Wickeln mit Stoffwindeln - ein Erfahrungsbericht
Ich habe beide meine Töchter fast drei Jahre lang mit
Wegwerfwindeln gewickelt, einfach, weil mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar war,
dass es eine gute Alternative dazu auf dem Markt gibt. Für mich waren
Stoffwindeln immer noch diese alten Mullwindeln, die meine Mutter in mühevoller
Arbeit um mich herumgewickelt hatte.
Doch damit haben moderne Stoffwindelsysteme fast
nichts mehr gemein. Wer möchte, kann natürlich immer noch mit Mullwindel und
Überhose wickeln, doch wem das zu viel Arbeit ist, muss auf Stoffwindeln
trotzdem nicht verzichten. Dies ist ein Erfahrungsbericht eines
Stoffwindel-Neulings für Mütter, die damit liebäugeln, auch einmal Stoffwindeln
auszuprobieren. Ich bin keine Expertin - für detaililerteres Wissen findet ihr
viele wunderbare Internetseiten und auch you-tube Videos, die euch weiterhelfen
können. Einige davon liste ich euch am Ende des Artikels auf. Für einen ersten
groben Überblick aber könnt ihr hier reinlesen.
Der erste Teil unserer Stoffwindel-Serie befasst sich
mit den unterschiedlichen Windel-Systemen und Einlagen und stellt kurz dar, was
es mit Windel-Testpaketen und Windelberatung auf sich hat.
Alle in One- Windeln sind den Wegwerfwindeln am
ähnlichsten. Sie haben eine wasserdichte Außenhülle und eine fest darin
vernähte saugende Innenschicht. Man zieht sie dem Kind einfach wie eine
Wegwerfwindel an und schließt den Klett bzw. die Druckknöpfe. Ist die Windel
voll, wird sie als ganze Einheit ausgezogen und anschließend gewaschen. Sie
eignen sich sehr gut für Einsteiger, aber auch für Wenigwickler, wie Oma und
Opa oder die Erzieherin in der Kita. Oft sind auch Väter froh, wenn sie sich
beim Wickeln nicht zu viele Gedanken machen müssen und greifen dankbar auf die
AIOs zurück.
Unsere erste AIO war die Blueberry Simplex. Ich mag die
Windel gern, weil sie bei unserem Sohn perfekt sitzt und locker drei Stunden
Spielplatzbesuch durchhält. Sie würde auch länger durchhalten, wenn ich das
wollte. Sie macht aber einen relativ großen Windelpo, so dass ich darauf achte,
Hosen mit Windelschnitt dazu anzuziehen. Ein bisschen schade finde ich, dass
die Simplex kein doppeltes Beinbündchen hat. Bei dem häufigen Milchstuhl
unseres Sohnes habe ich so immer ein bisschen Angst, dass etwas an den Seiten
herauskommt. Das ist zwar bisher noch nie der Fall gewesen, aber ich habe
trotzdem bei den Neuanschaffungen darauf geachtet, AIO mit doppeltem
Beinbündchen zu kaufen, z. B. Tosbots Easyfit oder die Pop-In.
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| einfaches Beinbündchen |
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| doppelte Beinbündchen als Auslaufschutz |
All in Two Windeln
All in
Twos (AI2) sind zweiteilige Windeln -sie bestehen aus einer wasserundurchlässigen Überhose und dazugehörigen Einlagen. Meist haben die Überhosen kleine Taschen vorn und hinten, in die die Enden der
Einlagen "gestopft" werden. Das hat den Vorteil, dass die (passenden)
Einlagen in der Windel nicht hin und her rutschen. Einlagen gibt es wie
Sand am Meer - jeder Hersteller hat verschiedenste im Sortiment, meist
unterscheiden sie sich nur minimal in der Form. Wichtig an den Einlagen ist das
Material. Baumwolle z. B. ist besonders natürlich und saugt sehr schnell,
Fleece leitet das Pipi vom Körper weg, Bambus und Hanf saugen besonders
gut, sind aber beim Waschen ein wenig komplizierter. Ich werde etwas weiter
unten noch einmal ausführlicher darauf eingehen.
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| Hybridwindel PlanetWise |
Rein theoretisch ist der Vorteil einer All-In-Two
Windel, dass du die Einlage wechseln kannst, wenn sie verschmutzt ist, aber die
noch saubere Außenhülle weiterverwenden kannst. Deshalb verwenden die meisten
fortgeschrittenen Stoffwicklerinnen das All-In-Two-System. Ich muss sagen, dass
sich das bei uns bisher noch nicht so bewährt hat, da der Stillstuhl meines
Sohnes immer auch die Außenhülle verschmutzt. Ich bin aber sicher, dass sich
das Problem bei festerem Stuhl ("Klopsi" ;-) ) von selbst gibt. Für
uns lohnen sich die All in Twos trotzdem auch jetzt schon, da ich eine ganze
Batterie an Mullwindeln und IKEA Lappen im Schrank liegen habe. Meine
Lieblingswindeln sind die von PlanetWise. Ich mag deren Stoff und auch
die Designs, außerdem trägt die Windel nicht so doll auf, macht also einen
kleinen Windelpo. Auch zu der Blueberry
Capri greife ich gern.
