Heikle Orte mit mehreren Kindern - Organisatorische Schwierigkeiten (Teil 7)

Diese Artikelreihe war eigentlich Bestandteil unseres neuen Buches "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn - Das Geschwisterbuch". Wie ihr wisst, schaffen wir es ja nie, uns wirklich kurz zu fassen, deswegen fielen ganze 94 von den 414 Seiten des Ursprungsmanuskriptes dem Lektorat zum Opfer *schluchz*. Wir haben beschlossen, es pragmatisch zu sehen, und veröffentlichen den dritten Teil des Buches einfach ergänzend hier im Blog. Parallel dazu könnt ihr Euch dazu auch diese Folge in unserem Podcast anhören.

Heikle Orte mit mehreren Kindern


Alu erzählt in ihrem Blog Großeköpfe von dem letzten Restaurantbesuch mit ihren drei Kindern (12, 9 und 3):
"Wir betreten als Familie zu fünft ein Restaurant. Es ist Sonntagmittag. Die Kinder sind bereits hungrig, wir waren lange draußen unterwegs. An der Garderobe pellen wir Eltern die Kinder aus ihren Jacken, eines stürmt sofort davon und sucht einen kleinen Tisch am Fenster aus. Natürlich am anderen Ende des Ladens. Lautstark durchqueren wir das Lokal, die Kinder diskutieren nämlich über unsere Restaurantentscheidung. Die anderen Gäste gucken schon. Ein Flüstern, Tuscheln und Murmeln erhebt sich. Ich ignoriere die Blicke der anderen und krame in meiner Tasche nach den Minibuntstiften: Ich bin schließlich Profi!

Aufbrüche, Abbrüche und Termine einhalten - Organisatorische Schwierigkeiten (Teil 6)

Diese Artikelreihe war eigentlich Bestandteil unseres neuen Buches "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn - Das Geschwisterbuch". Wie ihr wisst, schaffen wir es ja nie, uns wirklich kurz zu fassen, deswegen fielen ganze 94 von den 414 Seiten des Ursprungsmanuskriptes dem Lektorat zum Opfer *schluchz*. Wir haben beschlossen, es pragmatisch zu sehen, und veröffentlichen den dritten Teil des Buches einfach ergänzend hier im Blog. Parallel dazu könnt ihr Euch dazu auch diese Folge in unserem Podcast anhören.

Aufbrüche, Abbrüche und Termine einhalten


Termine einhalten mit Kindern im Schlepptau ist gefühlt unmöglich. Meist geht es morgens schon los, wenn alle pünktlich aus dem Haus sollen: Die einen in den Kindergarten, die anderen zur Schule und die letzten zur Arbeit. Nur die Fische im Aquarium dürfen in Ruhe zuhause chillen. Doch das Kleinkind will sich nicht vom Spiel losreißen, das Schulkind findet seine Sachen zum Anziehen nicht und Baby macht natürlich gerade, wenn wir alle an der Haustür haben und ausgehbereit sind die Windel voll.

Während wir also schnell doch nochmal die Windel wechseln, fällt dem Schulkind ein, dass die Fische ihr Futter noch nicht hatten und das Kleinkind trottet zurück zu seinen Spielsachen und versinkt abermals tief im Flow. Oder nachmittags, wenn wir den Zweitgeborenen aus der Kita abholen wollen, er aber in der Garderobe einen Wutanfall bekommt, weil seine Haarspange quer sitzt, während der Erstklässler schon am Schultor wartet und ängstlich links und rechts die Straße hochschaut, wo wir denn bleiben.

Unterschiedliche Wünsche, den Aufenthaltsort betreffend - Organisatorsiche Schwierigkeiten (Teil 5)

Diese Artikelreihe war eigentlich Bestandteil unseres neuen Buches "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn - Das Geschwisterbuch". Wie ihr wisst, schaffen wir es ja nie, uns wirklich kurz zu fassen, deswegen fielen ganze 94 von den 414 Seiten des Ursprungsmanuskriptes dem Lektorat zum Opfer *schluchz*. Wir haben beschlossen, es pragmatisch zu sehen, und veröffentlichen den dritten Teil des Buches einfach ergänzend hier im Blog. Parallel dazu könnt ihr Euch dazu auch diese Folge in unserem Podcast anhören.

