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Das Baby ist ein Jahr alt - der Entwicklungsschub in der 55. Woche

Der Entwicklungssprung in der 55. Woche, das Kind ist ein Jahr und 3 Wochen alt - der 55-Wochen-Schub ist da!


Fräulein von Motz und TrotzUm die 55. Woche herum (mit etwa 12,5 Monaten) werden unsere Kinder wieder schwieriger - ein neuer Sprung steht bevor. Für uns alle überraschend wird in dieser Zeit Herrn Ningels und Herrn Nörgels Schwester geboren: Fräulein von Motz und Trotz!

Fräulein von Motz und Trotz hat mich mit ihrer Anwesenheit ziemlich überrumpelt, muss ich sagen. Wutanfälle mit 13 Monaten - davon hatte ich noch nie gehört. So früh soll das schon beginnen? Aber die Trotzphase kommt doch erst noch... später?! Leider blieb sie eine Weile, mit ihren Brüdern im Schlepptau. Nun wurde bei uns also nicht nur genölt und gemotzt, nein, es wurde sich auch wütend auf den Boden geworfen, mit den kleinen Füßchen aufgestampft und wie ein Löwe gebrüllt. Oh je.

Besonders auffällig fand ich in diesem Sprung die Essensverweigerung. Bei uns fing das schon mit dem ersten Geburtstag an. Meine Töchter wollten plötzlich nur noch Mini-Mengen essen und auch nicht mehr alles, was sie bisher gegessen hatten. Sie aßen so wenig, dass ich mir wirkliche Sorgen machte. Eigentlich wollten sie nur eins: mehr stillen! (Mutter)Milch ging eigentlich immer. Aus diesem Grund habe ich mir das Leben leicht gemacht und sie an die Brust gelassen. Ich hatte genug Milch und ich wusste, dass sie auch mit 13 Monaten noch alle erforderlichen Nährstoffe über die Muttermilchen aufnehmen können, insofern war es dann für mich nach einer Weile der (mütterlichen) Anpassung an die neue Esssituation auch okay so.

Schwerer zu ertragen fand ich die Schlafsituation. In diesem Sprung wachten meine Kinder gefühlt (und oft auch real) alle halbe Stunde auf, um nach mir zu suchen und verlangten vehement auch in der Nacht nach der Brust. Gab ich sie, schliefen sie sofort wieder ein, versuchte ich es mit einem Nuckel oder der Wasserflasche, trat Fräulein von Motz und Trotz in Aktion und zeigte mir, wie blöd sie das fand. Viele Eltern denken in dieser Zeit ans Abstillen und auch an die Ausquartierung ihres Kindes ins Kinderzimmer. Ich kann sie gut verstehen. Ich bin in diesem Sprung wirklich auf dem Zahnfleisch gekrochen und ich war nachts richtig, richtig doll genervt. Hinzu kamen auch noch diverse Zähne, die einschossen und meinen Töchtern zusätzlich Schmerzen bereiteten, so dass die Nächte für uns alle kein Spaß waren. Ich hielt mich fest an dem Gedanken, dass alles nur eine Phase ist. Nur eine Phase. Wirklich! Nur eine Phase! 

Wie lange dauert dieser Sprung? 


Nach van de Rijt beginnt der Sprung zwischen der 50. und 51. Woche und endet zwischen der 54. und 55. Woche (vgl. van de Rijt, 2005: 24). Bei den meisten Kindern dauert er zwischen vier und fünf Wochen, in seltenen Fällen bis zu sechs (vgl ebd, 2005: 260). Bei uns dauerte er vier Wochen. 

Welchen Reifeprozess macht das Kind durch? 


Laut van den Rijt treten unsere Kinder nach diesem Sprung nun in die Welt der "Programme" ein (vgl. ebd., 2005: 260). Bisher haben sie gelernt, dass "Ereignisse" in einer bestimmten "Reihenfolge" ablaufen, um zu funktionieren. In der Welt der Programme wird diese starre Reihenfolge aufgelöst. Man kann sich anziehen, indem man zuerst den Pullover und dann die Hose anzieht. Man kann aber auch mit der Hose beginnen und dann erst den Pullover anziehen. Auch das Aufräumen eines Zimmers ist ein Programm: man kann jedes mal eine andere Art und Weise des Einsammelns nutzen, trotzdem ist das Zimmer hinterher ordentlich. Viele Wege führen nach Rom - das lernen unsere Kinder nun (vgl. ebd., 2005: 260).


Leider bedeutet das auch, dass unsere Kinder nun vor allem beim Essen, anfangen ... nun ja... zu experimentieren. Haben sie einen Löffel Brei zum Beispiel selbständig in den Mund verfrachtet, haben sie nun die Wahl, was sie als nächstes tun können: Brei runterschlucken oder Brei ausspucken. Neuen Brei vom Löffel auf den Boden klatschen lassen oder neuen Brei in den Mund schieben. Den folgenden Bissen mit den Händen aus der Schüssel nehmen oder aber mit dem Löffel. Einen Schluck trinken oder lieber drei Schlucke oder das Wasser vielleicht doch eher ausspucken (vgl. ebd., 2005: 271). Unsere Kinder spielen mit dem Essen und das ist auch gut so. Sie müssen einfach noch lernen, welche Folgen ihre Entscheidungen haben und genügend Zeit und Raum bekommen, die Welt der "Programme" auszuprobieren und zu begreifen.