Höschenwindeln sind Windeln, die vollständig aus
einem saugfähigen Material bestehen und wie eine Wegwerfwindel aussehen. Sie
sind allein genommen nicht wasserdicht, d.h. sie benötigen dringend
eine Überhose. Ich mag sie gern, weil das anlegen super leicht ist und sie
in jeder Lage dicht halten. Besonders gut für die Nacht finde ich die
Totsbots Bamboozle, die aus Bambus besteht und daher viel Pipi aufsaugt. Für
den Tag finde ich die Bindewindeln von Storchenkinder gut. Da unser Sohn nicht
zu den Vielpieslern gehört, reicht uns diese locker aus. Für Kinder mit mehr
Harndrang und in jedem Fall für die Nutzung in der Nacht solltet ihr noch eine
zusätzliche Einlage mit reinpacken. Auch Hu-Da produziert sehr schöne
Höschenwindeln und viele Stoffwindel-Mamis schwören auf diese Marke. Sie sitzt
an unserem Sohn allerdings nicht optimal, deshalb habe ich sie nicht im Schrank.
Überhosen gibt es in Wolle oder wasserdichten
Kunstfasern, z.B. mit PUL (Polyurethanlaminat). Dieses PUL fühlt sich im
Prinzip an, wie eine dünne Plastikschicht, die auf einer Stoffschicht
aufgebracht ist. Anders als die Plastiküberhosen der 70er Jahre ist PUL aber
atmungsaktiv. PUL-Überhosen werden meist mit Klettverschluss oder Druckknöpfen
geschlossen. Möchtest du nur Naturmaterialien an den Körper deines Kindes
lassen, eignen sich Wollüberhosen gut. Diese werden wie "echte Hosen"
über die Innenwindel drübergezogen und werden mit Wollfett wasserdicht gemacht.
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| PUL Schicht in einer Windel |
Wollüberhosen müssen nur bei grober Verschmutzung oder wenn sie zu doll nach Urin riechen gewaschen werden, da das Material bis zu einem gewissen Grad selbstreinigend ist. Einfach nach Nutzung einmal auf dem Balkon auslüften lassen, schon verfliegt der (normale) Uringeruch und sie können weiter genutzt werden. Ist eine Wäsche (Wollprogramm deiner Waschmaschine) angesagt, müssen sie danach unbedingt nachgefettet werden.
Höschenwindeln mit Überhose machen übrigens insgesamt
einen riesigen Windelpo und werden daher von einigen Stoffwindel-Mamas nicht so
gern am Tag angezogen, weil sie Angst haben, dass das mächtige
Windelpaket beim Drehen und Krabbeln stört. Ich fand das jetzt nicht so
dramatisch, habe die Woll-Überhosen aber aus anderen Gründen (siehe unten)
weggelassen
.
Strickbindewindeln mit Überhosen
Strickbindewindeln sehen auf den ersten Blick antiquiert und kompliziert aus, sind aber mit ein bisschen Übung eine durchaus brauchbare und vor allem kostengünstige Alternative. Sie benötigen allerdings auf jeden Fall eine wasserdichte Überhose. Sie bestehen aus einer Lage Baumwolle und werden in einer bestimmten Art und Weise um das Kind gebunden. Ich habe euch das hier mal fotografiert.
So sieht die Windel aus:
Zum Anpassen an die Körpergröße deines Kindes kann
die Windel hinten einmal umgeschlagen werden:
..werden die Seiten nach oben um den Bauch
geklappt und ...
Nun werden die Bänder einmal vorne überkreuzt, um den Körper herumgewickelt und vorn mit einer Schleife geschlossen.
Das ist der schwierigste Schritt. Ich kann mir
vorstellen, dass sich das bei sehr agilen, sich windenden Wickelkindern
unmöglich ist. Auch das Wickeln im Stehen halte ich mit dieser Windel für
schwierig. Trotzdem ist mir diese Windel sehr sympathisch und ich nutze sie
gern in Kombination mit einer PUL-Überhose (Totsbots Stretchy Wrap oder BlueberryCoverall). Da der Stoff aber nicht sonderlich gut saugt, ist immer auch noch eine Einlage nötig. Meine bessere Hälfte übrigens scheut unsere Strickbindewindeln wie
der Teufel das Weihwasser und greift immer zu anderen Alternativen. Ich
empfehle sie also nicht für den Gebrauch in der Krippe oder für Babysitter. Ich
glaube, das wäre von Erzieherinnen und Co ein bisschen zu viel verlangt.
Strickbindewindeln sind auch beim Waschen ein wenig
anstrengend, da die langen Bänder dazu neigen, miteinander zu verknoten oder
andere Windeln einzubinden. Hinterher hat man dann ziemlich viel Arbeit.
