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Mein Kind geht in eine Freie Schule - Lernen in Alternativschulen

Snowqueens Töchter auf dem Weg zur Schule
Schulweg
Wer uns auf Instagram folgt, hat schon mitbekommen, dass meine beiden großen Töchter auf eine Freie Schule gehen. Ich wurde gebeten, darüber einen Artikel zu schreiben, um zu erzählen, wie das so ist. Danielle hat schon vor einiger Zeit erzählt, wie es ihrer Tochter auf einer Montessori-Schule geht. Eine Freie Schule ist noch einen Schritt weiter raus aus dem klassischen Schulsystem.

Was ist eine Freie Schule?


Freie Schulen sind staatlich anerkannte oder genehmigte Ersatzschulen, in denen Kinder so frei wie möglich das lernen können, was sie interessiert. Ist eine Freie Schule nur "anerkannt", aber nicht "genehmigt", darf sie selbst keine Abschlüsse vergeben. Es gibt dort auch Prüfungen, diese laufen jedoch anders ab, als in den Regelschulen. Die Anzahl der Prüfungsfächer ist höher, zusätzlich müssen Prüfungen in einer zugewiesenen Regelschule abgelegt werden.

In unserer Schule müssen die Kinder am Ende ihrer Schulzeit die gleichen Prüfungen ablegen, wie Schüler/innen in klassischen Schulen, aber der Weg zum Wissen ist ein bisschen anders. Natürlich werden Kurse von Lehrerinnen und Lehrern angeboten, doch die Kinder bestimmen selbst, ob und wann sie diese besuchen wollen. Somit lernen nicht unbedingt Kinder gleichen Alters zusammen, sondern eher jene, die sich gerade für das selbe Gebiet interessieren. Manchmal kommen auch Kinder gleichen Niveaus zusammen, beispielsweise, wenn eine Gruppe von zehn Kindern etwas über Addition lernen will, aber für die einen noch 5+6 schwierig ist, während die anderen schon locker im Millionenbereich arbeiten. Dann würden sich diese zehn Kinder in zwei oder drei Gruppen aufteilen.

Kommunikationstechniken für Eltern - Nähe und Verständnis schaffen


Gastartikel  
Du kannst nicht sprechen!

Du kennst Laute, Silben, Wörter.
Vielleicht denkst du, du kannst dich verständlich machen.
Oder verstehen.
Aber diese Laute, Silben und Wörter, diese Sätze, die du sagst, das ist nur Verpackungsmaterial: gelber Sack.

Den Inhalt kennt niemand so genau. Du auch nicht.
Woher ich das weiß?
Weil es fast allen so geht. Buddha vielleicht nicht, oder Jesus damals. Doch wer weiß? Vielleicht hat er mit seinen Jüngern auch übers Geschirrspülen und Müllraustragen gestritten. Vielleicht hat er sich unverstanden gefühlt und war enttäuscht.

Genau wie du?

Um aus dem Verpackungsmaterial "Sprache" etwas mehr mit "Inhalt" zu machen, braucht man eines ganz besonders:

Willen.

Wir feiern unseren 5. Geburtstag und schenken Euch einen exklusiven Auszug aus unserem Buch

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, heute ist der 13. Februar 2018 und damit unser 5. Blog-Geburtstag!

In den letzten Jahren haben wir uns zu diesem Anlass immer gegenseitig interviewt, aber heute wollen wir ein bisschen anders mit euch feiern. Als Dankeschön für eure Treue und die Leidenschaft, mit der ihr unseren Blog und unser Buch immer wieder anderen empfehlt, wollen wir euch heute einen exklusiven Auszug aus dem neuen Buch schenken. Zu Weihnachten durften unsere lieben Tipeee-Unterstützer schon die ersten fünfzig Seiten von #dgwaztmidwgddj5b10 lesen - für Euch alle legen wir heute noch ein paar brandneue Seiten über die Vorschulpübertät drauf! Viel Spaß beim Lesen wünschen euch 

Danielle und Katja

Danielle Graf und Katja Seide

Danielle empfiehlt... die Schulranzen von ergobag

Werbung

Junge trägt Ergobag cubo
sofort adoptierter cubo
Normalerweise machen wir ja aktuell keine Werbung hier im Blog - das ermöglichen die Leser, die uns bei Tipeee unterstützen. Aber manchmal gibt es Produkte, von denen man so begeistert ist, dass man sie gerne freiwillig empfiehlt - das machen wir regelmäßig in unserer Rubrik Empfehlungen und sonntags auf unserer Facebook-Seite. Dort hätten ich Euch ohnehin bald den ergobag Schulranzen ans Herz gelegt.

