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Erkältungen, Husten, Schnupfen bei Kindern behandeln


Hausmittel gegen Husten und Schnupfen

Das Immunsystem von Babys ist zunächst noch sehr anfällig - etwa zehn bis zwölf Mal im Jahr leiden Babys und Kleinkinder unter Infekten - der erste tritt meist zwischen dem 3. und 6. Monat auf. Die Infekte sind sehr wichtig, um die Abwehrkräfte zu stärken und das Immunsystem reifen zu lassen. Am anfälligsten sind die Atemwege, da die Nebenhöhlen und Rachengänge noch sehr eng sind, behindern auch kleinere Schwellungen schnell die Atmung. Wenn die Kinder dann hauptsächlich durch den Mund atmen, trocknet dieser schnell aus und die Rhinoviren lassen sich dort nieder. Sie lieben das feucht-warme Klima von 33°C der oberen Atemwege, so dass sich eine Infektion schnell ausbreitet. Das Baby schnieft, hustet und ist unleidlich - oft beginnt eine Woche mit wenig Schlaf und viel Gejammer.

Verstopfte Nase durch Schnupfen 


Die verstopfte Nase stört Babys oft am meisten, da sie reine Nasenatmer sind. Weit verbreitet ist die Empfehlung, dem Baby Muttermilch in die Nase zu träufeln - diese wird jedoch auch kritisch diskutiert. Zwar enthält Muttermilch Antikörper, die zur Besserung der Symptome beitragen, durch den hohen Gehalt an Laktose, einem Zweifachzucker, kann es jedoch auch dazu kommen, dass die feinen Flimmerhärchen der Nase verkleben und den Schleim nicht mehr ausreichend abtransportieren können. Daher sollte eher eine isotonische Kochsalzlösung das Mittel erster Wahl sein. Diese befeuchtet die Schleimhäute, löst den Schleim und unterstützt die Funktion der Flimmerhärchen. Man kann die Kochsalzlösung fertig kaufen, es ist aber relativ unkompliziert, selbst eine solche Lösung herzustellen: auf einen Liter abgekochtes Wasser kommen 9 g Salz. In der Apotheke gibt es Pipettenflaschen - man kann aber auch ältere, ausgespülte Nasentropfenflaschen verwenden. Die Lösung hält sich ca. 48 Stunden im Kühlschrank und sollte dann neu hergestellt werden. Ist die Nase stark verstopft, können Babys sehr schlecht trinken - in diesem Falle helfen meist nur noch abschwellende Nasentropfen. Es gibt Präparate für Babys (0-1 Jahr), Kinder (2-6 Jahre) und Schulkinder und Erwachsene (ab 7 Jahren).

Olaf NasensaugerBei Babys haben sich Nasenspülungen bewährt - dazu wird eine Kochsaltzösung mittels Pipette in die Nase gegeben und kurze Zeit später abgesaugt. Dazu eignen sich verschiedene elektrische Systeme wie OLAF ("der elefantastische Nasensauger" - siehe Bild) oder ein der AngelVac-Nasensauger, der an einen Staubsauger angeschlossen wird und mit verminderter Saugleistung den Schnodder aus der Nase saugt. Das Ganze kann man auch mit dem eigenen Mund machen - z. B. mit dem Nosefrida. Mechanische Saug-Systeme mit Ballon zum drücken haben bei uns komplett versagt - wenn jemand gute Erfahrungen mit anderen Methoden hat, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Oft wird auch Majoranbutter für die Nase empfohlen - einen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit gibt es jedoch nicht. Engelwurzbalsam auf die Nase geschmiert zeigt bei vielen Kindern gute Erfolge.

