Wenn Kinder ohne Kneifen, Knibbeln oder Tragen nicht einschlafen


Wie schafft man es, dass das Kind ohne elterliche Hilfe einschläft?

 
Babys und Kleinkinder können in Bezug auf das Einschlafen und Schlafen nicht verwöhnt werden. Das heißt aber nicht, dass sie sich nicht an bestimmte Abläufe und Rituale gewöhnen - diesen Umstand können Eltern ausnutzen, um das Ein- und Durchschlafen einfacher zu gestalten oder das Kind an sein eigenes Bett zu gewöhnen. So lange nichts dagegen spricht, fühlen sich die meisten Kinder mit Einschlafbegleitung im Familienbett am wohlsten - aber manchmal wird es notwendig, das Einschlafritual oder die Schlafsituation sanft zu beeinflussen.

Im folgenden Artikel soll es um Schlafsignale gehen. Diese sind winzige Rädchen im großen Getriebe des kindlichen Schlafs und doch kann man, wenn man an ihnen dreht, so einiges zum Positiven wenden.
 
 

Was sind Schlafsignale?

 
Schlafsignale sind alle Arten von wiederkehrenden Abläufen, Umständen und Gegenständen, die dem Kind in ihrer Gesamtheit zeigen: Jetzt geht es ins Bett. Wird das Kind ausgezogen, werden seine Zähne geputzt und ihm der Schlafanzug angezogen, so wären das drei Signale, die das Gehirn darauf vorbereiten, bald in den Ruhemodus zu schalten.
 
Einige Schlafsignale werden von den Eltern bewusst eingeführt (Rituale), andere schleichen sich mit der Zeit einfach ein und können sogar unangenehm werden (Kind kneift die Hand der Mutter oder dreht ihre Haare zum Einschlafen). Allen gemeinsam ist, dass es ein paar Wochen dauert, bis diese Signale tatsächlich müdigkeitsfördernd wirken. Sind sie jedoch einmal etabliert, hält das Kind stark an ihnen fest, so dass ein Abgewöhnen schwierig ist.
 
 

Rituale helfen beim Einschlafen

 
Ich denke, alle Eltern wissen, dass Rituale am Abend förderlich sind und ganz bestimmt haben fast alle von euch bereits eins eingeführt. Deshalb werde ich hier nur kurz auf sie eingehen. Unser einjähriger Sohn z. B. darf abends, wenn er ausgezogen wurde, auf den Tritt am Waschbecken klettern und dort eine Weile mit dem Wasser planschen. Dieses Ritual ist fester Bestandteil seiner Zubettgehzeit. Als er noch kleiner war, wurde er, nachdem er den Schlafanzug anbekommen hatte, eingepuckt. Er brauchte diese Eingrenzung und freute sich schon, wenn ich ihm das Pucktuch zeigte. Dann wird er, auch heute noch, in den Schlaf gestillt, da er keinen Nuckel nimmt. Bei meinen Töchtern haben wir es damals so gemacht, dass sie zwar im Bett gestillt wurden, aber nicht bis zum Einschlafen. Sie tranken sich satt, dockten ab und bekamen dann den Nuckel. Für sie war also nicht die Brust, sondern der Nuckel das entscheidende Einschlafsignal.
 
Unser Ritual ist also: Ausziehen, mit Wasser planschen, Zähne putzenWindel und Schlafanzug anziehen, ins Schlafzimmer gehen und ins Familienbett legen, Einschlafstillen. In der wiederkehrenden Reihenfolge dieser Schlafsignale erkennt mein Sohn demnach, dass er nun schlafen soll und da ich meist den richtigen Zeitpunkt abpasse, zu dem er auch wirklich müde ist, wirken sie in ihrer Gesamtheit einschlaffördernd.
 
Andere Schlafsignale in anderen Familien könnten sein: Schlafsack anziehen, allen einen Gute-Nacht-Kuß geben, Kuscheltier in den Arm nehmen, Nachtlicht anknipsen, Spieluhr aufziehen, Schlaflied singen, die Gardine zuziehen, die Jalousie runterlassen etc.
 
Unser Ritual für den Mittagschlaf hat sich bei uns eher unbewusst mit der Zeit entwickelt. Ich bringe zusammen mit meinem Sohn seine großen Schwestern in den Kindergarten, nehme ihn dann in die Trage und fahre zu meinem Lieblingscafé, in dem ich am Vormittag blogge. Da mein Sohn meist gegen 5 Uhr aufsteht, ist er schon recht müde, wenn ich im Café ankomme. Deshalb stelle ich mich dort vor die Tür (mit ihm in der Trage), wippe auf und ab und singe dabei ein Schlaflied, das ich für ihn schon gesungen habe, als er noch in meinem Bauch war. Auch das Auf- und Abwippen kennt er noch aus der Zeit aus meinem Bauch. Eine Zeit lang gehörte zu dem Ritual auch dazu, meine Tragejacke ganz zu schließen, damit er von den visuellen Reizen ringsherum abgeschirmt war.
 
