Das Baby ist zwei Monate alt - wie entwickelt es sich und wie kann man es beschäftigen?

Kurz bevor oder genau dann, wenn Babys zwei Monate alt werden, kann man beobachten, dass viele Babys außerordentlich unleidlich werden und viel schreien. In diesem Alter findet eine weitere Entwicklungsphase statt, die unsere Babys zu schaffen macht. Sie sind unruhig, quengeln den ganzen Tag, möchten ununterbrochen getragen werden, schlafen nur bei engstem Körperkontakt und/oder schaukeln im Tragetuch oder in der Federwiege, wollen vermehrt gestillt oder gefüttert werden und sind durch und durch schlecht zu beruhigen. 

Tatsächlich beginnen jetzt sogar einige Babys schon mit dem Fremdeln und fangen an zu schreien, wenn sich ihnen jemand anderes als ihre Eltern nähert. Wer ein Schreikind hat, wird jetzt nahezu wahnsinnig: das Baby brüllt gefühlt nur noch. Eltern von pflegeleichteren Kindern wiederum sind ebenfalls verzweifelt, weil sie es nicht gewohnt sind, wenn das Baby untröstlich scheint. Es ist wieder so weit: Herr Ningel und Herr Nörgel sind zu Besuch!



Das Baby ist einen Monat alt - wie entwickelt es sich und wie kann man es beschäftigen?

Mit dieser Artikelreihe wollen wir Dich und Dein Baby durch die Entwicklung in den ersten Lebensmonaten begleiten. In dieser Zeit finden enorme Veränderungen statt. Dein Baby wächst nicht nur extrem schnell, es entwickelt auch in Rekordgeschwindigkeit neue motorische und kognitive Fähigkeiten. Die Phasen, in denen die Entwicklung besonders rasant oder intensiv verläuft, sind oft extrem anstrengend. Dein Baby ist dann unruhiger, schreit mehr und schläft schlechter. Viele Babys wollen öfter an der Brust trinken und eigentlich am liebsten den ganzen Tag auf dem Arm ihrer Eltern verbringen. Wehe, man legt sie ab! Dann fangen sie bitterlich an zu weinen und hören erst wieder auf, wenn man sie lange und intensiv bekuschelt hat.

Wenn dein Baby ungefähr einen Monat alt ist, lernt ihr wahrscheinlich zum ersten Mal Herrn Ningel und Herrn Nörgel kennen! Keine Sorge, sie sind keine Dauergäste, aber sie werden Euch in den nächsten Monaten sicher häufiger begegnen. Es wird daher Zeit, sich bekannt zu machen.

Bedürfnisorientierte Elternschaft im Familienalltag - Podcast mit Nina C. Grimm

Kennt ihr das? Theoretisch wisst ihr genau, wie ihr mit eurem Kind umgehen möchtet: zugewandt, achtsam, einfach ganz bedürfnisorientiert. Ihr wisst auch, dass Schimpfen Quatsch ist, Ungeduld überhaupt nicht weiterhilft und Schreien so gar nicht geht. Uns geht es im Alltag aber dennoch ganz häufig so, dass wir - ganz besonders in stressigen Situationen – dann doch immer wieder ganz anders reagieren, als wir das eigentlich wollen.

Wir haben Nina Grimm in unseren Podcast eingeladen, die sich in ihrem Buch "Hätte, müsste, sollte" damit beschäftigt hat, warum wir mit unseren hohen Ansprüche so oft scheitern und warum es sich lohnt, die Herausforderungen unseres Familienlebens als Einladung zu betrachten.


Osterverlosung: Bilderbuch "Maxi, beeil Dich" und Kartenset "Trotzsituationen entspannt entgegnen"

Wir wünschen Euch ein wunderbares Osterfest im Kreise Eurer Liebsten!


Zur Feier des Tages verlosen wir jeweils drei Mal unser neues Bilderbuch "Maxi, beeil Dich" und drei Kartensets "Trotzsituationen entspannt entgegnen".

Falls ihr die beiden neuesten Mitglieder unserer Wunschkindfamilie noch nicht kennt - hier eine kleine Vorstellung:


Kuss, Kuss, Kuss, wachgeküsst! Als Papa Maxi am Morgen weckt, ist es viel zu hell. Im Bad ist es viel zu kalt und die Kleider im Schrank sind viel zu pieksig. In der Küche ist es viel zu spannend, denn da steht ein Dino und beäugt das Müsli. Unmöglich, sich da zu beeilen! Ob Papa und Maxi es trotzdem noch pünktlich aus der Haustür schaffen?

Einfühlend, blicköffnend und bedürfnisorientiert erzählen wir  vom allmorgendlichen Hürdenlauf und wie Familien ihn leichtfüßiger gemeinsam bewältigen können. In der Wunschkind-Bilderbuchreihe sind übrigens auch "Baby ist da" und "Alex, abgeholt" erschienen:

Gewinnen könnt ihr auch unser neues Kartenset:


Das Kartenset enthält insgesamt 60 Karten, die kurz und knackig wichtiges Grundlagenwissen vermitteln und euch helfen, in stressigen Situationen entspannter zu bleiben. Wir haben jede Menge Tipps und Ideen gesammelt, für all die Situationen, die uns in dieser Lebensphase unserer Kinder täglich begleiten.

