Geschenkideen für Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 12 Monaten
Immer wieder liest man die Frage, was man Kindern in einem bestimmten Alter schenken könnte. Wir haben ausführliche Ideensammlungen erstellt für jede Altersstufe - Geschenkideen für ältere Kinder findest Du in unserer Rubrik "Geschenkideen für Kinder".
Geschenkideen für Babys im Alter von 0 - 6 Monaten
Kleine Babys sind wirklich genügsam. Eigentlich wollen und brauchen sie noch keine Weihnachtsgeschenke. Wenn überhaupt, sind Alltagsgegenstände interessant. Ein Schneebesen z. B., eine Rettungsdecke (knistert herrlich) oder eine leere Plastikflasche mit Reis gefüllt. Aber Mama und Papa wollen oft unbedingt etwas schenken - na gut, dann los:
Es gibt den Oball mittlerweile in vielen Ausführungen (normal, groß, klein, mit Rassel, mit Glitzer...) und ich finde ihn schlichtweg genial. Einfach, formschön und mit hohem Aufforderungscharakter - meine Kinder konnten sich mit den Ding wirklich lange beschäftigen. Achtet darauf, dass ihr ihn unterwegs irgendwie anbindet - der rollt gern mal lautlos aus dem Kinderwagen raus.
Oball
Es gibt den Oball mittlerweile in vielen Ausführungen (normal, groß, klein, mit Rassel, mit Glitzer...) und ich finde ihn schlichtweg genial. Einfach, formschön und mit hohem Aufforderungscharakter - meine Kinder konnten sich mit den Ding wirklich lange beschäftigen. Achtet darauf, dass ihr ihn unterwegs irgendwie anbindet - der rollt gern mal lautlos aus dem Kinderwagen raus.
Ringrassel
Mit etwa 3 Monaten fangen unsere Kinder an zu Greifen - was liegt näher, als ihnen eine Ringrassel zu schenken. Ich selbst war ganz heiß auf die schönen Haba-Rasseln, leider haben meine Kinder die - ich nehme an aufgrund des Gewichts - komplett ignoriert. Bei uns war eine ganz einfache Ringrassel aus Plastik der Hit - diese hier von Spiegelburg. Sie ist leicht, rasselt leise und die Farben sind speichelfest.
Skwish
Der Skwish von Manhattan bietet auch einen großen Spielspaß für die ganz Kleinen. Er ist sehr leicht und durch seine Form schon von sehr kleinen Babys gut zu greifen. Das Kind wird motorisch und sensorisch durch die vielen Farben und verschiebbaren Kugeln angeregt. Er lässt sich zusammendrücken und springt immer wieder in seine Ursprungsform zurück.
Honiglöffel
Das fällt eigentlich unter Alltagsgegenstand, ist aber ein Honiglöffel richtig cooles Geschenk, vor allem für Kinder, deren Zähne gerade einschießen. Meine Kinder haben da mit Wonne drauf rumgekaut. Man bekommt die Dinger am besten in einem Teeladen.
Orthopädisches Sitzkissen
Auch das fällt nicht unter die Kategorie Spielzeug, aber wenn ihr so ein Togu Dyn-Air Ballkissen schon zuhause habt, legt mal euer Kind mit dem Oberkörper darauf und beobachtet, wie toll es im Streck-Stütz die Bewegungen ausgleicht! Meine Kinder fanden es spaßig, aber schnell anstrengend, also nicht zu lange drauf liegenlassen. Ich hatte die Idee aus meinem Pekip-Kurs und fand sie einfach, aber genial.
Alte Spielcenter von Fisher Price
Nicht leicht zu bekommen, daher mal bei Ebay oder auf dem Flohmarkt suchen. Die neueren Spielcenter sind einfach nicht mehr gut - da blinkt und tönt einfach zu viel. Sobald euer Kind auf dem Bauch liegen kann, ist so ein Spielcenter, dass vor ihm auf dem Boden liegt, interessant. So wird die Rückenmuskulatur besonders gut geschult und der Hinterkopf kann sich ein bisschen vom vielen Liegen erholen.