Das ist - zugegeben - für uns Eltern anstrengend und manchmal auch eklig, doch für die neuronalen Verschaltungen im Gehirn unserer Kinder immens wichtig. Deshalb lasst eure Kinder nach neuen Wegen suchen, in allen Bereichen und Programmen. Lasst sie die verschiedenen Möglichkeiten erst einmal durchspielen, ohne von Vornherein zu korrigieren und zu sagen: "Das macht man so nicht. Guck mal, so geht das". Unsere Kinder müssen auch mal scheitern dürfen, damit sie lernen, bei Problemen einfach die Taktik zu ändern und es nochmal zu probieren, statt gleich zu den Eltern zu gucken und darauf zu warten, dass die Probleme für sie von anderen gelöst werden.

Spannend ist, dass unsere Kinder nun auch in der Lage sind, eigene Programme zu starten. Euch wird auffallen, dass eure gerade noch so kleinen Babys nun anfangen, ihre eigenen Wünsche auf kreative Art zu zeigen. Freunde, die mit ihrer Tochter bei uns zu Besuch waren, wurden nach einer Weile von ihr immer wieder aufgefordert, doch nun endlich wieder zu gehen. Dafür zog die Kleine, die noch nicht sprechen konnte, ihre Eltern immer wieder zur Eingangstür und zeigte darauf. Als dies nichts half (wir verstanden zwar ihr Anliegen, wollten aber noch etwas quatschen), holte sie schonmal ihre Schuhe und bedeutete ihrer Mama, sie möge sie ihr doch bitte anziehen. Sie hat damit das Programm "Losgehen" gestartet, das ja tatsächlich normalerweise mit dem Anziehen der Schuhe und der Jacke und dem Durchschreiten der Haustür beginnt! Oft kommt es, wenn unsere Kinder eigene Programme starten, zu Missverständnissen mit den Eltern, da sie sich noch nicht verbal ausdrücken können.

Als wir einmal vom Spielplatz nach Hause laufen wollten, weil es Abendbrotzeit war, lief eine unserer Töchter - sie war 13 Monate alt - immer wieder in die falsche Richtung. Wir riefen sie und bedeuteten ihr, dass der Weg, den sie benutzen wollte, nicht zu uns nach Hause führt und wurden nach einer Weile sogar ärgerlich, weil sie nicht kam, sondern vehement immer in die andere Richtung strebte. Man hätte denken können, sie wolle uns mit Absicht ärgern. Da sie zu diesem Zeitpunkt schon gut gebärdete, fragte ich sie: "Wo willst du denn nur hin?" und sie antwortete in Zeichensprache: "Brot einkaufen!" - Tatsächlich war der Weg, den sie eingeschlagen hatte, der zum Bäcker. Wir waren vor ein paar Wochen schon einmal vom Spielplatz dorthin gelaufen, als wir nicht genügend Brot zuhause hatten. Daran erinnerte sie sich. Es hatte ihr gefallen und als sie das Wort "Abendbrot" hörte, wollte sie das Programm "Brot einkaufen - Brot essen" starten.

Kommt es zu Missverständnissen mit den Eltern, ist das Kind frustriert und bekommt oft einen kleinen Wutanfall. Da es den Blickwinkel von anderen noch nicht einnehmen kann, denkt es, die Eltern verstehen es absichtlich falsch. Es selbst weiß doch ganz genau, was es will, warum wissen es die Eltern nicht? Dass wir nicht in seinen Kopf hineinsehen können, weiß es noch nicht. Auch abwarten kann es noch nicht besonders lange, so dass es in solchen Situationen schnell unwirsch wird, quengelt und schließlich schreit. Wir Eltern sollten darauf mit Ruhe und Verständnis reagieren und versuchen, den Moment mit den Augen unseres Kindes zu betrachten. Es gibt eigentlich immer einen Grund für einen Wutanfall - manchmal erscheint er uns Erwachsenen nichtig, aber das heißt nicht, dass wir ihn deshalb nicht ernst nehmen sollten. Für unsere Kinder ist der Grund eines Wutanfalles bedeutungsvoll und sie fühlen sich unverstanden, wenn wir das Ganze mit einem "Ach, das ist doch nicht schlimm" abbügeln.

Da unsere Kinder jetzt auch Programme bei anderen erkennen können, kann es sein, dass sie für uns Eltern wie aus dem Nichts heraus anfangen zu bocken. Fräulein von Motz und Trotz lässt grüßen! Diese Wutanfälle sind meist darin begründet, dass sie zum Beispiel erkennen, dass Mama mit einem bestimmten Programm beginnt, auf das die Kinder gerade keine Lust haben. Wenn Mama die Schürze umbindet, heißt das, dass sie nun mit dem Programm "Kochen" beginnt und keine Zeit zum Spielen hat. Das ist sehr frustrierend. Oder Papa fängt an, seine Tasche zu packen und startet das Programm "Zur Arbeit gehen", aber das Kind möchte lieber, dass er noch da bleibt. Manchmal denken unsere Kinder nur, dass ein bestimmtes Programm gestartet wurde und wehren sich sofort dagegen, realisieren aber nicht, dass die Eltern dieses Programm gar nicht meinen. Wenn es zum Beispiel den Pullover ausgezogen bekommt, weil er nass ist, könnte das Kind denken, das Programm "Ins Bett gehen" wird gestartet, obwohl es noch helllichter Tag ist. Dann wird es für die Eltern völlig unerwartet wütend und wird vielleicht ausgeschimpft, weil es sich so aufführt.

