Irgendwann hört fast jedes Elternteil: „Geh doch mal mit dem Baby zur Osteopathin, das hilft bestimmt!“ Aber was steckt eigentlich hinter der Kinderosteopathie? Welche Versprechen werden gemacht und was ist wissenschaftlich belegbar? In unserer neuen Podcastfolge haben wir mit Dr. med. Pierre Teichmann genau darüber gesprochen.
Pierre erklärt, wie die Osteopathie überhaupt entstanden ist und wie hat sich daraus die Kinderosteopathie entwickelt hat. Welche Konzepte stehen dahinter und warum erscheinen Begriffe wie „Blockaden“ oder „Symmetriestörungen“ für Eltern so plausibel? Ein zentrales Thema ist das KiSS Syndrom, über das viele Eltern schon gehört haben. Wir klären, was genau darunter verstanden wird und wie es aus wissenschaftlicher Sicht einzuordnen ist. Außerdem beleuchten wir, welche Rolle Osteopathen bei der Diagnose und Behandlung solcher Auffälligkeiten tatsächlich spielen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die wissenschaftliche Bewertung der Kinderosteopathie. Gibt es Studien, die den Nutzen belegen zum Beispiel bei exzessivem Schreien oder Entwicklungsauffälligkeiten? Wir sprechen über Risiken und Nebenwirkungen und erklären, warum positive Erfahrungen von Eltern nicht automatisch bedeuten, dass die Methode wirkt.
Auch die Ausbildung und das Berufsbild von Osteopathen steht auf dem Prüfstand: Wer darf sich Kinderosteopath nennen, welche Qualifikationen gibt es und wo liegen die Grenzen des Berufs? Wir geben praktische Orientierung für Eltern: Worauf sollte man achten bevor man mit dem Baby eine Praxis aufsucht? Welche Anlaufstellen gibt es neben der Osteopathie und wie lässt sich seriöse Information von reinen Versprechen unterscheiden?
Die Folge gibt einen fundierten alltagsnahen Einblick in ein Thema, das viele Eltern beschäftigt, ohne zu beschönigen oder Angst zu machen. Wer neugierig ist, wie Osteopathie tatsächlich wirkt und was man im Alltag beachten sollte, wird viele Antworten mitnehmen.

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