Hausmittel gegen Husten 


Das bekannteste Hausmittel gegen Husten sind Zwiebeln - sie werden aufgeschnitten und in die Nähe des Babys gelegt. Stinkt bestialisch, hilft aber enorm. Ältere Kinder  (ab einem Jahr) bekommen einen Hustenzwiebelsaft: Zwiebel klein schneiden, ein bis zwei Essöffel Zucker darüber streuen und abdecken - die Zwiebel gibt ihren Saft ab. Dieser kann löffelweise über den Tag verteilt gegeben werden. Viele Kinder mögen die Süße des Zwiebelsaftes, einige verabscheuen ihn trotzdem zutiefst. Bei uns half immer: Saft mit einer Spritze verabreichen - da wird er an den meisten Geschmacksnerven vorbei schon ein gutes Stück in Richtung Ziel transportiert (bitte in die hintere Wangentasche, nicht in den Rachen spritzen!).Auch aus schwarzem Rettich lässt sich ein guter Hustensaft für Kinder ab einem Jahr gewinnen: Den Rettich aushöhlen und ein paar Esslöffel Zucker oder Honig einfülllen und etwa 2 Stunden ziehen lassen. Sowohl Zwiebel- als auch Rettichsaft halten sich etwas 48 Stunden im Kühlschrank.

Wasserdampf öffnet die Atemwege und verbessert das Abhusten. Wegen der Verbrühungsgefahr sind Dampfbäder für Babys noch nicht geeignet. Man kann sich jedoch mit dem Kind ins Bad stellen und dort die längere Zeit Dusche heiß aufdrehen (Fenster und Türen sind geschlossen) - so steigt die Luftfeuchtigkeit im Raum schnell an. Zwar nicht ganz so umweltfreundlich, aber so kann das Kind bis zu 15 Minuten ungefährdet "inhalieren".

PariboyLeidet das Baby öfter unter Husten, dann kann die Anschaffung eines Inhaliergerätes erwogen werden. Kinderärzte verschreiben bei entsprechender Indikation (bspw. mehrfache Bronchitis) in der Regel einen PariBoy (siehe Bild - Version PariCompact). Dieser ist auch im freien Handel erhältlich. Durch eine Babymaske ist es zwar schwierig, aber nicht unmöglich, auch mit kleinen Kindern regelmäßig zu inhalieren. Übrigens - so unpädagogisch es ist, so wirksam ist es auch: selbst mit den kleinsten Babys schafft man es am besten, vor dem laufenden Fernseher zu inhalieren. Das Gerät vernebelt ohne Wärmeentwicklung eine Natriumchloridlösung so fein, dass sie bis in die Bronchien gelangt. Bei eine Bronchitis können vom Arzt verordnete Medikamente beigemischt werden.

Eine weitere Möglichkeit, dem Kind Linderung zu verschaffen, sind Brustwickel. Ein Mulltuch wird gefüllt mit Magerquark, gehackten Zwiebeln oder klein gequetschten Pellkartoffeln (alles im Ofen/der Mikrowelle anwärmen - bitte Temperatur prüfen!) gefüllt und auf die Brust gelegt. Darüber kommt ein großes Frotteehandtuch. Der Wickel kann so lange angewendet werden, bis er ausgekühlt ist.

Honig wirkt entzündungshemmend, darf aber KEINESFALLS Kindern unter 12 Monaten gegeben werden (Vergiftungsgefahr durch Säuglingsbotulismus).

Auch wichtig: Auf keinen Fall in Kindernähe rauchen und viel frische Luft!
Ein kurzes Wort zu Hustensäften: Sie werden zwar gerne verschrieben, um den Eltern das Gefühl der Hilflosigkeit zu nehmen - fragt man jedoch mal explizit nach, sind viele Ärzte jedoch der Meinung, dass der Nutzen eher zweifelhaft ist. Keine einzige Studie zu dem Thema konnte den Nachweis erbringen, dass irgendein (schleimlösender) Hustensaft wirksam war. Hier ein Artikel aus der Welt, der sich mit dem Thema beschäftigt und der interessanten Zusammenfassung: 
"Bis heute sei unklar, ob die konventionellen Hustenmittel irgendeinen Nutzen hätten. Die Empfehlung: "Einen Husten im Zusammenhang mit einer Infektion der oberen Atemwege kann man unbehandelt lassen." Mikrobiologe Kekulé sieht das ähnlich. Der Erkältungshusten gehöre zu den Bagatellerkrankungen – und für die "ist es immer noch am besten, auf Medikamente ganz zu verzichten."

