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Geschenke - altersgerechtes Spielzeug für Kinder im Alter von 2 bis 3 Jahren


Geschenkideen für Mädchen und Jungen für Mitbringsel und Aufmerksamkeiten zum 2. Geburtstag


Im Alter von 2 bis 3 Jahren beginnt eine wirklich tolle Spielphase, die von vielen fälschlicherweise als "Rollenspielphase" bezeichnet wird. Tatsächlich ähnelt sie der Rollenspielphase im Alter von 4 bis 5 Jahren verblüffend. Der Unterschied ist, dass Kinder ab ca. 4 Jahren einen Perspektivenwechsel einnehmen können, also den Blickwinkel eines anderes Menschen und dessen Gefühle, Wünsche und Handlungen nachvollziehen. Sie schlüpfen demnach richtig in die Rolle hinein. Zwei- oder Dreijährige können das noch nicht. Sie können aber imitieren und das tun sie auch mit Vorliebe. Man nennt das "Symbolspiel". Es ist ein Nachahmungsspiel - die Erlebnisse und Erfahrungen des Alltags werden "so-tun-als-ob" nachgespielt und somit begreifbar gemacht. Günstig sind daher in diesem Alter Spielzeuge, die das Nachahmen von Erwachsenen im Spiel möglich machen. Das können natürlich gern auch die echten Gegenstände sein, also echte Kochtöpfe, Löffel etc. 

Kinderküche 


Kinderküchen sind eine sinnvolle Investition, die eurer Kind über Jahre begleiten wird. Oft fragen sich, ganz klischeehaft, besonders Väter, ob es okay ist, für den Sohn eine Küche zu kaufen. Ja, selbstverständlich. Wenn man sich mal in den Reihen der Spitzenköche umsiehst, tummeln sich da doch größtenteils Männer, oder? Ob ihr eine Kinderküche aus Holz oder eine aus Plastik wollt, hängt in erster Linie von eurem Geldbeutel und dem Verwendungsort der Küche zusammen. Ist euch wichtig, dass sie im Sommer auch mit in den Garten kann, um mit Matsch und Wasser bespielt zu werden, muss es unbedingt eine aus Plastik sein. Die am häufigsten gekaufte ist dabei die Tefal Super Chef Excellence von Smoby. Kein Wunder, denn inbegriffen im Preis sind nicht nur die Kochelemente mit Sound, der Grill, die Dunstabzugshaube, der Backofen mit herausnehmbaren Backblech und ein Kühlschrank, sondern auch eine Espressomaschine, ein Toaster, diverses Kochbesteck, Geschirr, Töpfe und Spiellebensmittel. Mehr geht für den Preis nicht, finde ich.

Möchtet ihr eine Küche aus Holz, fällt die Auswahl schon schwerer. Die allermeisten Mütter, die ich kenne, entscheiden sich für die DUKTIG Küche von IKEA. Ich finde sie ganz hübsch mit ihren leuchtenden Herdplatten und der Mikrowelle. Meine Töchter spielen damit immer im Spielcafé und lieben sie auch. Einzig und allein die Ofenklappe ist etwas schwergängig, aber vielleicht gibt sich das mit der Zeit. Die DUKTIG ist 108 cm hoch und kann durch entsprechende Füße an das Alter und die Größe eurer Kinder angepasst werden - ein entscheidender Vorteil, wie ich finde, denn die meisten im Handel erhältlichen Küchen sind sehr niedrig. Ist sie euch vom Design her zu fade, könnt ihr sie unproblematisch verschönern. Anleitungen dazu gibt es zuhauf im Netz, z. B. hier, hier und hier.

Ein weiterer großer Hersteller für Kinderküchen ist KidKraft. Diese Küchen zeichnen sich dadurch aus, dass sie meist alles beinhalten, was Kinderherzen höher schlagen lässt: Herd, Kühlschrank, Schränke, Telefon, Mikrowelle - alles dran und drin. Zwei befreundete Elternpaare haben ihrem Nachwuchs eine dieser Küchen gekauft und sie sind sehr zufrieden. Ihre Kinder spielen ausgiebig und gern daran. Das eine Mädchen hat eine Küche in Pastell, der andere Junge eine espressofarbene Küche. Beide haben augenscheinlich gute Qualität. Es gibt auch noch: Moderne Bauernküche, Weiße Retro Küche, Rote Vintage Küche und viele mehr. Mir persönlich sind einige KidKraft Küchen viel zu niedrig, also achtet beim Kauf genau darauf. Eine 90 cm hohe Küche mag für ein zweijähriges Kind genau passen, aber nicht mehr für ein vier- oder fünfjähriges.


Bei uns im Kindergarten steht die Glückskäfer Küche von nic und hält dem täglichen Spielwahnsinn schon seit Jahren stand. Sie ist aus massivem Holz und sehr wertig verarbeiten, keine Ecken oder Kanten, an denen man sich stoßen kann. Ebenfalls aus schönem Massivholz ist die Küche von Drewart. Sie ist eher platzsparend angelegt mit großem Waschbecken und zwei Herdelementen. Niedlich finde ich den ausziehbaren Mülleimer. Ebenfalls für Kinderzimmer mit wenig Platz ist diese Küche der von wfaa gedacht, mit der man auch die Arbeit von behinderten Menschen unterstützen kann. Sie ist aus Buchenholz und geölt und eher spartanisch eingerichtet, um die Fantasie der Kinder nicht einzugrenzen.

Wichtig bei der Auswahl der richtigen Küche ist tatsächlich, ob sie eurer Küche ähnlich sieht. Hat eure Küche einen Mikrowelle, sollte die Spielküche auch eine haben. Steht in eurer Küche ein Telefon, wäre es toll, wenn die Spielküche auch eins besitzt. Unsere Spielküche z. B. hat keinen Kühlschrank - nun lassen wir einen vom Patenonkel bauen, denn meine Töchter wünschen ihn sich dringend und die, die es zu kaufen gibt, sind meist winzige 60 cm hoch und damit viel zu klein. Günstig ist auch, wenn die Spielküche Platz in eurer richtigen Küche findet, denn in diesem Alter spielen unsere Kinder einfach noch sehr gern in unserer Nähe. So können unsere Kinder spielend kochen, während wir das Mittagessen vorbereiten.


Zubehör


Für die Küche braucht ihr Zubehör wie Töpfe und Kellen. Ich empfehle, diese bei IKEA zu kaufen, denn dort sind Qualität und Preis absolut ausgeglichen: Töpfe, Kellen. Auch das Backset finde ich ganz hübsch. Es gibt natürlich auch andere Hersteller: Beluga, Bino, HaPe, Moses. Guckt einfach, welches euch anspricht.

Teller und Tassen sollten auch nicht fehlen. Man kann in diesem Alter den Kindern noch kein Porzellangeschirr zumuten, denn es fällt noch sehr oft etwas herunter. Sicherer ist in diesem Fall Geschirr aus Plastik, Metall oder Holz. Die Auswahl ist riesig. Wir haben das Plastikgeschirr von Dantoys, welches ich qualitativ gut finde. Das Set von Gowi war mir (selbst für Kinderhände) viel zu klein und wurde deshalb gleich zurückgeschickt. Spielstabil ist immer eine gute Marke, möchte man hochwertig hergestellte Plastikspielzeuge haben. Mir gefällt aber das Design in diesem Falle nicht.

Das Melamin-Geschirr von Haba finde ich sehr hübsch, ich kann es für das Alter aber nicht empfehlen, denn wenn es doch mal herunterfällt, brechen leider ab und zu die Henkel ab und die Kanten sind dann wirklich sauscharf. Ich spreche da aus Erfahrung. In unserem Kindergarten spielen die Kinder mit dem Holzgeschirr von Plantoys. Das ist natürlich absolut grandios und sehr, sehr wertig hergestellt. Da aber in jedem Set nur 2 Teller und Schüsseln bzw. zwei Tassen enthalten sind, kommt man schnell auf über 150 Euro, wenn man von jedem Teil vier Stück haben möchte. Wenn Geld keine Rolle spielt, empfehle ich das Set jedoch uneingeschränkt. Meine Patentochter hat von mir das Metallgeschirr von Spiegelburg geschenkt bekommen. Sie spielt nun schon ein paar Jahre damit - es ist etwas verbeult, tut aber seinen Dienst nach wie vor und ist sehr niedlich. Lediglich der Knauf des Deckels der Teekanne ist im Laufe der Zeit abgebrochen. 

Kaufmannsladen 


Oft stehen Eltern vor der Entscheidung: Küche oder Kaufmannladen? Eigentlich ist es recht einfach: ca. 80% der Kinder spielen lieber mit einer Küche und nur 20% sind "Einkäufer". Nur, weil euer Kind einen Nachmittag hingebungsvoll an dem Laden einer Freundin gespielt hat, heißt das noch lange nicht, dass es das tagtäglich im eigenen Kinderzimmer tun wird. Bei meinen Kindern war es so, dass eine Tochter mit 2 Jahren eine richtige Einkaufs-Phase hatte. Beim Spaziergang wurde jede Sitzbank zum Laden umfunktioniert und es wurden Blätter, Eicheln und Stöckchen verkauft. Im Sandkasten buddelten wir nur noch Kuchen, Torte, Würstchen, Eis etc. - alles, was hinterher an mich verkauft werden konnte. Auch das richtige Einkaufen war spannend. Sie lief in unserem Bio-Laden herum und packte gewissenhaft Dies und Das in ihren Kindereinkaufswagen, bezahlte selbst an der Kasse und packte hinterher alles in Beutel.

Ich entschied mich, einen Kaufmannsladen zu kaufen, welcher dann auch ein Jahr lang seeeehr intensiv bespielt wurde. Sicher hätten meine Kinder daran noch länger als ein Jahr gespielt, aber ich konnte einfach nicht mehr. Und da kommen wir schon zu einem großen Negativpunkt des Ladens: Er wird - anders als die Küche - nicht allein bespielt. Immer braucht es einen Erwachsenen, der mitspielt. Wenn man dann als Mama gefühlte 150.000 Mal Eier, Butter und Milch eingekauft hat, wird es irgendwann unerträglich. Ich war am Ende so verzweifelt, dass ich sogar mehrmals in der Woche Freunde von mir einlud, damit diese mal an meiner statt Einkaufsladen spielen konnten. Überlegt es euch also gut! Wir haben den Laden dann umgebaut zu Arztpraxis, Schule, Puppentheater etc. und ihn nach einer Weile weggepackt. Wenn unser neues Baby in das Alter kommt, hole ich den Laden wieder hervor und dann habe ich sicher wieder Spaß daran.

Viele Kaufläden sind leider so ungünstig konzipiert, dass sie für kreatives Spiel zu starr vorgegeben sind. Dieser hier von Roba ist mit Abstand der am meisten verkaufte, aber er wird durch die kleine angeschraubte Theke vielen Kindern schnell langweilig. Einen ähnlichen Aufbau des Ladens sieht man bei vielen, vielen Anbietern, auch bei Tchibo. Ich rate allerdings eher davon ab. Am besten - aber auch teuersten - sind "Spielräume", die der Kreativität freien Lauf lassen: Küche, Kaufmannsladen, Schule, Arztpraxis - egal, was es sein soll, man kann das Waldorf Spielhaus von  Livipur dazu umbauen. Relativ ähnlich sind der Traumbogen und der Kiosk von Jako-O. Möchte man nicht so viel Geld ausgeben, reicht es absolut, im Wohnzimmer ein paar Regalfächer leerzuräumen und davor ein flaches Schränkchen als Theke zu platzieren. Diese Theke lässt sich verschieben, so dass der Laden größer oder kleiner gebaut werden kann. Clever ist es, den kleinen Schrank so zu wählen, dass er später in das Kinderzimmer als normales Möbelstück integriert werden kann. Eine Userin aus meinem Lieblingsforum hatte die Idee, die Rückwand des Roba-Kaufladens an die Wand anzubringen, wenn man wenig Platz im Kinderzimmer hat. Die beiden vorderen Teile des Ladens hat sie weggestellt und stattdessen bei Bedarf eine große Kiste als Theke vor den Wandladen gestellt. Die Idee finde ich echt genial! Alternativ kann man sich hier in der Nido durchlesen, wie man einen Kaufladen selbst bauen kann.

