trage wird erst einmal wehement genörgelt. Weglegen bzw aus dem Zimmer gehen ist nicht möglich und teilweise bin ich echt am verzweifeln. Da hilft es doch sehr, wenn ich bei euch lese, dass ihr das gleiche "Problem" hattet. Nur wie soll man da nicht durchdrehen als Mutter? Ich habe auch das Gefühl, es meinem Kleinen in keiner Art und Weise recht machen zu können. Hoffentlich dauert dieser Schub nicht mehr allzu lange...
    Hast du noch ein paar Durchhalte-Tipps?
    LG Katharina

    AntwortenLöschen
  13. Vielleicht ist es euch nicht aufgefallen, aber ihr schreibt in diesem Artikel davon, dass "zumeist schon Brei beigefüttert wird" ... dabei setzt ihr euch in anderen Artikeln ja durchaus dafür ein lieber noch mit beikost zu warten und auf die Signale des Kindes zu achten...
    Ist nur eine Kleinigkeit, aber vielleicht könnte man das noch anpassen!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ist uns tatsächlich nicht aufgefallen. Vielen Dank! Wir werden es ändern. LG, Snowqueen

      Löschen
  14. Ach, ich finde euren Blog einfach wunderbar, dass muss ich mal sagen!
    Allerdings habe ich mal ein paar Fragen ;)
    Verstehe ich das richtig, dass der 19-Wochenschub schon in der 14ten Woche anfangen kann? ["Fünf unendlich lange Wochen kann dieser Sprung laut van de Rijt dauern (ca. 14. - 19. Woche) (van de Rijt, 2005: 24)."]
    Mein Kleiner ist erst in der 13ten Woche, allerdings wurde er an ET+18 (also fast 3 Wochen später) geholt - kann es sein, dass er da dann noch früher mit anfängt? Er hat nämlich seit etwa 3 Tagen ein paar neue Marotten entwickelt, die perfekt zu diesem Artikel hier passen...

    Macht auf jeden Fall weiter so mit eurem tollen Blog! ;)

    Ganz liebe Grüße,
    Lotti

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Lotti, ja, der Geburtstermin (zu früh, zu spät) verschiebt die Schubwochen tatsächlich!
      LG, Snowqueen

      Löschen
    2. Wow, vielen lieben Dank für die prompte Antwort :)
      Das erklärt tatsächlich so einiges, dass die 18 Tage (teilweise) noch dazu zu zählen sind ;)

      Liebe Grüße,
      Lotti

      Löschen
  15. Danke für diesen aufschlussreichen Artikel. Ich war schon am verzweifeln was Mini jetzt schon wieder hat... von jetzt auf gleich fängt sie an zu weinen und ein Spiel was gerade noch interessant war, ist eine Sekunde später ganz schrecklich und doof.
    Für mich ist die derzeitige nächtliche Unruhe mit am schlimmsten, weil ich selber kaum Schlaf bekomme. Und ich merke den erhöhten Milchbedarf auch bei mir selber, ich bin immoment so wahnsinnig hungrig.
    Das Mantra finde ich klasse, ich habe mir das auf den Spiegel geschrieben und es hilft mir über die ganz harten Momente hinweg. Alles Liebe, Jana

    AntwortenLöschen