Mein Baby hat ein Stück Zeitung gegessen - ist das gefährlich? °FAQ°

zerknüllte ZeitungNein, heutzutage sind die Druckfarben nicht mehr gefährlich. Die modernen Pigmentfarben enthalten keine Schwermetalle oder halogenorganische Substanzen mehr. Auch das Lösungsmittel Toluol ist in geringen Mengen nicht schädlich und ohnehin schon verdunstet, wenn die Zeitung bei uns im Briefkasten landet.

Tierversuche haben gezeigt, dass die Farbe, die beim Zeitungsdruck verwendet wird, erst ab einer Menge von 2 Gramm pro Kilo Körpergewicht gesundheitsschädlich ist. Wiegt ein zeitungsessendes Baby also 8 kg, müsste es 16 g Farbe aufnehmen, bevor man sich Sorgen machen muss. Das entspricht etwa drei kompletten  dickeren Zeitungen - was vermutlich für kein Kind schaffbar sein dürfte.

Mein Kind zieht ständig die Handschuhe aus - was kann ich tun? °FAQ°

Das ist Gott sei dank nur eine Phase, leider dauert sie manchmal einen kompletten Winter lang. Im nächsten Jahr sieht es dann aber höchstwahrscheinlich besser aus! 

In der Hochphase des Handschuhhasses war bei uns ein Muff die Lösung schlechthin. Im Kinderwagen kann das Kind seine Hände in den wärmenden Muff stecken, will es aber etwas greifen, holt es ganz einfach die Hand heraus. Sehr schön ist der Muff von Saling aus 95 % Schurwolle und 5 % Kaschmir - aus kontrolliert biologischer Tierhaltung.

Man kann auch schauen, ob das eigene Kind lieber Fäustlinge oder Fingerhandschuhe mag - meine beiden zum Beispiel finden (dünne) Fingerhandschuhe viel angenehmer, als die unförmigen Fäustlinge. Andere Kinder nervt das Gefummel mit den Fingern - sie sind mit Fäustlingen viel glücklicher.

Bei ganz kleinen Babys lohnen sich Schnee- oder Fleeceanzüge, bei denen man die Ärmel am Ende so umkrempeln kann, dass sie die Hände bedecken. Bei größeren extremen Handschuhverweigerern sind vielleicht Krabblers eine Lösung - auch, wenn sie nicht besonders warm halten.

Puky Wutsch und Pukylino - was ist der Unterschied? °FAQ°

Das Pukylino kostet 39,99 EUR. Es ist etwas kleiner als das Puky Wutsch und steht ein bisschen stabiler. Empfohlen wird das Pukylino ab 12 Monaten bzw. 75 cm Körpergröße. Die Sitzhöhe beträgt 22 cm. Das Kind kann damit - wie auf einem Bobbycar - durch die Gegend fahren. Es ist im Verhältnis zu seiner Höhe relativ breit, so dass ein Umkippen eigentlich nicht möglich ist (einige Kinder schaffen das dennoch). Das Pukylino kann daher auch von Kindern genutzt werden, wenn sie noch nicht laufen können.

Das Puky Wutsch kostet 49,99 EUR und wird erst ab 18 Monaten bzw. einer Körpergröße von 80 cm empfohlen. Die Sitzhöhe liegt bei 24 cm. Es ist nicht ganz so breit angelegt und kippt durch die Pendelachse am Lenker relativ leicht in den Kurven um. Das ist vom Hersteller auch so gewollt, denn das Wutsch soll seinen Fahrer auf das erste Laufrad vorbereiten. Die Kinder müssen also auf dem Wutsch beim Lenken und Um-die-Ecke-fahren das Gleichgewicht halten, auf geraden Strecken fährt es stabil. Ein Umkippen durch "Fahrfehler" kommt häufig vor.  

Das Wutsch und das Pukylino sind jeweils in den Farben rot, hellblau, kiwi (grün) und rosa erhältlich.

Wir machen eine Weihnachtspause

Ihr Lieben,


wie jedes Jahr gönnen Danielle und ich uns zur Weihnachtszeit und ins neue Jahr hinein (mindestens) vier Wochen Blog-Pause, um uns voll und ganz unseren gewünschtesten Wunschkindern zu widmen. Wir werden unsere Wohnungen schmücken, Plätzchen backen, Geschenke basteln und einpacken, Gesellschaftsspiele spielen, Weihnachtsfilme gucken, kuschelige Höhlen bauen und viele, viele Bücher vorlesen. Ihr werdet in dieser Zeit hier nichts Neues von uns zu sehen bekommen - ich denke, ihr habt dafür Verständnis. Diejenigen von euch, die uns bei Tipeee unterstützen, dürfen sich noch auf einen Weihnachts-Newsletter freuen, alle anderen können die lange Blog-Pause überbrücken, indem sie auf Twitter, Instagram oder Facebook verfolgen, was wir so treiben.

Snowqueen empfiehlt ... meine liebsten fünf Kinderbücher

Die liebe Leen vom Blog Aufbruch-zum-Umdenken hat eine Blogparade gestartet, in der wir unsere fünf liebsten Kinderbücher vorstellen dürfen. Da ich ja sowieso gerade auf unserem Blog die Kategorie ".... empfiehlt" gestartet habe, dachte ich mir, es ist eine gute Idee, euch mal von meinen liebsten Kinderbüchern zu erzählen. Ich muss vorausschicken, dass es nicht unbedingt die Lieblingsbücher meiner Kinder sind - sie hören sie aber trotzdem gern. Ich mag sie deshalb, weil sie eine inhaltliche Moral transportieren, die meiner Erziehungsphilosophie sehr nah kommt und die ich meinen Kindern sehr gern auch in Form von Kinderbuch-Geschichten "mitgeben" möchte.

Bitte kein Brot! Wie man Enten und Vögel artgerecht füttert

Unsere Kita liegt direkt an einem See. Der Spielplatz wird regelmäßig von Enten besucht. Viele Eltern brachten morgens immer mal wieder altes Brot mit, damit die Kinder die Enten füttern können. Das war immer ein großer Spaß für alle  und die Enten waren durch die Fütterung schon fast handzahm. Die Eltern und die Erzieher freuten sich, dass die Kinder so ein Stück Natur ganz hautnah erleben konnten. 

Eines Tages flatterte der Kitaleitung ein Schreiben des Ordnungsamtes auf den Tisch. Es habe sich jemand über das ständige Entenfüttern beschwert und man fordere die Kita auf, das sofort zu unterlassen. Meine erste empörte Reaktion war: "Oh man - warum verdirbt man denn den Kindern dieses tolle Erlebnis? Die Enten werden heiß geliebt und haben schon Namen bekommen! Die Kinder haben so viel Freude!" Als ich darüber nachgrübelte, fragte ich mich, was nun eigentlich das Ordnungsamt damit zu schaffen habe. Deren Absicht ist sicher nicht, Kinder zu ärgern, sondern die Überwachung von Vorschriften einzuhalten. Nach und nach ging mir auf, dass es gar nicht darum geht, die Kinder zu gängeln, sondern darum, die Enten zu schützen.