Strick-Binde-Windel-Nutzerinnen flechten daher die Bänder vor dem Waschen
miteinander zu einem dicken Zopf oder nutzen Wäschenetze.
All-In-Three Windeln
All-In-Three-Windel sind schlicht und ergreifend
Windeln, die aus einer Außenhülle aus Stoff, einer meist mit Druckknöpfen daran
angebrachte wasserundurchlässige Innenschicht (Wanne) sowie saugenden
Einlagen besteht. Mir als Anfängerin hat sich noch nicht ganz erschlossen,
worin jetzt der entscheidende Vorteil gegenüber All-In-Twos besteht, doch vielleicht
habe ich einfach etwas übersehen. Von Michelle von Stoffywelt.de wurden mir freundlicherweise die AI3 von gdiaper zur
Verfügung gestellt. Auch die Windelmanufaktur stellt hochwertige und
wunderschöne (wenn auch relativ teure) AI3-Windeln her. Unsere gdiaper kommen
meist dann zum Einsatz, wenn ich weiß, dass ich nur kurz unterwegs bin, bzw.
wenn ich meinem Sohn die größtmögliche Bewegungsfreiheit geben will, z. B. in
der Krabbelgruppe. Sie machen ein wirklich kleines Windelpaket - ich kann
größentechnisch keinen Unterschied zu einer Wegwerfwindel feststellen. Mit den
richtigen Einlagen halten sie bis zu drei Stunden trocken. Das Material der
Wanne war für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig, da es schlicht sehr
nach Plastik aussieht. Mir wurde jedoch versichert, dass dies ein
atmungsaktives Material ist und tatsächlich schwitzt mein Sohn darin auch
nicht.
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| Wanne der gdiaper |
Wer die Windeln seines Kindes gleich nach einem Mal
Pipi wechseln möchte, um dem Kind den Zusammenhang zwischen "Blasendruck -
Muskeln entspannen - Feuchte in der Windel" nahe zu bringen, der ist
bestens beraten, gdiapers zu nutzen. Für Mütter, die gern einen größeren
Wickelabstand haben möchten, gibt es andere Alternativen.
Windelfrei Backups
Entscheidet man sich für Stoffwindeln, stolpert man
unweigerlich irgendwann über das "Windelfrei"-Konzept. Es gab in
unserem Blog dazu schon einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema. Als Windelfrei-Mama benötigt man
keine Stoffwindeln, die besonders viel saugen, sondern solche, die höchstens
ein Mal Pipi auffangen, falls man die Signale des Kindes nicht richtig erkannt
hat, und die schnell zu öffnen sind. Dazu eignen sich die Flopi und die
Mokomidi.
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| Mokomidi |
Einlagen
Einlagen werden benötigt, um die Saugkraft der Windel zu verstärken. Es gibt sie in verschiedenen Stoffarten und in verschiedenen Formen.
Baumwolle
Baumwolle ist eine Naturfaser und wird von fast
allen Menschen gut vertragen. Sie saugt das Pipi schnell auf, was ein
großer Vorteil bei sogenannten "Schwallpieslern" ist. Man kann Einlagen
aus Baumwolle problemlos bei hohen Temperaturen waschen, auch spezielle
Waschmittel sind nicht nötig. Nachteil ist, dass Baumwolle weniger Pipi
aufnimmt, als andere Stoffe und daher öfter gewechselt werden muss. Auch der
Anbau der Baumwolle ist unter ökologischen Gesichtspunkten eher negativ zu
verbuchen, denn es wird selbst bei Biobaumwolle sehr viel Wasser benötigt;
außerdem kommen bei normaler Baumwolle noch Dünger und Pestizide dazu. Als
Vorteil sehe ich, dass man zuhause oft viele ungenutzte Sachen aus Baumwolle
herumliegen hat, wie z. B. alte Handtücher oder Waschlappen, diese dann
problemlos zu Saugeinlagen umfunktionieren kann und durch dieses Recycling dann
die Kosten für die Umwelt ein bisschen geringer hält. Baumwolleinlagen neigen
nach dem Waschen dazu, hart zu werden, besonders dann, wenn man sie auf der
Heizung getrocknet hat. Man kann sie dann aber mit der Hand
"durchkneten", so dass sie wieder weich werden. Baumwolle kann
problemlos im Trockner getrocknet werden (Achtung: Umweltaspekt!), dort werden
sie wunderbar kuschlig weich.
