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Fräulein Chaos empfiehlt ... Seife selbst herstellen

viele selbst gemachte SeifenHallo, ich bin Fräulein Chaos und heute erzähle ich euch, wie Mama und ich Seife herstellen. Mama tippt aber, sonst dauert es zu lange. Aber ich sage euch, wie es geht.

Ich wollte eigentlich richtige Seife herstellen, weil das Urmenschen-Mädchen Ayla, von dem mir Mama immer erzählt, das auch gemacht hat. Bei ihr ist es aus Versehen passiert. Jemand hatte gerade eine Fettsuppe auf dem offenen Feuer gekocht, als es anfing, doll zu regnen. Und als sie nach dem Regenguss wieder rauskam, war der Topf umgefallen und die Suppe in die Asche geflossen. Zusammen mit dem Regen hatte das irgendwie dann Seife ergeben. Das wollte ich auch machen. Aber Mama hat im Internet nachgeguckt und gesagt, man braucht eine Schutzbrille und Handschuhe und das wollte sie dann doch nicht. Deshalb haben wir Rohseife bestellt. Ich musste zwei Tage darauf warten. Das fand ich blöd.

Geschenke - altersgerechtes Spielzeug für Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren

Geschenkideen für Jungen und Mädchen zu Weihnachten oder zum 5. Geburtstag


Eigentlich haben 5- bis 6-jährige Kinder sehr genaue Vorstellungen davon, was sie sich zum Geburtstag oder vom Weihnachtsmann wünschen, doch manchmal will man als Eltrnteil vielleicht noch eine kleine Überraschung dazu legen. Für solche Fälle habe ich hier eine Liste mit Dingen, mit denen meine Kinder in diesem Alter gern gespielt haben. Dieser Artikel wurde von niemandem gesponsert und fällt daher nicht unter die Kategorie Werbung, sondern ist einfach meine persönliche Zusammenstellung als Mutter und Lehrerin. Die Verlinkungen (zu Amazon) sind Afilliate-Links, d. h. wenn ihr darüber einkauft, bekommt unser Blog automatisch ein paar Cent von Amazon, während ihr natürlich nicht mehr bezahlen müsst.

Meine Kinder streiten ständig - Tipps und Strategien für Geschwisterstreit

Geschwister streiten sich ständig. Das hört man von jeder Familie - und trotzdem hofft jede, dass sie eine Ausnahme ist. Durch die Diskussionen mit ihren Geschwistern lernen Kinder sehr viel. Sie lernen sich durchzusetzen oder wann es besser ist nachzugeben. Sie lernen zu verhandeln. Sie lernen nach und nach, ihre spontanen Impulse zu unterdrücken und mehr oder weniger zivilisiert miteinander zu reden. Geschwister wachsen aneinander und miteinander. Es ist wundervoll, Geschwister zu haben, und wir Eltern können einen großen Einfluss auf die positive Entwicklung der Geschwisterbeziehung haben.

Geschwister umarmen sich

Das Problem am Geschwisterstreit ist, wie nah es uns geht. Es rührt uns direkt an, weil es uns an die Streits mit unseren eigenen Geschwistern und die Reaktionen unserer eigenen Eltern erinnert, und weil es uns an unseren Qualitäten als Eltern zweifeln lässt. In Stresssituationen reagieren wir automatisch mit tief verwurzelten Techniken, die aus unserer eigenen Erfahrung stammen. Das ist an sich gut, weil wir so schnell handeln können, ohne nachzudenken. Leider sind aber unsere Techniken aber meistens eher kontraproduktiv. Wir haben aber die Möglichkeit, unsere spontanen Reaktionen sozusagen zu überschreiben. Das erfordert einiges an Arbeit und vor allem benötigen wir dazu neue Ressourcen. Ich hoffe, mit diesem Artikel einige Inspirationen geben zu können.

"Hirnzellen lieben Blinde Kuh" - Anette Prehn


Vor ein paar Monaten schrieb uns unsere großartige Lektorin Petra:

"Liebe Katja und liebe Danielle,

im Herbst werden wir ein Buch machen, das glaube ich ganz nach eurem Geschmack ist: Anette Prehn "Hirnzellen lieben Blinde Kuh - Was die Hirnforschung über starke Kinder weiß"

Das ist ein tolles Buch und ich habe beim Lesen oft an euer Buch gedacht, weil ihr ja auch immer wieder so schön und anschaulich klar macht, was im Gehirn von Kindern vor sich geht. Bei uns kam der Wunsch auf, dass ihr vielleicht ein Vorwort dazu schreiben könntet? Was meint ihr?"

Da uns die Hirnforschung - und ganz besonders in Bezug auf Kinder - interessiert, legten wir unser eigenes Manuskript kurz zur Seite und verschlangen dieses Buch. Und es war wirklich so toll, wie versprochen - wir konnten einiges daraus mitnehmen. Heute wollen wir Euch "Hirnzellen lieben Blinde Kuh" vorstellen und auch drei Exemplare davon an Euch verlosen. Wie ihr gewinnen könnt, erfahrt ihr am Ende unserer Rezension.

