opt-out-Cookie für Google Analytics setzten Geschenke - altersgerechtes Spielzeug für Kinder im Alter von 1 bis 2 Jahren

Geschenke - altersgerechtes Spielzeug für Kinder im Alter von 1 bis 2 Jahren

Geschenkideen für Jungen und Mädchen zu Weihnachten oder zum 1. Geburtstag


Weihnachten steht bald vor der Tür, und in Foren und bei Facebook liest man jetzt immer öfter die Frage: "Was schenkt ihr euren Kindern zu Weihnachten?" Wir haben für die einzelnen Altersstufen jede Menge Ideen gesammelt - eine Übersicht der einzelnen Artikel findest Du in der Rubrik "Geschenkideen". Los geht es mit den Ideen für Kinder im Alter von einem bis zwei Jahren - lasst Euch inspirieren :-).

Da sich um den ersten Geburtstag herum für viele Kinder alles um die motorische Eroberung der Welt dreht, schenken ihre Eltern klassischerweise in diese Richtung.

Bobby Car


Ich glaube, das Bobbycar ist das meistgeschenkte Geschenk zum 1. Geburtstag, obwohl die meisten Kinder zu diesem frühen Zeitpunkt eigentlich nur darauf sitzen können. Einige verstehen dann aber ziemlich schnell, wie das mit der Fußbewegung und dem Lenken funktioniert. Meine eigenen Kinder hatten ihre Bobbycarphase erst mit 2 Jahren im Kindergarten, vorher waren ihre Füße nicht lang genug, um an dem breiten Autokörper vorbei bequem auf den Boden zu reichen. Das Bobbycar ist sehr wertig hergestellt und überlebt viele Generationen von Kindern. Man muss es also nicht unbedingt neu kaufen. Auf dem Flohmarkt findet man viele gut erhaltene Exemplare. Wer es in der Wohnung benutzen lassen möchte, sollte auf Gummireifen, wie etwa die von Jako-O oder diese Flüsterräder zurückgreifen. Die "Flüsterräder" sind zwar leiser als die Vorgängermodelle, aber auf Laminat , Fliesen und Dielen trotzdem noch sehr laut. Nicht unbedingt für die Eltern des kleinen Fahrers, wohl aber für den Unternachbarn. Die Gummireifen von Jako-O minimieren das Geräusch auf ein erträgliches Level. Wer einen baubegabten Elternteil in der Familie hat, kann versuchen, Lufträder dranzumontieren. Die sind optimal für die nachbarlichen Beziehungen. Wird das Bobbycar draußen gefahren, rate ich ganz dringend, Schuh-Schützer mitzukaufen, nahezu alle Schuhe sind sonst in kürzester Zeit kaputt. Ein Umkippen mit dem Bobbycar kann vorkommen, nämlich dann, wenn sich das Kind zu weit nach hinten lehnt. Dann heben sich die Vorderräder an und das Kind kippt mitsamt Bobbycar auf den Po, Rücken und manchmal Hinterkopf. Die Fallhöhe ist aber sehr niedrig, so dass außer einem gehörigen Schreck nichts passiert.

Pukylino und Puky Wutsch


Zu unrecht etwas weniger bekannt und gekauft als das Bobycar sind das Pukylino oder das Puky Wutsch. Beide sind für die gleiche Klientel wie das Bobbycar gedacht - kleine einjährige Fahranfänger. Beim Pukylino und Puky Wutsch sitzen die Kinder etwas höher, als auf dem Bobbycar, dafür ist der Fahrkörper schmaler, so dass die Beinfreiheit größer ist. Meine Kinder kamen sehr viel besser und früher damit klar. Die am häufig gestellteste Frage von Eltern ist, welches der beiden Modelle sie kaufen sollen. Meine Antwort: Das kommt auf das Kind an. Mit 12 Monaten und als blutiger Fahranfänger, würde ich das Pukylino empfehlen. Es ist ein wenig niedriger und breiter und steht damit insgesamt stabiler - ein Umkippen beim Fahren ist eigentlich nicht möglich. Empfohlen wird das Pukylino ab 75 cm Körpergröße. Die Sitzhöhe beträgt 22 cm.

Das Puky Wutsch wird erst ab 18 Monaten bzw. einer Körpergröße von 80 cm empfohlen. Die Sitzhöhe beträgt 24,5 cm. Das Puky Wutsch ist nicht ganz so breit angelegt und kippt durch die Pendelachse am Lenker relativ leicht in den Kurven um. Das ist vom Hersteller auch so gewollt, denn das Wutsch soll seinen Fahrer auf das erste Laufrad vorbereiten. Die Kinder müssen also auf dem Wutsch beim Lenken und Um-die-Ecke-fahren das Gleichgewicht halten, auf geraden Strecken fährt es stabil. Ein Umkippen durch "Fahrfehler" kommt häufig vor, deshalb liest man in Foren von "Puky-Gegnern" wohl auch so oft, sie hätten schon öfter Kinder damit auf die Nase fallen sehen. Trotzdem plädiere ich für das Puky Wutsch - ich finde, es trainiert ganz wunderbar das umsichtige Fahren.

Lauflernwagen 


Der Name Lauflernwagen ist etwas irreführend, denn eigentlich brauchen Kinder keinen Wagen zum Laufenlernen. Sie brauchen auch keine elterlichen Hände, die sie führen. Am allerbesten und schnellsten lernt ein Kind von allein laufen. Trotzdem ist so ein Puppenwagen aus Holz eine schöne Sache, da sie nicht so leicht umkippen, wie die normalen Puppenwagen. Ich rate, den Holz-Puppenwagen erst zu kaufen, wenn das Kind allein laufen kann - wenn ihr trotzdem unbedingt schon einen kaufen wollt, dann sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es Wagen gibt, deren Räder man abbremsen kann, so dass der Wagen schwergängiger wird, und nicht - wie andere Modelle - immer schneller rollt und das Kind irgendwann zum Fallen zwingt. Gute, kippsichere Puppenwagen sind die von Haba. Dort gibt es eine ganze Reihe schöner Modelle wie z.B. Entdeckerwagen mit Bremse, Puppenwagen Herzen, klassischer Lauflernwagen mit Bremse, klassischer Puppenwagen, Puppenwagen Auto, Lauflernwagen Werkzeug mit Bremse, Puppenwagen Blumen.

Ja, die Haba-Preise sind echt zum Umfallen, ich gebe es zu. Ich selbst würde eher bei Ebay-Kleinanzeigen nach den Wagen suchen, allerdings gehen da jetzt in der Vorweihnachtszeit auch die Preise hoch. Normal sind ca. 40-60 Euro für einen klassischen blauen Puppenwagen von Haba. Ihr könnt den Wagen natürlich auch neu kaufen, eure Kinder damit ausführlich spielen lassen, und sie dann selbst bei den Kleinanzeigen reinstellen. Der Wiederverkaufswert ist sehr hoch.

Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, kann sich bei anderen Firmen umsehen. Als Alternative sehr beliebt ist der Lauflernwagen von Sigikid: Puppenwagen. Es gibt ihn in Orange und Pink und in Grün und Blau. Ich finde ihn optisch sehr ansprechend! Er ist leichter zu manövrieren, als ein Habawagen und deshalb für Kinder am Anfang leichter zu händeln. Natürlich hält die Stoffbox (etwas verstärkt) nicht ganz so viel aus, aber Puppen, Bausteine und Bücher können trotzdem problemlos damit transportiert werden. Der Stoff ist abnehmbar und kann gewaschen werden, allerdings halten die Klettverschlüsse nicht ewig. Er hat keine Bremse.