Wie ihr lesen könnt, braucht er bei diesem Ritual das Einschlafstillen nicht - es reicht, wenn die anderen Schlafsignale aktiviert werden. Diese Kombination habe ich nicht bewusst als Ritual eingeführt, sondern sie ist nach Versuch und Irrtum entstanden. Ich habe einfach ausprobiert, wie er am besten Einschlafen kann. Ich habe es im Café auf dem Arm versucht, im Kinderwagen vor dem Café etc. und wie es sich in einer feinfühligen Beziehung gehört, haben wir zwei uns so miteinander abgestimmt, dass für uns beide eine angenehme Einschlafsituation herauskam.
 
 

Unbewusst eingeführte Schlafsignale

 
Als meine Töchter noch klein waren, trug ich sie oft in der Trage und weil sie dabei neugierig umher guckten, fing ich an, meine Hand auf ihr Ohr zu legen, um damit gleichzeitig die Sicht etwas einzuschränken. Dieses Hand-aufs-Ohr-Legen war ihnen so angenehm, dass es schnell zum Einschlafsignal wurde. Leider fingen sie an, dieses Signal auch abends im Bett einzufordern - ich sollte neben ihnen liegen und meine Hand auf ihr Ohr legen. Das war logistisch für mich natürlich schwer machbar und nervte mich irgendwann sehr.

Ein zweites, unbewusst eingeführtes Signal war bei uns das Ruckeln im Wagen. Neben meinem Lieblingscafé gibt es einen sehr, sehr langen Gehweg, dessen Oberfläche sehr schlecht gewartet ist. Man kann darauf kaum laufen, ohne andauernd über Wurzeln, aufgespaltenen Beton oder lose Steine zu stolpern. Für uns war dieser Gehweg aber ideal, denn der Kinderwagen wackelte darauf so extrem, dass meine Töchter wunderbar in den Schlaf geruckelt wurden. Wir nannten den Weg deswegen sogar "Magic Sidewalk", da es darauf keine Minute dauerte, bis meine Töchter schliefen - das Schlafsignal "Ruckeln" war etabliert. Leider bedeutete das auch, dass ab diesem Zeitpunkt Wege, die nicht so verfallen und ruckelig waren, nicht mehr so gut funktionierten - meine Töchter fanden auf geraden Straßen nur sehr, sehr schwer in den Schlaf. Zum Einschlafen fehlte ihnen ein wichtiger Bestandteil: Im Kinderwagen liegen, Nuckel im Mund,  Schlaflied hören, ruckeln und schuckeln. Ohne das vierte Signal war dem Gehirn meiner Töchter nicht 100% klar, dass Schlaf angesagt war.

 

Unangenehme Schlafsignale

 
Es gibt Schlafsignale, die vom Kind eingeführt werden und die am Anfang von den Erwachsenen eher geduldet werden, weil sie dem Kind offensichtlich helfen, zur Ruhe zu kommen. Diese steigern sich mit der Zeit dann aber oft so sehr, dass sie für die Eltern unangenehm oder sogar schmerzhaft sind. Manche Kinder mögen es z. B., an der Haut der Eltern zu knibbeln. Oft an der losen Haut zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger. Beliebt ist auch das Zwirbeln mit den Fingern an der freien Brustwarze während des Stillens. Viele Kinder drehen gern die Haare der Mutter um ihren Finger während des Einschlafens und ich kenne einige Kinder, die den Finger in den Mund der Eltern stecken, weil sie das nasse, warme Gefühl mögen.

Anfangs sind diese kleinen Macken oft gut auszuhalten und die Eltern erdulden sie gern, weil sie das schnelle Einschlafen des Kindes garantieren. Leider steigert sich das Ganze oft nach einiger Zeit und ist dann für die Eltern nicht mehr lustig. Denn wenn die Haare so lange gedreht und gedreht werden, dass die Kopfhaut schon weh tut oder nicht mehr nur ein Finger in den Mund gesteckt wird, sondern mehrere, oder wenn im Mund an den Zähnen gekratzt wird oder die elterliche Zunge untersucht wird, dann ist die Grenze des Aushaltbaren eindeutig überschritten.

Relativ häufig ist es so, dass Eltern ihr Baby im Arm in den Schlaf tragen. Dieses Tragen  funktioniert so gut, dass es zunächst einmal gern beibehalten wird. Werden die Kinder aber größer und erreichen ein gewisses Gewicht, wird das allabendliche Einschlaftragen zur Tortur für Arm und Rücken der Eltern - sie möchten es dann gern wieder abschaffen.

Das Problem ist dann aber: Dieser Zustand des Getragen-Werdens (oder auch das das Knibbeln oder Drehen oder Kneifen)  ist für das kindliche Gehirn schon als Schlafsignal etabliert, d. h. das Kind denkt, dass es unausweichlich zum Einschlafen dazu gehört. Es hat das Gefühl, dass es ohne dieses Signal nicht einschlafen kann und wird vehement dafür kämpfen, dass es beibehalten wird. Das geschieht nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil das Gehirn so sehr an dieses Signal als Bestandteil des Einschlafens gewöhnt ist, dass es in echte Unruhe gerät - in diesem Zustand kann natürlich kein Kind einschlafen.
 