Bambus ist schnell nachwachsende Naturfaser, die noch dazu wenig Dünger benötigt. Sie saugt sehr gut und viel, allerdings langsamer, als Baumwolle, und eignet sich für "Vielpiesler" oder auch für die Nacht. Da sie etwas langsamer saugt, kann es sein, dass die Windel bei einem großen Schwall Urin mit dem Saugen nicht hinterher kommt und überläuft, obwohl sie noch Kapazität hätte. Leider ist die Herstellung der Viskose aufwendig und wenig umweltfreundlich, noch dazu wird sie aus Kostengründen oft mit einem Kunstfaseranteil vermischt. Ein weiterer Nachteil ist, dass sie nicht mit cellulasehaltigen Waschmitteln oder auch Gallseife gewaschen werden darf, da die Fasern sonst zerstört werden können. Bambusviskose braucht einige Zeit des Einwaschens, um ihre volle Saugkraft zu erreichen. Nach etwa 10 Wäschen ist die maximale Saugkraft erreicht. Die Einlagen sollten nicht in den Trockner oder auf die Heizung, brauchen aber leider lange zum Trockenwerden auf der Leine. Es ist daher ratsam, ein paar mehr Bambuseinlagen auf Vorrat zu kaufen, damit man nicht irgendwann ohne Nachtwindel dasteht, weil alle noch nass auf der Leine hängen.
Hanf ist eine Naturfaser und umweltfreundlich im Anbau. Die Einlagen saugen viel auf - mehr als Baumwolle und Bambus. Oft bestehen sie aus einem Gemisch aus Hanf und Baumwolle, damit sie etwas geschmeidiger und weicher am Po anliegen. Sie können bei hohen Temperaturen mitgewaschen werden, es darf aber kein Pulverwaschmittel mit Rieselhilfen verwendet werden, da sich diese in den feinen Hanfröhrchen festsetzen und diese verstopfen. Resultat sind Einlagen, die nicht mehr saugen und eine überlaufende Windel. Wie Baumwolleinlagen werden auch Hanfeinlagen hart nach dem Trocknen und sollten ordentlich durchgeknetet werden. Die Härte beeinflusst zwar nicht die Saugleistung, könnte aber für das Baby unangenehm am Po sein.
Microfaser (Polyester) kann aus synthetischen oder natürlichen Werkstoffen hergestellt werden und ist außergewöhnlich weich und formbeständig. Weil Mikrofasern - wie der Name schon sagt - so dünn sind, wird zur Herstellung einer Einlage viel mehr Faden verwendet, als beispielsweise bei Baumwolle. So kommt eine große Saugleistung zustande. Nachteil von Mikrofasereinlagen ist jedoch, dass diese die Feuchtigkeit bei Druck wieder abgeben. Das heißt, wird ein Baby im Tragetuch getragen, sind Mikrofaser-Einlagen eher ungünstig. Es ist außerdem so, dass viele Menschen den Stoff Mikrofaser unangenehm an der Haut finden, trotz seiner weichen Oberfläche. Es ist günstig in der Produktion, was sich direkt auf den Preis der Windeln auswirkt. Allerdings ist es anfällig dafür, Hautfette, Cremereste oder anderen Dreck aufzunehmen (daher werden viele Putztücher aus Mikrofaser hergestellt), die sich wie ein dünner Film über die Einlage legen und damit die Aufnahmefähigkeit vermindern können. Man sollte Mikrofaser nicht bei zu hohen Temperaturen waschen.
Minky ist eine synthetische Faser aus Polyester, die wirklich gut saugt und gleichzeitig schnell trocknet. Es fühlt sich super weich und angenehm auf der Haut an, ein bisschen wie ein Teddybär. Da Minky außerdem recht günstig in der Produktion ist, wird es gern von verschiedenen Herstellern genutzt.
Zellstoffeinlagen sind Wegwerfeinlagen, die ihr sicher noch aus dem Krankenhaus als Vorlage für den Wochenfluss kennt. Man kann diese Einlagen in Hybridwindeln legen und sie hinterher in den Müll werfen. Da sie kein aufquellendes Saugmaterial wie normale Wegwerfwindeln haben, ist ihre Aufnahmekapazität beschränkt. Dafür sind sie nicht annähernd so umweltschädlich, da der Zellstoff viel schneller abgebaut wird bzw. verbrannt werden kann.
Fleece ist keine Einlage, die Urin aufnimmt! Sie leitet das Pipi nur weiter, von der Haut weg hin zu anderen Saugeinlagen, so dass der Po des Babys trocken bleiben kann. Manche Babys reagieren nämlich auf Nässe in der Windel mit einem roten oder wunden Po - für diese Kinder ist es ratsam, eine Fleeceinlage als oberste Schicht in die Windel zu legen. Fleece ist ein dünner, weicher, synthetischer Stoff aus Mikrofaser. Die meisten Mütter schneiden einfach alte Fleecedecken, die sie zuhause im Schrank haben, zurecht, anstatt sich die teuren Fleeceeinlagen zu kaufen. Ich benutze kein Fleece, da mein Sohn nicht negativ auf Nässe reagiert. Fleeceinlagen werden immer mitgewaschen, vorher wird der Kot davon abgekratzt und in der Toilette entsorgt.