Der Brio-Lauflernwagen sieht erstmal nicht besonders ansprechend aus - eigentlich sieht er dem Lauflernwagen von IKEA verflixt ähnlich. Anders als Letzterer hat der Brio-Wagen aber eine verstellbare Bremse, d.h. der Widerstand, den das Kind beim Laufen überwinden muss, kann an die Laufkompetenz angepasst werden. Dafür hat er die Auszeichnung "spiel gut" vom Arbeitsauschuss Kinderspiel+Spielzeug bekommen.

Krabbeltunnel 


Auch mit einem Jahr und noch darüber krabbeln unsere Kinder sehr gern durch Krabbeltunnel - ich selbst verstehe die Faszination zwar nicht, aber gut. Wir hatten einen Tunnel von Flexa (der zu einem Flexa-Bett gehört), aber die Auswahl ist auch bei anderen Firmen riesig. Gern wird der Spiel-Tunnel von IKEA gekauft, aber auch der Kriechtunnel von Jako-O. Billiger gehts mit dem von Knorrtoys. Einige Kinder fühlen sich nur sicher, wenn der Krabbeltunnel kleine Fenster hat, z.B. dieser hier oder die Krabbelkrake von Wehfritz.

Bällebad 


Ein Bällebad macht Kindern wirklich lange Spaß - vorausgesetzt, man hat genügend Bälle und achtet beim "Bad" auf entsprechende Qualität. Billige Netzzelte, die gern als Bällebad verkauft werden, halten dem Spielspaß ungefähr eine Minute stand und kippen dann um. Wer nicht 500 Euro für ein Wehfritz-Bad ausgeben möchte (was ich gut verstehen kann), sollte sich nach kreativen Alternativen umschauen. Habt ihr z. B. ein Laufgitter zuhause, könntet ihr die Stäbe mit Stoffbahnen umwickeln (einweben), so dass eine geschlossene Wand entsteht und die Bälle nicht herausrollen können. Oder ihr habt ein aufblasbares Planschbecken - auch dort hinein kann man die Bälle schütten. Die meisten Eltern sind unsicher, wieviele Bälle man für ein Bällebad benötigt. Es kommt natürlich auf die Größes des Basins an. 100 Bälle sind auf jeden Fall viel zu wenig. 500 Bälle sind eine ganz gute Basis, bei einem Laufgitter solltet ihr vielleicht 700 Bälle anpeilen - man kann sich ja von allen Onkels, Tanten, Omas und Opas jeweils 100 Bälle schenken lassen. Achtet bei den Bällen auf Qualitätsunterschiede. Groß und weich ist ungünstig, klein und etwas härter günstig.

Schaukelpferd 


Wir hatten eine sehr intensive Schaukelpferdphase, die mit ca. 14 Monaten begann. Wir hatten eins von Geuther, dieses kann ich trotz des Preises uneingeschränkt empfehlen. Die Qualität ist einfach toll. Wir haben das Pferd gleich ohne Sicherheitsbügel hingestellt, denn ich wollte, dass meine Kinder allein rauf- und runterklettern. Das hat wirklich gut funktioniert und m. E. dazu beigetragen, dass sie so viel Spaß daran hatten. Aufpassen muss man nur mit den Füßchen, den die kommen leicht unter die Kufen. Vermutlich würde ich heute deshalb eher das Geuther Swingly kaufen.Viele Eltern in meinem Bekanntenkreis haben die süße Schaukelschnecke von Roba gekauft, waren aber im Nachhinein nicht zufrieden. Die Schnecke schaukelt nur mit einem kleinen Radius, das Schneckenhaus, an dem sich das Kind eigentlich anlehnen soll, verrutscht immer wieder, da es abnehmbar ist. Auch der Schaukel-Elch von IKEA schaukelt übrigens nur bedingt frei hin und her. Er hat Stopper unter den Kufen, die das Umfallen verhindern sollen (was gut ist), aber so eben auch ein schönes Schaukelerlebnis verhindern. Mein persönliches Lieblingsschaukelpferd - welches mir aufgrund des Preises und seinem Platzbedarf von meiner besseren Hälfte quasi verboten wurde zu kaufen (grummel...) - ist dieses edle Schaukelpferd von Jako-O. Hach, seufz...

Schaukel 


Dass eine Babyschaukel wie diese hier vor allem in den Wintermonaten viel Spaß zuhause bringt, hatten wir schon im vorangegangenen Artikel erwähnt. Wer schon in die Zukunft planen möchte und nichts gegen Plastik hat, kann auch eine solche 3-in-1 Schaukel kaufen, die in den Sommermonaten dann auch im Garten aufgehängt werden kann. Da ich beim Kauf der Babyschaukel nicht so weit vorgedacht habe, mussten wir um den 2. Geburtstag herum eine neue Schaukel erstehen. Ich habe mich für diese hier von Haba entschieden und es keinen Tag bereut. Es gibt sie natürlich auch viel billiger: Softschaukel. Dadurch, dass die Sitzfläche weich ist, sitzen die Schaukelanfänger zunächst einmal sicherer auf dem "Brett" (das bei Haba kein Brett ist, sondern ein mit Sand gefüllter Bezug). Zunächst haben meine Kinder darauf auf dem Bauch geschaukelt und mit den Beinen selbst abgestoßen. Das können sie beispielsweise auch bei diesem Schaukeltuch von Jako-O.

Babyrutsche 


Mit 15 Monaten erreichen unsere Kinder den Entwicklungssprung der "Prinzipien" (64-Wochen-Schub), in dem physikalische oder chemische Vorgänge gern genaustens untersucht werden. Eine Rutsche ist in dieser Zeit (und noch lange später) ein beliebtes Spielzeug. Nicht nur, dass unsere Kinder darauf selbständig rutschen lernen können, sie können auch verschiedene Gegenstände die schiefe Ebene heruntersausen lassen. Bei uns waren Kastanien, O-Bälle, Siku-Autos, ein Papierkorb (oh ja...) und Puppen hierfür sehr bleibt. Wir hatten die Rutsche von IKEA. Hätte ich sehr viel Geld gehabt, hätte ich mich lieber für ein Pikler-Dreieck mit Rutschbrett entschieden, aber so viel gab mein Budget nicht her. Ebenso gut und im Sommer auch draußen nutzbar, sind Rutschen aus Plastik. Stabil und gut verarbeitet ist die Rutsche von BIG, ebenfalls zu empfehlen die von Smoby. An letzterer kann man im Sommer sogar den Wasserschlauch anschließen.

Neben den Geschenken, die die Motorik unserer Kinder unterstützen, gibt es im Alter von 12 bis 24 Monaten auch andere Spielzeuge, die nach und nach an Beliebtheit gewinnen:

Puppe 


Die erste Puppe ist für kleine Mädchen und Jungen etwas ganz besonderes, oft überlebt die große Liebe mehrere Jahre und steht außer Konkurrenz, selbst, wenn andere Puppen ins Zuhause Einzug halten. Deshalb geben sich Mütter bei der Wahl der ersten Puppe meist ganz besonders viel Mühe. Es gibt eine riesige Auswahl, die die Entscheidung nicht leichter macht. Zunächst einmal ist es wichtig, dass die erste Puppe nicht zu groß und zu schwer ist. Auch Haare stören in diesem Alter meist noch. Einige Kinder mögen Schlafaugen zunächst nicht bzw. wollen die Mechanik dahinter erforschen und drücken die Augen ein, deshalb sind gemalte Augen in diesem Alter besser. Dann steht zur Debatte, ob es eine Stoffpuppe werden soll, oder eine aus Plastik. Ich habe im erweiterten Freundeskreis festgestellt, dass Stoffpuppen bei den Kindern weniger beliebt sind, als Plastikpuppen, obwohl Eltern Stoffpuppen lieber mögen. Hier eine Auswahl an Pupen, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben: Haba Stoffpuppe Mali, Rubens Barn Puppe Mimmi, Käthe Kruse Puppa Milena, Götz Newborn Aquini, Götz Mini Muffin und Krümel von Jako-O. Ab dem 2. Geburtstag gab es bei uns dann eine große Babypuppe, aber dazu schreibe ich ausführlicher im nächsten Artikel.

