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Geburtstag mit der Eiskönigin - Ideen für eine Party mit Anna und Elsa



Ideen für eine Geburtstagsfeier oder Mottoparty nach dem Film "Die Eiskönigin" - "Frozen"


Meine Töchter werden in diesem Sommer 5 Jahre alt und sind, wie könnte es anders sein, sehr verliebt in die Figuren Anna und Elsa aus dem Film "Frozen". Deshalb war klar, dass es dieses Jahr einen Eisköniginnen-Kindergeburtstag geben muss. Da nicht nur meine Mädchen diesem Film verfallen sind, möchte ich euch hier meine Ideen für die Feier aufschreiben. Vielleicht könnt ihr die eine oder andere davon für eure Party gebrauchen.

Ich werde dafür auch die Online-Shops verlinken, die ich für die Zusammenstellung unserer Party genutzt habe. Ich habe dafür aber von keinem dieser Shops eine Vergütung erhalten - dies hier ist kein sponsored Post, sondern einfach ein Artikel mit privaten Empfehlungen. Wie gesagt, ich bekomme dafür kein Geld - das sind alles Dinge, die ich für unseren Geburtstag benutzt und die ich selbst für gut befunden habe. 

Die Einladungen


Ich bastele nicht so gern, deshalb sehen unsere Einladungen normalerweise nicht besonders einfallsreich aus. Dieses Jahr aber fand ich auf dem Flohmarkt eine Elsa-Perücke und weil meine Töchter damit so furchtbar niedlich aussehen, kam mir die Idee, sie damit in einem blauen Kleid zu fotografieren und dieses Bild dann als Einladung zu benutzen.
Photo by Captivation

Da wir in Berlin wohnen und es hier den besten Kinderfotografen der Welt gibt, habe ich dem die Aufgabe übergeholfen, meine Töchter ins rechte "Frozen"-Licht zu setzen. Wir gingen also zu Captivation in die Schliemannstraße 29. Das ist unser Haus-und Hoffotograf, bei dem wir drei Mal im Jahr die Geburtstagsbilder meiner Kinder machen lassen - diesmal eben etwas früher, um ein Bild für die Einladungen zu haben. Das tolle an Captivation ist, dass hier niemand still stehen muss, bis das Foto im Kasten ist. Im Gegenteil: Gewünscht ist, dass die Kinder rennen, hüpfen, Ball spielen und vom Sofa springen, damit am Ende wunderbar natürliche Fotos in Bewegung entstehen. Er ist natürlich nicht billig, das gebe ich gern zu. Aber ich habe schon viele, viele Fotografen ausprobiert in Berlin, habe meist in etwa genauso viel bezahlt oder war am Ende, wenn ich weniger löhnen musste, von den Fotos so enttäuscht, dass ich mich geärgert habe. Die Ausgabe lohnt in jedem Fall. Ich sage es gern nochmal: Es! Gibt! Keinen! Besseren! Kinderfotografen! In! Berlin!

Nachdem die größte Hürde mit dem Foto geschafft war, suchte ich nach eisblauem Papier, knickte dieses zur Einladungskarte und schrieb darauf mit weißem Permanentmarker. Um das ganze noch ein wenig zu verschönern nutze ich unseren Bordürenstanzer. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, habe ich auf der vorderen Kartenseite den Rand des eisblauen Papiers mit Hilfe des Stanzers verziert und dann auf der Gegenseite weißes Papier (ebenfalls gestanzt) so geklebt, dass die ausgestanzten Schneeflocken der Vorderseite weiß hindurchschimmern. Habt ihr keinen Stanzer zuhause, könnt ihr natürlich auch auf Aufkleber ausweichen oder ganz einfach mit dem weißen Stift Schneeflocken malen. Ich bin da eher pragmatisch veranlagt - hätte ich den Stanzer nicht schon hier gehabt, hätte ich die Schneeflocken nur aufgemalt, um keine zusätzlichen Kosten zu haben. Aber es sieht gestanzt natürlich insgesamt sehr hübsch aus, wenn man sich die Arbeit machen will.

Die Verkleidung


Für die Elsa-Fotos brauchten wir ein Kleid, einen Umhang und eine Perücke. Letztere kann man im Disney Store für etwa 16 Euro kaufen. Auf dem Flohmarkt habe ich 3 Euro dafür bezahlt. Hat euer Kind lange Haare (meine nämlich nicht), dann reicht es auch, wenn ihr einen schönen Zopf flechtet.
Photo by Captivation
Das Kleid war eins von H&M, welches dem Elsa-Kleid ein wenig ähnelt. (Es ist an sich Türkis, leider ein bisschen zu grün, aber meine Töchter lieben es trotzdem). Ich kann Kostüm-Kleider wegen des schlimmen Stoffes nämlich nicht leiden und kaufe meinen Kindern daher lieber "richtige" Kleider, die sie dann auch im Alltag tragen können, ohne wie blöd darin zu schwitzen. Könnt ihr ein bisschen nähen, bietet es sich auch an, das Elsa-Kleid mit schönen Stoffen nachzunähen.

Photo by Captivation
Wollt ihr das echte Elsa-Feeling, gehört auch noch ein Umhang dazu. Bei Dawanda gibt es passenden Schneeflockenstoff. Eine Freundin von mir hat die Umhänge für uns genäht, aber zur Not hätte ich Saum oben umnähen und eine Kordel einziehen auch selbst geschafft - ihr kriegt das sicher auch hin. Wenn ihr wirklich nicht nähen könnt, dann dürft ihr euch natürlich auch vertrauensvoll meine Freundin wenden. Lasst euch nicht von der ein wenig unaufgeräumten Internetseite Unikate by MM abschrecken - Webseiten designen ist nicht ihr Ding, aber Klamotten nähen kann sie wirklich gut.

Apropos Dawanda - für den Kindergarten habe ich meinen Töchtern übrigens Geburtstags-Bügelbilder von Elsa aufs T-Shirt geklebt. Vielleicht wollt ihr das auch?

Die Eisköniginnen-Party

 

Schnipseljagd/Schnitzeljagd mit Anna und Elsa


Meine Töchter haben sich für den Beginn ihrer Party eine Schatzsuche gewünscht, was mir sehr gelegen kommt. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass das ist zwar logistisch ein ziemlicher Aufwand ist, aber die Meute meist sehr schnell und ohne Umschweife an den eigentlichen Partyort bringt. Bei ist das Ziel ein kleiner Wasserspielplatz, der etwa zwei U-Bahnstationen von unserem Kindergarten entfernt liegt. Ich werde also einen weiteren Erwachsenen (meinen Bruder, er weiß aber noch nichts von seinem Glück ;-)) beauftragen, etwa 10 Minuten vor uns loszugehen und Pfeile auf den Boden zu malen. Zunächst aber hole ich alle Kinder vom Kindergarten ab und lese ihnen einen Brief von Elsa vor. Sie schreibt, dass sie im Königreich Arendelle einen Schatz für uns versteckt hat. Um nach Arendelle zu gelangen, sollen die Kinder den Pfeilen auf dem Boden folgen. Es müssten jedoch unterwegs ein paar Rätsel gelöst werden, damit sichergestellt ist, dass die Kinder für die große Schatzsuche im Königreich geeignet sind... 

Ab und zu wird es also auf dem Weg einen Hinweis auf ein verstecktes Geheimnis geben, welches die Kinder dann dort suchen müssen. Für euch bedeutet das, dass ihr den Weg des Schatzsuche ein paar Tage vorher schon mal ablaufen müsst, um geeignete Verstecke zu finden. Neben einem Wegpfeil wird dann ein X auf dem Boden mit Kreide gemalt sein. Ein kleiner Zettel, angebracht an einem Zaun, einem Baum, einer Laterne muss von den Kindern gefunden werden. Darauf steht, wo in etwa sie nach dem Geheimnis suchen sollen. Je nach Alter eurer Kinder könnt ihr hier den Schwierigkeitsgrad des Rätsels variieren. In unserem Fall werden die Weg-Geheimnisse kleine Elsa-Zöpfe sein, die sich die Mädchen dann nach und nach ins Haar stecken können. Das Kind, das das Geheimversteck findet, darf den Zopf behalten. Ich habe diese Zöpfe beim Stöbern im Internet gefunden und finde sie für den Preis qualitativ echt gut. Für 8 weißblonde Zöpfe samt Haarspange habe ich 20 Euro bezahlt, also 2,50 Euro pro Zopf. Das ist nicht billig, war mir der Spaß aber wert, denn so sind die kleinen Gäste gleich gut "gekennzeichnet", wenn wir auf dem Wasserspielplatz ankommen. So behalte ich besser im Überblick, wer zu uns gehört, und wer fremdes Kind ist. Außerdem steigern diese Elsa-Assesoires die Vorfreude der Kinder, denn sie sollten ja beweisen, dass sie Schatzsucher-Qualitäten haben.