Fast alle Kinder machen diesen Zustand der Unruhe durch bei der Schnullerentwöhnung. Während das Abgeben des Schnullers tagsüber meist kein Problem darstellt, werden die meisten Kinder doch panisch und weinerlich, wenn sie das erste mal ohne den Schnuller einschlafen sollen. Ganz klar - dem Gehirn fehlt an diesem Punkt ein wichtiges Schlafsignal (das Schnullern), deshalb dauert es zunächst ein paar Tage viel länger, bis das Kind tatsächlich in den Schlaf findet.

An der Schnullerentwöhnung sieht man aber auch, dass es möglich ist, dass ein Kind lernt, ohne ein bestimmtes Schlafsignal einzuschlafen - d. h. Eltern können  und sollten Schlafsignale, die ihnen weh tun, abschaffen. Es ist möglich, Ersatzobjekte zu geben, diese werden jedoch meist ungern angenommen, so dass überlegt werden kann, ob eine Umgewöhnung auf das Ersatzobjekt für das Kind nicht genauso schwierig ist, wie das komplette Abgewöhnen dieses Schlafsignals.
 
 

Wie gewöhnt man ein schmerzhaftes Schlafsignal ab?


Schlafsignale können behutsam Schritt für Schritt abgeschafft oder ausgetauscht werden, wenn sie für die Eltern unhaltbar geworden sind. Ein Zehn- Kilo-Kind für 5 Minuten in den Schlaf zu tragen mag möglich sein, aber wenn es eine halbe Stunde oder gar eine ganze Stunde dauert, dann werden die Kräfte der Eltern unnötig stark strapaziert.

Bei der Abgewöhnung ist es wichtig, die anderen Schlafsignale des Rituals beizubehalten. Wollt ihr also das Einschlaf-Tragen abgewöhnen, dann würden vorher alle Signale weiterhin gesendet, bspw.: Ausziehen, Zähne putzen, Windel wechseln, Schlafanzug anziehen, Stillen, Schnuller. Das Gehirn des Kindes würde also Schritt für Schritt darauf vorbereitet werden, dass nun die Schlafphase beginnen soll. Es "wartet" allerdings noch auf das letzte Signal und ich würde, da ich immer für einen sanften Wechsel bin, zunächst einmal mit dem Tragen beginnen. Nach einer kurzen Weile würde ich mich jedoch mit dem Kind im Arm hinsetzen. Das weicht vom normalen Tragen ab, deshalb wird das Kind dagegen protestieren und wacher werden. Also würde ich wieder aufstehen und es weitertragen - mich jedoch irgendwann wieder hinsetzen. Diese Art der achtsamen Entwöhnung nennt man "sanftes Ablösen" - wir haben darüber ausführlich in einem anderen Artikel geschrieben. Dieses Tragen und Hinsetzen würde ich ein paar Tage lang durchziehen, bis es im Gehirn das Einschlaftragen als Signal abgelöst hat. Auf diese Weise kann man, wenn man einen langen Atem hat, unliebsame Schlafsignale austauschen.

Bei unangenehmeren Schlafsignalen kann das Umgewöhnen auch schneller vonstatten gehen, wenn das für die Eltern wichtig ist. Eine meiner Töchter hatte sich angewöhnt, in der Nacht meinen ausgestreckten Arm als ihr Kopfkissen zu benutzen. Das war erst einmal nicht so schlimm, nach ein paar Nächten in dieser Position fühlte ich mich aber sehr gefangen und wurde richtiggehend wütend. Ich wollte mich gern mal wieder auf die andere Seite drehen. Da sie zu diesem Zeitpunkt schon drei Jahre alt war, konnte ich ihr das Ganze erklären. Sie war jedoch trotzdem unglücklich und mein Arm fehlte ihr in der Nacht. Also suchte ich nach einem Substitut, das ihr ein ähnliches Schlafgefühl geben würde und würde fündig in Form eines Türkissens (diese Dinger, die man unten an den Türspalt legt, damit es nicht zieht). Immer, wenn sie in der Nacht im Halbschlaf an meinem Arm zerrte, um ihren Kopf darauf betten zu können, entzog ich ihn ihr sanft und legte stattdessen das Kissen in ihren Nacken. Sie merkte das natürlich und fand das bei weitem nicht so kuschelig, arrangierte sich jedoch mit der Alternative und schlief bald darauf genauso gut, wie auf meinem Arm.

Habt ihr ein Kind, dass gern eure Haut zum Einschlafen zwickt, dann benötigt ihr ein Substitut, dass eurem Kind ein ähnliches Gefühl verschafft. Es gibt zum Beispiel Kuscheltiere mit weichen Lederohren, die sich dafür eignen. Immer, wenn euer Kind eure Hand nehmen will, um an der Haut zu knibbeln, solltet ihr die Hand sanft entziehen und stattdessen das Lederohr hinhalten. Habt ihr ein Kind, das gerne eure Haare eindreht, dann könntet ihr eine Echthaarpuppe als Alternative hinhalten.