Lego Duplo


Mit ca. 18 Monaten fing bei uns das Interesse an Lego Duplo an. Natürlich noch nicht an den Steinen, diese wurden noch eine ganze Weile ignoriert. Mit den Duplo Menschen aber wurde schon eifrig gespielt - meist wurden sie irgendwo der Reihe nach aufgestellt oder auch in Gruppen sortiert: Zoowärterin mit TierbabysMädchen mit Tierbabys, Oma mit Huhn, Opa mit Ferkel, Tierärztin mit Hase, Polizist mit Hund. Auch die Autos waren in dem Alter schon sehr interessant: Abschleppwagen, Traktor, Bus, Müllabfuhr, Polizeitransporter, Polizeistation mit Polizeiauto und Blaulicht. Eine kleine Duplo-Packung reicht für den Anfang völlig aus, die richtige Duplo-Phase beginnt erst ab ca. 2 Jahren. 

Little People 


Ob nun Lego Duplo oder Little People - da scheiden sich die Geister. Danielle findet Lego Duplo doof, ich mag die Little People nicht sonderlich. Die Kinder spielen mit beidem gern. Es kommt wirklich darauf an, was ihr als Eltern schön findet, denn ihr werdet noch eine ganze Weile mitspielen müssen. Wie bei Duplo, gibt es bei den Little People eine riesige Auswahl. Das kam bei Danielles Kindern gut an: Pferdestall mit Traktor und Sound, SchulbusAuto Abenteuerpark, Arielle Kutsche, Weihnachtskrippe. 

Puzzle 


Die ersten Steckpuzzle sind für Kinder ganz schön schwer zu verstehen. Es ist also günstig, erst einmal ein ganz einfaches Puzzle auszusuchen, wie z.B. dieses hier oder dieses hier. Es wird trotzdem eine Weile dauern, bis eure Kinder den Dreh raushaben. Geht es vom Alter in Richtung 18 Monate bis 2 Jahre, werden langsam andere Puzzle spannend. Eine Firma, die ich vorher nicht kannte, ist mir dabei besonders positiv aufgefallen: Chelona. Deren Puzzle haben mir sowohl von der Materialverarbeitung, als auch von den Bildern sehr gut gefallen: Spielplatz, Zoo, Baustelle. Der nächste Puzzle-Schritt, den eure Kinder gehen werden, ist das zusammensetzen von Bildern. Zunächst ganz einfach, wie bei diesem Tierpuzzle von Ravensburger, später mit etwas mehr Teilen: Gelber Bagger, Feuerwehr, Katze, Hund. Hat euer Kind diese 5 Teile geschafft, könnt ihr mit puzzleförmigen Puzzles anfangen.

Ich persönlich mochte dafür die Haba Bücher besonders gern. Eigentlich bin ich ein Gegner von Puzzlebüchern, weil man die nicht umblättern kann, ohne, dass Puzzleteile herausfallen, aber die Hababücher sind anders. Die sind gut! Ein Haustier für Laura, Kater Paul auf dem Bauernhof, Tim's Baumaschinen (Den Apostoph im Titel sollte man Haba um die Ohren hauen!) Toms Fahrt durch die Stadt, Bauer Jonas und seine Fahrzeuge, Ignoriert am besten, dass in diesen Büchern hinten immer noch ein "Spiel" dabei ist. Das ist meist Mist und wir haben es nie gespielt. Aber die Puzzle sind super. Neben diesen Büchern hat Haba versucht, auf die "Meine ersten Puzzles"-Welle aufzuspringen und zwar mit dieser Serie: 6 erste Puzzle Bauernhof, Baustelle, Berufe, Haustiere. Sie sind ganz hübsch gemacht und die einzelnen Puzzle steigern sich von der Anzahl der Teile. Lieblingspuzzle waren sie zumindest bei uns zuhause aber nicht.

Formensortierspiel 


Da dieses Spiel oft bei der U-Untersuchung beim Kinderarzt abgefragt wird, sollte es in keinem Kinderzimmer fehlen. Anders als von mir vermutet, hatten meine Kinder da wirklich Spaß daran und war vor allem für eine ganze Weile so spannend, dass sie sich allein damit beschäftigten. Aufgrund einer weihnachtlichen Fehlplanung, bekamen wir sage und schreibe vier Formensteckspiele vom "Weihnachtsmann" geschenkt, so dass ich einen guten Überblick über vor und Nachteile geben kann: Der Steck-Tresor von Walter ist aus super hochwertigem Holz hergestellt und hat den Vorteil, dass nur die drei Grundformen (Kreis, Dreieck, Quadrat) einsortiert werden müssen. Das war am Anfang von enormem Vorteil und hat meine Kinder erst einmal auf den Geschmack gebracht. Der Tresor hat einen Schlüssel samt Schließfunktion, der leider zu schwierig ist für das Alter, so dass es meinen Kindern kaum möglich war, die Steine selbst wieder herauszuholen. Der Schlüssel und das Schloss wurden aber später interessant, so dass ich dieses Spielzeug trotz des Preises sehr empfehlen kann. Das Formensortierspiel von Fisher Price ist das meistgekaufte Spiel dieser Art. Für den Preis kann man da nicht viel falsch machen, selbst, wenn das eigene Kind kein besonderes Interesse daran zeigt. Meine Kinder haben mit dem Spiel eher "Puzzle" gespielt. Sie haben den Deckel abgenommen, um an die Steine im Eimer zu kommen, und dann die Steine in den auf dem Boden liegenden Deckel einsortiert. Da sie so nicht durch die Löcher fallen konnten, entstand eher ein Steckpuzzle - auch nicht schlecht. 

Ich gebe es ungern zu, aber das Happy Baby Steck-Haus - komplett aus billigem Plastik und quietschbunt - wurde zum absoluten Lieblingsspielzeug, nachdem meine Kinder mithilfe des Walter-Tresors den Sinn des Einsortierens der Formen verstanden hatten. Das Haus hat eine Reihe bunter Türen zu denen jeweils gleichfarbige Schlüssel passten. Ich konnte lange nicht glauben, dass meine Kinder die Türen mit den Schlüsseln öffneten (ich habe es auch lange nicht gesehen), aber wenn ich das Haus abends beim Aufräumen fein säuberlich abgeschlossen hatte, war es spätestens nach dem Frühstück wieder offen. Heinzelmännchen? Meine Kinder! Da die einzusortierenden Formen des Hauses etwas schwieriger sind, ist das Haus vielleicht nicht für den absoluten Anfang geeignet, aber es verspricht einen langen Spielspaß. Zu guter Letzt hatten wir noch den Tupperware Sortierball. Der ist toll, für den Anfang aber aufgrund der vielen Formen ungeeignet. Meine Kinder spielen damit gern, seit sie 2,5 Jahre alt sind.