Eiskönigin-Schatzsuche


Sind wir beim Wasserspielplatz angekommen, beginnt die Schatzsuche. Sie wird bei uns zwei Teile beinhalten. Für den ersten Teil wird es eine versteckte Truhe geben - das sind meine Kinder von den vergangenen Geburtstagspartys gewohnt. Normalerweise sind in dieser Truhe dann immer die Zutaten für die Geburtstagsbastelei. Wir hatten schon Perlen für Ketten oder auch Schmucksteine, um Kronen zu bekleben. Für diesen Geburtstag habe ich "Schneearmbänder" geplant. Für diese habe ich zunächst eine Menge weiße Loom-Gummis gekauft. Da hatte ich richtig Glück, denn in dem 1-Euro-Shop in unserer Straße wurden sie mir quasi hinterher geworfen. Ich habe für vier kleine Päckchen weißer Gummis nur einen Euro bezahlt. Da ich nicht sicher bin, wie viele Gummis wir brauchen werden, habe ich insgesamt 8 Päckchen gekauft. Das ist ganz sicher viel zu viel, aber ich habe gern Reserven dabei. Meine Töchter loomen sehr gern. Es ist aber auch so leicht zu erlernen, dass Gäste, die das vielleicht noch nie gemacht haben, es innerhalb weniger Minuten erlernen können. Als zusätzliches Highlight für die Armbänder habe ich kleine Schneeflockenanhänger gekauft, die die Kinder in die Loom-Bänder mit einflechten sollen. Beachtet bitte, das die Anhänger, die ich gekauft habe, direkt aus China importiert werden und deshalb ewig brauchen. Wir haben gut zwei einhalb Wochen darauf gewartet, was okay ist, weil ich früh genug mit der Planung begonnen habe. 


Auch aus China geschickt (und etwa vier Wochen unterwegs) werden diese Elsa-und-Anna-Ketten, die ich als weiteres Mitbringsel in die geheime Tasche unserer Schatztruhe (eine weitere Ebene unter den Loombändern) legen werde. Pro Kette bezahlt ihr 1 Euro, was ich für eine Mitbringseltüte angemessen finde. Die Anhänger haben wirklich ganz annehmbare Qualität und sind hübsch anzusehen. Sie unterscheiden sich wohltuend von dem üblichen Kram, der normalerweise für Mitbrinseltüten angeboten wird. Die Ketten dagegen mag ich nicht - ich empfinde sie als Gefahrenquelle (reißen nicht schnell genug), daher werde ich sie nicht nutzen und die Kinder stattdessen eine Kette loomen lassen.

Haben die Kinder auf dem Wasserspielplatz die Schatztruhe gefunden, dann besitzen alle jetzt einen Elsa-Zopf, ein Schneearmband (bzw. die Teile dafür) und einen Anna-und-Elsa-Kettenanhänger. Nun kann das Spielen beginnen. Um das ein wenig in Schwung zu bringen, liegt in unserer Schatzkiste ein weiterer Brief von Elsa bei. Darauf schreibt sie, dass sie im Sand bei der Wasserquelle viele ihrer Schnee-Kristalle verloren hat und ob die Kinder ihr nicht helfen wollen, diese zu finden. Dies ist der zweite Teil unserer Schatzsuche.

Edelstein-Schürfen



Mein Bruder-Assistent wird in der Zeit, wenn die Mädchen die Schatztruhe suchen, im Sand an der Wasserquelle ein bis zwei Hände voller kleiner "Diamanten" verstreuen. Einige sollen leicht zu finden sein, doch der Hauptteil soll schon so im Sand liegen, dass es einige Zeit kostet, sie wiederzufinden. Ich habe einen übrig gebliebenen 5000-Pack der kleinen Steinchen bei einer Freundin abgestaubt, die gerade Hochzeit gefeiert hatte und sie als Dischdeko nutze. 5000 sind natürlich für unsere Geburtstagsfeier viel zu viel. Je nachdem, wie viele Gäste ihr habt, würde ich zwischen 500 und 1000 Steinchen im Sand verteilen. Es sollte schon ein bisschen Mühe kosten, die Steine zu finden, dann sind sie für die Kinder um so wertvoller. 


Zum Aussieben des Sandes brauchen die kleinen Schatzsucher natürlich Sand-Siebe. Ich habe einfach alle zusammengesucht, die wir so zuhause hatten, d.h. unsere sind kunterbunt gemischt in Farbe und Form. Wollt ihr auch hierbei dem Eisköniginnen-Motto treu bleiben, bieten sich die qualitativ hochwertigen hellblauen Siebe von Spielstabil an. Ihr bekommt die in jedem gut sortierten Spielzeugladen.


Der Plan ist also, dass sich nun alle unsere Gäste mit den Sieben bewaffnet in den Sand begeben, und dort anfangen, nach den Edelsteinen zu schürfen. Ich hoffe, dass sich daraus dann ein freies Spiel entwickelt, denn der Spielplatz bietet sich dazu wunderbar an. In den vergangenen Jahren war es eigentlich so, dass die Kinder recht bald angefangen haben, miteinander zu spielen, ohne, dass ich Party-Spiele anbieten musste. Für alle Fälle habe ich jedoch natürlich ein paar Punkte im Unterhaltungsprogramm in petto. 

Alternative Spielideen 


Schneeflocken ausschneiden


Für Kinder, die eine Pause vom Spielplatz brauchen, habe ich Papier und Schere dabei. Damit können sie sehr schnell und einfach Schneeflocken ausschneiden. Eine wirklich einfache Anleitung findet ihr auf dieser Seite. Für die Mitbringseltüte habe ich ebenfalls ein paar Schneeflocken zum Ausschneiden. Diese sind von Labbé - ich hatte sie mal für meine Schüler gekauft. Ganz sicher bin ich mir nicht, ob sie für 5-Jährige nicht vielleicht noch ein bisschen schwer auszuschneiden sind.




Male eine Elsa


Für 5-Jährige ist das eine sehr schwierige Aufgabe, aber ich werde diese Malanleitung zumindest bereit halten. Ich hoffe nur, dass niemand explodiert, weil es nicht so klappt, wie gewünscht. Auch diese Anleitung wird am Ende in die Mitbringseltüte wandern. Ihr solltet dafür vorbereitete Blätter parat haben (Linien ziehen!) und Stifte bereit halten.

Ausmalen


Es gibt mittlerweile ein Malbuch von dem Film Frozen, so dass es leicht ist, für die kleinen Geburtstagsgäste Ausmalunterhaltung zu schaffen. Ich habe einfach dieses Buch für nicht einmal 3 Euro gekauft und die schönsten Seiten im Kopierladen vervielfältigt. So können sich die Gäste ein Bild aussuchen und dieses ausmalen, wenn sie wollen. Da es auf dem Spielplatz keine Tische gibt, werde ich Klemmbretter und Stifte dabei haben.

Anderes


Mehr Spielideen werde ich nicht anbieten, aber wenn ihr noch eine tolle Anregung habt, dann postet sie bitte in den Kommentaren, damit alle Eltern etwas davon haben.


Eisköniginnen-Essen



Eiskönigin-Kuchen


Es soll ja Mütter geben, die ganz fantastische Muffins und Kuchen zum Geburtstag ihrer Kinder zaubern - ich gehöre jedoch nicht dazu. Ich gehöre eher in die Kategorie der Mütter, die Andrea Harmonika in ihrem überaus lustigen Blogpost "Idiotensicheres DiY für Idioten" beschreibt.