Kasse


Viel wichtiger, als ein "richtiger" Laden, ist eine Kasse. Hier würde ich immer die Plastikkassen den Holzkassen vorziehen, obwohl ich ein Fan von Holzspielzeug bin. Ich habe aber festgestellt, dass es Kindern wichtig ist, dass eine Kasse laut "BING" macht, wenn man auf einen Knopf drückt und gleichzeitig die Kassenlade aufspringt. Das können alle Plastikkassen, aber nur eine einzige Holzkasse, die ich kenne. Außerdem fallen Kassen im Spiel häufig herunter. Auch hier klarer Vorteil für die Plastikkassen: fällt eine aus Plastik auf den Fuß des Kindes, tut es weh. Fällt eine aus Holz auf den Fuß, brechen schon mal ein paar Zehen. Auch wenn sie das Kind beim Fall nicht treffen - Plastikkassen überleben das eigentlich unbeschadet, bei Holzkassen bricht schnell etwas ab.

Der absolute Renner unter den Kassen ist bei Kindern diese von Fisher Price. Ich finde sie zwar ein wenig zu kindlich gestaltet, aber ich soll ja auch nicht damit spielen. Gut finde ich, dass das Spielgeld schon enthalten ist. Eine ganz einfache, aber völlig ausreichende Kasse  ohne Scanner ist diese von The Toy Company. Ohne Scanner finde ich deshalb gut, weil sich viele Kinder diesen wie einen Telefonhörer ans Ohr halten - leider piept das Teil echt super laut und sollte deshalb möglichst nicht in die Nähe der Hörorgane kommen. Wir haben dieses absolute Standardmodell von Theo Klein, das zu den meistverkauften seiner Art gehört. Sehr modern und mit allem Drum und Dran kommt diese Kasse daher.  Ich habe sie selbst nicht, konnte sie aber im Laden ausprobieren und die Bewertungen bei Amazon sind auch ganz gut. Aus Holz, mit automatischer Kassenlade und "BING" ist diese Kasse von I'm Toy. Der Taschenrechner fällt immer mal ab und muss nachgeklebt werden, ansonsten ist sie sehr robust (und schwer). Schön finde ich sie auch.


Spielgeld


In eine Kasse gehört natürlich Spielgeld. Es sollte möglichst noch groß genug sein, um nicht verschluckt werden zu können. Wir haben Holz-Taler von Haba, die aber scheinbar nicht mehr hergestellt werden, obwohl ich sie wirklich toll finde. Das einzig ähnliche Geld, das ich bei Amazon gefunden habe, ist dieses hier. In unserem Montessori-Kindergarten werden Astscheiben und Holzscheiben als Spielgeld benutzt, eine Idee, die ich so genial finde, dass ich wünschte, ich wäre selbst darauf gekommen. Da es diese aber nur kiloweise gibt, solltet ihr euch vielleicht mit anderen Eltern zusammentun, um Geld und Scheiben zu teilen. Seid ihr bastelbegabt, könnt ihr auch im Baumarkt Rundhölzer mit entsprechendem Durchmesser kaufen und euch eigene Scheiben sägen. Bei der Sparkasse kann man kostenlos Rechengeld bekommen, wenn man lieb fragt. Die Scheine davon könnt ihr euren Kindern ruhig schon zum Spielen geben. Wollt ihr es etwas haltbarer machen, könnt ihr es zusätzlich noch laminieren. Auch Haba hat Geldscheine im Angebot, allerdings sind diese etwas zu breit, so dass sie nicht in jede Kasse passen. "Richtiges" Spielgeld hatten wir übrigens auch, doch ich habe es nach kurzer Zeit entnervt weggepackt, weil die Centstücke wirklich überall herumflogen. Ich wollte sie nicht jeden Abend wieder einsammeln müssen.

Waage


Bei den Waagen musste ich viele Frösche küssen, um am Ende den Prinzen zu finden. Wir bekamen zuerst die Waage von Haba geschenkt - sie ist wirklich super schön und gewohnt wertig hergestellt. Leider liegt die Tücke im Detail: Die blauen Waagschalen sind so angebracht, dass sie schnell verrutschen oder abfallen und nur mit elterlicher Fummelei wieder angebracht werden können. Der rote Metallschlegel verbiegt recht schnell, so dass ein korrektes Austarieren fast nicht möglich ist. Wegen der abfallenden Waagschalen spielten meine Töchter nur ungern damit, es frustrierte sie zu sehr. Danach bekamen wir eine Gemüsewaage von Goki geborgt. Auch diese brachte es nicht: Unser sämtliches Holzobst und -gemüse war zu leicht, als dass es von ihr gewogen wurde. Erst bei wirklich starkem Druck auf die rote Platte bewegt sich der Zeiger. Sie fiel dann auch runter und gleich brach ein Teil ab, das ich Gott sei Dank kleben konnte. Vermutlich wäre diese von Simba Toys besser, aber da diese Firma regelmäßig bei Ökotest schlecht abschneidet, kaufe ich davon nichts. Als nächstes probierten wir die Waage von Eduplay aus. Diese finde ich als Lehrerin total toll und bin begeistert davon. Meine Kinder verstanden aber die Sache mit den Gewichten noch nicht ganz, so dass ich sie erst einmal wieder wegpackte. Vielleicht hole ich sie demnächst nochmal raus. Sie ist übrigens ganz schön groß, also nichts für Kinderzimmer mit wenig Platz. 

Den Durchbruch brachte eine ganz einfache Gemüsewaage vom Flohmarkt aus Plastik, die nichts kann (wiegt nicht), nichts tut (piept nicht) und ständig wegen Übergewicht umfällt. Meine Kinder aber liiieeeeben sie, einfach aus dem Grund, weil sie der Gemüsewaage aus unserem Bio-Laden so ähnlich sieht. Sie ist wirklich fester Bestandteil des Spiels und dass sie umfällt, stört die beiden dabei herzlich wenig. Wir scheinen übrigens eine ältere Version zu haben, als die bei Amazon verkaufte, denn bei uns gibt es noch keine elektronische Anzeige.

Einkaufskorb/Einkaufswagen/Tasche


Klar, zu einem richtigen Einkaufserlebnis gehört auch ein Einkaufskorb. Wir haben diesen Metallkorb vom Flohmarkt, den ich absolut empfehlen kann. Das darin enthaltene Papp-Spielzeug ist noch nicht wirklich etwas für die Altersklasse unserer Kinder. Meine Töchter haben damit gespielt und waren sehr sorgsam (was nicht zu erwarten ist mit 2), trotzdem sind die Kartons hier und da zerknickt oder zerrissen und stehen nicht mehr richtig, wenn man sie ins Regal einordnen möchte. Hebt die Teile lieber auf, mit 4 und 5 Jahren können eure Kinder dann damit adäquat umgehen. Es gibt auch Einkaufskörbe aus Stoff, Plastik oder Korb - die sind alle durchaus zu empfehlen. Entscheidet danach, was ihr als Eltern habt und kauft das, was eurem Korb am nächsten kommt.

Meiner Patentochter hatte ich einen Einkaufswagen geschenkt, der aber sofort beim ersten Ausprobieren enttäuschte. Sie wollte ihre Puppe in den Puppensitz setzen - und dieser verbog sich schlagartig. Das Metall war einfach zu weich. Nochmal würde ich den nicht kaufen. Für meine eigenen Kinder war ich daher schlauer und habe einen "echten" Kindereinkaufswagen bei Ebay Kleinanzeigen gekauft. Ich meine solche Wagen, wie es sie bei Rossmann, Anatura, DM, Kaufland etc. gibt. Man kann sie dort für ca. 80 Euro abkaufen. Mir war das zu viel, aber bei den Kleinanzeigen findet man die Wagen dann für ca. 20-40 Euro. Mehr als 20 Euro würde ich wohl aber nicht ausgeben. Sie sind sehr robust und fahren gut, leider gibt es keinen Puppensitz. 

Ist der Einkauf getätigt, benötigt das Kind natürlich noch eine Tragetasche. Es gibt sie von Eduplay, Erzi und Haba in ganz einfacher Form. Ein bisschen stylischer sind diese von Lässig. Ich habe sie im Ausverkauf ergattert und meine Töchter lieben sie. Sie nehmen sie sogar zum echten Einkaufen, z.B. beim Bäcker mit. 

Holzobst und -gemüse 


Für die Küche und den Einkaufsladen brauchen unsere Kinder natürlich (Holz-)Essen. Da der Spracherwerbsprozess zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr auf seinem Höhepunkt ist, war es mir wichtig, möglichst verschiedenes und naturgetreues Essen anzubieten, um eine Vielzahl an Begriffen zu festigen. Kauft man Holzobst oder -gemüse von Haba, wird man schnell arm. Es ist natürlich wie immer qualitativ hochwertig und schön, doch will man so viel Geld ausgeben? Ich fand diesen Essenskorb von Goki nicht viel schlechter. Die Holzteile sind etwas leichter als bei Haba und vielleicht nicht ganz so schön farbig, aber sie reichen absolut aus. Habt ihr noch Zeit, dann guckt auf Flohmärkten - dort bekommt man Holzessen sehr viel günstiger. Kleiner Tipp: Wenn ihr das Spiel "Mein erster Obstgarten" von Haba kauft, habt ihr gleichzeitig acht Äpfel, vier Birnen und vier Pflaumen für eure Küche oder den Kaufladen. 

Spielessen 


Gleich vorneweg: Das Obst und Gemüse von Biofino kann ich nicht empfehlen. Mit Plüschorangen und -tomaten etc. spielt es sich einfach komisch. Einzig die Größe ist von Vorteil gegenüber dem Holzobst. Eigentlich enttäuscht eine ganze Menge an Biofino-Essen. Man muss da sehr genau vor dem Kauf hinsehen und es möglichst im Laden ausprobieren, denn das Zeug ist teuer und manchmal sehr blöd konzipiert. Ein paar Sachen von Biofino sind aber (trotz des Plüsches) Kult und werden von meinen Kindern gern bespielt. Beim Fisch kann man die Gräten herausnehmen. Dieses Venezia Eis lässt sich umdrehen und bietet dann vier verschiedene Eissorten. Das Metallei lässt sich (schwer) öffnen, heraus fällt dann ein Spiegelei aus Stoff - leider zerbeult es schnell. Auch das Wurstset und das Käseset wird von meinen Kindern gern bespielt und auf das Körnerbrötchen, das Knäckebrot und das Graubrot gelegt. Man kann aber Wurst und Käse auch recht einfach selbst aus Bastelfilz ausschneiden - das kostet dann nicht einmal die Hälfte. Ich habe auch Mozzarellascheiben und Champignonscheiben aus Moosgummi hergestellt, sowie aus etwas festerem Filz Paprikascheiben. Aus Salzteig brannte ich Pizzaböden und Weihnachtsplätzchen. So habe ich mit wenig Aufwand schönes Spielessen hergestellt.

Die Pizza von Biofino ist nämlich nicht wirklich zu empfehlen. Möchtet ihr lieber Pizza kaufen statt  herstellen, dann seien euch die Holzpizza und die Filzpizza von Melissa&Doug empfohlen. Wer gerne Filzsalat kaufen statt selber machen möchte, kann dies bei Educo tun. Absoluter Spiel-Hit ist bei uns jedoch die Geburtstagstorte mit Kerzen von I'm Toy. Diese wird wirklich täglich benutzt. Ebenso beliebt und schön sind die Metalldosen von Haba und Erzi: Zwieback, Tee, Würstchen, Fischstäbchen, Kekse, Pilze, Ananas etc. Die Fischstäbchen riechen etwas nach dem Auspacken, also erst einmal auslüften lassen. Richtig gern spielen meine Töchter auch mit diesem Lebensmittelset - es ist aus Plastik und geht nicht so schnell kaputt.