Andere, von mir nicht getestete Formensortierspiele, sind: Eichorn Holzsteckwürfel, Goki Sortierbox, Ravensburger Formen-Würfel,  Selecta Sortierbox, Plantoys Sortierbus, Haba Sortierbox.

Musikinstrumente


Mit der musikalischen Grunderziehung kann man eigentlich nicht früh genug beginnen. Meine Kinder haben schon mit 9 Monaten fasziniert auf Trommel und Xylophon gehauen und der Spaß hält noch immer (sie sind jetzt 3) an. Für den Anfang hatten wir dieses Grundset, mit dem man erst einmal ganz gut ausgestattet ist. Wer es etwas edler mag, der kann auch den Haba Klangbaukasten oder das kleinere Sevi Set nehmen. Zusätzlich haben wir ein Xylophon und ein Metallophon gekauft, sowie eine gute Trommel. Da alle Xylophone, die wir ausprobiert haben, klanglich nur eine mäßige Qualität hatten, würde ich heute nur noch ein Metallophon kaufen. Mit ca. 16 Monaten hatten wir eine sehr intensive Mundharmonika-Phase, die sehr niedlich und sehr spucke-intensiv war.

Aqua Doodle 


Ich hatte es schon im letzten Artikel erwähnt, das Aqua Doodle ist ab 10 Monaten eine sehr gute Investition für angehende Kunstgenies. Meine Kinder fanden es ausgesprochen faszinierend. Ab dem ersten Geburtstag wurden aber nach und nach "richtige Stifte" interessanter. Ich habe lange recherchiert, welche Stifte sich eignen und bin dann bei diesen hier von Crayola gelandet. Ebenso gut empfand ich die Stabilo Woody, die schon bei wenig Druck eine schöne Linie hinterlassen. Bei den Woody Stiften kann das Kind hinterher auch mit einem Wasserpinsel die Farben verwischen und es sieht (nimmt man Aquarellpapier) richtig schön aus! Fingerfarben waren nie mein Ding (zu viel Stress!), aber viele Mütter meines Freundeskreises schwören darauf.

Autos


Ich hatte schon oben bei Lego Duplo und Little People einige gute Autos erwähnt. Es gibt natürlich noch eine Reihe anderer Firmen, die ebenfalls beliebte Autos herstellen: BIG Mini Flizzies, Vtech Tut Tut Baby Flitzer, Siku-Autos, Wader Auto, Playmobil Auto. Danielles Sohn spielt übrigens am allerliebsten mit dem Steffi-Love-Hello-Kitty-Beetle ;-) - das nutzt er mit 22 Monaten als Indoor-Bobby-Car.

Nachzieh- und Schiebetiere 


Ob ein Kind ein Nachziehtier oder ein Schiebetier lieber hat, kann man leider nicht voraussehen. Bei uns waren Schiebetiere viel beliebter, weil meine Kinder sie beim Laufen gut sehen konnten. Nachziehtiere wurden zwar ausprobiert, weil sie sich jedoch zum Gucken beim Laufen immer umdrehen mussten oder das Tier beim Ziehen ständig umfiel, verloren sie bald die Lust daran. Ich kenne aber genauso Kinder, die Schiebetiere völlig öde finden und ihr Nachzieh-Tier liebevoll überall hin mitschleppten. Wie bei allen Spielzeugen gibt es auch hier wieder eine riesige Auswahl. Wir haben gute Erfahrungen mit diesen Tieren gemacht: Haba Raupe Ricki, Plantoys Alligator, Plantoys Schnecke, Selecta Pedella, Sevi Schiebe Drachen, Haba Fabi Flatter.

Kugelbahn 


Eltern sind immer sehr fasziniert von Kugelbahnen, aber ich muss sagen, dass die meisten Kinder diese nur kurz spannend finden. Die Haba Kullerei ist die bei Eltern beliebteste und meistgekaufte Kugelbahn für Kleinkinder. Guckt aber mal bei Ebay Kleinanzeigen, wie oft sie dort verkauft wird - Lieblingsspielzeuge sehen anders aus. Die Trihorse Kugelbahn bietet schon mehr Spielmöglichkeiten, vor allem, wenn man das Zusatzset und die Glockenscheibe kauft. Ein Stückchen höher, aber von der Art ähnlich, ist die Multibahn von nic. Ich habe noch nie so viele Eltern von einer Kugelbahn schwärmen hören, wie von dieser. Natürlich gibt es auch dazu diverses Zubehör. In einem Spielcafé waren meine Kinder schwer begeistert von dieser Murmelbahn: Giraffe Fisher Price. Sie haben daran sogar frei stehen gelernt, weil sie so fasziniert vom Kugelspiel waren, dass sie gar nicht gemerkt haben, dass sie sich nicht mehr festhielten. Wer ein 2-in-1-Spielzeug haben möchte, sollte sich diese simple Kugelbahn vom Imaginarium angucken. Ich habe unten bei Stapeltürmen etwas mehr darüber geschrieben.

Handy 


Unsere Kinder sind von unseren Handys fasziniert, was liegt da näher, als ihnen ein eigenes zu schenken? Es ist gar nicht so leicht, da ein gutes Spiel-Telefon zu finden! Ich habe lange recherchiert. Das Problem ist, dass es die meisten Telefone zu gut meinen und auf Tastendruck das ABC aufsagen oder das Alphabetlied singen. Ich finde das ungünstig, denn die Namen der Buchstaben lernen unsere Kinder erst in der 2. Klasse! Vorher würde z.B. ein gesprochenes "EN" statt dem Laut "n" beim Lesen- und Schreibenlernen stören. Kinder, die früh mit den Namen der Buchstaben und nicht mit den Lauten der Buchstaben konfrontiert werden, schreiben beispielsweise das Wort "Ente" so: NT. Oder sie lesen EROTE anstelle von Rot. Da das Gedudel der Baby-Telefone bei unseren Kindern unbewusst im Gedächtnis hängen bleibt, wollte ich so gut es geht den falsch verstandenen Förderwahn vermeiden. Am Ende habe ich tatsächlich eins gefunden, dass mir rundherum gefällt: Das Ravensburger Ministeps Smart Fon. Es ist leiser, als die meisten Baby-Handys, es gibt eine An- und Austaste, einen Knopf für Klingeltöne, einen für Tierstimmen, einen für Kinderlieder, auf einem meldet sich ein Mädchen mit "Hallo?" und ein Knopf löst ein Lichtspiel aus, welches meine Kinder erst mit 2,5 verstanden haben. Ich habe es ihnen mit 12 Monaten geschenkt und ärgerte mich schon, weil es durchaus schon ab 9./10. Monaten hätte spannend sein können, aber es hat sich trotzdem gelohnt, denn sie spielen (mit jetzt 3) immer noch gern damit.

Fernbedienung


Euer Kind motzt, weil es die echte Fernbedienung nicht haben darf? Kein Problem! Versucht es einfach mit dieser hier vom Imaginarium. Sie sieht überzeugend echt aus, gibt leise Töne von sich, wenn man auf die Tasten drückt und erzählt auf Knopfdruck die Zahlen 0-9 in fünf Sprachen (das braucht man natürlich nicht, es stört aber auch nicht). Ich habe keine andere Spielzeug-Fernbedienung gefunden, die nur annähernd so lebensecht war. Meine Töchter lieben sie! Achtung: bei extremen Sabberattacken setzt wohl die Technik ab und zu aus. Ist bei uns nie passiert, aber ich wollte darauf hinweisen. Ist alles wieder getrocknet, funktioniert sie wieder.