Kastagnette
Eine Kastagnette war bei uns DAS Spielzeug schlechthin. Wir hatten eine von Spiegelburg in Form eines Marienkäfers, der leider nicht mehr hergestellt wird. Aber auch andere werden es tun, z. B. die von Goki. Euer Kind kann mit wenig Aufwand selbst ein Geräusch herstellen, die Kastagnette auf- und zuklappen, mit der Kugel am Schwanz spielen etc.
Squigz - ein seltsamer Name für ein etwas seltsames Spielzeug, das meinen Kindern aber allergrößte Freude bereitet hat. Sobald sie greifen konnten, haben sie die einzelnen Teile in die Hand genommen und sehr gern auf dem Gummigebilde herumgekaut. Für mich als Erwachsenen bestand der Spaß darin, die Dinger zusammenzupfropfen und mit einem Peng wieder auseinander zu ziehen. Man kann sie auch an glatte Wände kleben - das wurde dann ab etwa 9 Monaten spannend und blieb es wirklich lange. Eins der wenigen Spielzeuge, die wir haben, bei denen das Interesse lange hielt.
Junge, junge, was kann ein Baby mit so einemsimplen Edelstahlteller alles anstellen! Mein Sohn hat seinen Spielteller geliebt, ihn gedreht, geworfen, rotieren lassen, aufs Parkett gehauen, ihn abgeleckt, mit anderen Gegenständen drauf getrommelt... Wenn ihr also einen Campingteller schon zuhause habt, holt ihn raus und lasst das Baby machen!
Squigz
Squigz - ein seltsamer Name für ein etwas seltsames Spielzeug, das meinen Kindern aber allergrößte Freude bereitet hat. Sobald sie greifen konnten, haben sie die einzelnen Teile in die Hand genommen und sehr gern auf dem Gummigebilde herumgekaut. Für mich als Erwachsenen bestand der Spaß darin, die Dinger zusammenzupfropfen und mit einem Peng wieder auseinander zu ziehen. Man kann sie auch an glatte Wände kleben - das wurde dann ab etwa 9 Monaten spannend und blieb es wirklich lange. Eins der wenigen Spielzeuge, die wir haben, bei denen das Interesse lange hielt.
Edelstahlteller
Junge, junge, was kann ein Baby mit so einemsimplen Edelstahlteller alles anstellen! Mein Sohn hat seinen Spielteller geliebt, ihn gedreht, geworfen, rotieren lassen, aufs Parkett gehauen, ihn abgeleckt, mit anderen Gegenständen drauf getrommelt... Wenn ihr also einen Campingteller schon zuhause habt, holt ihn raus und lasst das Baby machen!
Spieltrapez
So lange die Kinder noch nicht mobil sind aber schon gezielt Greifen, beschäftigen sich viele gerne unter Spieltrapezen. Die Auswahl ist riesig - die Preisunterschiede auch. Wer er bunt mag, dem sei die Rainforest- Erlebnisdecke ans Herz gelegt, sie wird von wirklich vielen Eltern empfohlen.
Mir persönlich gefallen die Modelle aus Holz am besten, auch wenn sie etwas teurer sind. Folgende Modelle waren im Freundeskreis sehr beliebt: Heimess Baby-Fit Maus Hess Babyspielgerät Joe Heimess Baby-Fit Blumen Insekten . Meine Kinder waren alle drei nicht so die Trapez-Lieger, das heißt bei uns hatte sich die Anschaffung nicht so gelohnt. Aber im Freundeskreis, wie schon geschrieben, waren sie der Hit.
Was ich nicht kaufen würde
Bücher sind in diesem Alter noch nicht angesagt, da die Babys den kognitiven Sprung, der benötigt wird, um 2D Bilder als Abbild der Realität zu verstehen benötigt wird, erst noch bevorsteht.
Sophie de la Giraffe: Ich weiß, die Giraffe ist Kult, aber mir war ihr Quietschen definitiv zu laut für Babys Ohr, außerdem sind ältere Modelle (vor 2012) laut Ökotest zu stark mit Schadstoffen belastet.