Mit Schneidobst schlag ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihr habt Essen für den Laden oder die Küche und eure Kinder können sich motorisch schulen. Mir persönlich gefällt das Schneideobst von Plantoys am besten, aber es gibt diverse andere Sets, die ebenso gut sind. Auch hier habe ich darauf geachtet, die Sets so zu variieren, dass wir möglichst viel verschiedenes Essen zum bespielen und benennen hatten: Selecta mit Ei, HaPe mit Kiwi, Plantoys Fleisch. 

Grill 


Habt ihr einen Garten und grillt im Sommer viel, ist auch ein Grill ein prima Geschenk. Es kommt hier wieder ein bisschen darauf an, wo das Teil benutzt werden soll. Da wir nur im Garten grillen, haben unsere Töchter diesen Plastikgrill bekommen, der für sein Geld absolut in Ordnung ist. Sogar ein bisschen Grillgut ist im Set dabei. Ist euch Holz lieber und das Kind spielt sowieso damit eher im Haus, kann ich folgende Grills empfehlen: Educo und Beluga. Eine absolute Frechheit ist der Grill von Haba Biofino: Er ist winzig und aus Pappe - sehr enttäuschend. 

Staubsauger


Ob euer Kind einen Spielstaubsauger toll findet, oder nicht, hängt wirklich maßgeblich davon ab, ob es euch oft saugen sieht. Ich kenne zwei Kinder (einen Jungen, ein Mädchen), die quasi mit ihrem Staubsauger schlafen gehen, weil sie ihn so sehr lieben. Meine Töchter spielen nur ab und zu damit - was mehr über meine Hausfrauenkünste aussagt, als mir lieb ist ;-). Wir haben diesen Bosch Staubsauger von Theo Klein, der qualitätiv ganz gut ist. Gaaanz minimal saugt er sogar, wobei ich die mitgelieferten Styropor-Kügelchen als Saugobjekte nicht empfehle. Staubfusseln auf dem Laminat werden aber zumindest ein bisschen angesaugt. Wir haben unter das nur angedeutete "Rad" unter dem Staubsauger und vorn an die Düse Isolierband geklebt, um unseren Fußboden nicht zu zerkratzen. Filzgleiter wären vermutlich noch besser gewesen. Hat Mama einen Vorwerk Staubsauger, möchte das Kind bestimmt auch einen. Er hat einen genauso minimale Saugfunktion wie unser Bosch-Staubsauger. Sogar einen Dyson Staubsauger gibt es als Spielversion. 

Besen, Handfeger und Kehrschaufel 


In unserem Montessori-Kindergarten wird viel Wert auf die Selbständigkeit der Kinder gelegt. Fällt irgendetwas herunter, ist es für die Kleinen ganz selbstverständlich, aufzustehen und einen Besen und Handfeger und Kehrschaufel zu holen, um es aufzufegen. Ich finde das schön und habe es bei uns zuhause übernommen. Die Kehrwerkzeuge im Kindergarten sind natürlich aus Holz. Zuhause haben wir eine Version aus Plastik, die völlig ausreichend ist. Gut, der Stiel des Besens ist abgebrochen, als meine Tochter etwas verquer unter dem Schrank gefegt hat - das wäre vermutlich mit einem Holzbesen nicht passiert. Aber insgesamt ist es trotzdem empfehlenswert. Wer hygienisch unappetitlichen Zuständen in der Studenten-WG in 16 Jahren schon einmal vorbeugen möchte, sollte jetzt schon einmal einen Mopp kaufen: hier, hier oder hier. Ihr wisst ja: Was das Hänschen nicht lernt, lernt Hans... 

Wäscheständer 


Kurioserweise ist der Wäscheständer bei uns eins der beliebtesten Spielzeuge. Sobald ich nasse Wäsche aus der Maschine hole, sind meine Kinder bei mir und suchen sich ihre Sachen heraus und hängen sie auf ihren kleinen Wäscheständer. Schön finde ich, dass sie dabei auch gleich den Umgang mit Wäscheklammern - also ihre Feinmotorik - üben. Ich war verblüfft, dass bestimmt 60% der Kinder in meiner 3. Klasse das nicht können! Einige hatten vorher noch nicht einmal eine Wäscheklammer in der Hand gehabt. Ja, ich unterrichte in einem Problembezirk - aber trotzdem. Wir haben einen Wäscheständer aus Holz von IKEA, der scheinbar nicht mehr verkauft wird. Ich mag ihn, weil er einfach konstruiert und standfest ist. Ähnlich ist dieser hier, ich finde ihn aber zu teuer. Dieser von smallfoot Company scheint mir auch gut geeignet. Oder ihr sucht bei Ebay Kleinanzeigen nach dem IKEA Wäscheständer. Die Plastik-Wäscheständer kenne ich aus der Praxis nicht, ich habe sie mir aber für diesen Artikel im Spielzeugladen angeguckt und finde sie ungeeignet. Das Plastik ist dünn und das ganze Teil scheint mir sehr instabil. 

Werkzeug


Wir bei euch zuhause viel gewerkelt, ist kleines Spielwerkzeug immer eine gute Spielidee. Ich schreibe bewusst Werkzeug und nicht Werkbank. Ich weiß, dass viele Eltern damit liebäugeln, dem Nachwuchs statt Küche oder Einkaufsladen eine Werkbank zu schenken. Nach meiner Erfahrung spielen aber nur wirklich wenige Kinder ausführlich damit. Den meisten wird das "so-tun-als-ob" daran bald langweilig. Im Prinzip ist deshalb das Werkzeug erst einmal völlig ausreichend, denn damit kann man an verschiedenen Stellen der Wohnung bohren, hämmern und werkeln. Meine Töchter zum Beispiel legen mit Vorliebe ihre Dreiräder auf den Rücken und "bauen" mit ihren Schraubendrehern an den Rädern. Das reicht ihnen völlig aus. Wir haben auch eine Bohrmaschine, einen Winkelschleifer und eine Kettensäge, die regelmäßig in Gebrauch sind. Mit 4 oder 5 Jahren könnt ihr eurem Kind dann eine "richtige" Kinderwerkbank schenken, an der es wirklich werkeln kann. Daran hat es mehr Freude, versprochen.

Autogarage


Autogaragen sind eine gute Investition, denn fast alle Kinder spielen damit über viele Jahre ausgiebig. Wir haben eine aus Holz von Plantoys. Sie ist gewohnt wertig hergestellt, schön anzusehen und sehr schwer. Ich würde sie aber nicht noch einmal kaufen, denn in der Praxis habe ich festgestellt, dass meinen Kindern zu wenig Parkplätze vorhanden sind und zu wenig schiefe Ebenen, wo die Autos herunterfahren können. Die Rampen sind auch gerade, so dass die (Siku-)Autos oft an den Rand stoßen oder sogar darüber hinaus schießen. Der Fahrstuhl ist beliebt, aber die Schranken daran gehen sehr leicht ab, so dass die Autos rausfallen können. Manchmal klemmt der Fahrstuhl auch beim Hoch- oder Runterfahren. Super beliebt ist die Tankstelle im Keller, aber meine Töchter müssen sich schon sehr auf den Bauch legen, um die Autos dort betanken zu können. 

Im Freundeskreis gibt es den Wader Parktower mit 7 Ebenen und die Wader Aral Parkgarage mit 4 Ebenen. Beide werden absolut abgöttisch geliebt und von Besucherkindern regelmäßig belagert. Wader scheint auch einen sehr guten Kundenservice zu haben und unproblematisch Ersatzteile zu liefern. Weniger bekannt ist dieses Bosch Parkhaus mit 5 Ebenen. Eine Freundin von mir hat es für ihre Tochter gekauft und ist sehr zufrieden damit. Meine Töchter lieben daran vor allem die vielen Parkmöglichkeiten (wobei sie für normale Siku-Autos ein wenig zu klein konzipiert sind) und wenn man etwas Glück hat, rasen die Autos tatsächlich von oben bis unten in einem Rutsch durch.

Habt ihr ein Kind, das weniger gern in die Höhe, sondern lieber in die Breite spielt, dem sei diese Wader Garage mit Straßensystem ans Herz gelegt. Damit kann man wirklich nach Herzenslust quer durch das Kinderzimmer bauen (vorausgesetzt, man hat ein Extraset Straßen gekauft). Auch an unsere Plantoys Garage kann man übrigens ein Straßensystem anbauen, welches wir allerdings nicht haben. Stattdessen steht bei uns noch die Plantoys Autowerkstatt, aber so richtig spannend finden meine Töchter die nicht. 

Straßenteppich


Ich finde Straßenteppiche sehr praktisch, weil sie so wenig Platz wegnehmen. Es gibt sie quasi überall zu kaufen. Unserer ist von IKEA, aber auch Jako-O hat schöne. Ich mag auch die Bodenpuzzle von Siku als Alternative: Stadt, Baustelle, Bauernhof. Die Pappe ist stabil und das Puzzle so konzipiert, dass alle Teile miteinander beliebig kombinierbar sind und somit immer wieder neue Landschaften entstehen. Es gibt sie übrigens in regelmäßigen Abständen bei Aldi zu kaufen für ca. 10 Euro. Schlichtweg genial finde ich auch die Idee einer Bloggerin, ein Straßensystem auf den Rücken eines Papa-T-Shirts zu malen. So bekommt der Vater den Rücken gekrault, während seine Kinder auf ihm spielen. Welchem Mann würde das nicht gefallen? 

Autos 


Autos sind in jedem Kinderzimmer ein Muss und passen sehr gut ins So-tun-als-ob-Spielalter. Ich kenne im Freundeskreis kein Kind, egal ob Junge oder Mädchen, das nicht gern mit Autos spielt. Am beliebtesten sind dabei Siku-Autos. Die sind auch praktisch, weil sie relativ klein sind und gut mit Garage und Teppich kombinierbar. Etliche Nummern größer, aber von der Qualität ebenso gut, sind die Autos von Bruder. Zum 3. Geburtstag haben Oma und Opa meinen Töchtern die Bruder Feuerwehr geschenkt und - Holla, die Waldfee - ist das ein geiles Teil! Man kann damit sogar richtig Wasser verspritzen! Auch Playmobil und Lego Duplo haben verschiedene Autos im Angebot, die alle qualitativ hochwertig und lange bespielbar sind. Guckt einfach, was eurem Kind am ehesten zusagen wird. 

Ampeln


Zu jedem Straßenteppich gehören natürlich auch gute Verkehrsampeln. Wir hatten zunächst die ganz alten Ampeln von Playmobil, die mir immer noch gut gefallen. Man kann dort die Farben selbst einstellen mithilfe eines Schiebers. Sobald dann für die Autos Rot erscheint, wird die Fußgängerampel grün. Es gibt auch elektrische Playmobil-Ampeln, diese haben wir aber nicht. Meine Tochter bevorzugen im Spiel eindeutig die elektrischen Ampeln, die bei uns etwas später dazu kamen. Wir haben sowohl eine Ampel von Dickie, als auch von Van Manen. Bei der Dickie Ampel drückt das Kind oben auf einen Knopf und die Ampel schaltet selbständig die Farben um. Das heißt, das Kind kann nicht bestimmen, wie lange die Rot- oder Grünphase dauern soll. Das ist bei der Van Manen Ampel etwas anders. Auch dort drückt das Kind auf einen Knopf und es leuchtet die Ampel auf - eine Farbe leuchtet aber so lange, bis das Kind erneut auf den Knopf drückt. Die Farbe Gelb blinkt übrigens. Meine Kinder spielen mit beiden Ampeln gern - ich kann da keine Präferenz feststellen. 

