Wie die Kindernothilfe hungernden Kindern hilft #istmirnichtegal

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Über 800 Millionen Menschen auf der Welt leiden unter Hunger. Besonders betroffen sind Kinder - jedes siebente unter 5 Jahren ist mangelernährt. Dadurch wird ihre Entwicklung nachhaltig beeinflusst, es drohen schwere physische und psychische Schäden. Die Unterversorgung mit Kalorien, Vitaminen und Mineralstoffen führt dazu, dass die Kinder so stark geschwächt sind, dass selbst eigentlich harmlose Krankheiten lebensbedrohlich werden können. Jedes Jahr sterben 2,6 Millionen Kinder an den Folgen des Hungers. Allein durch unsauberes Trinkwasser verursachte Durchfälle führen jedes Jahr dazu, dass etwa 1,1 Millionen Kinder sterben.

Hungernde Kinder
© Kindernothilfe
In diesem Jahr erwarten Klima-Experten einen "Super-El-Niño". Dieses Klimaphänomen, das von der globalen Erderwärmung verursacht wird, sorgt dafür, dass ganze Landstriche komplett überflutet werden und andere unter einer monatelangen Dürre leiden. El-Niño führt in vielen Ländern der Welt zu einer Hungersnot, da die Ernte auf den Feldern verdorrt und das Vieh verdurstet. Die Kindernothilfe arbeitet mit Hochdruck daran, den hungernden Menschen zu helfen. 


In Äthiopien herrscht aktuell die schlimmste Dürre seit 30 Jahren, etwa 90 % der Ernte ist wegen des Wassermangels vertrocknet. Insgesamt 15 Millionen Menschen droht eine lebensbedrohliche Hungersnot. Besonders betroffen sind Schwangere und Kinder. Die Kindernothilfe hat 330.000 EUR Soforthilfe bereit gestellt. Mit diesem Geld werden Lebensmittel mit hohem Kaloriengehalt an Schwangere und bedürftige Kinder organisiert und verteilt. Da viele Kinder nicht mehr zur Schule gehen können, weil ihre Eltern ihr komplettes Geld in rare und damit teure Lebensmittel investiert haben, werden außerdem Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Den Menschen in Äthiopien wird auch gezeigt, wie sie mit Energiesparöfen rauchärmer kochen und weniger Holz dafür benötigen. Weite Teile Afrikas sind bereits abgeholzt, so dass auch die Aufforstung ein wichtiger Bestandteil der Hilfe ist.

Menschen unter der Dürre leidend
© Kindernothilfe

Im Nordosten von Brasilien bietet sich das gleiche Bild - bis zu 4 Jahre lang hat es bspw. in der Region Sertão, die eine der ärmsten weltweit ist, praktisch nicht mehr geregnet. Überall sieht man vertrocknete oder verbrannte Pflanzen - große Waldflächen sind nachhaltig zerstört. Trinkwasser muss bis zu einer Entfernung von 150 km herangeschafft werden. Die Wildtiere verdursten kläglich und die Landwirtschaft ist quasi zum Erliegen gekommen, wodurch sich das Elend durch Armut und Hunger extrem verschärft hat. Die Kindernothilfe hat für die Kleinbauern in der Region als Sofortmaßnahme 86.500 EUR zur Verfügung gestellt. Partnerorganisationen vor Ort organisieren Schulungen, wie mit dem verbleibenden Wasser möglichst effizient gewirtschaftet wird und wie die Landwirtschaft an die veränderten Bedingungen angepasst werden kann. Es werden außerdem Zisternen gebaut, um Regenwasser nutzen zu können und vorhandene Brunnen erweitert.

Der Klimawandel trifft die Ärmsten der Armen. Etwa 99% der Todesopfer sterben in den geografisch südlichen Regionen - und das, obwohl sie zur Klimaerwärmung praktisch nichts beigetragen haben. Über 80% der Opfer sind Kinder. Sie leiden am meisten, weil die Mangelernährung sie nachhaltig in ihrer Entwicklung beeinflusst. Dürreperioden führen außerdem dazu, dass Familien schon ihre minderjährigen Töchter verheiraten, damit sie einen Mitesser weniger im Haus haben und von dem Brautgeld die übrigen Kinder ernähren können.

Afrikanische Frau mit Kind auf dem Arm
© Kindernothilfe
Insgesamt werden von der Kindernothilfe aktuell etwa 800 Projekte in Afrika, Lateinamerika und Asien betreut und unterstützt. In 29 Ländern werden mehr als 1,8 Millionen Kinder mit den Maßnahmen erreicht. Die Kindernothilfe gehört zu den zehn transparentesten Spendenorganisationen in Deutschland und trägt das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen. In den aktuellen Jahresberichten kann man sich umfassend darüber informieren, wofür das gespendete Geld verwendet wurde. Der Verein finanziert sich durch Spenden - von jedem gespendeten Euro kommen 83,6 Cent direkt bei den Kindern an, mit der Differenz werden Verwaltungsaufgaben erfüllt und Öffentlichkeitsarbeit betrieben.

Wir können helfen und die Arbeit der Kindernothilfe unterstützen! Um auf die Not durch die Dürre aufmerksam zu machen, wurde die Aktion "Ist mir nicht egal" ins Leben gerufen. Mit dem Hashtag #istmirnichtegal kann jeder in den sozialen Netzwerken seine Unterstützung zeigen. Schon viele Prominente, u. A. Norbert Blüm,  Culcha Candela und Natalie Wörner haben sich mit dem Hashtag fotografieren lassen und dieses Bild bei Twitter und Facebook geteilt.
Und natürlich können wir auch helfen, wenn wir die Kindernothilfe finanziell unterstützen. Entweder durch Spenden für Äthiopien und Brasilien oder durch eine Kinder- oder Projektpatenschaft. Lasst uns nicht die Augen verschließen vor diesem Elend durch Hunger - Eure Hilfe kommt an - bei den Kindern, die sie wirklich benötigen - schnell und unkompliziert mit einem Klick auf den folgenden Button:

© Danielle

Dieser Artikel wurde gesponsert von der Kindernothilfe.

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