Euer Kind wird das nicht mögen und erst einmal dagegen protestieren, vermutlich sogar wütend werden. Ihr könnt euch das ein bisschen so vorstellen, als müsste das Kind sich von einer Droge entwöhnen - das Gehirn denkt, es braucht das Hautknibbeln/das Haardrehen zum Einschlafen. Je nachdem, wie groß eurer Leidensdruck ist, könnt ihr dem Wunsch des Kindes doch nachgeben und es weiterhin knibbeln oder Haare drehen lassen oder eben dabei bleiben, das Kuscheltier/die Puppe stattdessen anzubieten.

 

Wie kann man sich Schlafsignale zunutze machen?


Austauschen von Schlafsignalen


Schlafsignale sind eine tolle Sache, wenn man viele verschiedene davon eingeführt hat, denn dann kann man sie austauschen, wenn mal eins von ihnen nicht funktioniert.

Wie ich schon schrieb, wird mein Sohn noch einschlafgestillt. Eines nachts wurde er unruhig und fing an, die Milch zu erbrechen. Immer, wenn ich ihn danach wieder in den Schlaf stillen wollte, erbrach er sich wieder im Schwall, d. h. dieses Schlafsignal konnte ich in dieser Nacht nicht mehr nutzen. Ich bekam einen leichten Anflug von Panik - wie sollte ich ihn denn sonst zum Schlafen bringen? Ich stand also mit ihm auf, ging leise in ein anderes Zimmer, um den Rest der Familie nicht zu wecken und begann dort, mit unserem Mittagschlafritual: Ich nahm ihn so auf den Arm, dass er wie in seiner Trage saß, wippte auf- und ab und sag dabei sein Einschlaflied. Wie ihr oben schon lesen konntet, braucht er beim Mittagschlag das Stillen nicht - und das war in dieser Nacht unsere Rettung. Nach nur ein paar Minuten wirkten die Schlafsignale, er schlief ohne Trinken ein und ich trug in leise zurück ins Bett, wo er einfach weiterschlief.

Ich halte es für immens wichtig, sich nicht nur auf eine Reihe von Schlafsignalen zu verlassen, sondern eben verschiedene Signale für verschiedene Situationen einzuführen. Möglich wären zum Beispiel:

1. Kind in die Trage oder den Kinderwagen legen, ggf. Nuckel, Schlaflied singen, loslaufen (ohne Stillen einschlafen)
2. Kind einpucken und in die Federwiege legen, ggf. Nuckel, auf- und abwippen,  (ohne Stillen einschlafen)
3. Kind in den Autositz setzen, ggf. Nuckel, losfahren (ohne Stillen einschlafen)
4. Kind ins Familienbett legen, stillen/Flasche, ggf. Nuckel, Schlaflied singen
5. Kind baden, Buch vorlesen, ins Bettchen legen, ggf. Flasche, ggf. Nuckel, Spieluhr an, Händchen halten

An manchen Tagenl wirkt vielleicht die eine Reihe von Schlafsignalen nicht einschläfernd genug, dann ist es gut für eure Nerven, wenn ihr auf ein anderes Ritual ausweichen könnt, das dem Gehirn ebenfalls signalisiert: Du sollst schlafen. Als mein Sohn zum Beispiel noch sehr klein war und zuhause noch in der Federwiege gewippt wurde, war ich einmal mit ihm in der Trage unterwegs und er schlief, trotz großer Müdigkeit, einfach nicht ein. Das Laufen, die Trage, das Schlaflied und mein kleiner Finger als Nuckelersatz wirkten einfach nicht richtig. Entnervt suchte ich mir nach einer Weile einen Spielplatz mit Trampolin (Danke, Prenzlauer Berg!), stellte mich darauf und wippte schnell auf und ab, wie seine Federwiege. Ich hatte also das Einschlafsignal Laufen ausgetauscht gegen das Signal Wippen. Es wirkte! Im Nu war er im Land der Träume.

Einführen neuer Schlafsignale


Möchtet ihr, dass eurer Kind den Mittagschlaf im Kinderwagen oder in seinem Bettchen macht, dann könnt ihr die Wirkung von Schlafsignalen dafür ausnutzen. Wichtig ist, dass euer Baby wirklich, wirklich müde ist. Nicht nur normal müde, sondern richtig bettschwer. Am besten funktioniert das Einführen also nach einem Schwimmkurs, oder auch nach einem Pekip-Kurs. Diese sind so körperlich anstrengend für Babys, dass sie danach unweigerlich einschlafen und auch kaum den Elan aufbringen, sich wegen ein neues Rituals zu beschweren.
 
Ist der Kurs also vorbei, dann zieht euer Kind an, stillt es, legt es in den Kinderwagen oder das Bettchen und singt ein Lied. Es kann sein, dass euer Baby dann meckert, denn Umstellungen mag es einfach nicht. Sobald es schreit, nehmt es unbedingt hoch und gebt ihm seine gewohnte Schlafumgebung. Versucht es beim nächsten Mal wieder - eine Einführung neuer Schlafsignale dauert einfach Zeit. Aber irgendwann wird es klappen (nicht bei allen Kindern... aber bei den meisten). Und wenn ihr es geschafft habt, dass das Hinlegen und Schlafen nach dem Pekip-Kurs als Schlafsignal etabliert wurde, dann könnt ihr das Kind nun an jedem anderen kursfreien Tag zum Mittagschlaf auch ins Bettchen oder den Wagen legen. Denn solange alle Schlafsignale da sind (stillen, Wagen, Lied...) wird es einschlafen - der Kurs war in diesem Fall ja nur Mittel zum Zweck Bettschwere, wurde aber nicht als Schlafsignal eingeführt.