Da unsere Kinder nun erkennen können, wenn wir mit einem Programm beschäftigt sind, können wir ihnen nun Schritt für Schritt beibringen, abzuwarten, bis wir das Programm beendet haben, z. B. wenn wir uns gerade die Hände waschen, das Kind aber gern ein Buch lesen möchte. Das Programm, das wir dabei beenden möchten, darf allerdings nicht zu lange sein. Am besten erst einmal nur ein paar Sekunden bis zu einer Minute. 

Achtung! Erhöhte Aufmerksamkeit gefragt! 


Unsere Kinder wissen nun ganz genau, wie der CD-Player oder das Radio angehen. Sie wissen auch, wie man an einem Lautstärkeregler dreht. Schon mehr als ein Kleinkind hat dabei einen Schreck fürs Leben und einen halben Hörsturz bekommen, als es die Lautstärke auf maximal gedreht und dann den CD Player angestellt hat! Knöpfe am Herd sollten nun unbedingt ebenfalls gesichert werden! 

Beliebte Spiele im Alter von etwa einem Jahr 


Nach van de Rijt erwacht in unseren Kindern nun das Interesse an Spielsachen, mit denen sie ein Programm nachspielen können (van de Rijt, 2005: 278ff). Ich kann das bestätigen. Meine Töchter spielten nun ausdauernd mit ihren Puppen. Diesen wurden die Windeln abgenommen und das "Windelwechsel"-Programm nachgespielt. Sie wischten den Po der Puppen mit  "Feuchttüchern" ab, taten so, als cremten sie den Po danach ein und dann wurde eine neue Windel umgebunden. Als Feuchttücher habe ich einfach Stofftaschentücher in eine echte Feuchttücherdose gelegt und sie zupften diese heraus. Die "Creme" bestand aus einer leeren und ausgewaschenen echten Cremedose. Als Windeln habe ich eine Packung echter Babywindeln in der kleinsten Größe gekauft. Wir hatten auch Puppenwindeln, von der Oma spendiert, aber diese waren erstens genauso teuer (ca. 10 Euro), zweitens waren weniger Windeln in der Packung und drittens waren sie weniger lang haltbar. Die Klettverschlüsse einer echten Babywindel kann man wirklich unendlich oft auf und zu machen, bei den Puppenwindeln gehen diese schon nach 3-4 Mal kaputt. Hat das Kind eine Babypuppe ab 44 cm Größe passen die echten Babywindeln problemlos. Auch echte Babykleidung sieht schöner aus und passt den Puppen ganz gut. Davon hat man ja normalerweise noch ein paar im Schrank und kann sie gleich nutzen.


Auch mit einer echten Zahnbürste und einer leeren und ausgewaschenen Zahnpastatube spielten meine Kinder super gern. Es wurde nicht nur den Puppen die Zähne geputzt, nein, auch an einem Lego-Duplo-Krokodil, das so schön den Mund aufmachen kann, wurde das Zahnputz-Programm nachgespielt.

Wer seinem Kind zum ersten Geburtstag eine Kinderküche geschenkt hat, sieht nach diesem Sprung, wie sie intensiv genutzt wird. Meine Töchter haben wirklich erstaunlich lange Suppen "gekocht", "Brote geschmiert" oder mit einem Kinder-Service Kaffee in Tassen eingeschenkt etc. Am günstigsten ist es übrigens, die Kinderküche in die echte Küche zu stellen (wenn man Platz hat), da unsere Kinder immer noch sehr gern in unserer Nähe spielen. Wenn dann der Papa das Mittag kocht, kann das Kind am selben Ort das gleiche "Programm" nachspielen.

Was für eine Kinderküche man kauft, ist eine Geschmacks- und Geldfrage. Von vielen Müttern wird die IKEA-Küche favorisiert. An ihr finde ich gut, dass die Herdplatten rot aufleuchten, wenn man einen Knopf drückt (leider mit Batterie betrieben, die schnell leer ist). Freunde von uns haben diese Küche, die wirklich alles beinhaltet, was so ein Kinderherz begehrt, mir persönlich aber ein wenig zu pastellfarbig und niedrig ist. Ihre Tochter spielt wirklich unglaublich gern damit. Qualitativ hochwertiges Holz hat diese Küche von Glückskäfer, die auch von beiden Seiten bespielbar ist und sogar den Spielanforderungen eines langen Kindergartentages gerecht wird. Ich persönlich würde abraten von Plastik-Spielküchen mit Geräuschen, es sei denn, man möchte sie im Garten aufstellen. Die Geräusche machen den Kindern zwar am Anfang durchaus Spaß, doch für die Eltern werden sie bald nervig. Ich finde auch, dass unsere Kinder phantasievoller spielen, wenn es nicht überall piept und zischt und brodelt. 