Liebe Leserinnen, liebe Leser...

Tastatur mit Kaffee Blog schreibenLiebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist euch sicherlich schon aufgefallen, dass es hier im Blog ruhiger geworden ist.

Zuerst war es unser zweites Buch, das all unsere Aufmerksamkeit forderte. Der Abgabetermin war Ende August, so dass wir den ganzen Sommer über intensiv über unseren Laptops hingen, um wirklich alle Details ins Manuskript zu bekommen, die uns wichtig erschienen. Tatsächlich waren wir nicht eine Minute zu früh fertig, sondern haben die Deadline komplett ausgereizt. In den letzten drei Tagen vor Abgabe warfen wir aufgrund einer plötzlichen Eingebung sogar noch einmal die ersten 100 Seiten des Buches komplett um. Wir ließen Langweiliges weg, verbanden interessante Fakten und brachten alles in einen völlig neuen Zusammenhang. Wir glauben, dass das neue Buch so inhaltlich total dazu gewonnen hat, aber es machte unsere Arbeit natürlich nicht leichter....

Warum wir unsere Kinder nicht bestrafen sollten

In § 1631 BGB heißt es:
„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“.
Es ist Konsens in Deutschland, dass körperliche Gewalt gegen Kinder vollkommen inakzeptabel ist. Eine im Journal of Family Psychology veröffentlichte Untersuchung zeigte, dass schwere körperliche Disziplinierungsmaßnahmen schwerwiegende und langfristige Schäden anrichteten. Kinder, die wiederholt Prügel bekamen, neigten zu trotzigem, unsozialem und aggressivem Verhalten. Sie widersetzten sich zudem häufiger den Eltern. Die Autoren der Studie erklärten in einer Pressemitteilung: "Mit Schlägen erreichten Eltern demnach das Gegenteil von dem, was sie wollten. Die Kinder wurden dadurch nicht gehorsamer".

Nichtkörperliche Strafen hingegen sind ein fester Bestandteil unseres Alltags und gesellschaftlich allgemein akzeptiert, auch wenn sie sich bei genauerer Betrachtung in vielen Fällen als "entwürdigende Maßnahmen", die "seelische Verletzungen" verursachen, herausstellen. Nichtkörperliche Strafen verletzen unsere Kinder zudem ebenso sehr, wie Schläge. Eine Studie der Universität Pittsburgh zeigte, dass verbale Strafen die gleichen Auswirkungen haben, wie körperliche: Verhaltensstörungen und Depressionen.

In diesem Artikel soll es darum gehen, welche Auswirkungen Strafen auf unsere Kinder haben, welche Probleme es bei einer strafenden Erziehung gibt und warum Bestrafungen langfristig nicht funktionieren.

"Keine Kinder sind auch keine Lösung" - Nina Katrin Straßner (Juramama)

Die Urschrift des (un)begnadeten Erstlingswerks
Als ich etwa 14 Jahre alt war, nahm ich ein Notizbuch und schrieb einen Masterplan für mein Leben bis 30. Bis dahin wollte ich die vermeintlich wichtigsten Dinge im Leben erledigt haben. Etwa zwanzig Punkte umfasste diese Liste. Von "Haare abrasieren" (da fehlte der Mut)  über eine "Reise nach Japan" (die ich mit 28 Jahren tatsächlich abhaken konnte) und "eine Radiosendung moderieren" (leider nicht geschafft, aber prompt auf die Liste für "Things you should do before you die" gesetzt), stand auch "ein Buch schreiben" drauf. Meine schriftstellerische Karriere begann sehr vielversprechend - mit 15 Jahren gewann ich völlig überraschend einen großen Medienwettbewerb in der Kategorie "Journalistik" - mein Text war (sogar, haha) in der Bild abgedruckt.

Enthusiastisch schrieb ich in wochenlanger Arbeit einen wirklich begnadeten Liebesroman - "Radio Love" erzählte die unfassbar romantische Geschichte von Danielle und Arno... Ähnlichkeiten zu existierenden Personen waren nicht zufällig und ganz und gar beabsichtigt. Mein Herz und meine Finger glühten - denn ich schrieb natürlich mit der Hand, einen Computer gab es 1995 in den meisten Haushalten noch nicht. Mein "Roman" umfasste etwa 50 Normseiten und leider musste ich nach relativ kurzer Zeit schon ganz nüchtern eingestehen, dass er einfach ganz grauenvoll schlecht war. Ich schrieb nicht mitreißend. Nicht spannend. Nicht lustig. Ich schrieb, wie es verliebte 16-Jährige tun. Schlecht halt. Meine schriftstellerische Karriere legte ich daher kurzentschlossen auf Eis und konzentrierte mich auf andere Dinge.