Unterschiedliche Wünsche, den Aufenthaltsort betreffend 


Ein Kind will unbedingt raus in die Natur, das andere will viel lieber in der Wohnung spielen. Ein Geschwister bekommt während des Theaterstücks Angst und will raus, das andere amüsiert sich prächtig und will es zu Ende schauen. Ein Zwilling läuft in die eine, der andere in die entgegengesetzte Richtung. Ein Kind muss dringend auf die Toilette, aber seine Geschwister wollen partout auf dem Spielplatz bleiben, weil es gerade so schön ist. Kommt Euch das bekannt vor?

Chris (33), Autorin des Blogs Vorstadtzauber, erzählt uns augenzwinkernd, wie sie es schafft, den Wunsch Ihrer Kinder nach unterschiedlichen Aufenthaltsorten doch noch unter einen Hut zu bekommen:
"Es ist Samstag. Wir haben gefrühstückt und ich stelle die Frage: "Was machen wir heute eigentlich?" Meine Tochter (8) möchte entweder in den Garten und Hexensuppe kochen oder muss ganz dringend mit ihren Puppen zur Puppenwäsche. Mein Sohn (11) schaut dezent desinteressiert. Er möchte mit seinen Freunden Inlineskaten gehen. 
Ich rege an, wir könnten etwas gemeinsam unternehmen. Zwei Augenpaare starren mich an. Mein Mann fängt an, aufzuzählen, was er alles erledigen wollte. Rasen mähen, Sachen auf den Dachboden bringen, Carport streichen und undund. Ein Augenpaar starrt ihn an. "Ja, was zusammen machen! Das wäre toll.", antwortet er schnell. Wusste ich doch, dass er so denkt. 
Ich schlage verschiedene Sachen vor. Eine Radtour, Geocaching, backen oder ein Picknick? Wir könnten zur Abenteuerscheune laufen oder durch das Naturschutzgebiet wandern. Meine Vorschläge werden aufgenommen und hängen nun unbeantwortet in der Luft. Der Sohn fängt an, den Tisch abzuräumen und erläutert mir, wie dringend er Me-Time bräuchte. Die Tochter holt schon mal alle Puppen mit ihrem Papa. Die beiden sind eigentlich schon mittendrin in ihrem Puppentag. 

Grundbedürfnisse aller erfüllen, aber... - Organisatorsiche Schwierigkeiten (Teil 4)

Diese Artikelreihe war eigentlich Bestandteil unseres neuen Buches "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn - Das Geschwisterbuch". Wie ihr wisst, schaffen wir es ja nie, uns wirklich kurz zu fassen, deswegen fielen ganze 94 von den 414 Seiten des Ursprungsmanuskriptes dem Lektorat zum Opfer *schluchz*. Wir haben beschlossen, es pragmatisch zu sehen, und veröffentlichen den dritten Teil des Buches einfach ergänzend hier im Blog. Parallel dazu könnt ihr Euch dazu auch diese Folge in unserem Podcast anhören.

Grundbedürfnisse aller erfüllen, aber...


Rein organisatorische Schwierigkeiten mit mehreren Kindern bringen uns Eltern schon ins Schwitzen...aber wenn auch noch wichtige Grundbedürfnisse der Kinder mit ins Spiel kommen, wird es richtig hart: Wenn das Baby ab 18 Uhr Schreistunde hat und das Kleinkind helfen will, aber es alles noch schlimmer macht, weil dabei laut ist, und es dann letzten Endes allein Abendbrot essen und spielen muss, weil Mama mit dem Baby Laufstraßen ins Laminat rennt, dann geht das allen Beteiligten mächtig an die Substanz.

Oder wenn Mama mit dem Kleinkind im Bett nicht kuscheln oder vorlesen kann, weil das Baby so brüllt. Wenn ein Kind die Windeln voll hat, aber das andere gerade unbedingt stillen will. Wenn zwei Kinder gleichzeitig aus der Schule nach Hause kommen und beide dem Elternteil sofort erzählen wollen, wie der Tag war und so durcheinanderreden, dass man rein gar nichts versteht.

Einkaufen mit mehreren Kinder - Organisatorische Schwierigkeiten (Teil 3)

Diese Artikelreihe war eigentlich Bestandteil unseres neuen Buches "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn - Das Geschwisterbuch". Wie ihr wisst, schaffen wir es ja nie, uns wirklich kurz zu fassen, deswegen fielen ganze 94 von den 414 Seiten des Ursprungsmanuskriptes dem Lektorat zum Opfer *schluchz*. Wir haben beschlossen, es pragmatisch zu sehen, und veröffentlichen den dritten Teil des Buches einfach ergänzend hier im Blog. Parallel dazu könnt ihr Euch dazu auch diese Folge in unserem Podcast anhören.