Für alle, die eigentlich möchten, dass ihr Kind im Bett einschläft, aber deren Weg vom Pekip-Kurs nach Hause zu weit ist: Führt erst einmal den Kinderwagen als Schlafsignal ein, aber achtet darauf, nicht zu fahren, wenn das Baby einschläft. Denn dann würde das Ruckeln als weiteres Schlafsignal eingeführt werden. Dieses Ruckeln gibt es im Bett aber nicht! Sobald euer Baby zuverlässig im stehenden Wagen einschläft, könnt ihr zuhause versuchen, das Baby zum Mittagschlaf auch ins Bettchen zu legen. Wichtig ist, dass die Schlafsignale dabei gleich sind und die Schlafumgebung ähnlich. Habt ihr z. B. ein Mobile im Kinderwagen hängen, sollte dieses auch über dem Bettchen hängen, denn vermutlich hat sich der Anblick dieses Mobiles als unbewusstes Schlafsignal beim Baby etabliert.

© Snowqueen
 

Kommentare:

  1. Interessanter Artikel....wie eigentlich alle hier :)
    Wir haben auch so einen Einschlafknibbler, der uns zeitweise damit fast bis zur Weißglut treibt.
    Hast du einen speziellen Kauftipp für ein Kuscheltier mit Lederohren - hab zwar schon recherchiert, aber bisher nichts gefunden...
    Liebe Frühlingsgrüße, Katharina

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    1. Ich bin bei Dawanda fündig geworden - such mal dort. Mops Henry oder Maus Stofftier(chen) finde ich ganz niedlich.

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  2. Kannst du ein bisschen nähen? Fensterleder müsste doch eigentlich gehen....

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  3. Die gleiche Frage wie Katharina wollte ich auch gerade stellen. Vielen Dank für den Tipp mit dem Leder. Ich habe mir gerade gestern nämlich Gedanken darüber gemacht, wie ich meinen Sohn am besten umgewöhnen kann. Ein normales Kuscheltier mag er nämlich nicht ;-) Liebe Grüße, Viola

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  4. Dieses Thema ist bei uns seit MONATEn hoch akut und ich komme wirklich an eine Grenze und erkenne mich selbst kaum wieder. Unsere Tochter braucht ganz viel Körpernähe und Haare Haare Haare. Wenn ich diese verweiger, brüllt sie die ganze Straße zusammen. In der Nacht wird sie mindestens viermal wach und schläft ohne haare Fummeln nicht mehr ein. Ich fürchte eine Puppe mit Haaren schmeißt sie aus dem Bett. Hat jemand damit schon Erfahrung gemacht und eine Puppenempfehlung?

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    1. Vermutlich hast du Recht und deine Tochter wird die Puppe nicht oder nur ungern als Substitut annehmen. Ich würde mit ihr in den Laden gehen und sie eine Puppe
      selbst aussuchen lassen. Die von Käthe Kruse haben sehr lange Haare zum Beispiel. Oder ihr macht eine radikale Abgewöhnung, wie beim Nuckel. Dann gibt es ein paar Nächte Protestgeschrei. Aber: Danach wird sie auch in der Nacht nicht mehr die Haare zum Weiterschlafen brauchen!
      LG, snowqueen

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    2. Hallo! Bei meinem Sohn habe ich Echthaar-extensions in der gleichen Haarfarbe und Länge an ein Kuscheltier genäht! Hat nach und nach wunderbar funktioniert!

      Jetzt habe ich eine Knibblerin :-) und bin über die Lederohrentip dankbar! Werde ich morgen gleich ausprobieren!

      Danke für Euren tollen Blog!!!!!

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  5. Wieder einmal toll Snowqueen! Danke für deinen Bericht

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  6. Dankeschön für diesen Artikel, der bei uns aktuell sehr passend ist.
    Ich hab so viel schon gelernt durch diesen Blog, gebe eure Tipps auch immer gerne weiter und weiß, dass auch meine Freundinnen dankbar sind.
    Und das Töchterchen auch! :)

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  7. Vielen Dank für diesen Artikel. Ich musste hier und da sehr schmunzeln.

    Wir haben hier so einen Nasenbohrer. Und genau wie du schreibst: Am Anfang war das okay, mittlerweile nervig und, was noch schlimmer ist, teilweise sehr schmerzhaft.

    Ich überlege schon länger was ich als Ersatz anbieten könnte. Gar nicht so einfach...

    Ab und zu versuche ich es mit einem grobmaschigen Schal, in welchen der Finger gebohrt werden kann. Optimal ist das nicht.

    Hat noch jemand eine bessere Idee?

    LG, Lex

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    1. Liebe Lex, ein Schal wird nicht helfen, fürchte ich. Die Nase ist ja warm und feucht - so muss sich das Substitut auch anfühlen. So spontan fällt mir dafür aber auch keine Lösung ein.