Ich kann also keinen Kuchen und keine Muffins mit Elsa Motiven verzieren. Ich muss darauf zurückgreifen, das andere das für mich machen. Da wir nun schon diese tollen Elsa-Fotos unserer Töchter haben, werde ich diese auch gleich nutzen, um daraus eine Kuchenverzierung aus Schokolade anfertigen zu lassen. Ich bestelle sehr gern bei Schokofoto.de die Tortenaufleger eben mit einem hochgeladenen Motiv meiner Wahl. Wem das zu viel ist, der kann natürlich auch auf das einfache Esspapier zurückgreifen, dass es von Anna und Elsa gibt. Beachtet aber, dass ihr die runden Förmchen erst noch ausschneiden müsst. Einfacher, aber nicht essbar, sind diese Muffinverzierungen, die ich nehmen würde, wenn mir die Schoko-Foto-Sache zu teuer wäre. Wenn ihr eine Kuchenverzierung wollt, mit der eure Kinder hinterher noch spielen können, dann empfehle ich euch die (ziemlich teuren) Magic Clip Figuren von Elsa und Anna. Meine Töchter spielen damit jeden Tag. Von Bullyland gibt es auch Frozen- Figuren, die sich auf den Kuchen stellen lassen, aber bei denen kann man die Kleider natürlich nicht wechseln - sie sind aber insgesamt billiger, als die Magic Clip Figuren. Was ich genau für einen Kuchen backen werde, weiß ich noch nicht genau. Vermutlich wird es ein einfacher Rührkuchen werden, denn zu mehr reicht es bei meinen Backkünsten leider nicht. Richtig cool wäre natürlich eine Eistorte, doch da wir ja auf einem Spielplatz feiern, fällt diese Option wahrscheinlich weg. 

Eiskönigin-Abendbrot


Da wir ja auf dem Wasserspielplatz feiern, muss ich etwas zu essen anbieten, das ich vorkochen kann und was sich dann auch bei Hitze etwas hält. Oder - ich muss bestellen. Meine Töchter haben sich Pizza gewünscht und die wird es nun auch geben. Ich werde sie einfach liefern lassen. Das ist zwar relativ teuer, aber nimmt mir eben auch die gesamte Arbeit ab. Ich hatte schon erwähnt, dass ich nicht so gerne koche, oder? Habt ihr Ideen für ein tolles Frozen-Menü, dann postet eure Rezepte unten in den Kommentaren! 

Eisköniginnen-Süßigkeiten


Meine Kinder lieben Süßigkeiten, deshalb dürfen diese natürlich nicht an ihrem Geburtstag fehlen. Ich hänge dafür immer eine Pinata auf, die von den Gästen kaputt gehauen werden darf. Dieses Jahr habe ich diese Pinata von Anna und Elsa bestellt. Es hat gut zwei Wochen gedauert, bis sie bei uns ankam. Sie ist ganz niedlich, ich denke aber, man könnte auch eine günstigere Pinata kaufen und dann auf diese noch ein paar Eisköniginnenbilder kleben, dann hätte man denselben Effekt. Beachtet, dass die von mir bestellte Pinata eine Zug-Pinata (also mit Bändern) ist, die nicht mit Stöckern behauen wird. 

Getränke für Prinzessinnen


Meine Kinder trinken am liebsten Wasser, deshalb werde ich das auch nur so auf dem Geburtstag anbieten. Meine Idee ist, das Christinen Carat Wasser zu nutzen, denn es die Verpackung ist einem Eiskristall schon sehr ähnlich. Auf das Logo werde ich ein Bild aus dem Frozen-Film kleben. dazu nutze ich die Reste von Zeitschriften, die bei uns zuhause rumliegen. Da dann jede Flasche ein anderes Bild hat, können die Kinder ihr persönliches Wasser auch leichter wiederfinden. 

Frozen-Geschirr


Eigentlich hatte ich geplant, normale weiße Pappbecher und Teller zu nutzen, denn weiß ist ja auch der Schnee, nicht? Dann aber stolperte ich bei Nanu Nana über Pappgeschirr von Anna und Elsa und was soll ich sagen, ich konnte leider nicht widerstehen. Ich habe nun ein paar Cent mehr bezahlt, als ich vorhatte, aber viel wer das wirklich nicht. Für 6 Becher habe ich 95 Cent bezahlt, für 6 Teller 1,50 Euro. 

Anna-und-Elsa-Mitbringseltüten


Ich bin ohne Mitbringseltüten aufgewachsen und stehe diesem Konzept eigentlich kritisch gegenüber. Ich finde es doof, dass ich den Gästen meiner Kinder offensichtlich etwas schenken muss. Leider kann ich mich dem Gruppendruck irgendwie nicht entziehen, denn das würde bedeuten, dass meine Töchter traurig sind. Außerdem kann ich mich an genau zwei Geburtstage bei Freundinnen aus meiner eigenen Kindheit erinnern- bei beiden habe ich etwas Kleines geschenkt bekommen, einmal einen Kugelschreiber (Woah, oder?!) und einmal ein kleines Plastikmännchen. Beide Mitbringsel habe ich gehütet wie einen Schatz.

Ich habe also beschlossen, doch Mitbringseltütern zu packen, sie aber nicht mit Schruz zu füllen, sondern mit schönen Sachen. In unserem Fall sind das die Loombänder mit den Schneeanhängern, die Anna- und Elsa-Ketten, der Elsa-Zopf, kleine Diamanten, Schneeflocken zum Ausschneiden, einer Anleitung zum Malen von Elsa, einem Frozen-Ausmalbild und Süßigkeiten aus der Pinata. Unsere Tüten sind übrigens normale Billig-Geschenktüten. Diese kleinen Plastiktüten werde ich dazu nutzen, die von dem Mädchen im Sand gefundenen Diamanten zu verstauen. Zusammengerechnet habe ich etwa 5-6 Euro pro Kind ausgegeben. Lässt man den Zopf weg, der ja ein Luxus ist, den ich mir gern leisten wollte, sind wir bei etwa 3 Euro. Allerdings hatte ich auch Glück beim Preis der Loombänder.

Gestern kam eine meiner Tochter mit einer Mitbringseltüte heim, da war das Frozen-Malbuch drin, einmal Frozen-Seifenblasen und Süßigkeiten. In etwa hat das 4-5 Euro gekostet. Das fand ich wirklich ausreichend.

Man könnte auch für jeden Gast eine Frozen-Zeitschrift kaufen. Diese kostet 3,50 Euro, hat ein bis zwei Poster drin und meist irgendeine Kleinigkeit wie zum Beispiel Panini-Karten oder Aufkleber. Kinder lieben diese Zeitschriften im Allgemeinen, auch wenn sie noch nicht lesen können, deshalb würdet ihr damit sicher einen Hit landen. Mehr als die Zeitschrift würde ich dann jedoch nicht in die Tüte packen. 

Die Eiskönigin-Party - Happy Birthday!


So - mehr Tipps habe ich nicht für euch. Da unsere Geburtstagsfeier noch bevorsteht, kann ich euch auch noch nicht sagen, ob sich alles, was ich geplant habe, so bewährt hat, oder nicht. Eigentlich kann ich nur hoffen, dass es nicht regnet, denn sonst fällt unser Abenteuer buchstäblich ins Wasser....

Ich wünsche euch allen viel Spaß bei eurer eigenen Eisköniginnen- Party! Und: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

© Snowqueen

Gemeinsames Kinderzimmer - wie es am besten funktioniert

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Kinder spielen in einem Zimmer
Manchmal ist der Kindwunsch größer, als das Haus oder die Wohnung und ein Umzug in absehbarer Zeit nicht realisierbar, so dass man sich die Frage stellt, ob es für die Kinder zumutbar ist, ein gemeinsamen Kinderzimmer zu nutzen. Manchmal kommt der Wunsch auch von den Kindern - sie sind so innig miteinander verbunden, dass sie gerne gemeinsam in einem Zimmer schlafen möchten. 

Ob ein gemeinsames Kinderzimmer über längere Zeit funktionieren kann, ist eine Frage, die man nicht pauschal beantworten kann, da es immer auf die individuelle Familiensituation und die äußeren Umstände ankommt. Es gibt jedoch einige grundlegende Faktoren, die man bei der Frage abwägen kann. In diesem Artikel geht es außerdem darum, wie man ein Geschwisterzimmer so einrichten kann, dass der Platz optimal genutzt werden kann und sich alle Kinder darin wohlfühlen. 