Stapelturm 


Obwohl meine Töchter die kleinen Stapelbecher als Babys komplett ignoriert haben, wurde dieser große Stapel-Turm aus Pappe bei uns ein Spielzeug-Hit. Endlich fingen sie an, zu stapeln und die Würfel der Größe nach ineinander zu stecken. Ich glaube, der größte Spaß daran war, dass der Turm, wenn er komplett aufgebaut ist, genauso groß und sogar ein kleines Stück größer als die kleinen Baumeister ist. Fast alle dieser Türme sind aus fester Pappe hergestellt, was auch gut so ist, denn wenn sie umfallen, könnten Holzwürfel ganz schön weh tun. Bei Kindern, die noch viel in den Mund nehmen und einspeicheln, sollte man als Elternteil intervenierend dabeisitzen, denn allzuviel Spucke hält die Pappe dann doch nicht aus. Unser Turm ist von Djeco, es gibt sie aber auch von Haba, Spiegelburg, Jako-O und Janod.

Beim Imaginarium habe ich einen Stapelturm aus Plastik gefunden, der gleichzeitig eine (sehr simple) Kugelbahn ist. Ich habe ihn im Shop ausprobiert und fand ihn toll: Das Kind stapelt die Becher aufeinander, in den Bechern eingebaut ist je eine kurze Kugelbahnstrecke und ein Loch. Je nachdem, wie man die Becher aufeinander baut, fallen die Kugeln entweder schnell durch oder verweilen auf jeder Etage einen kurzen Augenblick. Cool.

Bilderlotto 


Bilderlotto oder Lege-Lotto war das erste "richtige" Spiel, das unsere Kinder gespielt haben. Durch die Bücherkisten (siehe Artikel Geschenke von 0-12 Monaten) geschult, haben sie das Ziel des Spiels schon mit 12 Monaten verstanden. Am liebsten spielten unsere Töchter mit dem klitzkleinen Haba Mini-Lotto, wer es lieber etwas größer und handlicher möchte, dem sei das von Selecta empfohlen.

Schlitten 


Was wäre Weihnachten ohne Schnee und Schlitten? Wollen wir hoffen, dass wir auch dieses Jahr wieder reichlich von Frau Holle beschenkt werden. Ob ihr einen Holz- oder Plastikschlitten kauft, hängt von euren Vorlieben ab - beide halten mehrere Jahre durch. Hörnerrodel, Hörnerrodel mit Stoffsitz, Schlitten. Denkt auch an die Rückenlehne. Hier noch die Plastikversionen: Kunststoffrodel, BIG Bobby Bob. 

Bücher 


Ab dem ersten Geburtstag fangen die meisten Kinder an, sich richtig für Bücher zu interessieren. Es gibt eine riesige Auswahl an schönen Kinderbüchern, die sicher nochmal einen ausführlichen Blog-Artikel wert sind. Für den Anfang werde ich aber hier unsere Favoriten auflisten.

Kleiner weißer Fisch: Kleiner weißer Fisch ist ein einfach gestaltetes Kinderbuch aus Pappe, das lange Zeit höchstes Entzücken bei meinen Kindern hervorrief. Der kleine Fisch hat seine Mama verloren und sucht sie im ganzen Meer. Auf jeder Seite begegnet er einem anderen Meeresbewohner und der Text dazu verläuft immer ähnlich: "Ist das die Mama vom kleinen weißen Fisch? Nein! Das ist ein ... (Krebs) und er ist .... (rot)." Auf der letzten Seite findet das Fischlein seine Mama und die Freude ist groß: "Da! Da ist ja seine Mama! Sie schimmert in allen Farben des Regenbogens." Die Kinder lernen also gleichzeitig die Farben. Spannend war, die unterschiedlichen Charaktere meiner Kinder zu beobachten. Bald schon fingen sie (mit ca. 13 Monaten) an, das Buch selbst "vorzulesen". Bei Tochter 1, klang das so: Sie blätterte jede Seite um und brummelte dabei vor sich hin: "Nein. - Nein. - Nein.- Nein.- Jaaaaa! Daaaa!" Tochter 2 las das Buch so vor: "Mama? - Mama? - Mama?- Mama? - Mamaaaaaa!!!!! Daaaa!" Beide "erzählten" das Buch völlig unterschiedlich, trafen aber in ihrer Interpretation durchaus den Kern des Buches.
 
Vom kleinen weißen Fisch gibt es mehrere Fortsetzungen, die alle zu empfehlen sind. Sie haben nicht unbedingt so viel Freude hervorgerufen wie das erste Buch, wurden aber trotzdem gern gelesen: Der kleine weiße Fisch ist glücklich, Bravo, kleiner weißer Fisch!, Der kleine weiße Fisch wird groß.

Wenn kleine Tiere wütend sind: Ein kleines Büchlein über das große Gefühl der Wut. Meine Kinder haben es gern gelesen, manche Tipps haben wir auch versucht umzusetzen, wenn sie wütend waren (aufstampfen, in ein Kissen boxen...).

Heule Eule: Ein ganz putziges Buch über die kleine Eule, die weint und weint und weint und sich von nichts und niemandem trösten lässt. Dann kommt Mama Eule und schon sind die Tränen getrocknet. Als Mama fragt, warum das Kind weinen musste, stellt es fest: "Hab ich vergessen!". Die Buchseiten sind nicht aus Pappe, sondern aus einer Art laminiertem Papier. Fasst sich erst einmal komisch an, ist aber sehr robust.
Kleiner Fisch entdeckt das Meer: Eine meiner Töchter hatte zwischen 1 und 2 Jahren eine starke Fisch-Liebhaber-Phase, so dass dieses Buch lange Zeit Lieblingsbuch war. Für fischunbegeisterte Kinder ist es vermutlich nicht so der Hit. Es hat nette Spielereien auf den Seiten (Schieber, Spiegel, Fingerlöcher, Drehscheibe), der kurze Text ist nur so lala.
Bist du meine Mama? ist die Geschichte des kleinen Kükens, das, frisch aus dem Ei geschlüpft, über den Bauernhof wandert und seine Mama unter all den Tieren dort sucht. Es ist liebevoll und im detailreich gezeichnet und hat viele spannende Klappen. Mit diesem Buch kann man absolut nichts falsch machen, ich kenne kein Kind, das es nicht liebt. (Auf die Klappen aufpassen!)

Mama Huhn such ihr Ei: Hier die Geschichte einmal anders herum:  "Frau Huhn sucht heute schon seit Stunden ihr Ei - es ist verschwunden..." Schön gereimter Text, liebevoll gezeichnete Figuren und eine Reise des Huhns über die Kontinente. Sie findet eine Menge Eier, leider schlüpfen dort immer andere Tiere heraus (Pinguin, Krokodil, Strauß...). Am Ende findet sie aber doch noch ihr Ei, gerade rechtzeitig, um ihr Küken in die Arme zu schließen. Ein niedliches Detail: die Seiten sind so miteinander verbunden, dass bei jedem Schlüpfen eines Kindes, das entsprechende Ei leise knackst.