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    2. Es gab mal beim Hofer / Aldi so Stofftiere mit Nasenlöchern.
      Zwar nicht feucht, aber warm und kuschelig weich!

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  8. Toller Artikel, vielen Dank! Eure Tipps sind Gold wert, Rebecca und ich sind so froh dass wir euren Blog gefunden haben.

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  9. Das ist wirklich ein toller Artikel. Mein Sohn muss immer am Ehering rumknippeln. Sogar beim Autofahren verlangt er aus der Babyschale meine Hand. Das ist schon sehr anstrengend. Ich habe schon überlegt ob ich einfach einen alten Ring von mir über das Schafbein stecke und fest nähe , welches bei ihm mit im Bett liegt. Ob das funktioniert? Hat jemand vielleicht eine bessere Idee?

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    1. Ich finde die Idee gut und praktikabel und kann mir vorstellen, dass es funktioniert. Allerdings musst du mit einer meckrigen Übergangsphase rechnen.

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  10. Ein toller Beitrag!
    Und natürlich habe ich uns wieder erkannt :)

    Unsere Maus braucht zum Einschlafen immer unsere Ohren. Die werden geknetet, gegnubbelt, gezogen, gehalten... Je nachdem wie nachlässig wir mit dem Fingernägel-Schneiden waren, tut das auch ganz schön weh...
    Manchmal nimmt sie auch ihr eigenes Ohr, aber meist müssen es unsere sein. Häufig reicht eines, manchmal müssen beide herhalten. Und dann liegt man da und versucht sich ganz vorsichtig aus ihren Fängen zu befreien ^^
    Wahrscheinlich würden uns manche für bekloppt halten :)
    Wir hatten auch schon eine Phase des "Wimpern-Zupfen" und "Nase-Bohrens" (inkl. Nasenbluten...da ist mit das Ohr-Gezuppel noch am liebsten :P

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  11. Super Artikel mal wieder!! Mein Sohn hatte ganz lange zum Einschlafen seine Hand in meinem Dekolleté ;) und hat da immer etwas rumgewühlt. Jetzt haben wir ihm vor 3 Wochen den Schnuller abgewöhnt - seitdem wühlt er nicht mehr, sondern legt die Hand nur kurz dahin. (bei der Abgewöhnung gab es ganze 2 Abende verzweifeltes Weinen - das war es aber auch!! war überrascht, wie schnell es ging)
    Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, ist bei unserer Einjährigen das Einschlafstillen noch das stärkste Signal. Aber da "arbeite" ich bald dran… ;)
    LG, Julia

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  12. Danke für diesen Artikel,

    er kommt mir gerade recht ;-). Sohnemann (2,5 Jahre alt) wühlt nämlich gerne beim Einschlafstillen seine Füße in den Bund meiner Jogginghose. Zieht die Füße wieder raus, wühlt sie wieder rein, ...

    Abgesehen von seinen pieksenden Fußnägelchen (autschi) bin ich nun schwanger - und die wachsende Babykugel erfordert eine größere Hebelkraft um die Füße in den Hosenbund zu stemmen - dieser Druck geht natürlich gegen den Babybauch und das ist mir unangenehm und dem Bauchbewohner womöglich auch.

    Da also in wenigen Monaten ein weiterer kleiner Schatz bei uns leben wird, bin ich dabei zu grübeln, wie ich die Einschlafsituation hier schon einmal sanft an die neue Situation anpassen kann.

    Bis jetzt haben wir keine feste Uhrzeit. Abends wird der Schlafanzug angezogen, wir sind noch alle in der Stube, Mauso schaut auf YouTube ein paar Clips Sendung mit der Maus, isst und trinkt noch eine Kleinigkeit und irgendwann schläft er entweder auf meinem Schoß an der Brust ein oder wir gehen vorher rüber ins Bett. Ich mache mir da an sich keinen Druck weil ich eigentlich darauf vertraue, dass sich das alles neu einpendeln wird. Mein Mann jedoch wird abends zunehmend ungeduldig.

    Was schön wäre, wär', wenn auch er den großen Kleinen mal ins Bett bringen könnte. Ich fürchte nur, dass die Ungeduld da im Weg stehen wird. Wenn es an drei Abenden nicht klappt wird es garantiert keinen vierten, fünften, sechsten probiert...

    Bin gespannt, wie es da weitergeht :-)

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  13. Interessanter Artikel.
    Mein Sohn sieht das alles aber irgendwie anders :D wir haben seit über 14 Monaten abends immer den selben Ablauf. Aber meistens kümmert ihn das nichts. Seit er selbstbestimmt schläft ist es viel viel leichter geworden ihn zum schlafen zu bringen. Auch ohne eine Abfolge von Routinehandlungen.