Holzeisenbahn 


Es gibt Brio-Kinder und Nicht-Brio-Kinder. Erstere spielen wirklich gern und ausgiebig mit ihrer Holzeisenbahn. Meine Töchter gehören eher zur zweiten Kategorie. Wir haben zwar eine Holzeisenbahn, aber so richtig bespielt wird sie nicht. Deshalb fangt vielleicht erst einmal mit einem kleinen oder sehr kleinen Grundset an, um zu gucken, ob es euren Kindern gefällt. Man kann das ja dann immer weiter ergänzen.

Brio ist der bekannteste und teuerste Hersteller der Bahnen, es gibt aber auch etliche günstigere Alternativen wie Eichhorn, IKEA, Small Foot Company, Beeboo, etc. Die Schienen sind in der Regel kompatibel, so dass man sich keine Sorgen beim Kauf machen muss. IKEA-Schienen sehen etwas anders aus und passen manchmal auch nicht optimal - gerade die Kombination IKEA und Brio ist eher schwierig. Als Ergänzung finde ich biegsame Schienen wie diese oder diese gut, denn oft ist es so, dass Kinder noch nicht gut vorausplanen können und am Ende immer genau die Schiene fehlt, die zur Komplettierung des Kreises gebraucht werden würde. Ach, was heißt Kinder: Nicht einmal mir gelingt das - ich brauche dann oft die biegsame Schienen, um doch noch ein vollständiges Netz zu hinzubekommen. Es gibt mittlerweile auch elektrische Züge, die auf den Schienen fahren, aber in meiner Erfahrung spielen 2-3 Jährige lieber mit den normalen Schiebezügen. Die elektrischen kann man sich dann für später aufheben. 

Duplo Eisenbahn 


Auch von Lego Duplo gibt es eine Eisenbahn. Der Montessori-Kindergarten meiner Töchter hat diese angeschafft, was mich zunächst verwundert hat, denn eigentlich wird vorwiegend Holzspielzeug gekauft. Mittlerweile weiß ich aber, dass es eine gute Investition war: Die Kinder spielen wirklich jeden Tag damit und die Bahn hält und hält und hält. Habt ihr sowieso ein Lego-Duplo-Fan, dann ist die Duplo-Bahn eine sehr gute Alternative zur Holzeisenbahn. Es gibt ein kleines Starter-Set, ein Super Set und verschiedenes Zubehör wie Schienen, Weichen und Züge. Die Duplo-Züge fahren auch elektrisch, im Kindergarten schieben die Kinder die Züge aber trotzdem lieber. In dem Fall bietet sich dann der Schiebezug an - da geht garantiert nichts kaputt. 

Lego Duplo 


Zwischen 2 und 3 Jahren ist Lego Duplo bei sehr vielen Kindern schwer beliebt. Mit den Menschen, den Autos, den Tieren und den Gebäuden kann die reale Welt einwandfrei nachgespielt werden. Man kann dabei unterteilen in die "Erbauer"-Kinder und die "Rollenspiel"-Kinder. Erstere bauen lieber mit Steinen und Platte. Vorgefertigte Gebäude finden sie eher langweilig, lieber erschaffen sie selber ihr ideales Haus. Die Rollenspiel-Kinder mögen es, wenn das Krankenhaus, die Polizeistation oder das Feuerwehrhauptquartier schon aufgebaut sind und sie darin gleich mit den Figuren losspielen können. Meist spielen sie ab 3 Jahren dann auch lieber mit Playmobil. 

Puppenhaus und Puppenstube 


Ich hätte nicht gedacht, dass eine Puppenstube so früh schon ein gutes Geschenk sein könnte, aber eine meiner Töchter stand schon vor ihrem 2. Geburtstag im Spielcafé immerzu bei dem Puppenhaus und spielte glücklich vor sich hin. Da wir ein günstiges Angebot auf dem Flohmarkt fanden, schenkten wir ihr eins zum Geburtstag und wurden nicht enttäuscht. Seit einem Jahr spielt sie immer wieder intensiv damit.

Ich habe dabei festgestellt, dass dabei nicht so sehr wichtig ist, welche Möbel in der Stube stehen. Bei uns ist es das klitzekleine Geschirr und die Toastscheiben von Beeboo, die die Faszination ausmachen und der Dauerbrenner beim Spielen sind. Die hübschen Biegepuppen sind hier auch nicht so beliebt. Lieber nehmen sie Playmobilfiguren oder Polly Pockets dafür. Wichtig beim Kauf ist übrigens, wie ihr selbst wohnt. Habt ihr ein Haus? Dann kauft ein Puppenhaus. Wohnt ihr in einer Wohnung, dann kauft lieber eine Puppenstube. Wir selbst haben ein Regal umgebaut zur Puppenstube, das reicht völlig aus. Allerdings stört meine Kinder etwas, dass es keine Treppe zwischen den Etagen gibt.

Das am meisten verkaufte Puppenhaus ist dieses von Roba. Auch Goki und Eichhorn sind bekannt und beliebt. Ich selbst bin ein absoluter Fan des Plantoys Chalet. Und ja, ich weiß, wie extrem teuer es ist. Es ist aber auch absolut wertig hergestellt aus tollem Holz. Es können zwei Kinder gleichzeitig daran spielen - sei es zusammen (als ein Haus), oder getrennt (die Häuser auseinander nehmen). Schön ist auch das Vier-Jahreszeiten-Haus von Educo. Dort sind für den stolzen Preis immerhin schon die Möbel dabei. Apropos Möbel - die braucht ihr natürlich auch, aber wie gesagt, es müssen gar nicht so viele sein. Ich habe fast alle Marken schon in der Hand gehabt - sie unterscheiden sich jetzt nicht so furchtbar. Guckt einfach, was euch am meisten anspricht: Selecta, Goki, Beluga, Plantoys, Beeboo... Und vergesst um Himmels Willen nicht das klitzekleine Geschirr! 

Babypuppe 


Ohne Frage, in die Zeit der So-tun-als-ob-Spiele gehört definitiv eine Babypuppe. Ich habe wirklich lange recherchiert, bevor ich mich für eine entschieden hatte. Die wohl meistverkaufte Puppe ist die Babyborn. Ich will niemandem zu nahe treten, aber ich finde die so abartig hässlich, dass sie mir niemals ins Haus gekommen wäre. Unbestreitbarer Vorteil ist zwar, dass es für sie Massen an Zubehör gibt, aber eigentlich finde ich nicht, dass eine Puppe ihr eigenes Pferd, ihren eigenen Schlitten oder ihr eigenes Fahrrad braucht. Lediglich den Fahrradhelm und auch den Fahrradsitz habe ich einer Puppenmutti auf dem Flohmarkt abgekauft. Mittlerweile gibt es aber auch einen Puppenhelm von der Firma Götz zu kaufen. Wozu wir einen Puppenfahrradhelm brauchen? Wir haben statt Auto ein Christianabike und wenn die Puppen zu einem Ausflug mitkommen, werden sie selbstverständlich angeschnallt und bekommen einen Helm auf, ist doch klar.

Schön fand ich bei meiner Recherche Götz Cookie, Götz Muffin, Käthe Kruse Bambina und Zapf Kreation Chou Chou. Ich wollte eine "echte" Babypuppe ohne Haare, mit annähernden Baby-Maßen und Weichkörper. Letzten Endes habe ich mich für die Cookie entschieden, weil ich das Gesicht am schönsten finde, aber das ist ja immer Geschmackssache. Lange überlegt habe ich bei den Käthe Kruse Bambina Puppen, denn die sprechen mich an sich vom Gesicht noch mehr an. Den Ausschlag hat dann aber gegeben, dass die Cookie Schlafaugen hat und einen Nuckel in den Mund stecken kann. Ich weiß noch, dass ich das selbst als Kind sehr wichtig fand und tatsächlich ist vor allem der Nuckel bei meinen Kindern das A und O. Mehr kann die Cookie dann aber nicht, was ich sehr angenehm finde. Sie ist ein wenig zu schwer für ein zweijähriges Kind, was ich aber vor dem Kauf schon wusste. Ich wollte aber nicht jedes Jahr eine neue Babypuppe kaufen, deshalb nahm ich das Gewicht in Kauf. Meine Töchter konnten sie mit 2 Jahren zwar durchaus tragen, aber eben nicht den ganzen Tag unter den Arm geklemmt. Wir haben sie jetzt seit etwas mehr als einem Jahr und sie werden jeden Tag liebevoll umsorgt. Gut finde ich, dass ich aufgrund der Größe der Puppe die Erstlingsklamotten meiner Töchter wiederverwenden kann. In Größe 50 passt sie sehr gut rein. An den Armen und Beinen hat sie so eine Art Ring-Gelenke, so dass die Arme und Beine trotz Weichkörper bewegt werden können. So ist ein Hinsetzen problemlos möglich, ebenso wie Anziehen oder im Puppen-Ergo-Carrier tragen. 

Bevor sie die Cookie-Puppen zum Geburtstag bekamen, verliebte sich eine meiner Töchter auf dem Flohmarkt in diese Babypuppe. Ich finde sie nicht sehr ansprechend und habe sie daher zu Oma und Opa abgeschoben, aber dort spielen meine Kinder wirklich ungebrochen gerne damit und alle anderen Puppen werden ignoriert. Es kam sogar so weit, dass sie sich ständig um diese eine Puppe gestritten haben, also haben wir noch eine zweite nachbestellt! Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen - ich finde sie zu hart zum Schmusen und total schwer anzuziehen, selbst für einen Erwachsenen. Aber wo die Liebe hinfällt... 

Danielles Tochter spielt seit drei Jahren mit dieser Puppe und ist noch immer schwer begeistert. Sie kann den Mund beim Trinken bewegen (!), sagt Mama und Papa und lacht, wenn man sie am Bauch kitzelt. Das Gesicht finde ich auch ganz hübsch. Den schrillen pinken Schlafanzug hat sie durch Frühchenkleidung in Gr. 42 ersetzt. Bei dem Preis sollte man definitiv zuschlagen, wenn man eine Funktions-Puppe möchte.  Wollen eure Kinder eine Puppe mit Haaren, dann guckt doch mal bei diesen: Maxy Muffin Haare, Schildkröt Schlummerle, Sigikid Die Puppe, Käthe Kruse Lolle. Möchtet ihr lieber eine Stoffpuppe kaufen, dann sei euch weiterhin der Krümel von Jako-O, ebenso wie der Anzieh-Anton und die Anzieh-Antonia, die Puppe von IKEA mit dem sehr lustigen Namen "Lekkamrat" und die Puppen von Rubens Barn. 

Puppentrage


Meine Töchter liiiiieeeeben ihre Puppen-Ergo-Carrier. Sie haben sich selbst noch bis ins dritte Lebensjahr gern von uns in der Manduca tragen lassen und finden es toll, das jetzt mit ihren Puppen nachzuspielen. Es gibt sie in verschiedenen Farben: lila, grau, im Zebralook und im Giraffenlook. Mittlerweile gibt es auch die Marsupi als Puppentrage (rot, blau) sowie Tragetücher von Didymos und ByKay. Wenn man bedenkt, dass die Tragen im Stil des Baby-Björns anderer Spielzeughersteller auch um die 20 Euro kosten, relativiert sich der Preis dieser hochwertigen Puppentragen, finde ich.

Puppenwagen

 
Ich  muss euch Eltern jetzt furchtbar enttäuschen: Ausnahmslos alle Kinder, die ich zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr kenne, spielen am liebsten mit einem ganz einfachen Puppenbuggy (hier und hier). Sie wollen keine großen Puppenwagen, die man umbauen kann und auch keine Holz-Puppenwagen mehr. Selten gibt es Mädchen und Jungen, die einen Korb-Puppenwagen bevorzugen, aber eigentlich sind sie in der Minderheit. Ich rate euch also wirklich dazu, nur so eine "Krücke" zu kaufen. Sie sind leicht, wendig, man kann die Puppe darin anschnallen und mehr braucht es nicht, um Kinder glücklich zu machen. Sie lassen sich auch leicht zusammenklappen und tragen, was von Vorteil ist, wenn das Kind beim Spaziergang mal keine Lust mehr auf Schieben hat (vor allem dann, wenn man wie ich, dann zwei Wagen tragen muss).

