Bei manchen Schlafsäcken ist es möglich, sie verkehrt herum anzuziehen, so dass sich der Reißverschluss am Rücken befindet und das Kind nicht mehr heran kommt. Denkbar ist es außerdem, den Schlafsack auf links zu drehen, so dass sich der Reißverschluss im Inneren befindet. Erschwert wird das Öffnen auch, wenn der Zipper entfernt wird.
Funktioniert das alles nicht, dann kann man den Reißverschluss mit einer Sicherheitsnadel veschließen. Dabei wird die Nadel zuerst von der einen Reißverschlussseite innen nach außen und dann wieder auf der anderen Seite von außen nach innen geschoben und anschließend verschlossen. Ist der Reißverschluss so blockiert, kann er nicht mehr geöffnet werden. Die Nadel sollte im Inneren des Schlafsacks verschlossen werden, damit das Kind sie von außen nicht öffnen kann.
Möglicherweise ist auch ein Schlafsack mit Füßen eine Lösung - am meisten Bewegungsfreiheit bietet der Odenwälder Hopsi, hier muss man jedoch noch Socken anziehen - die manche Kinder im Schlaf immer wieder abstrampeln. Bei den Schlafsäcken von Schlummersack können die Füße beim Schlafen komplett eingezogen und vor dem Aufstehen wieder herausgeschoben werden.
Bei einigen Kindern klappt es auch sehr gut, ihnen erst eine Weile nach dem Einschlafen den Schlafsack anzuziehen - selbst mein eher schlecht schlafender Sohn wacht nicht auf, wenn ich ihm eine halbe Stunde nach dem Schlafen den Schlafsack anziehe - er hilft sogar ein wenig mit. Klappt das alles nicht, hilft es nur noch, einen möglichst dicken Schlafanzug anzuziehen und das Schlafzimmer gut zu beheizen - irgendwann schafft es jedes Kind, sich verlässlich zuzudecken.