Ein gutes Miteinander - eine Frage des Alters und der Geschwisterkonstellation


Die wichtigste Voraussetzung für ein gemeinsames Kinderzimmer ist die Geschwisterkonstellation. Die Kinder müssen sich wirklich gut verstehen, damit die Konflikte auf Dauer im Rahmen bleiben. Kleinere (und einige größere) Streitigkeiten sind in jeder Familie normal, wenn man jedoch zwei Kinder hat, die sich den ganzen Tag nur streiten, wird man ihnen kein Gefallen tun, wenn man sie gemeinsam in einem Zimmer unterbringt.

Am unkompliziertesten ist in der Regel, wenn Zwillinge in einem gemeinsamen Zimmer leben. Bei anderen Geschwisterkonstellationen ist es eigentlich egal, ob die Kinder gleich- oder verschiedengeschlechtlich sind. Es ist eine Mär, dass das Zimmerteilen besser klappt, wenn beide Kinder das selbe Geschlecht haben. Wichtig ist vor allem, ob die Kinder gut aneinander gebunden sind und wenig Eifersucht zeigen. Ist das der Fall, können auch Bruder und Schwester problemlos in einem Zimmer wohnen. Bei Kindern unterschiedlichen Alters ist der beste Altersabstand laut Immowelt-Magazin zwischen zwei und vier Jahre.  Ist der Abstand geringer, ist die geschwisterliche Eifersucht in der Regel stärker ausgeprägt, wodurch das Konfliktpotential steigt. Auch Streitigkeiten um das Spielzeug sind naturgemäß häufiger zu erwarten, weil ähnlich alte Kinder oft die selben Interessen haben. Letzteres kann natürlich auch ein Vorteil sein - gerade in der Rollenspielphase oder das Spiel mit Küche und Kaufmannsladen machen zu zweit deutlich mehr Spaß. Dann müssen nicht immer Vater und Mutter als Spielpartner einspringen. 

Ist der Altersabstand größer als 4 Jahre, ist es für das größere Kind möglicherweise schwierig, das jahrelang allein genutzte Zimmer teilen zu müssen. Oft leiden ältere Geschwisterkinder ohnehin unter dem Schock ihrer Entthronung, so dass es für sie zusätzlich schwierig wäre, ihren Rückzugsort mit dem Geschwisterchen teilen zu müssen. Außerdem sind der Schlafbedarf und die Interessen im Laufe der Zeit doch recht unterschiedlich, so dass sich das Zusammenleben immer schwieriger gestalten kann (aber nicht zwangsläufig muss). Vor allem, wenn ein Kind schon in die Schule geht und das andere noch in den Kindergarten, wird es schlaftechnisch schwierig. Die Schulkinder kommen ohne Mittagschlaf aus und haben einen harten Arbeitstag hinter sich, so dass sie meist schnell abends ins Bett fallen und schlafen wollen.  Ihre Geschwister aus dem Kindergarten schlafen sich meist mittags noch mal richtig aus, so dass sie abends länger spielen wollen, vor allem im Sommer, wenn es draußen so lange hell ist. Hier besteht meiner Meinung nach das größte Problem bei einem gemeinsamen Zimmer. 

Vorteile und Nachteile eines gemeinsamen Kinderzimmers


Kinder sind von Natur aus sehr soziale Wesen, die sich am besten entwickeln, wenn sie viel Kontakt zu anderen Menschen haben. Eine enge Bindung zu den Eltern ist dabei genauso wichtig, wie die Nähe zu anderen Kindern. Wenn Kinder zusammen in einem Zimmer leben, lernen sie früh, dass Kompromisse nötig sind und wie man Konflikte für alle zufriedenstellend löst. Das ständige Abwägen zwischen Rücksichtnahme und dem Durchsetzenwollen eigener Wünsche führt zwar zu Spannungen, erweitert jedoch auch schon früh die sozialen Kompetenzen.

Die meisten Kinder schlafen zudem nicht gerne alleine - schon das Verhalten von Babys weist darauf hin, dass es evolutionär vorgesehen ist, dass Familien zu ihrem Schutz gemeinsam schlafen. Auch wenn Kinder es irgendwann akzeptieren, dass sie alleine in ihrem Zimmer schlafen, fühlen sich viele am wohlsten, wenn jemand bei ihnen schläft. Ein Geschwisterkind im Zimmer bedeutet für viele Kinder große Sicherheit und Geborgenheit.

Das Einschlafen kann allerdings auch zum Problem werden, da sich die Kinder gegenseitig davon ablenken können. Viele Eltern haben Angst davor, ihre Kinder zusammen in einem Zimmer unterzubringen, weil sie denken, dass sie sich abends beim Einschlafen gegenseitig wach halten.  Das tun sie am Anfang auch. Die meisten Eltern berichten allerdings, dass sich das abendliche Aufgeregtsein nach einer Weile gibt - wenn die Situation des gemeinsamen Schlafens alltäglich geworden ist, ist abends in der Regel Ruhe. Die meisten Kinder machen ihrem Geschwisterchen dann klar, dass sie gerne schlafen wollen. Wichtig für die Eltern ist, zu akzeptieren, dass das gemeinsame Einschlafen immer erst einmal geprägt ist von einer Tobephase. Meine Kinder schlafen seit gut einem Jahr gemeinsam in ihrem Zimmer ein. In dieser Zeit konnte ich beobachten, dass es nach dem Zähneputzen zunächst eine ruhige Spielphase gibt, diese dann langweilig wird und es zu einer lauteren Phase des gegenseitigen Neckens, Hüpfens und Lachens kommt. Es ist das allerletzte Aufbäumen der kindlichen Energie vorm Einschlafen. Greift man als Elternteil nicht ein, wird es dann von selbst bald ruhig und die Kinder legen sich freiwillig ins Bett und schlafen schnell ein. Greift man ein, weil man denkt, es ist wichtig, dass die Kinder nicht mehr so stark „hochfahren“, kommt es viel eher zu einer Spirale aus Schimpfen und vermeintlichem Provozieren – und die Kinder bleiben länger wach. 

Wann kann das Baby zum Geschwisterchen ins Zimmer ziehen?


Die Empfehlungen zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes lauten, dass Babys das erste Lebensjahr im elterlichen Schlafzimmer schlafen sollen. Ein Umzug ins Kinderzimmer zum Geschwisterchen ist zudem auch erst dann sinnvoll, wenn das Baby durchschläft, da es sonst das ältere Kind immer wieder wecken würde. Auch für die Eltern ist der Gedanke mit Stress verbunden, dass plötzlich beide Kinder wach werden können, so dass sie unruhiger schlafen, um das kleine Kind rechtzeitig zu hören. Es gibt aber auch Kinder, die wie ein Stein schlafen und die nachts überhaupt nichts mitbekommen - sie haben auch kein Problem mit nicht durchschlafenden Geschwistern. 

Worauf sollte man bei der Einrichtung des gemeinsamen Kinderzimmers achten?


Wenn Kinder ein gemeinsames Zimmer beziehen, sollte das natürlich möglichst groß sein - wenn das Elternschlafzimmer größer als das (bisherige) Einzelkinderzimmer ist, sollte über einen Tausch nachgedacht werden. Je mehr Platz vorhanden ist, desto wohler werden sich die Kinder fühlen. Um möglichst viel freie Fläche zu gewinnen, ist zu überlegen, ob man bestimmte Dinge auslagert - der Kleiderschrank kann ggf. im elterlichen Schlafzimmer untergebracht werden, ein großes Bücherregal in den Flur gestellt werden  oder ein Schreibtisch im Arbeits- oder Wohnzimmer untergebracht werden.

Extrem wichtig ist es, dass jedes Kind im gemeinsamen Zimmer einen Rückzugsort hat, der nur ihnen gehört und der für das Geschwisterkind absolut tabu ist. In den allermeisten Fällen wird das Bett dazu auserwählt, es kann aber auch eine Kuschelecke oder ein Schreibtisch sein. Bei der Gestaltung seines Rückzugsortes sollte jedes Kind vollkommen frei sein. Der Wunsch nach Individualität ist bei den meisten Kindern essentiell - ein mit einem Geschwisterchen geteiltes Zimmer sollte diesen nicht einschränken. 