Natürlich werde ich euch trotzdem auch von den anderen Wagen berichten. Der bekannteste Hersteller von Puppenwagen ist Bayer. Man kann wirklich etliche gute Wagen in verschiedenen Designs finden (z. B. hier, hier und hier). Ich selbst mag die Puppenwagen von Brio gern. Nicht nur, dass es sie in schönen Designs und Farben gibt (z. B. hier, hier und hier), sie lassen sich problemlos zum Buggy umbauen, zusammenklappen und haben einen höhenverstellbaren Griff (von 44 bis 77cm!), so dass sie noch lange mitwachsen. Auch Götz stellt Puppenwagen her (hier und hier) - diese kenne ich aber nicht selbst. Da diese Firma aber hochwertige Puppen herstellt, denke ich, dass man auch mit den Wagen nichts falsch machen kann. 

Spielzelt


Oma und Opa haben unseren Töchtern im letzten Jahr das Zelt Rosenfee von Haba geschenkt - ein absoluter Mädchentraum. Spielzelte sind eine gute Investition, denn Kinder mögen es, ihre eigenen "Wohnung" einzurichten. Mittlerweile würde ich ein etwas günstigeres Zelt kaufen. Natürlich ist die Qualität hervorragend und das Zelt absolut wunderschön - aber letzten Endes ist es einfach nur ein Spielzeug und sollte vielleicht nicht ein halbes Vermögen kosten. Von Haba gibt es etwas kleinere Ausführungen: Caro-Lini, Zauberwald, Bauernhof, Lillis Villa, Piratenschatz. Weitaus billiger, aber durchaus bespielbar sind die Zelte von Knorrtoys: My Little Princess, Activity Zelt. Indianerfans würde ich dieses Yakari Zelt empfehlen. Kommt ihr bei IKEA vorbei, könnt ihr dort folgende gute Zelte erstehen: Zirkus, Ritterburg. Nicht empfehlen kann ich Zelte, die man von der Zimmerdecke herunterhängen lassen muss. Sie gehen schnell kaputt, da sich die Kinder oft daran festhalten oder anlehnen und dann der Stoff oder der Haken in der Decke ausreißt. Als ökologische Variante kann man auch ein Spielzelt aus Pappe hinstellen. 

Arztkoffer 


Wenn ich sagen müsste, welches das Lieblingsspielzeug meiner Kinder zwischen 2 und 3 Jahren war, dann würde ich ohne zu zögern Arztkoffer sagen. Ursprünglich hatten wir ihn angeschafft, um meinen Kindern die Angst vor den U-Untersuchungen und auch den Impfungen zu nehmen. Wir haben mithilfe des Koffers und ein paar Büchern zum Thema (Conni geht zum Arzt, Jakob geht zur Kinderärztin) das Thema aufgegriffen und einige Situationen durchgespielt. Das hat wirklich toll geklappt, auch, weil unsere Kinderärztin super mitgespielt hat und bei den "echten" Untersuchungen erst einmal mit dem Spielzeug-Othoskop ins Ohr guckte und dann mit ihrem. Das Ergebnis ist, dass meine Töchter ihre Ärztin lieben, keine Angst vor Spritzen haben und ohne zu Murren Medizin nehmen. Gut, das kann natürlich auch daran liegen, dass es bei unserer Ärztin immer Puffreis als Belohnung hinterher gibt... Der Arztkoffer wurde und wird intensiv bespielt. Teilweise war die Lust daran so groß, dass wir zu Besuchstagen in Krankenhäuser gefahren sind und sich meine Töchter ihre (gesunden) Arme haben zum Spaß eingipsen lassen!

Es gibt eine riesige Auswahl an Arztkoffern, leider sind nur die wenigsten zu empfehlen. Mir persönlich gefällt die Arzttasche von Fisher Price am besten. Man muss feststellen, dass der auch keine eierlegende Wollmilchsau ist - auch an dieser Tasche sind einige Kleinigkeiten auszusetzen. Die Instrumente sind aus Plastik, das ist bei dem Namen "Fisher Price" ja schon klar. Ich finde das Plastik qualitativ ganz gut - oft um Meilen besser, als in anderen Koffern. Das Stethoskop ist am Anfang etwas eng am Kopf, bei uns hat sich das aber gegeben. Das Blutdruckmessgerät ist ganz cool und eins der Lieblingsspielzeuge aus der Tasche. Das Fieberthermometer dagegen ist schrecklich - ich habe es gegen eins vom Flohmarkt ersetzt. Das ringförmige Plastikpflaster mag eine nette Idee sein, aber es passt im Prinzip nur um das Handgelenk. Wir haben stattdessen echte Kinderpflaster dazugetan. Da gibt es ganz billige bei Rossmann und IKEA, die bei uns einfach zu den alltäglichen Gebrauchsmaterialien zählen.

Von Theo Klein gibt es gleich mehrere Arztkoffer in verschiedenen Preiskategorien, z.B. hier, hier, hier und hier. Letzterer ist absoluter Schrott, kauft den bloß nicht. Die anderen sind aber alle okay und unterscheiden sich nur minimal. Ich habe an allen kleine Details auszusetzen, aber dem Spielspaß steht nichts im Weg. Oft sind es die Fieberthermometer, die meinen Wünschen nicht entsprechen. Meinen Töchtern ist bei einem Arztkoffer übrigens wichtig, dass es eine Schere gibt - damit sie einen Kaiserschnitt durchführen können bzw. wahlweise dem Wolf den Bauch aufschneiden, damit Rotkäppchen oder die sieben Geißlein wieder herauskönnen.

Eine Freundin von mir hat den Koffer von Spiegelburg und ist schwer begeistert. Sie sagt, der Kittel sein zu groß und der Mundschutz zu klein, aber das Stethoskop ist so real, dass man damit sogar leise das Herz schlagen hören kann. Die Instrumente sollen sonst aus Holz sein, es gibt noch Namensaufkleber und einen Rezeptblock. Im  Spielzeugladen habe ich noch einen Koffer der Firma "Ahrens" gefunden, der sich überraschend unterschied von anderen Angeboten. Das Stethoskop war, wie bei Spiegelburg so ein semi-echtes, das Thermometer war aus Holz. Der restliche Inhalt war tatsächlich "echt", denn es lagen reale Gummihandschuhe, Pflaster, Mundschutz und Spritzen dabei. Nun weiß ich nicht, ob es das wert ist, dafür 38 Euro auszugeben, wenn die meisten Dinge davon ein paar wenige Euro in der Apotheke kosten. Aber schön war der Koffer schon.

Wer denkt, auch bezüglich Arztkoffern bei Haba an der richtigen Adresse zu sein, wird schwer enttäuscht. Es gibt einmal den Metallkoffer mit Holzinstrumenten und einmal den Pappkoffer mit Plüschinstrumenten. Beide sind eine absolute Zumutung. Den Metallkoffer haben wir im Kindergarten: er ist sehr klein und das Schloss geht relativ schnell kaputt. Die Instrumente sind aus Holz, aber so richtig schön sind die nicht. Die Spritze fällt bei Gebrauch auseinander. In der Pillendose waren früher kleine grüne Pillen, die aber verschluckbar waren und deshalb bei den neuen Koffern weggelassen wurden. Die Cremetube ist bei unseren Kindern beliebt, es stört sie aber, dass man dort den Deckel nicht abschrauben kann. Ich könnte verstehen, wenn das gemacht wurde, damit er nicht verschluckt werden kann, aber der Deckel der Medizinflasche ist wiederum abnehmbar und genauso klein. Ein Stethoskop ist nicht im Koffer. Den Koffer mit den Plüschinstrumenten gibt es in unserem Spielcafé, aber es spricht meine Kinder überhaupt nicht an. Das Plüschstethoskop hält nicht in den Ohren, der Mundschutz ist zu klein. Das Blutdruckmessgerät ist eine nette Idee, aber der Zeiger bewegt sich nicht, was meine Kinder irritiert, denn sie sind es anders gewohnt. Der Verband ist ganz hübsch, reißt das Ganze aber nicht mehr heraus. Beide Koffer kann ich absolut nicht empfehlen.
Neben den So-tun-als-ob-Spielen bauen unsere Kinder im Alter von 2-3 Jahren natürlich weiterhin ihre Grob- und Feinmotorik aus. Spielzeuge, die dies unterstützen, sind eine gute Investition. 

Laufrad 


Ein Laufrad ist das klassischste Geschenk zum 2. Geburtstag. Fast alle Kinder haben spätestens nach ein paar Wochen den Dreh raus und fahren damit angstfrei los. Wir hatten zunächst das Like-A-Bike von Kokua in Holz, weil wir diese von Freunden geborgt bekamen. Die Kokua genießen Kultstatus in dem Kiez, in dem ich wohne - die meisten Kinder fahren eins. Ich fand und finde es sehr schön und wertig hergestellt. Trotzdem haben wir es nach ein paar Wochen zurückgegeben. Aufgrund der Konstruktion kann der Lenker sich nur in einem bestimmten Winkel nach links oder rechts drehen. Das ist für das Fahren eines blutigen Anfängers erst einmal angenehm, denn so kann der Lenker nicht mitten im Lauf verrissen werden. Das Problem tritt erst auf, wenn das Kind fällt. Fällt es auf den Lenker drauf, dreht dieser sich nicht weg (er kann nicht wegen der Konstruktion), sondern boxt dem Kind direkt in den Magen oder den Mund. Leider haben nicht alle Lenker die Plastik-Stoßdämpfer drauf (bei einigen Modellen muss man sie extra dazukaufen), so dass das richtig weh tun kann und blaue Flecken hinterlässt. Eine meine Töchter hat den "Spaß" drei mal mitgemacht und wollte danach partout nicht mehr damit fahren.

Wir haben uns dann für das kleinste Laufrad von Puky (LR M) entschieden, größtenteils deshalb, weil Puky explizit damit wirbt, dass sich der Lenker wegdreht, wenn das Kind darauf fällt. Das stimmt auch, wir konnten das mehrmals beobachten. Die kleinen Laufräder gefielen meinen Töchtern ausgesprochen gut - sie konnten sie sehr viel einfacher manövrieren und fühlten sich insgesamt sicherer. Man kann den Lenker und den Sattel (anders als bei den Holz-Kokua-Rädern) stufenlos verstellen und genau auf das Kind anpassen. Unser Nachbarjunge ist übrigens mit so einem LR M noch mit fast vier Jahren gefahren und dann gleich auf ein Fahrrad umgestiegen. Kurz vor dem dritten Geburtstag bekamen wir dann die größere Version des Puky Laufrades geschenkt: das LR 1 und das LR1 Br. Ich fand das LR1 Br einen Tick größer als das LR1 und definitiv schwerer, aber vielleicht ist das nur Einbildung. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass uns die Handbremse eher gestört hat - beide Kinder bremsen bis heute mit den Füßen. Da mir das LR1 Br schwerer vorkam, habe ich es auch ungern getragen, bei dem LR1 fand ich das nicht so schlimm. Müttern, die wie ich zwei Laufräder zum Kindergarten tragen müssen, weil der Nachwuchs damit abgeholt werden möchte, empfehle ich die Anschaffung eines Tragegurtes.

Von anderen Laufrädern kann ich aus eigener Erfahrung leider nicht berichten, weil eigentlich alle Freundeskinder ein Kokua Like-A-Bike haben oder ein Puky. Übrigens gibt es von Kokua noch ein kleines Metall-Laufrad. Eine Freundin von uns hat dieses für ihre Tochter angeschafft und ist restlos begeistert. Alle Nachteile, die das Holzrad hat (unter anderem auch, dass der Sattelschutz bald kaputt geht), sind bei dem Metall-Rad nicht mehr gegeben, so dass sie es uneingeschränkt empfiehlt. Danielle hat ein Hudora Ratz Fatz Laufrad und ist damit auch vollkommen zufrieden. Allerdings ist die Qualität schon schlechter, als die von Puky - nach 4 Betriebsjahren beginnen die Ränder der Handgriffe zu zerbröseln - das ist aber im Grunde nur ein Schönheitsfehler.  