Vlies besteht aus natürlichen Zelluslosefasern und ist zu 100% biologisch abbaubar. Man kann es mitsamt dem Kot wegwerfen oder im Falle von Stillstuhl oder nur Urin einfach mitwaschen. Die meisten Vliese halten ein paar Waschgänge ohne zu reißen durch, so dass die Kosten für einen erneuten Kauf und die Müllberge verringert werden können. Vlies ist ebenfalls keine saugende Einlage, sondern eine, die die Windel einfach vor grober Verschmutzung schützen soll. Da Fleeceeinlagen dicker sind, als Vlieseinlagen, klappt das mit dem Abhalten des Schmutzes mit Fleece ein wenig besser, dafür ist Vlies "natürlicher", was ich persönlich sympathischer finde.
Bambusviskose
Bambus ist schnell nachwachsende Naturfaser, die noch dazu wenig Dünger benötigt. Sie saugt sehr gut und viel, allerdings langsamer, als Baumwolle, und eignet sich für "Vielpiesler" oder auch für die Nacht. Da sie etwas langsamer saugt, kann es sein, dass die Windel bei einem großen Schwall Urin mit dem Saugen nicht hinterher kommt und überläuft, obwohl sie noch Kapazität hätte. Leider ist die Herstellung der Viskose aufwendig und wenig umweltfreundlich, noch dazu wird sie aus Kostengründen oft mit einem Kunstfaseranteil vermischt. Ein weiterer Nachteil ist, dass sie nicht mit cellulasehaltigen Waschmitteln oder auch Gallseife gewaschen werden darf, da die Fasern sonst zerstört werden können. Bambusviskose braucht einige Zeit des Einwaschens, um ihre volle Saugkraft zu erreichen. Nach etwa 10 Wäschen ist die maximale Saugkraft erreicht. Die Einlagen sollten nicht in den Trockner oder auf die Heizung, brauchen aber leider lange zum Trockenwerden auf der Leine. Es ist daher ratsam, ein paar mehr Bambuseinlagen auf Vorrat zu kaufen, damit man nicht irgendwann ohne Nachtwindel dasteht, weil alle noch nass auf der Leine hängen.
Hanf
Hanf ist eine Naturfaser und umweltfreundlich im Anbau. Die Einlagen saugen viel auf - mehr als Baumwolle und Bambus. Oft bestehen sie aus einem Gemisch aus Hanf und Baumwolle, damit sie etwas geschmeidiger und weicher am Po anliegen. Sie können bei hohen Temperaturen mitgewaschen werden, es darf aber kein Pulverwaschmittel mit Rieselhilfen verwendet werden, da sich diese in den feinen Hanfröhrchen festsetzen und diese verstopfen. Resultat sind Einlagen, die nicht mehr saugen und eine überlaufende Windel. Wie Baumwolleinlagen werden auch Hanfeinlagen hart nach dem Trocknen und sollten ordentlich durchgeknetet werden. Die Härte beeinflusst zwar nicht die Saugleistung, könnte aber für das Baby unangenehm am Po sein.
Mikrofaser
Microfaser (Polyester) kann aus synthetischen oder natürlichen Werkstoffen hergestellt werden und ist außergewöhnlich weich und formbeständig. Weil Mikrofasern - wie der Name schon sagt - so dünn sind, wird zur Herstellung einer Einlage viel mehr Faden verwendet, als beispielsweise bei Baumwolle. So kommt eine große Saugleistung zustande. Nachteil von Mikrofasereinlagen ist jedoch, dass diese die Feuchtigkeit bei Druck wieder abgeben. Das heißt, wird ein Baby im Tragetuch getragen, sind Mikrofaser-Einlagen eher ungünstig. Es ist außerdem so, dass viele Menschen den Stoff Mikrofaser unangenehm an der Haut finden, trotz seiner weichen Oberfläche. Es ist günstig in der Produktion, was sich direkt auf den Preis der Windeln auswirkt. Allerdings ist es anfällig dafür, Hautfette, Cremereste oder anderen Dreck aufzunehmen (daher werden viele Putztücher aus Mikrofaser hergestellt), die sich wie ein dünner Film über die Einlage legen und damit die Aufnahmefähigkeit vermindern können. Man sollte Mikrofaser nicht bei zu hohen Temperaturen waschen.
Minky
Minky ist eine synthetische Faser aus Polyester, die wirklich gut saugt und gleichzeitig schnell trocknet. Es fühlt sich super weich und angenehm auf der Haut an, ein bisschen wie ein Teddybär. Da Minky außerdem recht günstig in der Produktion ist, wird es gern von verschiedenen Herstellern genutzt.
Zellstoff
Zellstoffeinlagen sind Wegwerfeinlagen, die ihr sicher noch aus dem Krankenhaus als Vorlage für den Wochenfluss kennt. Man kann diese Einlagen in Hybridwindeln legen und sie hinterher in den Müll werfen. Da sie kein aufquellendes Saugmaterial wie normale Wegwerfwindeln haben, ist ihre Aufnahmekapazität beschränkt. Dafür sind sie nicht annähernd so umweltschädlich, da der Zellstoff viel schneller abgebaut wird bzw. verbrannt werden kann.