Fieber bei Babys und Kleinkindern 


Erkältungen gehen oft auch mit Fieber einher. Dazu gibt es einen separaten Artikel in unserem Blog: Fieber - Warum Fieber wichtig ist und wann man es wie senken sollte.

Unterstützende Hausmittel bei Erkältungen 


Bei Erkältungen sollte man das Kind viel trinken lassen - das verflüssigt den Schleim. Erkältungslindernd wirkt beispielsweise ein Holunderblütentee - einen Teelöffel der Blüten mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und auf Trinktemperatur abkühlen lassen.
elektrischer VerneblerDie Räume, in denen sich das erkältete Kind aufhält, sollten oft gelüftet werden. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 40-70% - das Raumklima kann man mit günstigen Hygrometern (ca. 10-20 EUR) überprüfen. Bei einigen Babyphonen ist diese Funktion sogar eingebaut (z. B. beim AVENT SCD535). Die Luftfeuchtigkeit lässt sich durch verschiedene Maßnahmen effektiv erhöhen: feuchte Tücher aufhängen, elektrische Vernebler (siehe Bild) oder Schüsseln auf der Heizung. Es lohnt sich auf jeden Fall, grundsätzlich ein ideales Klima im Schlafbereich des Babys zu schaffen, da die Feuchtigkeit der Luftwege einen großen Einfluss auf die Infektanfälligkeit hat. 

Bei Erkältungen schlafen Babys am besten leicht angeschrägt, da dies das Ablaufen der Sekrete erleichtert. Am besten funktioniert das Anschrägen des Oberkörpers mit einem Keilkissen (siehe Bild), das unter die Matratze oder das Laken gelegt wird. Man kann auch mit Handtüchern unter der Matratze experimientieren - das ist billiger, aber aufwändiger. Bei uns funktionierte das leider nur mittelmäßig, da meine Kinder dazu neigten, dann quer unten ans Fußende zu kullern und dann doch wieder eben lagen.
Ist die Haut um die Nase gerötet, lindert übrigens Vaseline die Beschwerden.

Wer homöopathisch unterstützen will, kann das mit Ferrum Phosphoricum. Ab 2 Jahren kann man toxi-loges® probieren. Auch Öle können die Heilung gut unterstützen - auf dieser Seite findet man eine Übersicht zu den Anwendungsmöglichkeiten.

Wann sollte man mit Erkältungen zum Arzt gehen? 


Grundsätzlich gilt: Je jünger, desto schneller. Kinder, die jünger als 3 Monate sind und eine Erkältung haben, sollten immer eine Arzt vorgestellt werden. Danach kann man es von der Schwere der Symptome und dem Allgemeinbefinden abhängig machen - leider holt man sich in Kinderarztpraxen mit einer eigentlich harmlosen Erkältung dann oft noch einen gemeinen Magen-Darm-Infekt oder andere unangenehme Krankheiten.

Trinkt das Kind schlecht oder gar nicht, schreit es vermehrt oder wirkt es schlapp, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Ebenso, wenn es schnell atmet, das Atmen Geräusche verursacht oder der Husten einen bellenden, harten Ton hat. Bei Atemnot (blaue Lippen, pfeifendes Einatmen, graue Haut) muss sofort eine Rettungsstelle aufgesucht werden.

Bei Fieber gibt es altersabhängige Empfehlungen: Für Kinder, die jünger als 3 Monate sind, ist Fieber bereits ab 37,7°C bedenklich, zwischen 3 und 6 Monaten sollte ab 38,2 °C ein Arzt aufgesucht werden, ab 6 Monaten ab 39,2 °C. Hat das Baby "nur" eine Erkältung, sollte diese nach spätestens 10 Tage abgeklungen sein - ist dies nicht der Fall, sollte ebenfalls eine ärztliche Untersuchung erfolgen.

