Mein Kind wuselt beim Vorlesen - kann es sich nicht konzentrieren?


Ich lese jeden Tag vor. Meist legen wir uns bequem aufs Bett, ein Kind an jeder meiner Seiten, und dann beginne ich mit der Geschichte. Fräulein Ordnung liegt dabei ganz ruhig und lauscht aufmerksam meiner Stimme. Sie ist unglaublich fokussiert und nimmt alles ganz genau auf. Fräulein Chaos dagegen wuselt. Sie dreht und wendet sich. Sie leckt die Bettdecke an. Sie beißt ins Kopfkissen. Sie zerrupft ein Taschentuch in Kleinstteile. Sie springt auf und geht zum Schreibtisch, um dort etwas zu holen. Manchmal kreiselt sie auf dem Teppich um ihre eigene Achse. Manchmal rutscht sie, während ich lese, laaaangsam vom Bett runter und liegt dann mit Kopf und Schultern auf dem Boden, während Po und Beine noch oben liegen.
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Läuse behandeln - alles, was man über Kopfläuse wissen sollte


KopflausEs gibt Dinge, die sind so überflüssig, wie nur irgendwas - Läuse gehören definitiv dazu. Läusebefall ist die häufigste parasitäre Infektion im Kindesalter - jedes Jahr werden etwa 6 % bis 10 % aller Kinder von Läusen befallen. Am häufigsten trifft es Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren. Nur etwa 15 % aller Kinder bleiben dauerhaft von Läusen verschont. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Viecher irgendwann einmal auch unsere Lieben überfallen werden, ist also relativ hoch. Und im Moment ganz besonders - es ist Läusezeit!

Die Familie der Menschenläuse umfasst sechs Läusearten, zwei davon sind ganz besonders an den Menschen angepasst: die Filzlaus und die Kopflaus. Die kleinen Insekten sind nur etwa 2-3 mm groß. Ihre Farbe variiert von durchsichtig über grau bis hin zu braunrot.  Menschenläuse haben ausschließlich Interesse am Menschen - Tiere sind ihnen vollkommen gleichgültig.
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Fräulein Ordnung empfiehlt... "Die Schule der Magischen Tiere"


Hallo. Hier schreibt Fräulein Ordnung. Also eigentlich schreibe ich nicht, ich kann ja noch gar nicht schreiben. Meine Mama tippt ein, was ich sage. Nächstes Jahr komme ich zur Schule, dann schreibe ich hier ganz allein. Meine Schwester ist jetzt schon in die Schule gekommen, aber die kann auch noch nicht schreiben, die lernt jetzt erstmal Lesen. Mo, mu, und mi kann sie schon, aber das kann ich auch lesen, das ist ja leicht. Hoffentlich lernt sie bald mal mehr, das geht ja viel zu langsam voran da an der Schule. Ich will ganz schnell selber lesen lernen. Ein bisschen kann ich es schon, aber noch nicht so gut, dass ich ganze Bücher lesen kann. Das muss Mama machen und das ist immer echt schön, weil wir uns dazu auf das Mädchenbett legen und uns an Mama kuscheln und zuhören. Nur mein kleiner Bruder stört dann manchmal, wenn er auf Mamas Bauch springt, weil sie mit ihm spielen soll. Dann müssen wir erstmal abwarten, weil wir die Großen sind, und das ist blöd, weil ich doch so gern hören will, wie es im Buch weitergeht.
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"Der entspannte Weg durch Trotzphasen" - Danielle Graf und Katja Seide

Endlich ist es soweit - seit Monaten haben wir auf dieses magische Datum gewartet. Heute ist der offizielle Erscheinungstermin unseres "Wunschkindes"; dem Ratgeber "Der entspannte Weg durch Trotzphasen".