Mit dem kognitiven Sprung im 6. Monat erreichen unsere Kinder das "Ursache-Wirkungs-Prinzip"-Alter. Alle Spielzeuge, die dieses Prinzip eindrucksvoll aufzeigen, sind nun heiß begehrt. An allerster Stelle steht dabei der klassische Hampelmann. Zieht das Kind an der Schnur, gehen Arme und Beine hoch. Meine Kinder waren große Hampelmann-Fans. Ich auch, denn die Dinger piepsen nicht so nervig! (Die Kastagnetten und das Chicco-Spielcenter (siehe oben) fallen auch in diese Zeit und sind lange interessant!)
Ab dem 9. Monat sind Babys kognitiv in der Lage, Abbildungen in Büchern zu erkennen und leben in der Welt der "Kategorien". Um es ihnen leichter zu machen, habe ich Buchkisten zusammengestellt. Ich habe ein Baby-Buch mit Alltagsgegenständen ausgesucht und dann dem Buch entsprechend die Realia in die Kiste gelegt. Guckten wir uns nun zusammen das Buch an und es waren z.B. Socken oder ein Teddy auf dem Bild zu sehen, holte ich gleichzeitig ein paar echte Socken oder einen echten Teddy aus der Kiste und legte sie auf das Bild. Später variierten wir das Spiel. Entweder ich schlug eine Seite im Buch auf und meine Kinder kramten in den Kisten, bis sie das Richtige gefunden hatten, oder ich holte einen Gegenstand aus der Kiste und meine Kinder blätterten solange im Buch, bis sie das Abbild des Gegenstandes gefunden hatten. Diese Bücherkisten haben uns lange begleitet und ich bin mir sicher, dass sie der Grund dafür waren, dass meine Kinder bereits mit 12 Monaten mit großem Eifer Lege-Lotto spielten.
Toll sind die kleinen Bilderbücher von Duden zu verschiedenen Themengebieten.
Hat man ein etwas robb- oder krabbelfaules Kind zuhause, eignet sich dieses süße Entchen, es zur Fortbewegung zu animieren. Die Ente fährt ein paar Meter und wirft dann den Ball auf ihrem Rücken ab und bleibt stehen. Legt das Kind den Ball wieder auf den Rücken, fährt die Ente weiter. Bei uns war das ein riesengroßer Spaß! Wenn euer Kind läuft, könnt ihr die Ente zur Nachzieh-Ente umfunktionieren. Leider wird das Entchen von Ravensburger nicht mehr hergestellt. Von Fisher Price gibt es einen Löwen, der in ähnlicher Art und Weise funktioniert. Es gibt auch ein Auto, das hat bei uns allerdings nicht so gut funktioniert, da das Reinstecken der Figuren in dem Alter noch zu schwierig war. Vielleicht ist es eher eine Alternative für über Einjährige.

Sobald meine Kinder richtig sitzen konnten, waren die Babyschaukeln auf dem Spielplatz vor ihnen nicht mehr sicher. Sie wollten da gar nicht mehr raus. Für kalte oder besonders regnerische Tage haben wir uns eine Holzschaukel für zuhause angeschafft und diese im Türrahmen aufgehängt. Wir haben es nie bereut, auch, wenn sie aus Holz seeeehr teuer sind.
Mit 10 Monaten sind Kinder in der Lage, "Reihenfolgen" zu verstehen. Sie haben nun Spaß daran, den
Sand zuerst auf die Buddelschippe zu nehmen und dann in den Eimer zu schaufeln. Nun ist im Winter wenig Gelegenheit, draußen in Ruhe im Sand zu buddeln. Wenn euch das nicht zu viel Arbeit ist, könnt ihr zuhause ein kleines Planschbecken mit Vogelsand oder Gries aufstellen und eure Kinder dort buddeln lassen. Oder ihr zieht eure Kinder entsprechend warm an und lasst sie mit Schnee buddeln. Mehr als Schippe und Eimer braucht es in diesem Alter eigentlich nicht. Einige wenige Kinder haben schon Interesse an einer Sandmühle, meist wird das Prinzip dahinter aber erst in höherem Alter verstanden.