Dreirad 


Es lässt sich darüber streiten, ob man heutzutage noch ein Dreirad braucht, oder nicht. Eigentlich war das Dreirad immer die erste Vorstufe zum Fahrrad-fahren-lernen, doch es wurde hier zurecht von den Laufrädern abgelöst. Meine Töchter haben erst sehr spät - mit 3 - ihre Liebe zum Dreirad entdeckt und eigentlich beschränkt sich diese Liebe auch nur auf den Garten ihres Kindergartens. Dort kurven sie gern Runde um Runde auf ihren Puky-Dreirädern. Ich finde nicht, dass man so unendlich viel Geld für ein Dreirad ausgeben sollte. Im Höchstfall hätte ich eins gebraucht gekauft. Ein kleiner Freund von uns dagegen hat im Urlaub mit 1,5 Jahren auf einem Kettler-Dreirad fahren gelernt und tut seitdem kaum etwas anderes. Für ihn hätte sich die Anschaffung sicherlich gelohnt. 

Roller


Auch ein Roller ist mittlerweile eigentlich ein veraltetes Fortbewegungsmittel. Früher kam nach dem Dreiradfahren als nächster Schritt das Gleichgewichthalten auf dem Roller. Beides zusammen ergab dann die Voraussetzung zum Fahrradfahren. Auch der Roller wurde zurecht vom Laufrad abgelöst. Man braucht also einen Roller nicht wirklich. Trotzdem rollern meine Kinder ab und zu ganz gern auf unserem Hinterhof hin- und her. Wir haben einen kleinen und einen großen Puky-Roller geborgt bekommen. Der kleine Roller hat noch drei Räder und eignet sich gut für die ersten Versuche. Der große Roller hat zwei Räder und ist schon ziemlich schwer. Das Kind muss eine gewisse Größe haben, um ihn händeln zu können. Man kann damit aber weitaus schneller fahren, als mit dem kleinen, deshalb ist der große mittlerweile viel beliebter. Ab 5 Jahren wird Roller-Fahren dann schon wieder "cool", allerdings nur mit dem City Scooter Big Wheel von Hudora. 

Hüpfkissen 


Im Winter sind die Tage kurz und kalt und manchmal schafft man es nicht, dem Nachwuchs genügend "Auslauf" draußen zu beschaffen. Was aber zuhause tun mit einem kleinen Floh, der nicht weiß, wohin mit seiner Energie? Auf ein Hüpfkissen stellen! Wirklich - Hüpfkissen sind eine tolle Erfindung und sollten in jedem Haushalt vorhanden sein. Man kann mit ihnen übrigens auch das Hüpfen auf dem Bett und der Couch eindämmen.

Es gibt bei Jako-O ein kleines und ein großes Hüpfkissen. Eine Freundin von mir hat das kleine Hüpfkissen und ist sehr davon überzeugt. Meine Kinder spielen darauf auch immer sehr gern, wenn wir dort sind. Ich persönlich finde es ein wenig zu klein für zwei Kinder. Ich war tatsächlich überrascht, wie klein es ist, als ich es zum ersten Mal sah. Im Katalog wirkte es irgendwie größer. Ich würde sagen: Ein Kind kann gut darauf hüpfen, zwei auf einmal würde ich eher nicht zulassen. Dafür ist dann wohl das große Kissen gedacht. Der Vorteil des kleinen Kissens ist, dass es leicht unterm Bett verstaubar ist und man es auch gut durch die Wohnung ziehen kann. Ich möchte festhalten: Alle Mütter, die ich kenne und die dieses (kleine) Kissen gekauft haben, sind begeistert davon und haben den Kauf nicht bereut. Leider hat die Zeitschrift Ökotest bei den Hüpfkissen von Jako-O eine hohe Schadstoffbelastung festgestellt und rät vom Kauf ab. Jako-O hat auf seiner Homepage dazu eine Stellungnahme geschrieben. Nun müsst ihr selbst entscheiden, wem ihr glaubt und ob ihr es kauft.

Ich selbst habe einfach im Bettenladen nebenan eine simple Federkernmatratze gekauft und lasse meine Kinder darauf hopsen. Das funktioniert gut - der "Hüpfefaktor" ist meines Erachtens ebenso hoch, wie beim kleinen Kissen von Jako-O, bei etwas mehr Platzfreiheit. Mit einem einfachen Lattenrost darunter hüpft es sich übrigens doppelt so gut. Wird unsere Matratze nicht genutzt, schieben wir sie unter unser Familienbett. Ab und zu schläft auch Übernachtungsbesuch darauf - das geht bei den Jako-O Kissen dann doch nicht... Falls ihr euch fragt: Kleine Zimmertrampolins sind zum wilden Hüpfen eher ungeeignet in diesem Alter und bergen mehr Unfallgefahr, als einem lieb sein kann. 

Hüpfpferd


Während meine Töchter ihre Rody Hüpfpferde eher ignorieren, ist bei uns im Freundeskreis eine Hüpfpferd-Hysterie ausgebrochen. Kleine Mädchen und Jungen hüpfen und hüpfen und hüpfen den ganzen Tag und würden die Pferde am liebsten abends mit ins Bett nehmen. Zum Energieabbau sind sie auf jeden Fall gut geeignet, ebenso für das Gleichgewicht und auch als Rollenspielzeug. Man kann sie sowohl drinnen, als auch draußen nutzen und problemlos abwaschen. Mit ein paar einfachen Handgriffen kann man das Rody auch auf eine Schaukelwanne klemmen und hat dann ein Schaukelpferd im Zimmer stehen. Danielles Kinder haben ein Hüpfpferd von Tchibo. Das gibt es etwa einmal jährlich dort und ist qualitativ durchaus mit denen von Rody zu vergleichen. 

Schaukel


Ich bin ein großer Fan von Schaukeln in der Wohnung. Wir haben einfach ein den Türrahmen zwischen Wohn- und Kinderzimmer ein paar stabile Haken gedreht und seither schaukeln meine Kinder dort. Zunächst hatten wir eine Babyschaukel wie diese hier, um den 2. Geburtstag herum habe ich dann eine neue Schaukel gekauft. Ich habe mich für diese hier von Haba entschieden und es trotz des horrenden Preises keinen Tag bereut. Es gibt sie natürlich auch viel billiger: Softschaukel. Dadurch, dass die Sitzfläche weich ist, sitzen die Schaukelanfänger zunächst einmal sicherer auf dem "Brett" (das bei Haba kein Brett ist, sondern ein mit Sand gefüllter Bezug). Zunächst haben meine Kinder darauf auf dem Bauch geschaukelt und mit den Beinen selbst abgestoßen. Das können sie beispielsweise auch bei diesem Schaukeltuch von Jako-O. Später haben sie darauf gelernt, wie man sich selbständig mit Beinen und Oberkörper anschaukelt. Zur Sicherheit liegt bei uns übrigens die Hüpfematratze (siehe oben) unter der Schaukel. Als kleiner schaukelnder Rückzugsort eignet sich auch eine Hängehöhle (ein Hängesack). 

Bilibo


Das Bilibo ist das coolste Spielzeug aller Zeiten und ein tolles Geschenk schon für 2-3 Jährige. Es ist formschön und dabei so unspezifisch in seiner Verwendung, dass es die Fantasie unserer Kinder immer wieder anregt. Man kann sich reinsetzen und damit kreiseln, oder es umdrehen und kleinen Hocker oder Tritt benutzen. Unsere Bilibo waren schon Puppenbett, Kochtopf und Suppenschüssel. Sie wurden als Garage für unsere Siku Autos benutzt, und als Berg, der von den Autos überwunden werden musste. Lego Duplo Menschen haben darin schwimmen gelernt und hatten wilde Karusselfahrten, bis ihnen schwindelig und schlecht wurde. Wir hatten sie mit im Garten, wo sie erst vollgematscht wurden und dann als Blumentopf herhielten. Im Sandkasten waren sie dabei, auch auf dem Wasserspielplatz und im Winter wurde in ihnen gerodelt - sehr wackelig übrigens. Ich liebe die Dinger - meine Kinder auch. Dieses Jahr wird der Weihnachtsmann noch das Mini Pack davon bringen. 

Schlitten 


Ihr habt noch keinen Schlitten? Kauft einen! Ob ihr einen Holz- oder Plastikschlitten nehmt, hängt von euren Vorlieben ab - beide halten mehrere Jahre durch. Hörnerrodel, Hörnerrodel mit Stoffsitz, Schlitten. Denkt auch an die Rückenlehne. Hier noch die Plastikversionen: Kunststoffrodel, BIG Bobby Bob.  

Zaubersand


Auf den letzten Spielzeugmessen wurde Zaubersand vorgestellt und von den Eltern begeistert aufgenommen. Anwendungsgebiet ist das heimische Kinderzimmer im Herbst oder Winter, wenn es draußen zu nass oder kalt ist, um im echten Sandkasten zu sitzen. Laut Hersteller ist der Zaubersand ein reines Naturprodukt bestehend aus Sand und Muscheln, ungiftig, bakterienfrei und umweltfreundlich. Er bleibt stets feucht und kann immer wieder verwendet werden. Das Kind kann damit kreativ buddeln, z.B. Förmchen, diese trocknen an der Luft in Form, werden aber sofort wieder weich und bespielbar, sobald man sie zerstört. Eine Freundin von mir hat auf einer Babymesse in Hamburg damit gespielt und war sehr begeistert. Sie sagt, der Sand fühlt sich irgendwie feucht und kalt an, aber dann doch wieder nicht. Meine Frage, ob es sich wie Knete oder Teig anfühlt, verneinte sie. Auf jeden Fall soll ich schreiben, es sei ihr persönlicher Geheimtipp von ihr für Euch. Sie wird gleich die große 4-kg Packung kaufen, weil es sonst nicht genug Buddelsand ist. Ich würde vermutlich erst einmal mit 1,5 kg anfangen, um auszuprobieren, ob das was für uns ist. Eigentlich empfehle ich den Sand erst ab 3 Jahren - es sei denn ihr habt Kinder, die nicht mehr alles in den Mund stecken. Der Hersteller sagt zwar, dass der Sand problemlos wieder ausgeschieden wird, aber toll fände ich persönlich das trotzdem nicht. 

Buddelförmchen


Ich hatte schon erwähnt, dass eine meiner Töchter eine sehr intensive Verkaufs-Phase hatte, die etwa mit 2 Jahren begann. Im Buddelkasten wollte sie plötzlich nur noch mit Förmchen spielen, die irgend etwas Essbares darstellten. Ich bin dann auf die Haba Serie Sun Bistro gestoßen. Am schönsten ist bei weitem die Tortenbäckerei. Ich war erst enttäuscht, als ich die Förmchen auspackte. Sie sind (für den Preis) sehr einfach gehalten und ich verstand erst nicht, warum die Form für die Torte oben offen ist. Heute weiß ich, dass man das Sahnehäubchen auf die Torte nur raufbuddeln kann, wenn der Rest der Sandtorte sich  noch in der Tortenform befindet, sonst kracht alles ein. Gut durchdacht also. Richtig lustig wird es, wenn man der Sahnetorte verschiedenfarbige Schichten gibt. Wir experimentierten mit dunkler Erde und hellem Sand, sowie Schnee und Sand - sah alles echt toll aus. 

Ebenso beliebt - ebenso überteuert - ist das Backe, Backe Kuchen Set. Man kann damit einen Obstkuchen herstellen. Im Prinzip brauchen wir nur die Backform und die Erdbeere aus dem Set, aber gut, der Rest ist auch schön. Erdbeere und Sahnehäubchen kann man auch gut miteinander kombinieren und Erdbeer-Sahne-Torte buddeln.