Pizza aus Filz gebasteltMeine Töchter haben von ihrem heiß geliebten Onkel eine ganze Reihe von Haba-Biofino-Essen geschenkt bekommen. In der Entwicklungsphase der "Programme" waren diese wirklich der Renner, weil gern das Brot schmieren etc. nachgeahmt wurde. Allerdings muss man sagen, dass nicht alle Produkte gleichwertig gut sind. Von der Qualität her natürlich schon, aber vom Spielwert unterscheiden sie sich durchaus. Uneingeschränkt empfehlen kann ich das Brot, die Brotscheiben, das Toast die Wurst, den Käse, die Butter, das Frühstückset, das Spiegelei, den Fisch, das Eis und die Pfannkuchen. Spieltechnisch nicht ganz optimal durchdacht fand ich die Pizza, weil da zu viele Kleinteile rumfliegen (der Käse etc.) und die Pizzateile auch nicht aneinander halten. Ich habe stattdessen mehrere kleinen Pizzaböden ausSalzteig hergestellt, darauf jeweils einen roten Kreis aus Bastelfilz als Tomatensauce gelegt, Paprikaringe aus festerem Filz ausgeschnitten (als Vorlage habe ich einen echten Paprikaring auf Pappe umrandet und als Schablone ausgeschnitten) und Champignons aus weißem Moosgummi ausgeschnitten (als Vorlage wieder einen echten aufgeschnittenen Pilz). Wurst und Käse habe ich aus den Haba-Sets benutzt bzw. als Mozzarella wieder aus weißem Moosgummi ausgeschnitten. Und weil ich gerade so schön im Bastelfieber war, habe ich auch gleich dicke Streifen aus gelbem, dünnen Filz ausgeschnitten als Nudeln, einen Nudelsaucen-Fleck aus rotem Filz, Rucola aus grünem Filz (hier wieder ein Natur-Rucola als Vorlage) und Plätzchen aus Salzteig hergestellt.

Nudeln und Sauce aus Filz gebasteltBei der Haba-Banane, die ich eigentlich sehr süß finde, fand ich sehr schade, dass die Schalen oben nicht mit Klett oder Magnet zusammengehalten werden. So ist die Banane immer in halbgeschältem Zustand.  Ebenfalls nur mäßig spieltauglich finde ich das Grillhähnchen (es können nur die Keulen abgenommen werden, sonst nichts), das Zitrus-Set (die Idee ist nett, aber beide Hälften ergeben zusammen keine runde Orange, sondern eine sehr unförmige. Da gibt es einfach besseres Schneideobst aus Holz!) und bei den Cornflakes hängen die "Flakes" an der "Milch" dran, da ist kreatives Spiel schlecht möglich.

Weitere Spielzeuge, mit denen man Haushaltsprogramme nachspielen kann sind Besen, Handfeger und Müllschippe, Staubsauger, Wischmopp, Staubtuch, Puppenstube etc. Besonders beliebt war bei einer meiner Töchter ein Portemonnaie. Sie hat sich immer meine Börse aus meiner Tasche stibitzt und diese dann unter Aufbietung aller Kräfte aufgepult. Da ich mir sowieso eine neue Börse kaufen wollte, habe ich die Alte für sie geleert und dann einige Plastikkarten und andere "Schätze" hineingepackt. Sie war sehr stolz darauf und es wird noch heute gern bespielt. 

Auch mit kleinen Autos, einer Parkgarage, Holzeisenbahn, Spielwerkzeug oder dem Lego Duplo Zoo können Programme gut nachgespielt werden. Ich habe mir sagen lassen, dass vor allem bei kleinen Jungs nichts über die Park-Garage geht. Meine Töchter spielten im Kindergarten auch gern damit (wenn sie denn mal von den Jungs rangelassen wurden). Mit dem Spiel-Werkzeug wurde bei uns gern das Dreirad oder Bobbycar "ganz gemacht", es reichten eigentlich schon ein Schraubendreher und eine Zange und schon waren meine Mädels eine halbe Stunde beschäftigt. Die Brio-Eisenbahn war bei uns irgendwie nicht der Hit, aber das weiß man einfach nie vorher. Manche Kinder spielen damit wirklich sehr ausdauernd und phantasievoll. Ab und zu wurde sie bei uns bespielt, vor allem wurden die kleinen Männchen in die Züge gesetzt und wieder rausgenommen. Lego Duplo war in der Zeit bei uns sehr begehrt. Natürlich noch nicht die Duplo-Steine (das Bauen kommt erst später), wohl aber die Tiere und die Menschen. Diese wurden gern aufgestellt und in Kategorien eingeteilt. Auch das Nachspielen von Szenen auf dem Spielplatz war sehr beliebt. Dazu habe ich mir, da es kein Duplo-Set zu dem Thema gibt, verschiedene Duplo-Teile zusammengesucht. Schaukel, Karussell, Wackelbrücke, Wippe, Dreirad und Rutsche findet man, wenn man Glück hat, billig bei Ebay oder auf dem Flohmarkt.