Expedit-RegalIndividuelle Wandgestaltung, selbst gewählte Stoffe oder Bettwäsche sorgen dafür, dass die Kinder sich wohl und geborgen fühlen. Die übrigen Bereiche des Zimmers können als Spiel-, Bau- oder Bastelecke gestaltet werden. Am wichtigsten ist ein gutes Ordnungssystem - viele Konflikte in einem gemeinsamen Zimmer drehen sich um das Aufräumen. Je besser die Spiel- und Bastelsachen organisiert sind, desto leichter fällt den Kindern das Aufräumen. Weit verbreitet in Kinderzimmern sind Kallax-Regale von IKEA (ehemals Expedit). Hier kann man in vielen einzelnen Boxen entweder Körbe, Schubladen oder Türen einfügen oder diese als Bücherregal nutzen. So schaffen es die Kinder recht effektiv, selbst Ordnung zu schaffen, weil sie die Spielsachen nur in Kisten oder in kleinen Schränkchen verstauen müssen. Eine bildliche Beschilderung erleichtert es, die Spielsachen zuzuordnen (z. B. eine Box für Handpuppen, eine für Barbie-Sachen, eine für Puzzles, eine für Autos, usw.). Ganz allgemein kann man sagen: Je weniger Spielzeug die Kinder haben, desto besser werden sie miteinander in ihrem Zimmer spielen. Viel Platz ist wichtiger, als viel Spielzeug.

Für die größeren Kinder werden sichere Verwahrungsplätze benötigt, an die die kleineren Kinder nicht heran kommen, da sie oft Spielzeug haben, das etwas empfindlicher ist, als das Kleinkindspielzeug. Für sie sollten entweder ein abschließbarer Schrank (Kinder lieben ihren eigenen "Geheimschrank") oder die oberen Bereiche in einem Regal reserviert werden. 

Kinder mögen außerdemn Symmetrie - wenn es möglich ist, sollten die Möbel, die doppelt vorhanden sind, entsprechend angeordnet werden, um klar abzugrenzen, welcher Bereich wem gehört. Wenn es der Platz zulässt, können die einzelnen Bereiche im Zimmer durch ein Regal oder die Betten abgetrennt werden. Wenn das Zimmer eher klein ist, kann auch ein Paravent oder ein Vorhang genutzt werden. Im Notfall reicht auch eine Abtrennung durch Teppiche oder Striche auf dem Boden

Es ist sinnvoll, möglichst neutrale Möbel auszuwählen und eher bei der Dekoration die Vorlieben der Kinder zu berücksichtigen, so dass das Ambiente nicht allzu zusammengewürfelt aussieht. Wand- und Möbeltattoos lassen sich immer mal wieder wechseln und so den doch recht schnell wechselnden Vorlieben anpassen, während der Rest der Möbel (weiter) miteinander harmoniert.

Hochbetten im Zimmer schaffen Platz am Boden und sind bei Kindern sehr beliebt. Der Platz darunter ist wie geschaffen als individueller Rückzugsort. Wenn sich die Kinder einigen können, wer wo schläft, kann ein platzsparendes Etagenbett im Zimmer aufgestellt werden. Dieses könnte auch als Raumtrenner dienen, um die Bereiche der Kinder abzutrennen. Beachtet jedoch, dass Hochbetten eigentlich erst für Kinder ab ca. 5 Jahren geeignet sind. Wenn die Kinder gerne nah beieinander schlafen und andere geeignete Rückzugsorte haben, kann auch ein Ausziehbett gekauft werden - so bleibt mehr Platz fürs Spielen.

Ältere Kinder brauchen meist weniger Schlaf - es sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, dass sie abends noch lesen können, ohne dass die Lichtquelle das andere Kind stört. Das Hören von Hörspielen wäre eine weitere Möglichkeit, den unterschiedlichen Schlafbedürfnissen gerecht zu werden. In Bettnähe kann ein CD-/MP3-Player installiert werden und eine Möglichkeit geschaffen werden, Kopfhörer unterzubringen.

Wann brauchen Kinder ein eigenes Zimmer?


Spätestens, wenn das ältere Kind in die Pubertät kommt, braucht es einen geschützten Raum, in dem es sich komplett zurückziehen kann, ohne gestört zu werden. Ein eigenes Zimmer ist ab da absolut unumgänglich für die freie Entwicklung. Ab etwa 11 bis 13 Jahren entwickelt sich die Sexualität und auch ein neues Schamgefühl, das dazu führt, dass Kinder nicht mehr nackt gesehen werden wollen - sie sollten dauerhaft die Möglichkeit haben, für sich zu sein. Ein eventueller Umzug sollte daher zu diesem Zeitpunkt in der Lebensplanung unbedingt langfristig berücksichtigt werden - etwa mit dem Übergang in die weiterführende Schule sollte die Wohnsituation bei einem gemeinsamen Kinderzimmer geändert werden.

Aber auch schon früher kann es notwendig sein, das gemeinsame Wohnen der Kinder zu beenden. Kommt es zu ständigen Streitereien und belastet das die familiären Nerven dauerhaft, dann sollte eine räumliche Trennung erfolgen. Einfach die Tür schließen zu können und Ruhe zu haben, senkt den Stresslevel schon nachhaltig.

Aber nicht immer erkennt man Probleme an der Lautstärke - manchmal ziehen sich Kinder auch zurück, die mit der Situation unzufrieden sind. Wenn ein Kind immer ruhiger wird und in sich zurückzieht, sollte darüber nachgedacht werden, ob man an der Wohnsituation etwas ändert. 

© Danielle

Dieser Artikel ist als "Werbung" gekennzeichnet, da die Verlinkung vergütet wurde - inhaltlich ist er selbstverständlich - wie immer bei uns - vollkommen unabhängig.

Die schönsten Kinderbücher für Kinder im Alter von ein bis zwei Jahren


Kleiner weißer Fisch: Kleiner weißer Fisch ist ein einfach gestaltetes Kinderbuch aus Pappe, das lange Zeit höchstes Entzücken bei meinen Kindern hervorrief. Der kleine Fisch hat seine Mama verloren und sucht sie im ganzen Meer. Auf jeder Seite begegnet er einem anderen Meeresbewohner und der Text dazu verläuft immer ähnlich: "Ist das die Mama vom kleinen weißen Fisch? Nein! Das ist ein ... (Krebs) und er ist .... (rot)." Auf der letzten Seite findet das Fischlein seine Mama und die Freude ist groß: "Da! Da ist ja seine Mama! Sie schimmert in allen Farben des Regenbogens." Die Kinder lernen also gleichzeitig die Farben. Spannend war, die unterschiedlichen Charaktere meiner Kinder zu beobachten. Bald schon fingen sie (mit ca. 13 Monaten) an, das Buch selbst "vorzulesen". Bei Tochter 1, klang das so: Sie blätterte jede Seite um und brummelte dabei vor sich hin: "Nein. - Nein. - Nein.- Nein.- Jaaaaa! Daaaa!" Tochter 2 las das Buch so vor: "Mama? - Mama? - Mama?- Mama? - Mamaaaaaa!!!!! Daaaa!" Beide "erzählten" das Buch völlig unterschiedlich, trafen aber in ihrer Interpretation durchaus den Kern des Buches. Vom kleinen weißen Fisch gibt es mehrere Fortsetzungen, die alle zu empfehlen sind. Sie haben nicht unbedingt so viel Freude hervorgerufen wie das erste Buch, wurden aber trotzdem gern gelesen: Der kleine weiße Fisch ist glücklich, Bravo, kleiner weißer Fisch!, Der kleine weiße Fisch wird groß. Mittlerweile gibt es das Buch auch als Baby-Pixi Buch aus unkaputtbaren Papierseiten (angeblich speichelfest), also wenn ihr nicht zu viel Geld ausgeben wollt, ist das vielleicht etwas für euch.