Erinnert ihr Euch an unseren Schulranzentest vor zwei Jahren? Wir hatten zunächst recherchiert, worauf man bei der Wahl des Schulranzens wirklich achten sollte. Anschließend hatten wir die Schulranzen-Modelle getestet, die am besten bei Stiftung Warentest und Ökotest abgeschnitten haben - und schon damals war ich in diesem Zusammenhang ganz neugierig auf die Ranzen von ergobag. Sie hatten zwar wegen vermeintlich schlechter Sichtbarkeit und nicht ganz so guter Wasserbeständigkeit nicht mit "sehr gut" abgeschnitten, aber da es das Ranzenmodell des Jahres war und gefühlt jeder Erstklässler damit herumlief, hatte ich bei ergobag trotzdem angefragt, ob sie uns nicht auch ein Testmodell zur Verfügung stellen wollen. Mich hat der Ranzen damals absolut überzeugt - meine Tochter hatte sich dann aber für ein anderes Modell entschieden. Sehr zur Freude meines Sohnes, der sofort den ergobag adoptierte und fortan emsig durch die Gegend und sogar mit in den Urlaub schleppte.

"Gelassen durch die Jahre 5 bis 10" - Danielle Graf und Katja Seide

Der Lebensabschnitt zwischen dem fünfen und dem zehnten Geburtstag ist ideal, um unseren Kindern wichtige soziale und gesellschaftliche Regeln zu vermitteln. Die Voraussetzungen dafür sind in diesem Alter bereits im Gehirn angelegt: die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel, eine ausreichende Impulskontrolle, Empathie, Selbstberuhigungskompetenzen und ein schon gut arbeitsfähiger präfrontaler Cortex. Doch jetzt müssen diese Fähigkeiten angewendet und ausgebaut werden. Das ist ein langer Lernprozess, bei dem unsere Kinder - so wie beim Laufenlernen - immer mal wieder stolpern und straucheln. Während wir den Einjährigen ermutigen, weiter zu üben und uns über jeden Fortschritt freuen, fällt es uns jedoch oft schwer, bei vermeintlich antizozialem oder tyrannischemVerhalten unserer 7-Jährigen gelassen zu bleiben.

Unser neues Buch "Gelassen durch die Jahre 5 bis 10" will Eltern zurückführen zum bedingungslosen, sorgenfreien Annehmen ihrer Kinder, indem wir erklären, warum unsere Kinder entwicklungsbedingt manchmal nicht auf uns hören oder uns sogar absichtlich provozieren. Wir möchten dazu ermutigen, immer hinter das Verhalten zu schauen, Konflikte auf Augenhöhe miteinander zu lösen und auch in dieser Altersphase die Bedürfnisse aller in der Familie zu sehen und gegeneinander abzuwägen.

Spielzeugwaffen für Kinder - harmloses Zeug oder absolutes No-Go?

Spielzeugwaffe aus Duplo-Steinen
"Schießkanonen" aus Duplo
Mein Sohn Herr Friedlich ist 3;6 Jahre alt und spielt in letzter Zeit total gern mit Waffen. Einen großen Teil dieser Waffen gibt es schon seit gut acht Jahren in unserem Kinderzimmer, doch meine Töchter beschäftigten sich damit meist nur halbherzig und sporadisch damit. Für Herrn Friedlich aber können die "Schießgewehre" nicht groß genug sein - er baut sich aus Duplosteinen riesige Monsterwaffen, die er kaum tragen kann und sieht in jedem Stock auf der Straße eine "Schießkanone", die unbedingt aufgesammelt werden muss. Ähnliches höre ich von anderen Eltern mit Söhnen in seinem Alter. Dieser Artikel soll sich damit beschäftigen, warum das wohl so ist, und wie wir Eltern damit umgehen können.