Die allermeisten Kinder finden auch Telefone spannend als Spielzeug. Ich habe mich lange gegen so ein "Bling-Bling"-Telefon gewehrt, bis ich dann eins gefunden habe, das meinem pädagogischen Blick standhielt: Das Ravensburger Ministeps Smart-Fon. Es sieht ansprechend aus, klingelt nicht zu laut und die Tierstimmen, Klingeltöne und Kinderlieder darauf sind nicht ganz so nervig, wie auf anderen. Auf einem Knopf "antwortet" sogar ein Mädchen mit "Hallo?", wenn man ihn drückt. Meine Töchter sind jetzt fast drei und spielen immer noch gern damit, die Anschaffung hat sich also definitiv gelohnt.

Mit dem Entwicklungssprung in die Welt der Programme ändern sich auch die Büchervorlieben unserer Kinder. Jetzt sind solche Bücher aktuell, in denen kleine Geschichten mit vielen Bildern nacherzählt werden. Bobo Siebenschläfer ist der absolute Klassiker dieses Genres und auch wenn die Bilder etwas seltsam gezeichnet sind, ist Bobo ein Muss! Doch, doch, glaubt es mir, eure Kinder werden Bobo lieben. Kleiner Tipp: Achtet darauf, die gebundene Ausgabe mit den farbigen Bildern zu kaufen, in dieser wurden die Bilder nochmal überarbeitet und sind viel besser zu erkennen. Die Paperbackausgaben sind eher nachlässig gezeichnet und haben nur wenige Farben, so dass es manchmal schwer ist, zu erkennen, was gemeint ist.

Bobo Siebenschläfer etwas ähnlich ist das Buch Schau mal an, was Paulchen kann. Auch hier gibt es kleine Bildergeschichten zu alltäglichen Situationen, die mit kurzen Sätzen versehen sind. Ich finde das Buch sehr viel schöner gezeichnet und Paulchen ist wirklich ein lieber Kerl, doch meine Töchter favorisierten trotzdem weiterhin Bobo...

Wenn euch das Puppenspiel liegt, könnt ihr ab jetzt euren Kindern auch kleine Geschichten vorspielen. Am besten eigenen sich einfach, kurze Geschichten aus dem Alltag, die nicht länger als drei Minuten sein dürfen (das ist die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Kleinkindes). 

© Snowqueen 

Das Buch 


Wer mehr über diesen und weitere Entwicklungssprünge wissen möchte, dem sei das Buch "Oje ich wachse" von Hetty von de Rijt, Frans X. Plooij und Regine Brams aus dem Goldmann-Verlag ans Herz gelegt.

Hinweis: Dieser Blog-Artikel beruht ausschließlich auf dem obigen Buch von Hetty von de Rijt, Frans X. Plooij und Regine Brams, alle von mir referierten Inhalte sind darin wiederzufinden. 

Weitere Entwicklungssprünge 


Die anderen Entwicklungssprünge findest Du hier: 
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Kommentare:

  1. Entschuldigung bitte, ...das kann ich wirklich nicht glauben, dass Ihre Töchter mit nicht einmal dreizehn Monaten Puppen die Windeln wechselten. Wo haben sie denn die Handgriffe jemals so ausführlich gesehen, außer an sich selbst erlebt, was die Kinder in diesem Alter meiner Ansicht nach doch in keinster Weise in die Lage versetzt, das - selbst kaum Gesehene - als Handelnde an einer Puppe durchzuführen. Dasselbe gilt für die das "intensive Nutzen" der Spielküche einschließlich Kaffee einschenken, das kommt mir mit kaum mehr als zwölf Monaten doch auch sehr unwahrscheinlich vor - oder sämtliche Kinder in meinem Umkreis hinken mit ihrer Entwicklung weit hinterher. "Suppe kochen"? Umrühren also? Bei der Nachahmung eines so komplexen Bewegungsablaufes liegt doch in dem Alter der Topf alle 15 Sekunden auf dem Boden. "Brot schmieren"? Die Kinder fangen gerade an, etwas erfolgreich auf die Gabel zu spießen, Löffeln ist dagegen noch recht heikel, was die Bewegungen beim Beladen und in den Mund stecken betrifft - wie kann man sich da bitte das "Brote schmieren" vorstellen? War eines der Kinder vielleicht durchaus älter als zwölfeinhalb Monate und letztlich der "führende Kopf" beim Windel- und Küchenspiel? Oder ist in der Erinnerung das Alter der Kinder etwas verzerrt?

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    1. Meine Töchter sind gleich alt. Ich habe diese So-tun-als-ob-Spiele dem Alter nach geordnet zuhause auf Video. Ich lade Sie herzlich ein, sich diese bei mir anzugucken. Ins Internet stellen möchte ich es mit Rücksicht auf die Privatsphäre meiner Kinder aber nicht. Dass meine Töchter in dem Alter so gespielt haben, während andere das (noch) nicht tun, ist nicht vetwunderlich - nach diesem Sprung sind lediglich die neuronalen Anlagen dafür im Gehirn eingerichtet. Wann ein Kind diese dann nutzt, ist individuell und hängt von den Vorlieben des Kindes ab.