Gern wird auch das Frühstücksei gebuddelt, genau wie das Brötchen und die Bockwurst. Die Pizza haben wir auch - sie wird auch gern bespielt- aber ich muss schon sagen, Haba ist ganz schön dreist, ein paar Stempel und einen Plastikteller für fast 10 Euro zu verkaufen. Die Stempel zeigen Peperoni, Salami und Pilz - wir haben das umfunktioniert zu Paprika, Mozzarella und Pilz, da diese Zutaten meist auf unsere richtigen Pizzen kommen. Das Gelateria Set  und eine einfache Gugelhupfform von Spielstabil vervollständigen unser Sand-Bistro und haben selbst mir als Erwachsener einiges an Spaß in den Sommermonaten gebracht. 

Fädelperlen 


Fädelperlen sind eine gute Schulung der Feinmotorik und waren bei uns überraschend beliebt. Meine Töchter haben sich mehrmals am Tag mit den Perlen hingesetzt und damit allein gespielt. Da ich ein Schisser bin, was verschluckbare Kleinteile angeht, habe ich darauf geachtet, möglichst große Perlen zu finden. Gut hat mir da die Bambini-Perlen Serie von Haba gefallen. Wir haben den Waschtag und die Blumen, schön finde ich aber auch die Obstgarten-Perlen, denn diese kann man dann ja auch für den Kaufladen oder die Kinderküche zweckentfremden. Bei Tchibo gibt es übrigens in Abständen ähnlich große Fädelsets - die sind definitiv billiger und von der Qualität her gar nicht mal schlechter. Wir haben auch einen Fädelkäse von Legler und einen Fädelapfel von Small Foot Company. Beide wurden bespielt, und auch gern, übten aber nicht so eine langanhaltende Faszination aus. Meist hatte ich Käse oder Apfel für unterwegs mit, damit meine Kinder in Bus und Bahn sinnvoll beschäftigt waren - dafür sind sie genau richtig, denn es können keine Teile abhanden kommen. 

Bügelperlen


Ich selbst hätte in diesem Alter eigentlich noch nicht mit Bügelperlen begonnen, doch meine Kinder hatten im Kindergarten so viel Spaß damit, dass ich sie doch gekauft habe. Ich habe es echt nicht bereut. Die Maxi-Perlen von Hama sind groß genug, um die Feinmotorik zu schulen, aber die Kinder nicht allzu sehr zu frustrieren. Allerdings sind sie so klein, dass sie verschluckbar sind. Habt ihr also ein Kind, das noch alles in den Mund nimmt, dann kauft sie erst einmal noch nicht. Bei uns haben sie ab ca. 2,5 Jahren aber so manchen verregneten Nachmittag gerettet. Am liebsten Spielen meine Kinder mit dem einfachen Kreis als Vorlage. Die Perlen werden dort von ihnen nach Lust und Laune kunterbunt oder in farbigen Kreisen gelegt. "Richtige" Vorlagen wie einen Hund oder einen Menschen legen sie aber noch nicht nach. Entscheidender Nachteil von Bügelperlen: Ihr werdet ab jetzt häufiger auf die kleinen Biester drauftreten, denn sie haben die Tendenz, immer wieder auf dem Fußboden aufzutauchen. Wie sie dahin kommen? Meine Töchter können es sich auch nicht erklären... 

Steckspiel 


Ein Steckspiel aus Holz ist nichts anderes, als eine andere Version der Bügelperlen. Wir haben das kleine von Haba, aber meine Kinder spielen lieber mit den Perlen. Sie mögen es nicht, dass man bei dem Spiel nicht genug Stecker einer Farbe hat, um den äußeren Kreis vollständig zu schließen. Fairerweise muss man sagen, dass man bei dem Steckspiel nicht so viel Verbrauchsmaterial - und damit keine Folgekosten - hat. Ich würde aber raten, eine Version mit größerem Brett zu kaufen. Die Stecker können ruhig so klein wie bei Haba sein, sie schulen sehr schön die Feinmotorik. 

Puzzle 


Meine Kinder lieben Puzzle und sind darin geübt. Deshalb waren bei uns ab 2 Jahren die 15-teilgen Rahmenpuzzle von Ravensburger sehr beliebt. Es gibt für jeden Geschmack die passenden Motive, z. B. hier, hier, hier oder hier. Fangen eure Kinder erst jetzt zu puzzeln an, guckt nochmal in den Artikel für 1-2 Jährige, dort habe ich eine Reihe von schönen und passenden Puzzles aufgeführt. 

Magische Malbücher 


Die magischen Malbücher habe ich erst in diesem Jahr entdeckt. Es handelt sich dabei um Malbücher, in denen mit Wasser ausgemalt wird - entweder mit einem mit Wasser gefüllten Stift oder einem Pinsel. Sobald das Papier des Malbuches mit Wasser in Kontakt kommt, färben sich die Bilder in verschiedenen Farben ein. Das begeistert natürlich besonders die kleineren Kinder, die noch nicht in der Lage sind, Malbücher richtig auszumalen. Für meinen Sohn gibt es dieses Jahr das Malbuch Tiere, da ist ein Stift dabei. Die Auswahl ist riesig - da ist für jeden Geschmack etwas dabei. 

Erste Gesellschaftsspiele


Gesellschaftsspiele für ganze Kleine sind der neuste Hit unter den Spielzeugherstellern. Es wird behauptet, dass schon Kinder ab 2 Jahren erste Regeln und kurzes Abwarten lernen können. Zum 2. Geburtstag gab es bei uns daher ein paar Spiele. Diese wurden aber erst ein paar Monate später wirklich interessant.

Haba Mein erster Obstgarten: Ein ganz, ganz einfaches Spiel, in welchem die Kinder gemeinsam gegen den Raben spielen und versuchen, durch Würfeln bestimmter Farben alle Äpfel, Birnen und Pflaumen zu sammeln, bevor der Rabe den Garten betritt. Meine Kinder lieben das Spiel. Wir spielen jeden Tag ungefähr 3-4 Runden und auch nach der 150.000 Wiederholung macht es mir Spaß. Schön ist, dass kein Kind einzeln verliert, sondern eben als Gemeinschaft. Das halte ich für den Anfang für sehr gut. Später soll ja durch Gesellschaftsspiele die Frustrationstoleranz geschult werden, da sind dann kooperative Spiele nicht mehr so wichtig. Jetzt, da meine Kinder schon 3 sind, werde ich den großen Obstgarten kaufen - ich denke, wir werden dieses Spiel noch lange nicht satt haben. Wie oben schon geschrieben: Ihr könnt das Obst dieses Spiels auch für eurem Kaufmannsladen nutzen. Es gibt übrigens auch ein Kartenspiel für unterwegs - das Prinzip ist das selbe, nur dass man statt Holzobst Obst-Spielkarten hat, die vor dem Raben (der auf einem Weg aus Karten auf dem Weg zum Obstbaum ist) gerettet werden sollen. Als Fortgeschrittenenvariante kann man auch das Obstgärtchen kaufen - das wird bei Danielle sehr leidenschaftlich gespielt. Hier ist die Spielidee um ein kleines Memory ergänzt, bei dem sich die Kinder merken müssen, unter welcher Karte der Rabe ist. Wird er aufgedeckt, kommt er den Kirschen näher. Auch hier wird gemeinsam gegen den Raben gespielt. 

Tempo, kleine Schnecke: Auch dieses Spiel gefällt meinen Kindern und mir ausgesprochen gut. Verschiedenfarbige Schnecken werden durch würfeln von Farbwürfeln über ein Feld geschoben, bis die erste Schnecke ihren Salat erreicht. Angelegt ist es auch als Spiel ohne Verlierer, doch meine Kinder suchen sich vorher immer "ihre" Schnecke aus (rosa ist sehr beliebt *hüstel*) und sind dann schon etwas enttäuscht, wenn diese nicht gewinnt. Das Frustrationspotential ist aber relativ gering, ich finde es okay so. Gefällt den Kindern das Spielprinzip, kann man für unterwegs auch Tempo kleine Fische erwerben. 

Picco Duetto  spielen wir, seit meine Kinder 2,5 Jahre alt sind und es macht ihnen immer noch unheimlich viel Spaß. Es ist ein klassisches Wahrnehmungsspiel, bei dem die Konzentration, die Auge-Hand-Koordination und das Farbenlernen trainiert werden. Die Kinder würfeln mit zwei Farbwürfeln und suchen dann schnellstmöglich  (alle gleichzeitig) die Spielkarte heraus, auf dem das Kind die Anziehsachen mit den gewürfelten Farben anhat. Die Erweiterung dazu ist das Spiel Würfelzwerge, welches wir auch hier haben - dort haben die Zwerge jeweils drei verschiedenfarbige Sachen an. Meine Töchter finden letzteres noch zu schwer, ich denke aber, dass es mit 3,5 - 4 Jahren sicher besser klappen wird. Picco Duetto ist ein Wettbewerbsspiel, bei dem das Kind mit den wenigsten Karten aushalten muss, Verlierer zu sein.

Farben und Formen von Haba: Ich hatte mir nicht allzu viel erhofft von diesem Spiel, doch es überraschte mich. Die Kinder würfeln mit zwei Würfeln. Einer hat die Farben Rot, Blau und Gelb, der andere die Formen Quadrat, Dreieck und Kreis. Es gibt einfachere Varianten, aber wir haben von Anfang an so gespielt, dass die Kinder beide Würfel warfen und dann herausfinden mussten, welche Stein sie auf ihr Schmetterlingsbrett legen dürfen. Zeigten die Würfel beispielsweise ein Dreieck und die Farbe Gelb, sollte das Kind ein gelbes Dreieck heraussuchen. Glaubt nicht, das sei einfach! Meine Töchter haben es aber schnell kapiert. Auch hier muss das Kind es aushalten, wenn es z.B. eine Kombination würfelt, die es bereits hat (wenn alle Dreiecke seines Schmetterlings schon belegt sind) oder es die Kombination nicht mehr gibt (der Stein, der den blauen Kreis darstellt, schon weg ist) - und es dann am Ende seinen Schmetterling nicht als Erstes vervollständigen konnte. Ich habe das Spiel mittlerweile erweitert, in dem ich verschiedene Tabellen gemalt habe: links die drei Farben, oben die drei Formen. Meine Kinder lernen nun, die Tabellen zu "lesen" und versuchen, die Steine an die passenden Stellen in der Tabelle zu legen. Es fällt ihnen schwer, aber sie haben Spaß daran und versuchen es immer wieder. Als Lehrerin weiß ich, wie wichtig Tabellenlesen in allen Bereichen des Lebens ist und wie kurz das im Mathe-Unterricht manchmal kommt... 

Bilderlotto


Bilderlotto war eins der ersten "Gesellschaftsspiele", die meine Töchter gern spielten. Es ist ein Einzelspielt und ohne Zeitdruck. Geschult werden genaues Hinsehen, Auge-Hand-Koordination und Feinmotorik. Es liegt im Prinzip an eurem Geschmack, welches Bilderlotto ihr kauft, denn viel falsch machen kann man bei der Auswahl nicht. Es gibt allerdings ganz, ganz einfache Vorlagen von Haba, die nur vier Bilder auf der Grundplatte haben. Das finde ich, mit Verlaub, selbst für 1-Jährige zu einfach.

Meine Töchter haben mit einem Jahr mit einer 9-Bilder-Platte begonnen und fanden das nicht zu schwierig. Schön finde ich das Holz-Bilderlotto von Selecta. Meine Töchter bevorzugten aber das Mini-Lotto von Haba, das in einer kleinen Blechdose daherkommt und gut in jede Handtasche passt, also durchaus auch im Restaurant gespielt werden kann. Allerdings kommen die kleinen Kärtchen sehr schnell abhanden.