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    1. Das selbstbestimmte Einschlafen mag ich auch sehr. Darüber gibt es einen eigenen Artikel. LG, snowqueen

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  14. Hallo,

    seit der Schwangerschaft und Geburt meiner Tochter (knapp 4 Monate alt) lese ich begeistert eure Artikel. Zum Schlafen und Ritualen habe ich eine Frage. Wir haben seit einiger Zeit ein festes Abendritual (Nachttischlampe an, Fenster auf, Vorhänge zu, Schlafsack an, kurze Geschichte, Gute Nacht sagen und dann Einschlafstillen mit 2x Spieluhr), das wweitgehend unserer eigenen Routine entspricht, kurz ist und auch im Urlaub oder bei der Oma durchgeführt werden kann. Das funktioniert super zuverlässig und ich habe absolut kein Problem damit dass mein Kind an der Brust einschläft (wenn es so weit ist werde ich das sanfte Ablösen versuchen).

    Nun ist es so dass ab und an der Papa das Ins-Bett-gehen übernehmen muss und ich bin mir nicht sicher wie wir das am besten anstellen. Unser Ritual fordert meine Tochter mittlerweile ein. Soll der Papa alles beibehalten bis zum Stillen und dort etwas anderes einsetzen? Oder lieber etwas ganz anderes wählen - entweder etwas komplett neues oder etwas das sich für tagsüber etabliert hat? Am Tag schläft sie beim papa oft in der Trage ein während er etwas schaukelt. Ich stelle es mir schwer vor sie von dort ins Bett zu legen ohne dass sie aufwacht.

    Hast du einen Tipp was wir versuchen können? Und sollte ich in der Zeit aufs Einschlafstillen verzichten oder bekommt man so ein neues Ritual auch etabliert wenn es nicht jeden Abend durchgeführt wird? Meistens bin ich Abends ja zu Hause und kann Einschlafstillen...

    Liebe Grüße,
    Tine

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    1. Liebe Tine, der Papa kann es so oder so probieren. Also deinem Ritual folgen und dann statt des Stillens etwas anderes anbieten, oder aber auch ein komplett neues Ritual. Kinder können super zwischen Menschen unterscheiden und akzeptieren daher auch verschiedene Einschlafrituale sehr gut. Ich glaube, ich würde an seiner Stelle versuche mit der Trage ein Einschlafen zu erreichen und sie dann ablegen. Je nach Trage geht das eigentlich ganz leicht (ich habe eine Manduca und eine Fräulein Hübsch, bei beiden klappt das Ablegen gut). LG, snowqueen

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  15. toller Artikel, nach so eteas suche ich schon lang! mein 7monate alter sohn mit seinen 11kg schlaeft zwar auch im auto und kinderwagen, bei allen anderen ausser mama auch im tragetuch, bei mir aber ausschliesslich an der brust im arm oder getragen im arm. da er nachts im 45minutentakt aufwacht sehr anstrengend... vielleicht gewoehne ich ihm ja so das kneifen meiner nase/finger in meinem mund ab und vielleicht sogar die federwiege an... hoffe es klappt :-)
    Petra

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  16. Toller Artikel mit vielen hilfreichen Tipps! Habt ihr eine Idee was man zum Abgewöhnen des Brustwarzen - zwirbeln, zwicken, kneten - benutzen könnte? Wir haben eine Handpuppe mit einer Knubbelnase die einer Brustwarze von der Form recht ähnlich kommt, aber die lehnt mein fast dreieinhalbjähriger Sohn völlig ab. Er wird richtig wütend und fängt an zu hauen und zu krallen, wenn ich ihm "die Brust verweigere" weil er mich zwickt. Falls ihr eine Idee habt, wäre das super! Ich habe bislang noch nichts gefunden, was ich ihm als Alternative anbieten könnte. Leider braucht er meine Brustwarze auch nicht nur zum Einschlafen. Eigentlich steckt er seine Hand bei jeder Gelegenheit von oben unter mein Hemd (Beim Anschnallen im Auto, wenn ich mich über ihn beuge; beim Zähneputzen; beim Buchlesen und Kuscheln; wenn ich ihn vom Kindergarten abhole und ihn hochnehme um ihn zu begrüßen; wenn ich abends im Bett ein Buch vorlese; und auch nachts wenn er gerade nicht im Tiefschlaf ist; also eigentlich immer wenn ich irgendwie in seiner Nähe bin). Wahrscheinlich hätte ich ihm das von Anfang an verweigern sollen und ihm meine Hände oder so anbieten sollen. Als er klein war hat er jedoch nicht so gezwickt, sondern viel mehr einfach nur festgehalten. Leider ist sein eineiiger Zwillingsbruder kurz nach der Geburt verstorben, weshalb ich immer denke, dass er einfach noch mehr Hautkontakt braucht, weil er das ja eigentlich von Anfang an gewöhnt war. Das macht das Abgewöhnen natürlich nicht leichter. Ich würde mich über ein paar Ideen was ich ihm als Alternative anbieten könnte, sehr freuen!