Geschenkideen für Babys im Alter von 6 - 12 Monate
Hampelmann
Mit dem kognitiven Sprung im 6. Monat erreichen unsere Kinder das "Ursache-Wirkungs-Prinzip"-Alter. Alle Spielzeuge, die dieses Prinzip eindrucksvoll aufzeigen, sind nun heiß begehrt. An allerster Stelle steht dabei der klassische Hampelmann. Zieht das Kind an der Schnur, gehen Arme und Beine hoch. Meine Kinder waren große Hampelmann-Fans. Ich auch, denn die Dinger piepsen nicht so nervig! (Die Kastagnetten und das Chicco-Spielcenter (siehe oben) fallen auch in diese Zeit und sind lange interessant!)
Bücherbox
Ab dem 9. Monat sind Babys kognitiv in der Lage, Abbildungen in Büchern zu erkennen und leben in der Welt der "Kategorien". Um es ihnen leichter zu machen, habe ich Buchkisten zusammengestellt. Ich habe ein Baby-Buch mit Alltagsgegenständen ausgesucht und dann dem Buch entsprechend die Realia in die Kiste gelegt. Guckten wir uns nun zusammen das Buch an und es waren z.B. Socken oder ein Teddy auf dem Bild zu sehen, holte ich gleichzeitig ein paar echte Socken oder einen echten Teddy aus der Kiste und legte sie auf das Bild. Später variierten wir das Spiel. Entweder ich schlug eine Seite im Buch auf und meine Kinder kramten in den Kisten, bis sie das Richtige gefunden hatten, oder ich holte einen Gegenstand aus der Kiste und meine Kinder blätterten solange im Buch, bis sie das Abbild des Gegenstandes gefunden hatten. Diese Bücherkisten haben uns lange begleitet und ich bin mir sicher, dass sie der Grund dafür waren, dass meine Kinder bereits mit 12 Monaten mit großem Eifer Lege-Lotto spielten.
Ravensburger Ministeps Krabbelspaß-Entchen
Hat man ein etwas robb- oder krabbelfaules Kind zuhause, eignet sich dieses süße Entchen, es zur Fortbewegung zu animieren. Die Ente fährt ein paar Meter und wirft dann den Ball auf ihrem Rücken ab und bleibt stehen. Legt das Kind den Ball wieder auf den Rücken, fährt die Ente weiter. Bei uns war das ein riesengroßer Spaß! Wenn euer Kind läuft, könnt ihr die Ente zur Nachzieh-Ente umfunktionieren. Leider wird das Entchen von Ravensburger nicht mehr hergestellt. Von Fisher Price gibt es einen Löwen, der in ähnlicher Art und Weise funktioniert. Es gibt auch ein Auto, das hat bei uns allerdings nicht so gut funktioniert, da das Reinstecken der Figuren in dem Alter noch zu schwierig war. Vielleicht ist es eher eine Alternative für über Einjährige.
Babyschaukel
Sobald meine Kinder richtig sitzen konnten, waren die Babyschaukeln auf dem Spielplatz vor ihnen nicht mehr sicher. Sie wollten da gar nicht mehr raus. Für kalte oder besonders regnerische Tage haben wir uns eine Holzschaukel für zuhause angeschafft und diese im Türrahmen aufgehängt. Wir haben es nie bereut, auch, wenn sie aus Holz seeeehr teuer sind.
Buddelzeug
Mit 10 Monaten sind Kinder in der Lage, "Reihenfolgen" zu verstehen. Sie haben nun Spaß daran, den
Stapelturm
Sehr beliebt war bei meinen Kindern mit 10 Monaten der Stapelturm. Ich bin mir nicht sicher, ob sie da nicht ein wenig früh mit dran waren (er wird ab 12. Monaten empfohlen), er passt jedoch in die Welt der "Kategorien" und auch "Reihenfolgen". Meine Kinder jedenfalls haben sich damit sehr lange und intensiv beschäftigt.
Stapelbecher
Ganz anders die Stapelbecher. Die wurden bei uns regelrecht ignoriert. Andere Mütter aber bestätigen mir immer wieder, dass die ganz einfachen Stapelbecher das Lieblingsspielzeug ihrer Kinder waren. Ganz billig gibt es die übrigens bei Rossmann.