Schieben und entdecken: Klingeling: Das ist ein sehr kleines Pappbuch, welches ähnlich aufgebaut ist, wie der kleine weiße Fisch. Der kleine Marienkäfer will die Maus besuchen und klingelt auf jeder Seite an einem Haus und fragt: "Ist die Maus zu Haus?". Er klingelt jedoch erst einmal an den falschen Türen. So trifft er erst einmal auf Ameisen, Raupe, Hummel und Tausendfüsser, bis dann doch noch die Maus gefunden wird. Auf jeder Seite kann das Kind einen Schieber betätigen, erst dann öffnet sich die Tür und das Tier ist zu sehen. Bei einigen Büchern dieser Reihe scheinen die sehr stabilen Schieber schwergängig zu sein - bei uns allerdings nicht, da wir das Buch vom Flohmarkt haben. Mein Sohn mag das Büchlein sogar noch lieber als den kleinen weißen Fisch, vermutlich, weil er das Konzept er Schieber so spannend findet. Ich lese den an sich schon recht kurzen Text jedoch anders vor, als auf der Seite geschrieben. Ich sage: "Klingeling - ist die Maus zu Haus? [betätigt Schieber] - Neeeeein, hier wohnen doch die Ameisen!" statt "Ist die Maus zu Haus? Klingeling. [betätigt Schieber] - nein, hier wohnen Adam und Anna Ameise." Das ist sicher nur ein Spleen von mir, aber ich finde, in dem Alter sollen die Kinder doch erst einmal die Bezeichnungen der Tiere lernen, da brauche ich nicht noch Namen oder anderen Firlefanz hinzufügen. Aus der Serie gibt es noch das Buch: Schieben und Entdecken: Brumm Brumm, in dem es natürlich um Baufahrzeuge geht. Ganz sicher legen wir uns dieses auch noch zu.

Wer versteckt sich hier, Lieselotte? Ich bin ja ein großer Fan aller Lieselotte Bücher und kann sie allesamt empfehlen (zum Beispiel: Was passiert da, Lieselotte?, Schläfst du schon, Lieselotte? und Was schmeckt dir, Lieselotte?). Dieses hier hat es meinem 15 Monate altem Sohn besonders angetan. Er schleppt es andauernd an, wurschelt sich damit auf meinen Schoß und möchte es vorgelesen bekommen. Es sind vor allem die Klappseiten, die er super findet und auch für mich als Vorlesende wird es nicht so schnell langweilig. Kuh Lieselotte läuft darin über den Hof und entdeckt lauter Tiere - oder das, was sie im ersten Moment für Tiere hält. Hinter dem Holzstapel steht nämlich gar nicht das Schwein, sondern ein Pferd und ein Wasserschlauch! Ich liebe die Zeichnungen. Sie sind klar und schnörkellos, trotzdem gibt es auf den Bildern immer wieder kleine versteckte Dinge zu entdecken. Die Seiten sind aus robuster Pappe, auch die Klappseiten halten einiges aus. Mein eindringlicher Rat: Gebt Lieselotte bei euch ein Zuhause!

Erdbeeren sind rot ist ein etwas älteres Buch, das es nur noch gebraucht gibt. Ich finde es jedoch sehr gelungen. Auf jeder Seite ist eine Frucht mit spezieller Farbe abgebildet, auf der gegenüberliegenden Seite steht dann der dazu gehörige Satz (Erdbeeren sind rot., Bananen sind gelb., Äpfel sind grün. usw.). Blättert man bis zum Ende des Buches, enthüllt sich dort ein kleines Geheimnis: Die Pappseiten sind so geschnitten, dass am Ende alle Früchte in einer Schüssel Obstsalat zu sehen sind. Beachtet, dass dieses Pappbuch sehr dünn ist (5 Seiten), also erwartet nicht zu viel Input. Für die Anbahnung der ersten Farben (sogar lila ist dabei) ist es jedoch völlig ausreichend und dazu sehr liebevoll gestaltet.

Solltet ihr das Buch nicht auf dem Flohmarkt bekommen, dann könnt ihr als Alternative "Meine erste Lernraupe: Ich kenne die Farben" nehmen. Das ist nun kein Buch mit großem "Wow"-Effekt, tut seinen Dienst aber völlig ausreichend: Es zeigt auf, welche Farben es gibt und welche typischen Gegenstände in dieser Farbe gefärbt sind. Es gibt auf jeder Seite einen Schieber und die Zeichnungen sind wirklich zuckersüß! Nicht empfehlen kann ich das Ministeps "Kennst du alle Farben?" und zwar deshalb, weil auf der gelben Seite ein Teddy in einen Sandberg krabbeln möchte. Was nun auf den ersten Blick vielleicht nicht so problematisch aussieht, wirkt jedoch möglicherweise als Vorbildfunktion für unsere Kinder. Da das Krabbeln in ein Sandloch mit Erstickungstod enden kann, habe ich das Buch aussortiert. Es gibt genügend bessere Bücher. Für etwas ältere Kinder (ab 3, würde ich sagen) kann ich übrigens das Farben Buch von Hervé Tullet wärmstens empfehlen!

Mein erstes Buch von den Jahreszeiten ist wieder einmal ein Buch aus dem Verlag Ars-Edition, das mich voll überzeugt. Die Bilder sind sehr einfach gehalten (für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig), aber wunderbar bunt. Es gibt Schieber, die mein Sohn sehr liebt, und diese zaubern effektvoll die vier Jahreszeiten herbei. Auf der Frühlingsseite zum Beispiel kann das Kind eine Blume wachsen lassen, im Winter zieht es damit einen Jungen auf dem Schlitten durch den Schnee. Es ist kein Buch mit wahnsinnigem intellektuellem Anspruch, aber für 1-2 Jährige Kinder ist es völlig ausreichend, denn es werden eben typische Dinge aus den vier Jahreszeiten vorgestellt (Frühling: Erdbeere, Biene, Vogelnest mit Eiern, Marienkäfer, Blume) Aus der gleichen Reihe gibt es noch die Bücher: Mein erstes Buch von den kleinen Tieren, Mein erstes Buch vom Bauernhof, Mein erstes Buch von den Farben, Mein erstes Buch von den Fahrzeugen und einige mehr.

Wenn kleine Tiere wütend sind: Ein kleines Büchlein über das große Gefühl der Wut. Meine Kinder haben es gern gelesen, manche Tipps haben wir auch versucht umzusetzen, wenn sie wütend waren (aufstampfen, in ein Kissen boxen...). (Ich verlinke es hier mal nicht, weil ein Witzbold es bei Amazon gerade für 135 Euro anbietet. Ich glaube, ich habe dafür 5-6 Euro im Buchladen bezahlt, geht mal gucken.)

Mein erstes buntes Bildwörterbuch: Müllauto und Kehrmaschine. Mein Sohn liebt Müll. Deshalb war klar, dass dieses Buch bei uns einziehen musste. Es ist auch definitiv sein Favorit von allen gekauften Müllbüchern, die wir haben: Erstes Schieben und Entdecken: Bei der Müllabfuhr, WWW Die Müllabfuhr, Ich habe einen Freund, der ist Müllmann, Frag doch mal...die Maus: Müllabfuhr. Ich denke, das liegt daran, dass es darin so viele schöne Klappen gibt. Die Zeichnungen finde ich angenehm klar; auf jeder Seite befinden sich etwa 10 kleine Gegenstände. Ich bin allerdings beim Angucken immer noch dabei, da ich Angst habe, dass er die Klappen herausreißt. Am allerliebsten ist ihm jedoch ein Fotobuch, das ich ihm zusammengestellt habe. Ich habe auf unserem täglichen Spaziergang alle Mülleimer und -tonnen fotografiert und diese in der korrekten Reihenfolge aufgeklebt, laminiert und zu einem Ringbuch binden lassen. Ohne dieses Buch geht er nicht mehr aus dem Haus und abends muss es natürlich mit ins Bett. ;-) Habt ihr also einen Müllfan, so wie ich, dann macht das doch auch lieber so. Selbst gebastelte Bücher sind immer die besten!

Heule Eule: Ein ganz putziges Buch über die kleine Eule, die weint und weint und weint und sich von nichts und niemandem trösten lässt. Dann kommt Mama Eule und schon sind die Tränen getrocknet. Als Mama fragt, warum das Kind weinen musste, stellt es fest: "Hab ich vergessen!". Die Buchseiten sind nicht aus Pappe, sondern aus einer Art laminiertem Papier. Fasst sich erst einmal komisch an, ist aber sehr robust. Mittlerweile gibt es eine Fortsetzung: Heule Eule: Nein, ich lasse niemand rein! (muss das nicht eigentlich "niemanden" heißen?), die ich vom Prinzip her sogar noch ein bisschen niedlicher finde. Mama Eule fliegt nämlich kurz weg und sagt ihrem Kind, es soll niemanden hereinlassen, was es dann auch getreulich tut: Nicht einmal Mama Eule macht es die Tür auf.... Vom Alter her würde ich dieses zweite Buch allerdings schon den 2-3 Jährigen zuordnen.