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  17. Ich hab schon fast alle eure artikel gelesen und muss nun endlich auch mal einen kommentieren.

    ein toller artikel. für mich war weniger das abgewöhnen eines schlafsignals interessant als das angewöhnen eines neuen. mein sohn kann nämlich nur im tragetuch einschlafen oder unter bestimmten umständen in der federwiege.
    nun fände ich einschlafstillen auch mal ganz schön und im kinderwaagen zu schlafen auch oft sehr praktisch.
    als ich hier gelesen habe, dass man neue signale am besten einführt, wenn das kind sehr sehr müde ist, hab ich das erstmal für quatsch gehalten. hier hat bisher viel müdigkeit eher nochmal zu geschrei beim einschlafen (auch im tragetuch) geführt. nun war ich heute aber beim rückbildungskurs mit ihn und da er danach immer sehr sehr müde ist hab spontan gedacht, warum nicht? einen versuch ist es wert und so ging ich ausnahmsweise mit kinderwaagen hin. nach dem kurs hab ich ihn noch gestillt und dann ab in den kiwa und losgefahren. ich war total überrascht, denn es hat wirklich funktioniert. ganz ohne geschrei.

    ich weiß natürlich nicht, ob es wirklich daran lag. ich hatte schon ziemlich lange nicht mehr den kiwa ausprobiert. vielleicht war er nun einfach reif genug dafür.
    um es etwas leichter zu machen hab ich weißes rauschen angeschaltet, weil er das auch im tragetuch als signal braucht. und mit dem sonnensegel hab ich ihn etwas vor den reizen abgeschirmt.

    egal warum es diesmal geklappt hat, ich hab es nur dem artikel zu verdanken, dass ich es überhaupt heute probiert hab.
    also DANKE

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    1. Das ist sehr cool, danke, dass du deinen Erfolg mit uns geteilt hast! <3

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  18. Zum erstenmal, lese ich was vernünftiges über das einschlafen der Babys! Bin schon lange auf der Suche nach tollen Tips, wurde jedoch nicht fündig. Bis jetzt :)
    Hätte da eine Frage, ich Schaukel mein Sohn mit den Beinen.(bereue es damit angefangen zu haben) er wiegt mitlerweile 12kg und das geht stark an die Gelenke. Wie könnte ich da am besten vorgehen? Er braucht nur sein nucki und das schaukeln zum einschlafen. Sitze jedoch manchmal bis zu 1std. Nachdem schmerzen die Knie und Knöchel stark.
    Würde mich über eine Antwort freuen.

    LG

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    1. Liebe Anonym, puh, ja, ich kann mir vorstellen, dass das anstrengend ist! Allerdings bezahlt man im Fitnessstudio viel Geld dafür, Gewichte mit den Füßen zu stemmen für straffe Oberschenkel. ;-) Ich denke, als erleichternden Übergang könntest du eine Babyschaukel nutzen (so ein Ding mit Batterien, das selbst anschauket, gibts bestimmt bei den Kleinanzeigen). Das kommt deinem Einschlafschaukeln am nächsten. Allerdings musst du ihn, wenn er dann eingeschlafen ist, aus der Schaukel heben, und vielleicht wacht er dann auf? Nicht so einfach...
      Du kannst auch das sanfte Ablösen probieren: Also zunächst wie gewohnt mit den Füßen wippen, aber, bevor er ganz eingeschlafen ist, mit dem Wippen aufhören und abwarten, ob er weint. Wenn ja, wieder wippen, aber auch wieder aufhören. Mit der Zeit müsste er immer weniger auf das Wippen angewiesen sein.
      LG, Snowqueen

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  19. Hallo, ich habe ein Problem mit meinem 3 jährigen Knibbelkind. Es beruhigt ihn wenn er an meinen Händen kinbbelt, dabei biegt er meine Fingernägel hoch und grabbelt permanent an meinen fingern. Im Moment ist es so extrem, dass ich regelrecht Wut kriege, wenn er das macht. Ich begleite meine beiden Kleinkinder in den Schlaf, und lasse es auch zu, dass er knibbelt, weil er normalerweise nach 10 Minuten einschläft. Derzeit ist mein Sohn sehr angespannt wegen Eingewöhnung im Kindergarten und leider auch wegen Eheproblemen zu hause.ich mache mir Sorgen, weil er auch zum Schnuller wieder total zurück ist und weiss nicht, wie ich ihn vom knibbeln und Schnullern wegführen und andere Entspannungsoptionen anbieten kann. Nur Kuscheln und streicheln lehnt er ab. Er wird wütend und gestern hat er verzweifelt geweint, als ich ihn nicht weiter hab knibbeln lassen. Ich habe auch schon versucht sämtliche Kuscheltiere anzubieten, die "das Knibbeln lieben". Aber er war noch nie auf ein Kuscheltier eingestellt und nimmt es auch jetzt nicht an. So haben wir jeden Abend Theater und es ist so schade, denn ich würd ihn gern in den Schlaf kuscheln, aber das Knibbeln halte ich echt nicht mehr aus. Haben Sie eine Idee, was ich noch versuchen kann? Auch insgesamt als Entspannung für einen 3 Jährigen. LG Katja

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  20. Mein Sohn ist 19 Monate alt und ein "Ellenbogen Kratzer". Es ist genau so wie du es beschreibst, am Anfang war es okay, dann nervig aber auszuhalten und mittlerweile könnte ich durch drehen wenn er zu kratzen beginnt!
    Hat jemand eine Idee wie ich Ellenbogen kratzen ersetzten kann?
    Viele liebe Grüße, Annika

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