Aqua Doodle
Mit etwa 10 Monaten erwacht bei den ersten Kindern der Wunsch nach Spurenschmieren. Das kann der leckere Möhrenbrei sein, der dann genussvoll über den Küchentisch geschmiert wird, oder der Matsch in der Pfütze auf dem Hof oder...tja, auch der braune Windelinhalt, der von einigen Kindern an die weißen Wände geschmiert wird. Möchte man dem kleinen Künstler eine Möglichkeit geben, Spuren anderweitig aktiv zu hinterlassen, eignet sich ein Auqa Doodle. Der Stift ist nur mit Wasser gefüllt und malt auch nur auf der entsprechenden Matte. Es ist auch nicht so schlimm, wenn er mal im Mund landet. Meine Kinder mochten das Aqua Doodle in diesem Alter sehr - später wurden doch Stifte interessanter. Aber für den Anfang war es genau richtig. Wichtig ist m.E., dass das Kind schon sitzen oder knien kann, sonst wird das Malen zu beschwerlich.
Squigz
Ich habe es oben schon beschrieben, weil bei uns dieses Spielzeug sehr lange interessant blieb: Sobald sie greifen konnten, haben sie die einzelnen Teile von Squigz in die Hand genommen und sehr gern auf dem Gummigebilde herumgekaut. Für mich als Erwachsenen bestand der Spaß darin, die Dinger zusammenzupfropfen und mit einem Peng wieder auseinander zu ziehen. Man kann sie auch an glatte Wände kleben - das wurde dann ab etwa 9 Monaten spannend und blieb es wirklich lange. Auch das Auseinanderziehen (das mit dem Peng) wurde ab diesem Alter geübt und sich halb kringelig gelacht, wenn es klappte. Mit diesem Spielzeug habe ich es übrigens geschafft, halbwegs in Ruhe zu duschen: Einfach die Teile von außen in verschiedenen Höhen an die Duschwand propfen, reinhüpfen, losduschen und die Kinder von außen hören, wie sie die Squigz eins nach dem anderen abploppen.
Töpfe
Die braucht ihr nicht kaufen - habt ihr schon zuhause. Mein Sohn hat sich am liebsten drei meiner Töpfe aus dem Schrank gezogen (drei verschiedene Größen) und dann sehr konzentriert die passenden Deckel zugeordnet. Das fing so mit etwa 10 Monaten an und war eine ganze Weile spannend.
Krabbeltunnel
Wer robben oder krabbeln kann, bewegt sich gern durch einen Krabbeltunnel - ich selbst verstehe die Faszination zwar nicht, aber gut. Wir hatten einen Tunnel von Flexa (der zu einem Flexa-Bett gehört), aber die Auswahl ist auch bei anderen Firmen riesig. Gern wird der Spiel-Tunnel von IKEA gekauft, aber auch der Kriechtunnel von Jako-O. Billiger gehts mit dem von Knorrtoys. Einige Kinder fühlen sich nur sicher, wenn der Krabbeltunnel kleine Fenster hat, z. B. dieser hier oder die Krabbelkrake von Wehfritz.
Bällebad
Ein Bällebad macht Kindern wirklich lange Spaß - vorausgesetzt, man hat genügend Bälle und achtet beim "Bad" auf entsprechende Qualität. Billige Netzzelte, die gern als Bällebad verkauft werden, halten dem Spielspaß ungefähr eine Minute stand und kippen dann um. Wer nicht 500 Euro für ein Wehfritz-Bad ausgeben möchte (was ich gut verstehen kann), sollte sich nach kreativen Alternativen umschauen. Habt ihr z. B. ein Laufgitter zuhause, könntet ihr die Stäbe mit Stoffbahnen umwickeln (einweben), so dass eine geschlossene Wand entsteht und die Bälle nicht herausrollen können. Ein Reisebett eignet sich optimal. Oder ihr habt ein aufblasbares Planschbecken - auch dort hinein kann man die Bälle schütten. Die meisten Eltern sind unsicher, wieviele Bälle man für ein Bällebad benötigt. Es kommt natürlich auf die Größes des Basins an. 100 Bälle sind auf jeden Fall viel zu wenig. 500 Bälle sind eine ganz gute Basis, bei einem Laufgitter solltet ihr vielleicht 700 Bälle anpeilen - man kann sich ja von allen Onkels, Tanten, Omas und Opas jeweils 100 Bälle schenken lassen. Achtet bei den Bällen auf Qualitätsunterschiede. Groß und weich ist ungünstig, klein und etwas härter günstig.