Fleece
Fleece ist keine Einlage, die Urin aufnimmt! Sie leitet das Pipi nur weiter, von der Haut weg hin zu anderen Saugeinlagen, so dass der Po des Babys trocken bleiben kann. Manche Babys reagieren nämlich auf Nässe in der Windel mit einem roten oder wunden Po - für diese Kinder ist es ratsam, eine Fleeceinlage als oberste Schicht in die Windel zu legen. Fleece ist ein dünner, weicher, synthetischer Stoff aus Mikrofaser. Die meisten Mütter schneiden einfach alte Fleecedecken, die sie zuhause im Schrank haben, zurecht, anstatt sich die teuren Fleeceeinlagen zu kaufen. Ich benutze kein Fleece, da mein Sohn nicht negativ auf Nässe reagiert. Fleeceinlagen werden immer mitgewaschen, vorher wird der Kot davon abgekratzt und in der Toilette entsorgt.
Vlies
Vlies besteht aus natürlichen Zelluslosefasern und ist zu 100% biologisch abbaubar. Man kann es mitsamt dem Kot wegwerfen oder im Falle von Stillstuhl oder nur Urin einfach mitwaschen. Die meisten Vliese halten ein paar Waschgänge ohne zu reißen durch, so dass die Kosten für einen erneuten Kauf und die Müllberge verringert werden können. Vlies ist ebenfalls keine saugende Einlage, sondern eine, die die Windel einfach vor grober Verschmutzung schützen soll. Da Fleeceeinlagen dicker sind, als Vlieseinlagen, klappt das mit dem Abhalten des Schmutzes mit Fleece ein wenig besser, dafür ist Vlies "natürlicher", was ich persönlich sympathischer finde.
Einige Vliese werden vom Hersteller als
"flushable", also zur Entsorgung in der Toilette geeignet, beworben.
Das ist natürlich toll, weil Kot nun einmal in die Toilette und nicht in den
Müll gehört. Leider halten es nicht alle Rohrsystem aus, wenn jeden Tag
kleine Stofffetzen, die sich nicht wie Toilettenpapier zersetzen,
heruntergespült werden - Verstopfung droht.
Windelpakete zur Probe
Fragt man zehn Stoffwindel-Mütter, welches ihre
Lieblingswindel ist, erhält man zehn verschiedene Antworten. Mich hat das
zunächst etwas frustriert, denn ich wollte so gern einfach "die
beste" Windel kaufen und dann loslegen. Doch weil es so viele verschiede
Körperstatuen bei Babys gibt und auch die Art und Weise des Anlegens und des
Gebrauchs auf die Situation in jeder individuellen Familie ankommt, kann es
zwar für dich und dein Baby die Windel geben, das bedeutet aber nicht,
dass es auch für deine Freundin und ihr Baby die perfekte Kombination ist. Hier findet ihr für den Einstieg eine tolle Übersicht über verschiedene Stoffwindel-Modelle.
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| Durchsicht Testpaket |
Um herauszufinden, welche Windeln zu uns passen, habe
ich von Christiane Abt von Wickelglück.de ein riesengroßes Paket mit den verschiedensten Windeln zugeschickt
bekommen. Ich muss zugeben, dass mich die Auswahl am ersten Tag furchtbar
überfordert hat. Dabei wird in diesem Paket wirklich alles idiotensicher
erklärt. Eine Windelliste mit einer kurzen Beschreibung jeder Windel und einem
Bild liegt bei, man muss sich eben nur am Anfang einmal hinsetzen, und alles
genau angucken.
Darüber hinaus wird in dem Paket auch gleich
Waschmittel, Fleckenmittel und eine ganze Rolle Windelvlies mitgeschickt. Da
die Windeln aus dem Paket alle bereits gebraucht sind - ein Vorteil bei
Stoffwindeln! - konnte ich sofort loslegen. Mir waren die Wollüberhosen
zunächst einmal am sympathischsten, deshalb fing ich damit an - leider
reagierte mein Sohn auf die Wolle mit roten Flecken am Bauch. Da ich selbst
schon seit meiner Kindheit auf Wolle durch die mechanische Reizung der
aufgestellten Wollehärchen mit Neurodermitis reagiere, ließ ich die
Wollüberhosen schweren Herzens beiseite. Ich probierte mich zwei Wochen lang
durch das gesamte Sortiment, wobei schon nach einiger Zeit klar wurde, dass ich
zu einigen Windeln lieber greife, als zu anderen, u. a. zur Bumgenius
Freetime und zur Storchenkinder Naturwindeln Gr. 2 in Kombination mit einem
Totsbots Flexiwrap.
In der Nacht haben bei uns wirklich alle Windeln
problemlos die Nässe aufgehalten, am liebsten griff ich aber zur
Totsbots Bamboozle. Übrigens: Keine einzige Windel ist je
ausgelaufen, weder am Tag, noch in der Nacht. Während bei Wegwerfwindeln der
Stillstuhl meines Sohnes regelmäßig den Rücken hochschießt und die Bodys versaut,
ist das bei keiner der Stoffwindeln passiert.