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    2. Meine Tochter ist gerade 1 geworden und spielt solche Dinge auch schon seit einigen Wochen. Da wird die Puppe ins Bett gelegt, zugedeckt oder gefüttert, etc. Essen kochen genauso: Sie nimmt einen Topf, rührt, sagt dabei "Rühre, rühre", schüttet im Spiel etwas dazu und füttert es dann ihren Puppen / Kuscheltieren. Ich finde dieses Verhalten auch total typisch für das Alter. Ich habe auch Pädagogik studiert und in vielen Kitas gearbeitet und habe es dort auch so erlebt. Klar, einige Kinder sind da besonders weit, andere langsamer aber es ist wirklich nicht untypisch, dass in dem Alter so gespielt wird. Ich würde außerdem behaupten: Je fitter die Kinder in ihrer Kommunikation sind, desto ausgeprägter sind diese Spiele.

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  2. Ist zwar schon gut 1Jahr her,
    aber ich kann die Bloggerin da nur unterstützen.
    Meine Tochter (jetzt bald 13Monate,geboren am 13.12.2012) spielt auch ausgiebig mit ihrer Küche,"schlürft" die Suppe aus dem Topf,trinkt die "heisse schoki" aus der Tasse und "Wasser" aus den "gläsern".
    Legt das Törtchen auf den Teller und ab in den Backofen damit.Oder dem Papa in die Hand das er das Törtchen isst.
    Füttert ihre Puppe mit dem "Fläschchen" (wahlweise auch ihre "quakquak")
    Es ist sehr wohl möglich :)
    Sie spielt sehr viel nach,was wir ihr vormachen/vorleben.
    "Ding,Ding" macht unser Telefon und sagt man dies,geht sie zur Station,holt das Telefon und telefoniert (wahlweise legt sie es wieder auf die Station drauf,da es dann das gewünschte "Ding,Ding" macht)

    Nur weil andere Kinder das vllt nicht (oder noch nicht) tun,heisst es nicht das es
    andere nicht vllt eben doch tun.
    "Brote schmieren" sollte man sich vllt nicht so "perfekt" wie wir erwachsene das tun vorstellen....dennoch erkennt man sowas sicherlich ganz genau :)
    Wenn meine Tochter sich die "Haare kämmt" schaut es auch eher aus wie "Bürste auf den Kopf hämmern" dennoch spielt sie "Haare kämmen" nach und das erkennt man auch.

    LG

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  3. "Wenn meine Tochter sich die "Haare kämmt" schaut es auch eher aus wie "Bürste auf den Kopf hämmern" dennoch spielt sie "Haare kämmen" nach und das erkennt man auch."
    Ich musste gerade so lachen. Unsere Motte - fast 12 Monate - macht das genauso.

    Vielen Dank für den tollen Artikel! Unser kleiner Trotzkopf startet wohl jetzt gerade in diese Sprung-Phase und meinem Mann und mir stehen jetzt schon die Haare zu Berge ... *seufz*
    Ich habe bei der Szene mit den Windeln auch erstmal kurz überlegt, weil meine Tochter das noch nicht macht und ich mir es schwer vorstellen konnte. Allerdings macht sie dafür ganz andere Dinge, die ich auch nicht erwartet habe. Sie legt ihr Kuscheltier auf den Rücken und nimmt seine Füßchen hoch an ihren Mund. Hat ne Weile gedauert, bis ich erkannt habe was sie da tut.. sie gibt Küsschen auf die Füße!! :-o Das machen mein Mann und ich nämlich immer bei ihr beim Wickeln! <3 :-) so unglaublich süß!
    Das kommt dem ja schon ziemlich nahe :) Ich erkenne immer mehr von meinem Handeln in ihrem Tun <3

    Jedes Kind ist da anders. Die einen können das früher, die anderen jenes. Der Artikel hat mich aber ein bisschen daran erinnert, wieder mal genauer hinzusehen, was die Motte eigentlich gerade tun will und vor allem auch was ich eigentlich tue... wenn die Kinder die Programme nachmachen .... ;)

    Ich freue mich auf jeden Fall auf die vielen neuen Fähigkeiten, die bald auf uns zu kommen. Danke auch für die vielen neuen Spiel-Anregungen!

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  4. Also ich muss zugeben immer, wenn ich lese, was ihre Töchter schon so alles konnten (was ja durchaus sein kann,will Ihnen gar nichts Gegenteiliges unterstellen), beschleicht mich insgeheim das Gefühl mein Sohn (12 Monate) wäre komplett zurückgeblieben, obwohl ich das eigentlich gar nicht will, denn vergleichen möchte ich ihn nicht. Trotzdem passiert es wohl doch, leider. Programme nachspielen, Sachen kategorisch ordnen, Dinge, an die er sich eventuell erinnert so explizit mitteilen-ähh nein, nicht bei uns. Auch in meinem Bekanntenkreis habe ich das so noch nicht gesehen. Seine einzigen "Hobbies" sind bis jetzt Dingen (Ball,Traktor) hinterherkrabbeln, klettern, sein Schiebespiel. Mit Inbrunst werden auch Schubladen ein- und größtenteils ausgeräumt und auch sonst wird alles gerne "bepult", aber von so zielgerichtetem Spielen sind wir noch weeeiit entfernt. Auch das Autoparkhaus scheint mir eher etwas für kinder ab 1,5-2 zu sein, meiner würde sowas jetzt nur mit Freude durch die Gegend pfeffern.
    Ich denke, ich sollte mir solche Beschreibungen einfach nicht mehr durchlesen, denn schnell denkt man sich dann: ok...was stimmt bei uns nicht? Obwohl das natürlich Quatsch ist, aber es ist halt typisch "mein Kind konnte schon das und das", was mich persönlich etwas nervt und auch unterbewusst unter Druck setzt.
    Das ist keine Kritik gegen Sie als Autor, sondern eher ein Problem meinerseits, das sehe ich ein. Ihre anderen interessanten Artikel lese ich immer mit Freude und finde sie auch sehr gut geschrieben also vielen Dank dafür :)