Wenn sich das Baby vermehrt die Ohren reibt (das ist üblicherweise auch ein Anzeichen für Müdigkeit), kann eine Mittelohrentzündung vorliegen - dies sollte ebenso abgeklärt werden wie länger anhaltender Husten und wenn der ausgehustete Schleim grün, gelb oder braun gefärbt ist - dies ist ein Anzeichen für eine zusätzliche bakterielle Infektion, diese muss ggf. antibiotisch behandelt werden.

Vorsicht - ätherische Öle! 


Ätherische Öle können schwere Reaktionen - von der Verkrampfung des Kehlkopfes bis hin zur Atemnot auslösen - das Bundesinstitut für Risikoforschung warnt daher vor ihrer Verwendung bei kleinen Kindern - sowohl am Körper als auch in der Raumluft. Für Kinder unter 3 Jahren sind insbesondere Kampfer, Eukalyptus, Thymian und Pfefferminz (=Menthol) problematisch. Daher sind streng genommen weder Babix noch Wick Babybalsam (enthalten beide Eukalyptus) für Babys geeignet. Beim Thymian kommt es auf die Sorte an - in speziellen Säuglingsprodukten wie Engelwurzbalsam oder Transpulmin Babybalsam sind unbedenkliche Öle enthalten. Grundsätzlich sollten für Baby alle Erkältungssalben und -bäder, die ätherische Öle enthalten, tabu sein. Auch Duft- und Lampenöle können übrigens solche Öle enthalten.

© Danielle
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Kommentare:

  1. Ach du jemine, man gab mir mal Babix in der Apo. Danke für den Artikel!

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  2. Gibt es denn überhaupt eine erkältungsbalsam ohne eins dieser öle?ich habe transpulmin bekommen und schmiere meine maus wenn sie erkältet ist(glücklicherweise erst zwei mal auf knapp 11 Monate) dann auch ein zwar nur maximal zweimal täglich und auch nur die ersten tage wenn es schlimm war aber immer hin..und zu dem nasesaugern kann ich sagen wir haben so einen günstigen den man drücken muss.der Vater meiner kleinen kommt damit super klar ich allerdings auch nicht

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  3. Also Babix wird immer noch bedenkenlos in der Apotheke verkauft. Wir haben uns bei unserem Baby auch benutzt. Nach diesem Artikel wird es wohl verbannt werden.
    Es gibt jedoch aus dem homöopathischen Bereich etwas Neues für Babys ab 6 Monaten: Bronchobini (Heel)- ein Kombipräparat aus unterschiedlichen natürlichen Inhaltsstoffen als Globuli in einem sehr praktischen Spender zur Behandlung verschiedener Hustenerkrankungen.
    Nachdem uns unser Kinderarzt bereits beim ersten Husten direkt ein bronchienerweiterndes Asthmamedikament verschrieben hat, machte ich mich sofort auf die Suche nach einer natürlichen und sanften Alternative. Unsere Apothekerin empfahl mir o.g. Produkt. Bereits nach wenigen Stunden und ca. 6x1 Globuli konnten wir eine deutliche Verbesserung des Gesamtzustandes unserer Tochter feststellen. Mit ca. 13 Euro nicht ganz günstig, aber durchaus einen Versuch wert!

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  4. Immer wieder lese ich, dass es bei Babys und Kleinkindern völlig normal sei, wenn sie "ständig krank" sind. Unser Sohn (2,5 Jahre) war bisher 3x erkältet, sonst nix. Auch in meiner Umgebung sind Kinder vielleicht öfter mal krank, aber zumindest in meiner Familie sicher nicht so oft (bei den anderen kann ich nicht so genau mitzählen) - woher kommt diese Statistik?? (Unterscheidung in Kita- und nicht-Kita-Kinder ist vermutlich sinnvoll)
    Wenn man dann auch noch liest, dass diese Infekte so wichtig für das Immunsystem seien, bekommt man ja fast Sorge, dass das Kind "zu wenig" krank sei. Aber offensichtlich funktioniert's ja gut, und das Immunsystem trainiert wohl "im Stillen".