Windelberatung
Um im Dickicht der vielen Stoffwindelsysteme einen
ersten Durchblick zu erhalten, lohnt sich auch eine Windelberatung. Mir wurde
diese freundlicherweise kostenlos von Franzi Karagür von Einfachklein.de zur Verfügung gestellt. Sie kam zu uns nach Hause,
im Schlepptau eine riesige Tasche mit verschiedenen Windeln. Ganz professionell
wurden mir die verschiedenen Modelle vorgestellt, Vor- und Nachteile erörtert
und die Funktionsweisen erklärt. Das Ganze kann durchaus bis zu drei Stunden
dauern. Da ich durch unser Windel-Testpaket schon etwas vorinformiert war,
saßen wir nur etwa zwei Stunden beieinander. Hinterher rauchte mir erst einmal
gehörig der Kopf. So viele Informationen! Aber Franzi brachte auf jeden Fall
auch noch mehr Input, als ich allein als Laie aus dem Windelpaket ziehen
konnte. Hatte ich mich nach den 14 Tagen Ausprobieren des Windelpakets
eigentlich dafür entschieden, nur eine bestimmte Windelart für den Tag und
eine für die Nacht anzuschaffen, erklärte sie mir, dass viele
Stoffwindelnutzer so viele verschiedene Marken zuhause haben, weil es eben
immer auch verschiedene Nutzungssituationen gibt. Manchmal ist man über
mehrere Stunden unterwegs und möchte so wenig wie möglich
wickeln. Manchmal will man nur kurz aus dem Haus und eine dünne Windel
reicht locker aus.
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| Windelberaterin Franzi Karagür |
Bei der Windelberatung lernte ich außerdem noch neue
Windelmarken kennen, unter anderem GroVia und PlanetWise. Während Franzi ein
großer Fan von GroVia ist und diese bei ihren Töchtern gern nutzt, war ich
gleich Feuer und Flamme für die Hybrid-Windeln von PlanetWise. Natürlich
sprachen wir auch über das Waschen und Lagern der Windeln, über
diverse Waschmittel und über Windelfrei. Für eine Windelberatung sollte
man sich wirklich Zeit nehmen und sie genießen! Wenn man eine so nette
Gesprächspartnerin erwischt wie Franzi, vergeht die Zeit wie im Flug und
hinterher kann man es gar nicht erwarten, endlich mit Stoffwindeln anzufangen.
Windelpaket oder Windelberatung?
Da ich beide Möglichkeiten ausprobieren durfte, kann
ich ein bisschen vergleichen. Die Windelberatung gibt einen guten Einblick in
die Welt der Stoffwindeln. Man kann im direkten Austausch Fragen stellen,
die verschiedenen Windelsysteme anfassen und genau angucken und
kleine Tipps und Tricks der Windelberaterin erfahren. Hinterher hat man auf
jeden Fall einen guten Überblick und einiges an Detailwissen. Man kann jedoch
bei allem Enthusiasmus nicht sofort beginnen, denn man muss ja erst die Windeln
kaufen gehen und diese im Anschluss ja auch erst einmal ein paar Mal
einwaschen.
Beim Probe-Windelpaket dagegen kann man sofort
loslegen und merkt im täglichen Gebrauch, welche Windel zu einem selbst und vor
allem zum Kind passt. Dieses echte Ausprobieren ist ein Vorteil des
Windelpakets - bei der Windelberatung hat man die Windeln zwar in der Hand,
kann aber nicht wirklich testen, ob sie im Alltag am Kind dicht sitzen.
Nachteil des Windelpakets ist, dass man sich ein bisschen hilflos am Anfang
vorkommt. Leider bietet Wickelglück keine Testpakete mehr an - hier kann man welche bestellen - wir haben sie jedoch nicht getestet - vielleicht berichtet ja jemand von seinen Erfahrungen.
Man sollte ein Mensch sein, der sich selbst gerne
Wissen aneignet und sich durch die Anleitung und Erklärung zu den einzelnen
Windeln "durchkämpft" - das ist sicher nicht jedermanns Sache.
Ob man sich nun Probe-Paket oder Windelberatung
leistet, ist, finde ich, typabhängig. Für "ich-probiere-gern-erst-einmal-alles-aus"-Menschen
empfehle ich das Probepaket, für
"ich-rede-gern-mit-kompetenten-Beratern-darüber-und-entscheide-mich-dann"-Menschen
eignet sich die Windelberatung. Natürlich kann man auch beides in Anspruch
nehmen, das ist dann das Rund-um-sorglos-Paket.
Wie viele Stoffwindeln braucht man?
Wenn du alle drei Tage waschen willst und dein Kind
durchschnittlich 5 Windeln am Tag benötigt, brauchst du rein rechnerisch
etwa 15 Windeln, plus 5 Windeln für die Zeit des Trocknens, also 20
insgesamt. Ich würde dir aber raten, 25 Windeln anzuschaffen, dann kommst du in
keinen Engpass, wenn deine Bambuswindeln mal etwas länger zum Trocknen
benötigen oder es plötzlich zahnungsbedingt stuhlintensivere Tage gibt. Von dem
Überhosen-Einlagen-System brauchst du naturgemäß weniger Überhosen, da diese ja
nicht jedes Mal gewechselt werden.