Wenn Kuscheltiere schlafen gehen: Das liebste Einschlafbuch meiner Kinder. Ich habe den gereimten Text immer gesungen (nach der Melodie von 10 kleine Zappelmänner), meine Kinder an der entsprechenden Stelle den Schieber betätigt, so dass ein Kuscheltier nach dem anderen - scharch - einschläft. Am Ende ist nur noch das Kuschelkind übrig, dass dann aber auch ganz schnell einschläft. Süße Überraschung: auf dessen Nachttisch liegt das Buch "Mama Huhn sucht ihr Ei"!

Gute Nacht Gorilla: Hört euch mal in eurem Freundeskreis um: WENN die Leute von einem Gute-Nacht-Buch schwärmen, dann von diesem hier. Es ist in der Tat lustig gezeichnet und man findet viele witzige Details auf jeder Seite. Ich selbst fand es echt anstrengend, dieses Buch "vorzulesen", denn es hat keinen Text. Man denkt sich den Text als Elternteil allein aus. Das ist nicht sonderlich schwer, aber abends bin ich oft so knülle, dass ich einfach nur noch stupide vorlesen will, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Aber ich habe es ja überlebt. Dieses Buch war bei uns übrigens der Einstieg in eine ganze Reihe von schönen Büchern ohne Text, die ich im nächsten Artikel vorstellen werde.

Jakob-Bücher: Jakob ist der kleine Bruder von Conni und Conni - die kennt ihr doch, oder? Wenn nicht, werdet ihr Conni bald kennenlernen. Conni kann alles, macht alles und erlebt alles und man kommt als Elternteil an ihr nicht vorbei. Mittlerweile mag ich sie sogar. Jakob jedenfalls ist ihr kleiner Bruder und ihm wurde nun eine eigene Buch-Serie für Kinder ab 18 Monaten gewidmet. Jakobbücher sind kleine Pappbücher mit Klappen und behandeln die wichtigsten Themen, die Kleinkinder so bewegen: Jakob und sein Schnuller, Schlaf gut, JakobJakob kann das schon alleine, Jakob, Haare waschen, Jakob und sein Töpfchen, Jakob auf dem SpielplatzJakob passt auf im Straßenverkehr, Jakob im Kindergarten, Jakob ist wütend, Jakob hilft Papa, Jakob ruft Stopp! , Jakob streitet sich mit Conni, Jakob fährt Zug, Jakob und sein Laufrad, Jakob und die nasse Hose, Jakob geht zur Kinderärztin, Jakob spielt Fußball, Jakob und seine Zahnbürste, Jakob feiert Weihnachten. Klare Kaufempfehlung für alle Bücher dieser Serie. Sie mögen nicht sonderlich aufregend sein, behandeln aber liebevoll den Alltag eines Zweijährigen. Meine Kinder waren völlig hingerissen. 


Bobo Siebenschläfer: Fast alle Eltern verdrehen genervt die Augen, wenn es um Bobo geht. Fast alle Kinder lieben ihn abgöttisch. Bobo ist ein kleiner Siebenschläfer. Er wird in einer der ersten Geschichten zwei Jahre alt. Man erlebt seinen Alltag mit und es passiert wirklich nichts Spannendes. Er geht auf den Spielplatz, buddelt, klettert, schaukelt, wippt ... und schläft ein. Er geht mit Mama einkaufen und legt Brot, Käse, Wurst etc. in den Wagen und den Einkaufsbeutel ... und schläft ein. Zu jedem Satz der Geschichte gibt es ein kleines Bild, was es unseren Kindern leicht macht, der Geschichte gut zu folgen. Die Bilder sind leider sehr, sehr schlecht gezeichnet. Es gibt eine überarbeitete Version, in der man Bobo, Mama und Papa besser unterscheiden kann, passt also auf, dass ihr diese Version erwischt. Es gibt mehrere Bobo-Bände und auch Bobo Hörbücher sowie einzelne Bobo-Geschichten als Pixi-Bücher und Pappbücher. Meine Kinder lieben alles von Bobo, auch heute noch (mit 3).

Schau mal an, was Paulchen kann: Das Paulchenbuch ist genauso aufgebaut, wie Bobo Siebenschläfer. Kleine Bildchen auf jeder Seite mitsamt einem Satz erzählen aus dem Alltag des kleinen Bären. Ich finde ihn schöner gezeichnet und meine Kinder mögen das Buch gern, aber ihre Liebe gilt weiterhin Bobo.

Aua, brummt der Bär: Das ist ein ganz normales Kinderbuch mit wenig Text, hübschen Bildern und einer schönen Idee, denn das Kind kann jedem Tier, dass sich weh getan hat, ein Pflaster aufkleben. Das Pflaster ist an einem Band am Buch befestigt und aus robustem Kunststoff. War jetzt kein Lieblingsbuch, aber haben meine Kinder gern immer mal wieder angeguckt.

Lauf nach Haus, kleine Maus: Dieses Buch war eine Empfehlung unseres Kindergartens. Nach dem ersten Durchsehen war ich skeptisch: Sehr dunkle Seiten, auf jeder Seite ein unheimliches Tier (Katze, Marder, Eule etc.), das die kleine Maus fressen möchte. Der Text ist gereimt, es gibt Zwischenseiten, auf denen man anhand der Augen der Tiere erraten kann, was als nächstes auf die kleine Maus zukommt. Mich hat es nicht sonderlich angesprochen, wohl aber meine Töchter! Wir mussten das Buch gefühlte hunderttausend Mal vorlesen und bald konnten meine Kinder mitsprechen. Klare Kaufempfehlung!

Was ich nicht (mehr) kaufen würde 


Lego Primo: Lego Primo ist die allererste Lego-Version für die Kleinsten. Handlich, groß und schön bunt spricht es unsere Kinder eigentlich total an. Aber: Mit 12 Monaten sind sie einfach noch nicht "bereit" für das geplante Zusammenfügen von Bausteinen, mit 18 Monaten fangen sie aber schon an, sich für Lego Duplo zu interessieren. Als "Bausteine" ist Lego Primo ungeeignet, finde ich. Als rasselnde bunte Greif-Objekte sind sie geeignet und schön, aber zu teuer.

Lego Quadro: Das kennt fast niemand mehr - wir hatten die Steine gekauft. Sie sind viermal so groß wie Lego Duplo Steine, aber genauso geformt. Meine Kinder hatten eine Woche lang im Urlaub damit Spaß, dann war die Phase vorbei. Wie gesagt - Lego Duplo reicht aus.

Playmobil 123: Auch das haben wir gekauft und ach, wie finde ich die kleinen Männlein süß! Sie sind auch absolut wertig hergestellt. Gutes Plastik, schöne Farben, putzige Formen.  Dem Namen nach ist es geeignet für Kinder von 1-3. Mit 1 spielen Kinder aber normalerweise noch keine Rollenspiele (wofür es gedacht ist), mit 2 ärgern sie sich bereits darüber, dass sich die Arme und Beine der Männchen nicht bewegen lassen und auch sonst wenig Möglichkeiten gegeben sind. Mit 3 zeigen sie uns einen Vogel, wenn wir mit so einem Babykram noch ankommen - da wollen sie mit dem richtigen Playmo spielen!

Holzbausteine: Holzbausteine, egal ob bunt oder holzfarben, wurden von unseren Kindern nicht bespielt. Gar nicht. Ich vermute, es wird ab 5 Jahren eine Kappla-Bausteine Bauphase geben, und darauf freue ich mich auch schon. Aber mit 1-3 Jahren fanden meine Kinder Bausteine nicht spannend. Aber vielleicht ja Eure?