Handy
Unsere Kinder sind von unseren Handys fasziniert, was liegt da näher, als ihnen ein eigenes zu schenken? Es ist gar nicht so leicht, da ein gutes Spiel-Telefon zu finden! Ich habe lange recherchiert. Das Problem ist, dass es die meisten Telefone zu gut meinen und auf Tastendruck das ABC aufsagen oder das Alphabetlied singen. Ich finde das ungünstig, denn die Namen der Buchstaben lernen unsere Kinder erst in der 2. Klasse! Vorher würde z.B. ein gesprochenes "EN" statt dem Laut "n" beim Lesen- und Schreibenlernen stören. Kinder, die früh mit den Namen der Buchstaben und nicht mit den Lauten der Buchstaben konfrontiert werden, schreiben beispielsweise das Wort "Ente" so: NT. Oder sie lesen EROTE anstelle von Rot. Da das Gedudel der Baby-Telefone bei unseren Kindern unbewusst im Gedächtnis hängen bleibt, wollte ich so gut es geht den falsch verstandenen Förderwahn vermeiden. Am Ende habe ich tatsächlich eins gefunden, dass mir rundherum gefällt: Das Ravensburger Ministeps Smart Fon. Es ist leiser, als die meisten Baby-Handys, es gibt eine An- und Austaste, einen Knopf für Klingeltöne, einen für Tierstimmen, einen für Kinderlieder, auf einem meldet sich ein Mädchen mit "Hallo?" und ein Knopf löst ein Lichtspiel aus, welches meine Kinder erst mit 2,5 verstanden haben. Ich habe es ihnen mit 12 Monaten geschenkt und ärgerte mich schon, weil es durchaus schon ab 9./10. Monaten hätte spannend sein können, aber es hat sich trotzdem gelohnt, denn sie spielen (mit jetzt 3) immer noch gern damit.
Fernbedienung
Euer Kind motzt, weil es die echte Fernbedienung nicht haben darf? Kein Problem! Versucht es einfach mit dieser hier vom Imaginarium. Sie sieht überzeugend echt aus, gibt (Fernseh)-Geräusche von sich, wenn man auf die Tasten drückt und erzählt auf Knopfdruck die Zahlen 0-9 in fünf Sprachen (das braucht man natürlich nicht, es stört aber auch nicht). Ich habe keine andere Spielzeug-Fernbedienung gefunden, die nur annähernd so lebensecht war. Meine Töchter lieben sie! Achtung: bei extremen Sabberattacken setzt wohl die Technik ab und zu aus. Ist bei uns nie passiert, aber ich wollte darauf hinweisen. Ist alles wieder getrocknet, funktioniert sie wieder. Weil mir der Ton etwas zu laut war, habe ich hinten über die Tonausgabe Tesafilm geklebt, das dämpft ungemein.
Musikinstrumente
Mit der musikalischen Grunderziehung kann man eigentlich nicht früh genug beginnen. Meine Kinder haben schon mit 9 Monaten fasziniert auf Trommel und Xylophon gehauen und der Spaß hält noch immer (sie sind jetzt 3) an. Für den Anfang hatten wir dieses Grundset, mit dem man erst einmal ganz gut ausgestattet ist. Wer es etwas edler mag, der kann auch das Haba Musikmacher-Set oder das kleinere Sevi Set nehmen. Zusätzlich haben wir ein Xylophon und ein Metallophon gekauft, sowie eine gute Trommel. Da alle Xylophone, die wir ausprobiert haben, klanglich nur eine mäßige Qualität hatten, würde ich heute nur noch ein Metallophon kaufen. Mit ca. 16 Monaten hatten wir eine sehr intensive Mundharmonika-Phase, die sehr niedlich und sehr spucke-intensiv war.
Buch
Auch für die allerkleinsten gibt es schon tolle Bilderbücher - z. B. vom neunmalklug verlag. "Die Kuh ruft Muh" ist ein super schönes und sehr buntes Bilderbuch mit starken Kontrasten und schönen klaren Zeichnungen, das die Geräusche auf dem Bauernhof thematisiert. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es nach dem Cradle-to-cradle-Konzept gefertigt ist, das heißt, dass das Buch nach seinem Leben in die Natur zurück gegeben kann, ohne dass es chemische Spuren in der Natur hinterlässt. Das Papier und die Farben sind umwelt- und gesundheitsfreundlich.