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    1. Das Nachspielen der 'Programme', also z.B. das Windelwechseln bei den Puppen sah noch unbeholfen aus, aber man hat gut erkennen können, was sie spielten. Doch keine Sorge: Mein Sohn ist nun 5 Monate alt und er kann - nichts. Nichts von dem, was er in dem Alter können 'sollte'. Er liegt da und freut sich wie ein Kullerkeks, aber macht keine Anstalten, sich zu Stützen oder zu Drehen. Er durchläuft auch überhaupt nicht die Sprünge so, wie seine Schwestern. Ich merke die Sprungzeiten bei ihm überhaupt nicht - eigentlich sollten wir uns gerade in dem gefürchteten 19.-Woche-Sprung befinden, aber Herr Ningel und Herr Nörgel sind nirgendwo zu entdecken. Insofern bewahrheitet sich mal wieder: Kinder sind verschieden und vergleichen bringt nichts als schlechte Laune. In dem Sinne: Ihr Sohn ist prima, so, wie er ist. Meiner auch.
      Liebe Grüße, snowqueen

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    2. Vielen Dank für die Antwort :) "Schön" auch mal die andere Seite zu hören. Natürlich sagt man sich immer wieder, dass die Kinder alle anders sind, aber leider ist man ja doch etwas beeinflussbar. Generell habe ich das Gefühl die Mädchen sind oft etwas "pfiffiger" als die Jungs. Mein Sohn hat dafür einen sehr hohen Bewegungsdrang und ist ein ganz fröhliches, nettes Kerlchen; und das ist ja das Wichtigste!

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  5. Hallo,

    Immer wieder gern lese ich die Artikel hier auf diesem Blog.
    Mein Kind wird nun 14 Monate alt, und interessiert sich auch für den Haushalt, ob Schaufel und Besen, oder mit einem Schwamm alles "zu putzen ". Interessiert sich nun auch für sämtliche Dinge auf dem Esstisch .
    Egal wir hart so eine Möhre ist, sie muss genau erkundet werden wie man sie klein bekommt.
    Die Idee mit der Küche finde ich sehr schön.
    Nur leider geht der Link nicht wo es um die hochwertige Küche aus Holz geht, die man von beiden Seiten aus begehen kann,
    Könntest du mir sagen um welche Küche es sich gehandelt hat ?

    Vielen Dank und liebe Grüße !

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    Antworten
    1. Hallo,

      vielen Dank für den Hinweis mit dem Link - wir haben ihn "repariert". Es handelt sich um diese Spielküche von Glückskäfer: http://www.amazon.de/gp/product/B005D46WGO/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B005D46WGO&linkCode=as2&tag=httpgewuensch-21&linkId=QR7G6R3BXHTRPBM6.

      Ganz liebe Grüße!
      Danielle

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  6. Hallo Ihr tollen BloggerMuttis

    Ich habe vor 364 Tagen meine Tochter entbunden und schon bald Euren Blog entdeckt und bin Euch so sehr dankbar!

    Viele meinenWachstumsschübe seien immer präsent und es sei albern ein Buch darüber zu lesen, vollkommen ok aber ich möchte Euch sagen

    IHR MACHT MIR SO OFT MUT UND ICH ERKENNE DAS VERHALTEN MEINER TOCHTER IMMER WIEDER IN EUREN ERFAHRUNGSBERICHTEN! DANKE

    Kurz um, gerade naht Sprung 8(?) also 53. Woche... ich bin seit 2 Tagen am verzweifeln! Und gerade finde ich die Zeit um einmal nachzulesen welche Tipps und Erfahrungen Ihr habt und denke nur:

    "Hab ich das geschrieben?" Bin gerade sehr beruhigt das nicht nur ich momentan ein Kind habe das nachts ständig erwacht und nur gestillt glücklich ist bzw. tagsüber keinen Bissen mehr anrührt. Heute erfuhr ich das sie in der Krippe endlich etwas gegessen hat, jedoch im Liegen im Bett und ich frage mich:´Bitte was?´

    aber nichtsdestotrotz, danke für euren Blog und verrückt das o.g. Zeilen meinem Alltag entsprechen. Ihr helft zu Verstehen und dafür danke ich Euch sehr.

    liebe Grüße Steffi mit Tabea

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    1. Liebe Steffi,

      ganz herzlichen Dank für Deine Nachricht und ein tollen Geburtstag morgen!