Knapp 18 Monate und unzählige Stunden am Laptop und in der Sekundärliteratur lesend hat es gedauert, bis aus der Idee ein fertiges Buch wurde. Als wir im April das fertige Manuskript an unsere Lekorinnen übergaben, wussten wir vor lauter Schreiberei nicht mehr, ob wir nun völligen Blödsinn oder vielleicht das Buch zur Autonomiephase geschrieben hatten. Glücklicherweise kam nur kurze Zeit später eine entzückte Rückmeldung:
"Da ich selbst zwei kleine Töchter im Trotzalter habe, lese ich es mit großem Vergnügen und bin begeistert, wie anders man Dinge doch sehen oder angehen kann. Euer Buch ist wirklich ein Augenöffner!"
Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein riesiger Stein uns da vom Herzen fiel! Puh!

Wir wollen euch also heute unser "gewünschtestes Wunschkind" kurz kapitelweise vorstellen und hoffen, dass ihr ebenso viel Freude daran haben werdet, wie wir beim Schreiben. Für alle treuen Fans des Blogs haben wir in goldener Schrift noch ein paar zusätzliche Informationen in der Rezension eingebaut, denn sicherlich wollt ihr wissen, ob sich der Kauf des Buches für euch überhaupt lohnt, wenn ihr schon alle Artikel hier gelesen habt....
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Mein Baby schreit immer im Auto - was kann ich tun?

Immer mal wieder schreiben uns Leser E-Mails oder Nachrichten auf Facebook und stellen kurze Fragen, die ihnen besonders unter den Nägeln brennen. Wir wollen in loser Folge die am häufigsten gestellten Fragen hier etwas ausführlicher beantworten.

Was hilft, wenn mein Baby Autofahren hasst und die ganze Zeit schreit?


Es gibt Kinder, die hassen Autofahren abgrundtief. Sobald sie ins Auto gesetzt werden, fangen sie an zu schreien und hören oft erst dann wieder damit auf, wenn man sie aus dem Auto heraus holt. Manche schreien schon beim bloßen Anblick der Babyschale los. Wer Kinder hat, die das Autofahren hassen, wird sein Fahrzeug ohnehin schon so oft wie möglich stehen lassen - aber manchmal gibt es einfach keine Alternativen.

Für das Schreien kann es viele verschiedene Gründe geben, leider sind Babys in ihren Ausdrucksmöglichkeiten noch sehr stark eingeschränkt, so dass man oft nach dem Ausschlussprinzip vorgehen muss, um die Ursache zu ergründen. Manchmal führen überraschend ganz kleine Änderungen zu einem durchschlagenden Erfolg. Manchmal aber auch leider nicht.

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Welche Apps sind für Kinder geeignet und empfehlenswert?


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In Teil 1 der Artikelserie habe ich aufgezeigt, wie kindliches Lernen funktioniert und wie Computerspiele und Handy-Apps das Lernen unterstützen können. In Teil 2 und Teil 3 bin ich auf mögliche negative Auswirkungen eingegangen und habe Fakten und Mythen, Computerspiele betreffend, recherchiert und genauer erklärt.

Als Fazit dieser Recherche hat sich für mich und meine Familie ergeben, dass wir Eltern unsere Kinder von den Neuen Medien nicht fernhalten müssen, wir aber dennoch eine Auswahl treffen sollten. Nicht alle Apps sind es wert, gespielt zu werden. Manche bereiten keine Spielfreude, andere wirken ungünstig auf die Spiegelneurone des Gehirns, wieder andere überfordern die Eigenregulationskompetenz der Kinder. Heute möchte ich euch die Apps vorstellen, die meine Kinder gern spielen und die ich als Sonderpädagogin für geeignet halte.

Manche dieser Apps wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt, damit wir sie ausprobieren können. Doch nur ein kleiner Teil dieser Freicode-Apps hat es hier in diesen Artikel geschafft. Viele von denen, die ich hier vorstelle, habe ich selbst bezahlt. Am Ende des Artikels werdet ihr die Gelegenheit haben, 2x 10 Freicodes zu gewinnen - deshalb haben wir diesen Artikel mit Werbung markiert. Unsere Meinung ist natürlich unbeeinflusst.
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