Was ich nicht kaufen würde
Haba-Knuddelquartett: Diese Würfel sehen so ähnlich aus, wie die Entdeckerwürfel, sind aber etwas kleiner. Im Prinzip sind auch sie eine gute Idee und natürlich sehr schön verarbeitet, aber ich kenne wirklich kein einziges Kind, das damit gern gespielt hat. Ich dachte, sie eignen sich vielleicht zum ersten Stapeln, aber nein, dabei fallen sie immer um. Auf dem Flohmarkt sieht man das Knuddelquartett an jedem dritten Stand, was bedeutet, dass sie zwar viel gekauft werden von Eltern und Großeltern, dann aber nicht beliebt genug waren, um sie für das zweite Kind aufzuheben.
Motorikschleife: Ich kenne kein Kind, das keine Motorikschleife im Kinderzimmer stehen hat. Ich kenne allerdings auch kein Kind, das mit besagter Motorikschleife gern spielt. Man braucht so ein Ding einfach nicht. "Motorik" können Kinder auch anders üben, z. B. indem sie trockene Nudeln in eine enghalsige Plastikflasche stopfen und danach versuchen, sie wieder herauszuholen. Meine Kinder spielen im Wartezimmer unseres Kinderarztes gern mit der Schleife - das reicht ihnen.
Fingerspielbücher wie Kribbel Krabbel und Trippel Trappel. Ich mochte sie nicht, meine Kinder fanden sie öde. Vermutlich haben sie in dem Alter noch nicht verstanden, dass die durchgesteckten Finger das gemalte Bild vervollständigen. Ich würde sie nicht wieder kaufen, das Geld kann man definitiv in schönere Bücher investieren.
Krabbelrolle: Wir hatten eine Krabbelrolle, weil ich dachte, die Dinger sind cool, um das Kind beim Krabbeln zu unterstützen. Tatsächlich gab es damit mehr Unfälle als Krabbeln. Meine Kinder haben es immer wieder geschafft, sich mit dem Oberkörper raufzuhiefen, um dann auf der anderen Seite runterzupurzeln. Ich habe dann mit Physiotherapeutin und Kinderärztin über Krabbelrollen gesprochen und beide rieten vehement davon ab.
Gehfrei Lauflernhilfen: Es scheint noch nicht bei allen Eltern angekommen zu sein (und leider schenken vor allem Großeltern diese Teile gern): Gehfrei Lauflernhilfen sind gefährlich (Umsturzgefahr an Schwellen, Herunterpurzeln an Treppen) und orthopädisch gesehen ungesund (das Laufen auf Zehenspitzen wird forciert, das Kind lernt nicht, zunächst eine eigene Körperbalance zu halten, bevor es "läuft" etc.)
Türhopser: Vielleicht nicht ganz so gefährlich wie ein Gehfrei, so sind Türhopser trotzdem ungesund für die Haltung des Kindes, da sie darin nicht richtig sitzen, sondern eher im Sack hängen. Günstiger ist eine richtige Schaukel.
Außerdem in dieser Artikelserie erschienen sind:
Ideen für Geschenke - Was kann man Kindern im Alter von 1 bis 2 Jahren schenken?
Ideen für Geschenke - Was kann man Kindern im Alter von 2 - 3 Jahren schenken?
Ideen für Geschenke - Was kann man Kindern im Alter von 3 - 4 Jahren schenken?
Ideen für Geschenke - Was kann man Kindern im Alter von 4 - 5 Jahren schenken?
Außerdem in dieser Artikelserie erschienen sind:
Ideen für Geschenke - Was kann man Kindern im Alter von 1 bis 2 Jahren schenken?
Ideen für Geschenke - Was kann man Kindern im Alter von 2 - 3 Jahren schenken?
Ideen für Geschenke - Was kann man Kindern im Alter von 3 - 4 Jahren schenken?
Ideen für Geschenke - Was kann man Kindern im Alter von 4 - 5 Jahren schenken?
© Snowqueen (feat. Danielle)