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  5. Hallo,
    kennt sich jemand mit folgenden Nasentropfen aus:
    Rhinoguttae Argenti diacetylotannici proteinici 3% MP ?
    Wir kämpfen mit dem ersten handfesten Schnupfen und nun wurden uns diese Nasentropfen empfohlen. Ich bin nun auf verschiedene Aussagen gestoßen und unschlüssig, ob selbige für die Anwendung bei einem 7 Monate alten Baby geeignet sind.
    Liebe Grüße

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    1. Hallo,

      ich weiß nur, dass die 2010 bei Stiftung Warentest durchgefallen sind. Da sie außerdem eine riesige Sauerei machen, würde ich hier lieber zu ganz normalen abschwellenden Säuglingsnasentropfen greifen.

      Viele Grüße
      Danielle

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    2. Vielen lieben Dank, dann machen wir das so.
      Liebe grüße, Carina

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    3. Vielen lieben Dank, dann machen wir das so.
      Liebe grüße, Carina

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  6. Das Hochlagern im Babybett klappt auch mit einem (schmalen und leeren) Aktenordner gut. Für Beistellbetten haben die genau die richtige Größe.
    Und danke für all die guten und gut recherchierten Tipps!

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  7. An sich ein guter Artikel, bis wieder die Globuli kommen. Es gibt keinen einzigen methodisch richtigen Wirksamkeitsnachweis. Wieso wird der bei anderen Mitteln eingefordert, aber nicht bei Globuli? Im Kommentar dann auch wieder das Anprangern der Globuli. Zuckerkügelchen mit "Gedächtnis" für 13 EUR. Was für eine Geldschneiderei.

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    1. Deshalb schrieben wir "wer möchte, kann...". Wir halten unsere Leser_innen so intelligent, selbst entscheiden zu können, ob sie Globuli Glauben schenken wollen, oder nicht.

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  8. Ich kann aus der Erfahrung mit unseren Kindern sagen: Hustensaft hilft unseren Kindern. Den geben wir aber nur nachts! Vornehmlich, dass sie ruhig schlafen können und nicht dauernd durch die Schmerzen des gereizten Rachens und ihr eigenes Husten aufwachen.

    Tagsüber gibt es frische Luft und Ruhe. Das hilft immer noch am Besten.

    Für Euer Buch möchte ich mich ganz doll bedanken. Es ist das Beste, was es gibt. Viele mögen wissenschaftlich präziser sein - das hilft aber nur Wissenschaftlern. Als Durchschnittsmensch brauche ich aber heranführende Literatur: Ihr habt ein großartiges Buch geschrieben, ich kann es nicht oft genug verschenken. Danke dafür!

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  9. Hallo! Ich hätte gerne einen Rat: Mein sohn (9 Monate) wehrt sich händeringend gegen alles, Nasentropfen, Absaugen, sogar Nase putzen. Nun höre ich von allen Seiten, ich soll mich nicht so haben, ich soll ihn doch zwingen, seinen Kopf mit Gewalt festhalten ect. Ich empfinde das als falsch und sehr respektlos. Viele sagen, er könne sich später sowieso nicht daran erinnern und es sei nur zu seinem besten. Wie seht ihr das? Muss ich ihn zwingen, damit es ihm danach besser geht? Meinem Gefühl nach lasse ich ihn dann lieber den Schnupfen so auskurieren und benutze ein paar Hausmittel. Das dauert länger und ist anstrengender aber ich fühle mich wohler dabei. Ich finde euer Buch und auch euren Blog super! Beides hilft mir ungemein, mich gegen Ratschläge à la , verwöhn dein Kind nicht so (weil ich noch viel stille und auch zum trost die Brust gebe z. B), abzuhärten und auch zu argumentieren.
    Liebe Grüße, Jessy und Sohn

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