Da die Karten mit den Maßen 13x17 cm handlicher und leichter als ein Buch sind, könntet ihr sie mitnehmen und auf der Spielplatzbank lesen. Oder in der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit. Vielleicht wollt ihr die Karten aber auch abends auf der Couch nochmal angucken, wenn ihr einen richtig blöden Tag mit den Kindern hattet und ihr überlegt, an welcher Stelle alles den Bach runter ging.

Die Karten sollen euch dabei kein schlechtes Gewissen machen, sondern zeigen, dass es vielen, vielen Eltern manchmal auch so geht. Es gibt keine perfekten Eltern - und das ist ja auch gut so. Und ganz vielleicht findet ihr dann auch den einen oder anderen Tipp, den ihr am nächsten Tag umsetzen wollt.

Gewinnen ist wie immer ganz einfach: schreibt uns eine Mail mit dem Betreff "Osterverlosung" und lasst uns wissen, ob ihr das Bilderbuch oder das Kartenset (oder auch beides) gewinnen wollt. Zwei weitere Gewinnchancen habt ihr, wenn ihr auf Facebook oder Instagram einen Kommentar unter den dortigen Verlosungspost schreibt. 

Wir wünschen Euch viel Glück und eine wunderbare Osterzeit!

Baby im Osterkostüm

Trefft uns beim Attachment-Parenting-Kongress am 1./2. Oktober 2022 in Hamburg

Als Autorinnen mehrerer Bestseller haben wir das große Glück, häufig auf interessante Lesungen, Messen und Kongresse eingeladen zu werden. Meine persönliches Highlight ist dabei immer wieder der Attachment Parenting Kongress von Einfach Eltern, der in diesem Jahr endlich wieder stattfinden kann. Zum dritten Mal ist auch Katja eingeladen; in diesem Jahr wird sie am 1. Oktober 2022 um 17:15 Uhr einen Vortrag zum Thema "Geschwisterliebe - Geschwisterhass" halten.



Der Attachment Parenting Kongress hat es sich zur Aufgabe gemacht, neueste Erkenntnisse aus der Bindungs-, Entwicklungs- und Hirnforschung miteinander zu verknüpfen und außerdem Fachpersonal die Möglichkeit zu geben, sich auf aktuellstem Stand fortzubilden. Aber auch "nur" Eltern können sich unglaublich interessante Vorträge anhören. Im Jahr 2018 war ich beim Vortrag von Dr. Thomas Harms zum Thema "Emotionale Erste Hilfe" und war so geflasht, dass ich eine Stunde mit den Tränen rang. Ich hatte mich noch nie mit dem Thema bindungsbasierte Körperpsychotherapie auseinander gesetzt und war vollkommen fasziniert, wie bspw. Schreikindern dadurch geholfen werden kann. Auch in diesem Jahr freue ich mich schon ganz besonders auf einen Fachvortrag über mein aktuelles Spezialinteresse Reflexintegration von Jürgen Grah. 

Nicht zu streng, nicht zu eng - Podcast mit Inke Hummel

In unserer aktuelle Podcastfolge haben wir mit Inke Hummel über ihr neues Buch "Nicht zu streng, nicht zu eng" gesprochen. Diese Folge könnt ihr ihr nachlesen und auch ein signiertes Exemplar gewinnen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr ganz unten.

Inke, ich glaube, das ist das vierte Buch in 2 Jahren, mit dem du bei uns im Podcast bist. Wir haben mit dir schon über pubertierende Kinder, schüchterne Kinder und wilde Kinder gesprochen. Jetzt hast du ein neues Buch herausgebracht, wieder im Humboldt Verlag, das heißt „Nicht zu streng, nicht zu eng“. In diesem Buch liegt der Fokus eher bei den Eltern. Wie kamst du darauf, jetzt dieses Buch zu schreiben?

Das Thema des Buches begegnet mir ständig in meinen Beratungen, und auch im Austausch mit Fachpersonen wurde immer wieder deutlich, dass Eltern sich heute oft schwertun, Beziehungsorientierung sicher zu leben. Sie sind entweder in sich selbst unsicher oder aber in der Partnerschaft bestehen unterschiedliche Haltungen, die nicht gut zusammengehen.

Daher habe ich zu der Thematik eine Fortbildung erarbeitet, aus der letzten Endes das Buch entstanden ist.



Bei meinem Kind mache ich es anders! Mit Eltern und Schwiegereltern über beziehungs- und bedürfnisorientierte Elternschaft ins Gespräch kommen

Viele Eltern erziehen heute bewusst anders, als sie selbst erzogen wurden. Häufig stoßen sie damit auf Unverständnis bei ihren eigenen Eltern. In unserem Podcast haben wir kürzlich mir Autorin Karin Bergstermann, die zusammen mit Anna Hofer das Buch „Bei meinem Kind mache ich das anders“ beim Beltz Verlag veröffentlich hat, gesprochen. 


In ihrem Buch unterstützen Karin und Anna junge Eltern dabei, die Kommunikation mit den (Schwieger-)Eltern zu verbessern, Ängste und Erwartungen auf beiden Seiten abzubauen und das gegenseitige Verständnis zu stärken. Anhand von Fallgeschichten und fundiertem Praxiswissen helfen sie Eltern dabei, ihre eigene Erziehung aufzuarbeiten und ihr inneres Kind besser zu verstehen. 

Wir haben unser Gespräch im Podcast hier für Euch zusammengefasst.