Einkaufen mit mehreren Kindern


Einkäufe mit Kind sind anstrengend. Sei es, dass das Baby nicht ruhig im Einkaufswagen sitzen bleiben möchte, sondern lieber durch den Laden krabbeln will, um im Vorbeigehen sämtliche Regale abzuräumen, während das Kleinkind einen Wutanfall nach dem nächsten bekommt, weil wir weder fünf Kilo Schokolade, noch den hübschen Toilettendeckel kaufen wollen. Und überhaupt: Einkaufen in großen Läden oder gar Einkaufscentren sind sowieso schon anstrengend genug, wenn wir dann aber noch Kinder im Schlepptau haben und diese einen langen Kita-Tag hinter sich haben, kann es eigentlich nur im Desaster enden.

Probleme wegen des Altersunterschiedes - Organisatorische Schwierigkeiten (Teil 2)

Diese Artikelreihe war eigentlich Bestandteil unseres neuen Buches "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn - Das Geschwisterbuch". Wie ihr wisst, schaffen wir es nie, uns wirklich kurz zu fassen, deswegen fielen ganze 94 von den 414 Seiten des Ursprungsmanuskriptes dem Lektorat zum Opfer *schluchz*.

Wir haben beschlossen, es pragmatisch zu sehen, und veröffentlichen den dritten Teil des Buches nun einfach ergänzend hier im Blog. Parallel dazu haben wir auch eine Reihe in unserem Podcast aufgenommen.

Probleme wegen des Altersunterschiedes


Selbstverständlich bereitet der Altersunterschied der Geschwisterkinder einen hervorragenden Nährboden für organisatorische, emotionale und soziale Schwierigkeiten. Wer kennt diese Situationen nicht? Man ist zu Hause, das Erstgeborene baut elaborierte Lego-Landschaften auf, und das Baby krabbelt entzückt darauf zu, um sie zu zerstören und sich die Steinchen in den Mund zu schieben. Oder überhaupt die Freizeitgestaltung mit Kindern unterschiedlichen Alters! Das, was die Großen unternehmen wollen, ist für die Kleinen nicht geeignet und das, was für die Kleinen super wäre, ist gähnend langweilig für die Großen. Und das arme Baby muss sowieso überall hin mitkommen, das wird gar nicht erst gefragt.

Mehrere Kinder gleichzeitig ins Bett bringen - Organisatorische Schwierigkeiten (Teil 1)

Diese Artikelreihe war eigentlich Bestandteil unseres neuen Buches "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn - Das Geschwisterbuch". Wie ihr wisst, schaffen wir es nie, uns wirklich kurz zu fassen, deswegen fielen ganze 94 von den 414 Seiten des Ursprungsmanuskriptes dem Lektorat zum Opfer *schluchz*.

Wir haben beschlossen, es pragmatisch zu sehen, und veröffentlichen den dritten Teil des Buches nun einfach ergänzend hier im Blog. Parallel dazu haben wir auch eine Reihe in unserem Podcast aufgenommen.

Organisatorische Schwierigkeiten mit mehreren Kindern


Einmal waren wir mit Calotta und Helene (damals 6) und Josua (damals 2,5) im Urlaub im Freibad. Carlotta hatte schon das bronzene Schwimmabzeichen und ist eine echte Wasserratte. Sie freute sich so sehr, dass sie sich quasi schon beim Bezahlen an der Kasse den Badeanzug anziehen wollte. Als wir endlich durch die Schranke durch waren, rannte sie los und war in weniger als einer Minute fertig. Ungeduldig wartete sie auf uns. Helene ging das viel zu schnell. Sie wollte in Ruhe eine Kabine zum Umziehen finden, außerdem kannte sie das Freibad nicht und hatte etwas Angst, von fremden Kindern angespritzt zu werden. Sie wählte super langsam einen Spind aus und brauchte eine halbe Stunde, um sich zu akklimatisieren und umzuziehen. Josua waren Bäder im Allgemeinen damals noch eher unheimlich, also wollte er auf meinem Arm bleiben. Immerhin ließ er sich anstandslos umziehen, so dass ich nach etwa 5 Minuten mit ihm und Carlotta losziehen konnte. Meine Frau blieb bei Helene und wartete geduldig.