Außerdem in dieser Artikelserie erschienen sind:





© Snowqueen (feat. Danielle)

Kommentare:

  1. Wahnsinn, was Ihr Euch für eine Mühe gemacht habt, das alles zusammenzustellen. Danke dafür. Ich habe viele Ideen gewonnen:-)
    Ivonne

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  2. Danke für die viele Arbeit an dieser super Zusammenfassung!!
    Katrin

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  3. Es ist kaum zu glauben, aber wir haben schon (fast) alles genannte. Ich denke ich kaufe eine Krümelpuppe, evtl. nen Buggy dazu.

    Lieber Gruß

    Nauka

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    1. Krümel ist toll, ja! Aber guck auch nochmal bei Rubens Barn (via Amazon) - ich finde die Puppen einfach super schön.

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  4. cool! erschreckend find ich, wie viel meine 23 monate alte tochter davon doch schon hat, und oft genau das vorgestellte oder abgebildete teil ;-) so individuell ist man beim spielzeug kaufen wohl nicht. ich freu mich schon auf den nächsten artikel mit geschenken für ältere kinder (2-4).

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    1. Nein, individuell ist es eher nicht. Wenn man als Elternteil auf gute Qualität und schadstofffreie Materialien achtet, landet man irgendwie automatisch bei bestimmten Firmen...

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  5. Zum Einen toll, dass ihr euch so viele Mühe gebt... auffallend ist aber auch, dass ihr recht viele nur bekanntere Marken genannt habt. Es gibt aber auch andere schöne Spielzeuge, bspw. Alternativen aus Holz zu dem Puky Wutsch oder Pukylino. Bällebäder kamen bei unseren 3en nur kurzfristig an und waren schnell wieder vergessen. Holzbausteine waren bei unseren als sie kleiner waren der Renner, hatten wir noch vor dem Duplo. Erst danach mit ca. 1 1/2 - 2 Jahren wurde es uninteressant. Gibt halt unterschiedliche Entwicklungen...

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    1. Das stimmt wohl, ich schreibe oft über die selben Marken. Das liegt daran, dass ich, wenn ich zufrieden mit der Qualität bei einem Spielzeug bin, und Stiftung Warentest und Ökotest auch positiv ausfallen, meist auch in anderen Spielzeugkategorien bei diesen Marken gucke. Ich kann und möchte auch nur über das schreiben, was ich selbst (oder meine Freunde) getestet habe - alles andere würde mir unredlich vorkommen. Andererseits sind meine Vorschläge ja nur Anregungen. Habt ihr im Text ein passendes Spielzeug gefunden, könnt ihr gucken, ob es das auch von den Herstellern gibt, die ihr favorisiert. Ich würde mich freuen, wenn ihr dann hier noch einen Kommentar dazu hinterlasst - ich freue mich immer, Neues zu entdecken!

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  6. Tipp für Bällebad-Drumrum: Einfach ein Reisebett nehmen. Und ab und zu wieder abbauen ;) Wenn man ein Bällebad aufstellt, muss man auch regelmäßig wieder zusammensammeln... ;)

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  7. Wenn kleine Tiere wütend sind und Heule Eule haben wir auch und meine fast 4jährige Tochter hört immer noch gern zu und wünscht sich teilweise explizit die Bücher.

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  8. Ach mit Bauklötzchen wird hier gespielt - mit Papa! Die Rubens Barn finde ich wie schon geschrieben super, aber es wird wohl doch ne kleinere Puppe mit Schlafaugen, da sie für Söhnchen ist und nicht für mich. ;)

    Lieber Gruß

    Nauka

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  9. Vielen Dank für diesen wirklich seeehr gelungenen Blogeintrag! :)
    Selten so etwas tolles mit so vielen Vergleichen gelesen!

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  10. Tolle Tipps, ich habe vieles wiedergefunden und Neues entdeckt. Danke.
    Meine beiden jungs haben gaz unterschiedliche Interessen und da ist jeder Input willkommen. Die Lieblingssortierbox meines großen Sohnes war übrigens von Selecta das Quatrino.

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  11. Vielen Dank für diese Tipps. Ich schaue hier sehr gerne des öfteren nach (lese auch die anderen Beiträge gern :-)). Mich würde interessieren, ob ihr auch Erfahrungen mit Hoppe-Tieren habt. Ich finde die total süß und überlege eines meinem Sohn zum ersten Geburtstag zu schenken. Aber vielleicht ist das auch noch zu früh, weil er dann bestimmt noch nicht hüpfen kann?

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  12. Eigentlich eine ganz gute Aufstellung zur Orientierung, ob allerdings ein Handy ein gutes Geschenk für ein Kleinkind ist möchte ich bezweifeln. Mit Technik werden sie noch früh genug konfrontiert, also sollte man Kinder ruhig so lange wie möglich Kinder sein lassen :)

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    1. Hallo Alice,

      es ist erfahrungsgemäß einfach so, dass Kinder in dem Alter sehr hohes Interesse an unseren Telefonen haben - eine Imitation macht ihnen einerseits Freude, da sie nach Herzen drauf herum drücken können und andererseits die Eltern imitieren können.

      Es ist eine Einstellungsfrage, ob man "lärmendes Plastikspielzeug" ins Haus lässt - allerdings finden Kinder meist nicht so viel Spaß wie Erwachsene an pädagogisch wertvollem, ökologischem Holzspielzeug. Als "Technik" würde ich es jetzt nicht bezeichnen - ob man ein Auto kauft, das Töne von sich gibt oder eine Telefonimitation, darauf kommt es meiner Meinung nach nicht unbedingt an :-).

      Viele Grüße!
      Danielle

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  13. Ein toller Beitrag! Und das Beste, entweder hat mein Sohn (11 Monate) die Sachen schon oder sie werden ihm zum Geburtstag und zu Weihnachten geschenkt. Dann hab ich ja alles richtig gemacht.
    Zum Bällebad kann ich nur sagen, dass wir eins haben seit er 6 Monate alt ist und er liebt es total. Wir haben 200 Bälle in einem Planschbecken (Boden ist auch.mit Luft gefüllt und somit sehr weich). Unser Sohn hat ganz schnell gelernt über den Rand zu klettern und wieder raus zu kommen. Jetzt springt er regelrecht rein.
    Bausteine aus Holz sind auch der Hit und er bekommt sogar noch eine zweite Packung zum Geburtstag. Er zerstört so gern die gebauten Türme ;-)
    Viele Grüße und besonderen Dank für den Tipp mit dem Handy. Ich war auch schon auf der Suche und fand alle blöd.

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  14. Vielen Dank für die tolle und sehr liebevolle Zusammenstellung der Tipps! Hier finde ich sehr gute Anregungen!
    Viele Grüße

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  15. Zum IKEA- "Lauflernwagen": aus meiner Erfahrung ist die Bezeichnung sehr irreführend, denn zum Laufenlernen war der für meine Tochter ÜBERHAUPT NICHT geeignet. Sobald sie sich ein bisschen darauf abstützt, da sie den Wagen noch zur Unterstützung braucht, kippt der Wagen direkt um. Der eigenete sich wirklich nur für den Sohn meiner Freundin, der sicher frei laufen kann.