Die Eule mit der Beule: Noch ein Eulenbuch, das oft von Eltern gekauft und empfohlen wird. "Aua, sagt die Eule, ich glaub, ich hab ne Beule..." und schon kommen Fuchs, Maus und Bär, um das Eulenkind zu verarzten. Der eine bringt ein Pflaster, der andere pustet und der dritte hat eine Honigsalbe parat. Doch erst, als sich das Eulchen in die Arme der Mama kuscheln kann, ist wieder alles gut. Die Geschichte gefällt mir, der Text ist in Reimen gehalten, so dass es sich angenehm vorliest. Die Bilder sprechen mich nicht sooo an, aber meinem Sohn gefällt das Buch durchaus. Ich denke, für 5,95 Euro kann man nicht so viel falsch machen.

Bist du meine Mama? ist die Geschichte des kleinen Kükens, das, frisch aus dem Ei geschlüpft, über den Bauernhof wandert und seine Mama unter all den Tieren dort sucht. Es ist liebevoll und im detailreich gezeichnet und hat viele spannende Klappen. Mit diesem Buch kann man absolut nichts falsch machen, ich kenne kein Kind, das es nicht liebt. (Auf die Klappen aufpassen!) Eine klare Kaufempfehlung, denn es ist soooooooo süß!

Mama Huhn such ihr Ei: Hier die Geschichte einmal anders herum: "Frau Huhn sucht heute schon seit Stunden ihr Ei - es ist verschwunden..." Schön gereimter Text, liebevoll gezeichnete Figuren und eine Reise des Huhns über die Kontinente. Sie findet eine Menge Eier, leider schlüpfen dort immer andere Tiere heraus (Pinguin, Krokodil, Strauß...). Am Ende findet sie aber doch noch ihr Ei, gerade rechtzeitig, um ihr Küken in die Arme zu schließen. Ein niedliches Detail: die Seiten sind so miteinander verbunden, dass bei jedem Schlüpfen eines Kindes, das entsprechende Ei leise knackst. Ich mag dieses Buch sehr, sehr gern, meine Kinder allesamt auch. Kaufen, kaufen, kaufen!

Wenn Kuscheltiere schlafen gehen: Das liebste Einschlafbuch meiner Kinder. Ich habe den gereimten Text immer gesungen (nach der Melodie von 10 kleine Zappelmänner, man muss dann allerdings 1-2 Worte weglassen), meine Kinder an der entsprechenden Stelle den Schieber betätigt, so dass ein Kuscheltier nach dem anderen - scharch - einschläft. Am Ende ist nur noch das Kuschelkind übrig, dass dann aber auch ganz schnell einschläft. Süße Überraschung: auf dessen Nachttisch liegt das Buch "Mama Huhn sucht ihr Ei"!

Gute Nacht Gorilla: Hört euch mal in eurem Freundeskreis um: WENN die Leute von einem Gute-Nacht-Buch schwärmen, dann von diesem hier. Es ist in der Tat lustig gezeichnet und man findet viele witzige Details auf jeder Seite. Ich selbst fand es echt anstrengend, dieses Buch "vorzulesen", denn es hat keinen Text. Man denkt sich den Text als Elternteil allein aus. Das ist nicht sonderlich schwer, aber abends bin ich oft so knülle, dass ich einfach nur noch stupide vorlesen will, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Aber ich habe es ja überlebt. Dieses Buch war bei uns übrigens der Einstieg in eine ganze Reihe von schönen Büchern ohne Text, die ich im Artikel 3-4 Jahre vorstellen werde.

Wenn kleine Tiere müde sind: Wieder eine Empfehlung aus meinem Freundeskreis. Tatsächlich sind alle Mütter und Väter begeistert - außer ich. Ich finde das Buch langweilig. Aber gut, die Bilder sind niedlich gezeichnet und der kurze Text ist in Reimen gehalten - das sind ja die Hauptvoraussetzungen, damit es unseren Kindern gefällt. Also, probiert es ruhig aus - vielleicht mögen eure Kinder das Buch ja? Ich denke, es ist für 1-2 Jährige sogar etwas besser geeignet, als Gute Nacht, Gorilla. Man findet es übrigens wirklich oft auf dem Flohmarkt, also guckt erst einmal dort, bevor ihr es neu bestellt.

Albert spielt verstecken. Albert-Bücher sind kleine feste Pappbücher, die auf jeder Seite eine große (feste) Klappe haben - es gibt sie aber nur noch gebraucht. Alber ist, wie unsere Kinder, etwa 1-1,5 Jahre alt und spricht noch nicht viel. In jedem Buch sieht man eine kurze Sequenz aus seinem Leben mit seiner Mama. In "Albert spielt verstecken" versteckt er sich, und seine Mama sucht ihn. Selbstverständlich weiß sie sofort, wo er ist, doch sie macht ihm die Freude, zuerst an ganz anderen Orten zu suchen. In "Albert ist eine Katze" tut er so, als wäre er eine Katze. Seine Mama soll erraten, was er darstellt, doch sie rät immer die falschen Tiere, so dass Albert schon ein bisschen ungeduldig wird und immer lauter "Miau!" ruft. Am Ende erkennt Mama dann natürlich doch, was er ist. Es gibt noch "Albert macht Quatsch" und "Albert geht schlafen". Wie ihr meiner Beschreibung schon entnehmen könnt, sind diese Bücher keine Weltliteratur. Gerade aber wegen ihrer Einfachheit und Geradlinigkeit waren sie bei meinen Kindern in diesem Alter unglaublich beliebt. Ich habe sie auf dem Flohmarkt gekauft, dort findet man sie auch relativ häufig. Bei Amazon werden sie gerade für 50 Euro verkauft, was natürlich absoluter Blödsinn ist.

Wo ist Mami? Ich bin ein großer Fan von Axel Scheffler und Julia Donaldson und es ist schön, dass man den Zauber der Bücher der Autoren des Grüffelo schon ganz kleinen Kinder näher bringen kann. Wo ist Mami? ist ein Buch über einen kleinen Affen, der seine Mami verloren hat. Er beschreibt ihre körperlichen Eigenschaften einem Schmetterling, dieser missversteht ihn jedoch erst einmal ziemlich oft. So bringt er ihn zum Elefanten, zur Schlange etc. Irgendwann fragt der kleine Affe entnervt, ob der Schmetterling nicht wüsste, dass eine Affenmami genauso, wie ein Affenkind aussähe? Der Schmetterling antwortet: Nein, das wusste ich nicht, denn guck mal, meine Kinder sehen ganz anders aus, als ich. Mit der entscheidenden Information weiß der Schmetterling dann aber doch endlich, wo Mami ist. Ob er den kleinen Affen zur richtigen Äffin bringt, müsst ihr allerdings selbst rausfinden ;-)

Wer hat denn meinen Hut versteckt? ist ein wirklich hübsches Buch über einen Bauern, dessen Hut plötzlich weg ist. Er läuft von Seite zu Seite und fragt (in Reimen) seine Bauerhoftiere, ob sie den Hut gesehen hätten. Dabei kann das Kind auf jeder Seite erraten, welches Tier er als nächstes fragen wird, denn zunächst ist immer nur ein Teil zu sehen (meist die Nase) und erst, wenn ein Schieber bedient wird, kommt das ganze Tier zum Vorschein. Am Ende findet der Bauern natürlich seinen Hut, doch er bekommt ihn nicht zurück, denn mittlerweile wohnt Familie Maus darin.

Jakob-Bücher: Jakob ist der kleine Bruder von Conni und Conni - die kennt ihr doch, oder? Wenn nicht, werdet ihr Conni bald kennenlernen. Conni kann alles, macht alles und erlebt alles und man kommt als Elternteil an ihr nicht vorbei. Mittlerweile mag ich sie sogar. Jakob jedenfalls ist ihr kleiner Bruder und ihm wurde nun eine eigene Buch-Serie für Kinder ab 18 Monaten gewidmet. Jakobbücher sind kleine Pappbücher mit Klappen und behandeln die wichtigsten Themen, die Kleinkinder so bewegen: Jakob und sein Schnuller, Schlaf gut, Jakob, Jakob kann das schon alleine, Jakob, Haare waschen, Jakob und sein Töpfchen, Jakob auf dem Spielplatz, Jakob passt auf im Straßenverkehr, Jakob im Kindergarten, Jakob ist wütend, Jakob hilft Papa, Jakob ruft Stopp! , Jakob streitet sich mit Conni, Jakob fährt Zug, Jakob und sein Laufrad, Jakob und die nasse Hose, Jakob geht zur Kinderärztin, Jakob spielt Fußball, Jakob und seine Zahnbürste, Jakob feiert Weihnachten. Klare Kaufempfehlung für alle Bücher dieser Serie. Sie mögen nicht sonderlich aufregend sein, behandeln aber liebevoll den Alltag eines Zweijährigen. Meine Kinder waren völlig hingerissen.