Ich habe 8 Überhosen, da der Stillstuhl
meines Sohnes gern mal bis zu den Außenbündchen kriecht (aber bisher noch nie
weiter!) und das Cover dann doch mit in die Wäsche muss. Von erfahrenen
Stoffwindelmüttern habe ich jedoch erfahren, dass sie nur etwa 4-5 Überhosen
brauchen. Grob geschätzt nutzen sie 1 Überhose pro Tag. Wie viele Einlagen sie
einlegen hängt vom Baby ab. Normalerweise kommt man aber mit einer Einlage plus
einem IKEA Waschlappen bei einem Wickelintervall von 3 Stunden ganz gut über
die Runden. Der Waschlappen fungiert dabei als "Booster", der die
Leistung der Einlage ein kleines bisschen vergrößert und außerdem schnell das
Pipi aufsaugt, während die darunter liegende Einlage Zeit hat, dieses dann
langsam in sich aufzunehmen.
Ich habe außerdem 5 AIO Windeln, 2 AI3 Windeln,
10 Disana Strick-Binde-Windeln und 5 Bamboozle Nachtwindeln
(die ein Cover benötigen!). Da mein Sohn gerade eine unwillige
Wickelphase hat, benutze ich die Strick-Binde-Windeln im Moment nicht und
werde wohl nach weiteren AIO-Windeln Ausschau halten, denn diese kann ich auch
einem kleinen sich windenden Babypo schnell ummachen.
Braucht man wirklich nur eine Windelgröße?
Die meisten Stoffwindeln kommen als "One
size"-Windeln, die man auf die gewünschte Größe mittels Druckknöpfen
einstellen kann. Ich hätte es nicht gedacht, aber mein ganz privater Test hier
zuhause hat ergeben: Stimmt. Die Windeln passen sowohl dem 5 Monate alten Sohn,
als auch der vierjährigen Tochter.
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| Bumgenius 5 Monate alter Junge |
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| Bumgenius 4 Jahre altes Mädchen |
Fazit zum Teilaspekt Handhabung/Anlegen der Windeln
Ich wickle meinen Sohn nun gut zwei Monate mit
Stoffwindeln. In der Handhabung sind vor allem die AIO Windeln genauso
komfortabel, wie Wegwerfwindeln. Als Anfängerin brauche ich für das AI2 oder
auch das AI3 System noch zu viel Zeit beim Wickeln - das Reinwurschteln der
Einlagen dauert minimal mehr Zeit, als das Anlegen einer Pampers, doch mein
Sohn ist momentan so agil auf dem Wickeltisch, dass ich mich schlecht auf die
Windeln konzentrieren kann. Da hier noch zwei Vierjährige rumhüpfen, komme ich
auch selten dazu, die Windeln schon vorher mit Einlagen zu bestücken
und bereitzulegen. Ich denke, dass das mit ein bisschen mehr Routine
einfacher wird.
Meinem Sohn scheinen die Stoffwindeln angenehm zu
sein, ihn tangiert die Nässe darin kein bisschen. Er dreht sich damit auch
gut vom Rücken auf den Bauch, der etwas größere Windelpo stört ihn dabei nicht.
Einzig und allein das Nachtwindelpaket ist ihm zu groß, um sich damit zu
drehen. Er liegt damit auf dem Rücken und kann sich auch zum Stillen auf die
Seite rollen, aber noch nicht weiter. Mit etwas mehr Übung wird er aber auch
das schaffen.
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| Stoffwindel am 4 Monate alten Baby - fällt kaum auf! |
Fazit: Vor allem All-in-one-Windeln stehen
Wegwerfwindeln in der Handhabung/beim Anlegen in Nichts nach. All-in-Twos,
All-in-Threes und Strick-Binde-Windeln benötigen etwas mehr Expertise, punkten
dann aber stärker beim Teilaspekt "Waschen" und "Trocknen",
auf den ich im nächsten Artikel eingehen werde. Ich bin nach diesen zwei
Monaten noch kein riesiger Stoffwindel-Fan geworden und auch die sagenumworbene
Stoffi-Sucht hat mich noch nicht gepackt, trotzdem hat mich vor allem der
Umweltaspekt überzeugt, so dass ich gern bei Stoffwindeln bleiben werde.
Das war der erste Teil unserer Stoffwindel-Serie. In
Teil 2 geht es um die Lagerung und das Waschen der Windeln. Außerdem gehen wir
dem Mythos nach, dass Stoffwindeln die Umwelt ebenso belasten, wie
Wegwerfwindeln. Noch mehr detailreiche Informationen findet ihr übrigens im umfassenden Stoffwindelartikel von Ecofreundin.
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