    Sind denn die Wagen von HABA wirklich kippsicher, auch wenn sich das Kind richtig daran festhält?
    Meine Tochter ist zum allerersten Mal an dem IKEA Wagen gelaufen und hatte so eine Freude daran, dass ich ihr das gerne weiterhin ermöglichen will. An der Hand laufen, will sie nämlich nicht. Sie will es alleine machen ☺
    Der Wagen von IKEA war für mich ein Nachmittag Fitnessstudio, da ich die ganze Zeit auf den Knien nebenher rutschen musste ;-)

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    1. Der Wagen von Ikea ist schon sehr, sehr leicht und kippelig. Da sind die anderen Modelle deutlich stabiler. Ein Restrisiko gibt es natürlich immer, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Wagen kippt ist bei den teureren Modellen geringer.

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    2. Wir haben den IKEA Wagen mit einigen Tetrapacks beladen und selbst Kippsicherungen angebracht (bei Ikea hacks schauen). Außerdem kann man entgegen der Angaben im Artikel, die Räder schwergängiger montieren. Das Wahre ist er aber tatsächlich nicht, würde ihr nicht nochmal kaufen.

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  16. Hallo
    Ich danke euch von Herzen für die viele Info und eure Erfahrungen. Ich halte mich so ziemlich genau an euren Empfehlungen und bin damit immer gut gefahren. Nun ist unser Sohn das erste Kind und erst 18 Monate. Wir haben schon recht viel Spielzeug und frage mich langsam ob es schon zu viel ist. Ich Räume ab und an was weg und tausche nach ein paar Wochen wieder. Aber habt ihr aalles gehabt was ihr empfehlt in diesem Alter? ????? Wir haben:diverse lego duplo Sets. Eine rutsche, Schaukel, Schaukel Pferd, Stempel, mal stifte, Musik Instrumente, , Autos, diverse Bagger, bälle, Besen, Schiebe Tier usw. Es kommt mir so viel vor aber ich weiß auch da der Winter vor der Türe steht. Habt ihr andere Eltern auch so viel?

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    1. Ja, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass wir wirklich all dieses Spielzeug hatten und haben. Ich bin eine fleißige Flohmarktgängerin und sehr geschickt darin, tolles Spielzeug preiswert zu finden. Normalerweise lagere ich das in Kisten, bis ich merke, dass eine bestimmte Vorliebe aufflammt - dann hole ich dieses Spielzeug raus und lege ein anderes weg. Nach ein paar Wochen ist das neue Spielzeug dann meist so ausgiebig bespielt worden, dass ich es gleich weiterverkaufen kann.

      Bei Puzzeln war es zum Beispiel so, dass meine Kinder mit 2 eine wahnsinnige Puzzlephase hatten und den ganzen Winter nichts anderes spielen wollten. Da war es gut, dass ich viele verschiedene Puzzle da hatte. Dann war die Phase vorbei. Seitdem (sie sind jetzt 5) haben sie fast kein Puzzle mehr angefasst, obwohl ich ein paar schwere zuhause habe, die sie eigentlich reizen könnten. Es ist also lohnenswert, Spielzeuge schnell wieder weiterzuverkaufen. So lagert nicht zu viel ungenutzter Müll im Zimmer.

      Insgesamt merke ich mit steigendem Alter übrigens: Weniger ist mehr. Wenig Spielzeug reicht aus und regt die Fantasie mehr an, als ein Überfluss an allem. Deshalb gibt es bei uns von Jahr zu Jahr weniger. Das tut meinen Kindern gut.

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  17. Hallo. Danke für eure tollen Tipps. Mein Sohn ist jetzt 15 Monate alt und hat zu Weihnachten seine erste Puppe bekommen. Es war nicht leicht eine schöne Puppe für Jungs zu finden. Wir haben jetzt Linus von Sterntaler. Der ist wirklich hübsch und man kann ihn an- und ausziehen. Leider hat er keine Ohren und die Füße sind aus blauem Stoff, so das man keine Schuhe ausziehen kann, aber sonst wirklich nicht schlecht. Er wird bereits mit dem Fläschchen gefüttert :-) Sehr beliebt seit einigen Wochen sind auch kleine Töpfe, Pfannen und Becher. Da wird eifrig gekocht und ausgetrunken

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  18. Hallo,

    ich möchte nun auch noch etwas dazu beitragen, weil ich eure Geschenketipps so liebe. Mein Sohn(zu dem Zeitpunkt 13 Mo.) liebt Rutschen und sollte eine zu Weihnchten bekommen. Die normalen Rutschen mit Leiter waren mir aber dann doch nichts, und so entschied ich mich für diese hier: http://www.amazon.de/Elefantenrutsche-Kinderrutsche-Elefant-Gartenrutsche-Wellenrutsche/dp/B004QMHJVG

    Als er sie bekamm, ist er eine halbe Stunde lang gerutscht, zur Treppe gerannt, weiter gerutscht. Es konnte nicht schnell genug gehen. Da er so hibbelig war, wäre eine Leiter in dem Moment sicher auch nicht ohne gewesen. Mit der Treppe ist es aber überhaupt kein Thema. Er kann sich gut festhalten und sitzt manchmal auch einfach nur oben drauf.
    Wir sind begeistert und können sie uneingeschränkt weiter empfehlen!

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  19. Danke für diese schöne Zusammenstellung, v. a. die Liste mit den Büchern hat es mir angetan! Ich möchte für meine Tochter sehr gerne "Wenn kleine Tiere wütend sind" kaufen, aber das ist momentan wohl vergriffen und gebraucht finde ich die Preise großteils ziemlich unangemessen im Vergleich dazu, was es ursprünglich mal gekostet hat... daher meine Frage: habt ihr noch einen anderen Buchtipp für sehr junge (13 Monate) Kinder zum Umgang mit Wut?

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  20. Bei Amazon gibt es "Wenn kleine Tiere wütend sind" nun wieder für 4,99 €.
    :-)

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  21. Also ich muss mal eine Lanze brechen für die armen Bausteine, die bei euch wohl ein Schattendasein fristen mussten. ;)
    Unsere 3 haben die bunten Holzbausteine geliebt und zwar über Jahre hinweg! :)
    Mit etwa 6 Monaten ging es schon los, da waren die bunten Klötzchen eine prima Anregung zum Rollen, Robben und Krabbeln, weil sie unbedingt danach greifen wollten. Dann mit etwa 8 Monaten fingen sie alle an zu stapeln und Türme zu bauen. Das wurde natürlich im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut. Dazwischen hatten auch alle die Umwerfphase, also Mama baut, Kind schmeißt um und freut sich wie verrückt, wenn alle Steine durcheinander purzeln und idealerweise auf dem Parkettboden schön viel Krach machen. ;) (Wenn schon Krach, ist mir persönlich Holz auf Holz akustisch auch am liebsten. :D )
    Mit etwa 2-3 Jahren wurde dann ganz kreativ mit den Bausteinen gespielt und was haben wir damit für tolle Straßen und Städte für die kleinen Autos gebaut! Selbst heute noch bauen die Großen mit 7 und 9 Jahren noch gern etwas mit den Bausteinen für ihren 2jährigen Bruder auf. :)
    Ich muss aber dazu sagen, dass ich selber beim Zusammenspielen mit den Kleinen immer wieder gern die Holzbausteine genommen habe und bestimmt hat sich das auch ein Stück weit übertragen. Kinder merken ja, ob man selber etwas gern macht oder sich eher durchquält.
    Dafür kamen bei unseren die Formensteckspiele nie besonders gut an. Wenn ich angeregt habe, damit zu spielen, haben sie zwar mal brav und bemüht alle Klötzchen durch die passenden Löcher gesteckt, aber das war's dann auch. Lieblingsspielzeug sieht anders aus....
    Aber so unterschiedlich ist das wohl. :)

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