      Liebe Grüße
      Danielle

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  7. Hallo ihr zwei,
    vielen Dank für den Entwicklungsartikel, nein, eigentlich für alle eure Artikel..! Sie helfen mir immer weiter und beruhigen mich bzw bestärken mich meinen Weg zu gehen.
    So wie meine Vorkommentatorin bin ich gerade halb am Verzweifeln:
    Meine Tochter ist jetzt 1 Jahr und 1 Monat alt und isst fast gar nichts, will nur Milch trinken, wacht super oft auf und wird richtig wütend, wenn sie nicht bekommt was sie will....
    Sodass ich mir gedacht habe:Oh, bestimmt wieder ein Entwicklungssprung, ich werd mal bei Snowqueen und Danielle nachlesen und gucken was ich machen kann :-)

    Und tatsächlich habe ich so einiges wiedergefunden, auch das mit den Programmen bemerke ich schon bei ihr: als ich neulich etwas vom Boden aufgewischt habe, geht sie zum Schrank und holt sich auch einen Lappen heraus und wischt auch damit auf dem Boden rum... hach wie schön!

    Liebe Grüße
    Julia

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  8. Ihr zwei Lieben!
    Euer Blog ist ein Traum, ich kann gar nicht sagen wie dankbar mein Mann und ich und unserer 13-Monatige Fräulein Freundlich darüber sind.
    Auch Euer Forum ist top, so angenehm zu anderen Foren. Bei Ur**a mag ich schon gar nicht mehr rein.
    Im Baby Alter machen's alle noch schön bedürfnissorientiert. Aber eher wenn der Trotz und das Gezicke losgeht. Da graut es mir, besonders weil ich bis heute unter entgegenstehenden Erziehung Maßnahmen meiner Mutter leide.
    Bekommt Ihr eigentlich auf alle Produkte die Ihr über Amazon verlinkt Geld? Dann würde ich nämlich jetzt schon einiges für Fräulein Freundlich und mich bestellen, bevor es vor Weihnachten wieder teurer wird.
    Vielen Spaß und Erholung im Urlaub.
    Wir sind schon so gespannt auf Eure neuen Artikel.
    Vielen herzliche Grüße senden Euch
    doorie82&Fräulein Freundlich

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    1. Liebe Doorie,

      herzlichen Dank für Dein Feedback, wir haben uns sehr darüber gefreut!

      Ja, wir bekommen für alles,was Du bei Amazon kaufst eine Provision, wenn Du vorher auf (irgend)einen Link zu Amazon bei uns im Blog klickst.

      Danke für Deine Unterstützung!

      Liebe Grüße
      Danielle

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  9. Hallo! Auch ich möchte mich gerne für die tollen Artikel bedanken, die mir schon oft weitergeholfen haben. Bei unserem Sohn waren die Sprünge im ersten Jahr gar nicht auszumachen, erst danach konnte ich sie im entsprechenden Alter nachvollziehen. Unsere Tochter dagegen jetzt stellt sich offensichtlich einen Wecker, um auch bloß keinen Sprung zu verpassen und ihn auch voll auszuleben. Sie ist letzte Woche ein Jahr geworden und die Beschreibung oben passt köstlich! Ich hoffe, dieser Sprung ist bald überstanden! Und das Zahnen auch!!! Liebe Grüße!

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  10. Also eigentlich haben alle Schübe vom Zeitfenster her gepasst aber mein Mädchen ist 11 Monate und 1 Woche (und an ET geboren) und ich hab das Gefühl wir sind schon in diesem Schub. Kann das sein? Die Beschreibung IST meine Tochter!

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    1. Oh ja - manche Schübe können sich auch einige Zeit vorher ankündigen. Je später der Sprung, desto varaibler ist auch sein Auftreten.

      Ich wünsche Dir starke Nerven!

      Liebe Grüße
      Danielle

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  11. Die Kinder selber merken es doch schon paar Wochen vorher. So kann es gut möglich sein, dass deine Tochter gerade in diesem Schub kommt.
    Meine Tochter 13 Monate ist auch gerade voll dabei. Lässt sich nicht mehr anziehen, macht sich steif, im Stuhl essen ist auch uncool eher auf Mamas Arm im Vorbeigehen. Sie will alles alleine machen,ihre Windeln in den Eimer bringen, Schuhe anziehen usw.
    Und wenn was nicht so klappt dann wird sie ganz schnell wütend und fängt an zu weinen.
    Ich hoffe der Schub ist bald überstanden mit meinen kleinen Klebi.

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  12. Hallo! :)

    Ich lese eure Artikel (und euer Buch) wirklich gerne, bin aber über die Empfehlung der Bobo Siebenschläfer-Geschichten sehr überrascht. Was ich davon mitbekam, war vor allem ein reaktionäres Familienbild und in einigen Geschichten auch emotionale Erpressung (Bobo wird genötigt, Danke zu sagen oder die Mutter droht, ihn allein auf dem Spielplatz zurückzulassen).

    Insgesamt finde ich die Geschichten auch schlicht unästhetisch, langweilig und schlecht geschrieben. Wir lieben Bücher und sind da auch sehr gut eingedeckt (sofern es feste Seiten sind, denn unser Sohn geht noch zu grob damit um), aber warum Bobo so beliebt bei Eltern ist, verstehe ich absolut nicht

    Liebe Grüße
    wolfseltern

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