Bobo Siebenschläfer: Fast alle Eltern verdrehen genervt die Augen, wenn es um Bobo geht. Fast alle Kinder lieben ihn abgöttisch. Bobo ist ein kleiner Siebenschläfer. Er wird in einer der ersten Geschichten zwei Jahre alt. Man erlebt seinen Alltag mit und es passiert wirklich nichts Spannendes. Er geht auf den Spielplatz, buddelt, klettert, schaukelt, wippt ... und schläft ein. Er geht mit Mama einkaufen und legt Brot, Käse, Wurst etc. in den Wagen und den Einkaufsbeutel ... und schläft ein. Zu jedem Satz der Geschichte gibt es ein kleines Bild, was es unseren Kindern leicht macht, der Geschichte gut zu folgen. Die Bilder sind leider sehr, sehr schlecht gezeichnet. Es gibt eine überarbeitete Version, in der man Bobo, Mama und Papa besser unterscheiden kann, passt also auf, dass ihr diese Version erwischt. Es gibt mehrere Bobo-Bände und auch Bobo Hörbücher sowie einzelne Bobo-Geschichten als Pixi-Bücher und Pappbücher. Meine Kinder lieben alles von Bobo, auch heute noch (mit 3).

Schau mal an, was Paulchen kann: Das Paulchenbuch ist genauso aufgebaut, wie Bobo Siebenschläfer. Kleine Bildchen auf jeder Seite mitsamt einem Satz erzählen aus dem Alltag des kleinen Bären. Ich finde ihn schöner gezeichnet und meine Kinder mögen das Buch gern, aber ihre Liebe gilt weiterhin Bobo.

Pusten, trösten, Pflaster drauf: 5 Tiere haben sich verletzt und brauchen Wundversorgung. Dem Buch beiliegend sind 5 Pflaster, die in ihrer Farbe den Tieren zugeordnet sind. Nun kann das mitlesende Kind also immer das richtige Pflaster aussuchen und dem entsprechenden Tier aufkleben. Das macht Spaß und wird begleitet durch den Spruch: "Pusten, trösten, Pflaster drauf." Wunderbar! Für ein einjähriges Kind sicherlich noch zu schwer, aber ab 18 Monaten bzw. in Richtung zwei Jahre ganz sicher schon zu bewältigen. Die Pflaster sind übrigens abwasch- und wiederverwendbar!

Ganz ähnlich gestaltet sich das Buch Aua, brummt der Bär: Das ist ein ganz normales Kinderbuch mit wenig Text, hübschen Bildern und einer schönen Idee, denn das Kind kann jedem Tier, dass sich weh getan hat, ein Pflaster aufkleben. Das Pflaster ist an einem Band am Buch befestigt und aus robustem Kunststoff. Es war bei uns kein Lieblingsbuch, aber meine Kinder haben es immer mal wieder angeguckt. Viel, viel niedlicher finde ich: Hast du Aua, kleiner Bär? , welches ähnlich aufgebaut ist, wie Wenn Kuscheltiere schlafen gehen. In hübschen Reimen vorgelesen, verarztet ein kleiner Junge auf jeder Seite ein anderes Kuscheltier. Eines hat Fieber, das andere bekommt ein Pflaster und so weiter. Durch die integrierten Schieber kann euer Kind sehen, wie das Kuscheltier nach der Verarztung aussieht. Mir gefällt das Buch wirklich gut, meinen Kindern auch.

Lauf nach Haus, kleine Maus: Dieses Buch war eine Empfehlung unseres Kindergartens. Nach dem ersten Durchsehen war ich skeptisch: Sehr dunkle Seiten, auf jeder Seite ein unheimliches Tier (Katze, Marder, Eule etc.), das die kleine Maus fressen möchte. Der Text ist gereimt, es gibt Zwischenseiten, auf denen man anhand der Augen der Tiere erraten kann, was als nächstes auf die kleine Maus zukommt. Mich hat es nicht sonderlich angesprochen, wohl aber meine Töchter! Wir mussten das Buch gefühlte hunderttausend Mal vorlesen und bald konnten meine Kinder mitsprechen. Klare Kaufempfehlung, allerdings erst für Kinder, die schon fast 2 sind.

Die kleine Raupe Nimmersatt ist der Klassiker unter den Kinderbüchern für 1-2 Jährige. Es hat bis heute nichts an seinem Charme verloren. Auch meine Kinder lieben es und blättern verzückt im Buch, bis die Raupe alles aufgefressen hat, sich verpuppt und am Ende als wunderschöner Schmetterling schlüpft. Dieses Buch ist ein Muss für jedes Kinderzimmer. Es war das erste Buch, das meine Töchter Wort für Wort auswendig mitsprechen konnten.

Bumm! Lesen kann gefährlich sein: Ein Buch ohne Text, dafür mit ausdrucksstarken Bildern und einer witzigen Geschichte, die sich Seite für Seite weiterspinnt. Das Buch beginnt mit einem autofahrenden Hirsch, der sein mit Büchern vollgepacktes Auto lesend steuert. Dabei übersieht er eine Mülltonne und BUMM! fährt gegen sie. Seine Bücher fliegen im hohen Bogen durch die Luft und landen in der Tonne. Das Schwein mit dem Hühnertransporter ist durch das Gegacker von hinten abgelenkt und BUMM! rast hinten rein. Die Hühner fliegen durch die Luft und landen auf dem Hirschgeweih... So geht das dann (fast) das ganze Buch weiter. Das "Bumm" ist immer eine Doppelseite und Kinder haben den Dreh bald raus und rufen immer schon vor dem Umblättern total begeistert "Bumm!"und jauchzen dabei. Das Buch ist eine Entdeckung eines lieben Forum-Vaters: Herzlichen Dank dafür!

Piep, piep, piep: Beim Rumfragen in meinem Freundeskreis, welches Buch besonders beliebt ist, wurde mir mehr als einmal dieses kleine aber sehr dicke Buch genannt. Auf den Pappseiten wird jeweils ein Gegenstand gezeigt und daneben steht kurz, wie sich dieser Gegenstand anhört. ("Die Trompete macht täterätätä") An sich finde ich die Idee des Buches gut, doch mir gefallen die Zeichnungen einfach überhaupt nicht, deshalb hat es sich keinen Platz in meinem Herzen erobert und ich habe es auch nicht gekauft. Einzig und allein die Seite mit der Steckdose brachte mich kurz zum Auflachen: "Die Steckdose macht NEIN!", den Rest fand ich nur lala. Andererseits spricht es ja durchaus für das Buch, dass so viele andere Eltern es ausdrücklich empfehlen. Vielleicht macht ihr euch einfach selbst ein Bild davon.

Plitsch! Platsch! Meine ganze Welt der Geräusche. In diesem Buch wird der Tagesablauf eines kleinen Kindes verfolgt, vom morgendlichen Aufstehen bis hin zum Schlafen gehen am Abend. Alle Tätigkeiten des Kindes sind je auf einer Seite festgehalten und der kurze Text verrät, wie sich das anhört. Zum Beispiel fährt das Kind auf dem Fahrrad im Kindersitz mit der Mama zur Kita, daneben steht "Kling, kling kling!" von der Klingel des Fahrrads ausgehend. Auf der Seite, auf der das Kind Zähne putzt und gerade Wasser ausspuckt, steht: "Rrrrrrrr! Plitsch!" Dieses Buch gefällt mir ausnehmend gut. Die Bilder sprechen mich sehr viel stärker an und ich finde gut, dass der ganze Tag eines Kindes darin abgebildet ist.

Bisher sind in dieser Reihe außerdem erschienen:

Die schönsten Kinderbücher für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren

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