Eine Niveau-Stufe höher sind die Discovery Lotto von Chelona. Wir haben "Mein Tag" und "Vier Jahreszeiten". Hier ist auf den Platten jeweils immer nur ein Detail einer der Karten aufgezeichnet und das Kind muss sehr genau hinsehen, um herauszufinden, welche Karte gemeint ist. Sind auf der Platte beispielsweise Tierfußspuren im Schnee zu sehen, ist die Karte richtig, auf der eine Katze im Schnee zum Vogelhäuschen läuft und dabei eben Fußspuren hinterlässt. 

Memory


Klar, das Memory ist der Klassiker unter den Spielen und oft genug gewinnen unsere Kinder haushoch über ihre Eltern, so dass viele es sehr gern spielen. Gewinnt ein anderes Kind, oder doch mal der Erwachsene, müssen sie aushalten, Verlierer zu sein. Wir hatten das Plüsch-Memory von Ravensburger Ministeps, welches bei meinen Kindern wirklich so gar nicht ankam.

Im Alter zwischen 2 und 3 Jahren kann man aber wirklich unbesorgt schon die Papp-Versionen kaufen. Davon gibt es allein von Ravensburger eine schier unübersichtliche Menge: hier, hier, hier, hier und hier. Ich selbst mag die Spiele von Djeco, einfach, weil mich deren Malstil anspricht: hier, hier und hier. Auch für Smartphones gibt es eine ganze Reihe von Memory-Apps, guckt einfach mal im App-Store. Wer das Niveau wieder etwas erhöhen möchte, nimmt ein Memory, in denen Gegensatzpaare gefunden werden müssen (z. B. Picco Contrario) oder auch das Numero von Selecta, bei dem immer eine Ziffer und ein Bild mit der entsprechenden Anzahl Gegenstände zu finden sind. 

Triangle Puzzle 


Ursprünglich habe ich das Triangle Puzzle von Eduplay für meinen Förderunterricht angeschafft, aber mittlerweile spielen meine Töchter auch sehr gern damit. Es passt, wie die Kapla Bausteine, sehr gut in diese kreative Spielphase. Meine Töchter bauen damit im Moment nur Türme - meine etwas älteren Schüler waren da schon kreativer und haben richtige Figuren und Gebilde daraus erschaffen.

Die Teile bestehen aus Plastik, welches aber nicht billig wirkt. Sie halten eine Menge aus, auch, wenn ein Kind mal aus Versehen drauf tritt oder der Turm mit großem Getöse einfällt. Man kann mit den Steinen auch ohne Grundplatte spielen, aber wenn man es gerne etwas standfester hätte, sollte man sie dazu kaufen. Die Platte kann man beidseitig benutzten. Wir haben die Grundplatte und zwei Steine-Sets. Noch ein drittes Set wäre aber gar nicht schlecht - vielleicht kommt das nochmal irgendwann dazu. 

Bücher


Es gibt so viele schöne Bücher für das Alter. Da der Server mit der Länge dieses Artikels hier schon an seinen Grenzen ist, gibt es dazu einen gesonderten Artikel: Die schönsten Kinderbücher für 2- bis 3-Jährige!

© Snowqueen (feat. Danielle)

Bisher erschienen sind:

Weihnachten oder Geburt - Was kann man Kindern im Alter von 0 bis 12 Monaten schenken?

Weihnachten und Geburtstag - Was kann man Kindern im Alter von 1 bis 2 Jahren schenken?

Weihnachten und Geburtstag - Was kann man Kindern im Alter von 3 bis 4 Jahren schenken?

Weihnachten und Geburtstag - Was kann man Kindern im Alter von 4 bis 5 Jahren schenken?


Bildernachweise
Weihnachtsbaum: © Inter IKEA Systems B.V. 2013
alle übrigen: Amazon.de
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Kommentare:

  1. Danke für deinen Abschnitt mit dem Kaufmannsladen. Bei unserem Sohn wird nämlich grade die Küche (Von Ikea) gegen einen Kaufmannsladen ausgetauscht. Zwar bedeutet das für den kleinen Mann nicht unbedingt, daß er die Küche loswerden möchte, aber er hat zumindest schon eingesehen, daß nicht beide Sachen gleichzeitig in sein Kinderzimmer passen.
    In den Keller kann die Küche zwar auch noch nicht, aber bis Weihnachten ist ja noch ein paar Tage und möglicherweise ist er dann ja soweit. :-)
    Es ist einfach toll zu sehen, wie sie sich mit den Dingen dann auch beschäftigen. Er macht hervorragenden Nudelauflauf (rein virtuell) und er wird sich auch als Krämer gut machen. :-)
    Gruß, Max

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  2. Wirklich schöne Seite. Unsere Tochter wird jetzt im Sommer 2 und von Bilibo habe ich bis jetzt noch nie etwas gehört. Sieht aber wirklich total interessant aus. Auch die Spielebox von Bilibo sieht toll aus. Als ich den Artikel gelesen habe, habe ich mich ertappt gefühlt, habe mich nach langem suchen für die Ikea Küche entschieden. Ich finde es total schön wie die Kinder sich entwickeln sowie ihr Spielen. Wir haben natürlich auch einen "einfachen" Buggy und haben uns überlegt einen Puppenwagen Smoby Quinny zu kaufen, aber es stimmt umbauen etc. können die Kinder in dem Alter noch nicht.

    Was bei uns noch ein Renner ist, ist das Bobby Car der Klassiker aber unsere Tochter liebt es und Stabilo Woody, gemalt wird bei uns unheimlich gern. Aber jedes Kind ist anders und meist werden Spielsachen die wir für super halten oder besonders toll finden, gar nicht mit ganz so viel Begeisterung angenommen. Bei einigen Sachen hat man dann Glück und sie werden später dann geliebt, mit 18 Monaten gab es bei uns ein Brio Set. Erst war das Spielen damit nicht ganz so interessant aber seid einiger Zeit spielt sie jeden Tag damit.

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  3. Mal zum Korbpuppenwagen.Meine Enkelin wird im Dezember 2 Jahre alt und hat einen gebrauchten Korbwagen geschenkt bekommen.Ich habe die Innereihen und das Verdeck gewaschen.Es ist jetzt so, daß ich das Verdeck nicht mehr dranbekomme.
    Sind zwei gebogene Drähte mit an jeder Seite zwei Haken.Wer kennt sich damit aus?Wenn jemand helfen kann.Meine Mail-Adresse:gkrhub@aol. com
    Vielen Dank im voraus

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  4. Ein paar super Tipps, aber hier mal zur Gedankenanregung ein Link zum Thema Laufrad:
    http://radfahrlehrer.de/wp-content/uploads/2012/04/Bitte-auf-Laufraeder-verzichten.pdf
    Also von daher finde ich Dreirad und Roller nicht unbedingt ueberholt ... ;)

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  5. Hallo,

    Unser großer 2,2 Jahre baut unheimlich gern. Lego haben wir schon und das Erduplay Puzzle besorge ich noch. Was haltet ihr von Macformers? könnt ihr es empfehlen?
    Vielen Dank schon mal liebe Grüße Diana und danke für die vielen Tipps

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    1. Hallo,

      ja, die kann ich definitiv empfehlen :-).

      Viele Grüße
      Danielle

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  6. Was für eine tolle Seite!! Ich bedanke mich bei den Erstellern ganz herzlich und drücke meinen Respekt aus für die aufwendig recherchierten und durchdachten Kommentare!! Die allermeisten Seiten zu Geschenkanregungen für verschiedene Altersgruppen sind leider kaum zu gebrauchen; diese hat mir sehr geholfen! Ich habe auch bereits viele Ideen für die kommenden Geburtstage/Weihnachten sammeln können... Das will etwas heißen, denn durch unseren großen Sohn (jetzt 5 Jahre) besitzen wir im Grunde bereits das allermeiste in dieser oder jener Ausführung, doch nun sind Zwillinge (ein Bub und ein Mädchen, inzwischen fast 2 Jahre) dazugekommen, da gehen einem schon einmal die Ideen aus, wenn es weihnachtet oder der Doppelgeburtstag ansteht...! Danke!! Gruß, Julia

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  7. Eine wunderbare Liste auf einer wunderbaren Seite!!!
    Einen kleinen Tipp für alle, die sich manchmal über die etwas schwer zu öffnende Ofentür der Ikea-Küche ärgern: wir haben etwas klebeband über die Magnete geklebt und schwupps, hält sie nicht mehr so arg ��
    Alles Liebe und viel Spaß beim Bekocht werden, Birgit

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  8. Unsere Tochter ist jetzt gut 2,5 Jahre. Zur Zeit räumt sie ihre Kuscheltiere, Küchensachen, Kissen und was sie sonst noch findet, alles in ihre Schiffschaukel, bespielt wird die Küche aber nicht mehr. Auch sonst hat sie eher so das Alles-Reinräumen-Spiel, ohne dass einzelne Spielzeuge dann bespielt oder betrachtet werden. Oder es wird alles ausgeräumt und liegt dann rum. Was macht sie da eigentlich? Welche Spielzeuge sind da überhaupt noch altersgerecht? Sicher nicht der Oball oder der Stoff-Steckwürfel...

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    1. Liebe Anonym, das Ganze nennt sich Konstruktionsphase. In dieser Zeit sind Spielzeuge tatsächlich unnötig bzw. eher hinderlich, weil die Kinder sie nur noch aus den Regalen reißen und als Häufchen irgendwo liegen lassen. Die Konstruktionsphase an sich ist ziemlich cool: Räum das Spielzeug weg und gib ihr stattdessen einen Haufen Stoffwindeln oder Küchenhandtücher, Steinchen, Kastanien, Zweige, einen Stapel Becher, Strohhalme, kleine Kissen, Wäscheklammern... Alles, was du in der Wohnung hast. Und dann schau, was sie damit erschafft. Ich fand diese Phase grandios! LG, Snowqueen

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    2. Alles klar, dann kommt der ganze Kleinkind-Kram mal weg! Nur die Kinderküche und die Puppen bleiben, Duplo und Bauklötze vielleicht... Ich finde es nur etwas verwirrend, dass sie auf der einen Seite unheimlich darauf besteht, etwas selbst zu machen, auf der anderen Seite will sie "Baby sein", inklusive jammern, eingewickelt werden, Schnulli und Schuckeln ... Ist das Selbstfindung? Rollenspiel? Oder beides?

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    3. Vermutlich der Wunsch, groß zu sein, und die Angst davor, groß zu sein. Also Selbstfindung. Und Rollenspiel sicherlich auch. LG, Snowqueen

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  9. Ein Nachtrag zum Roller:
    bei Decathlon gibt es einen preisgünstigen Roller, der vorne zwei und hinten ein Rad hat. Dadurch kippt er kaum seitlich um. Laut Rezensionen und eigener Erfahrung können Zweijährige damit sehr schnell gut umgehen. Unser Sohn, 23 Monate, der gerne Laufrad fahren würde, es aber noch nicht kann, fährt jetzt nur noch und mit größter Begeisterung "Loller"!

    https://www.decathlon.de/city-roller-scooter-b1-kinder-ohne-blende-id_8338477.html?searchedText=roller (die Blende für 3 Euro muss man seperat kaufen)

    Sanne

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    1. Wir haben auch so einen Decathlon Roller. Meine Tochter ist mit 1 1/2 Jahren bereits ihrer großen Schwester darauf hinterher gerollert und flitzt jetzt mit 2 richtig toll damit rum. Für die große Schwester habe ich den Micro Mini https://microscooter-shop.de/kidz-teens/mini-micro/1667/mini-micro-sporty-lollipop-edition-gelb
      Der ist zwar qualitativ und von der Lenkung noch besser als der von Decathlon, aber die Lenkstange ist in der Höhe nicht verstellbar, weshalb er für Kinder zwischen 1 1/2 und 2 1/2 sicher noch nicht geeignet ist.
      Ich finde einen Roller übrigens gar nicht veraltet sondern eine perfekte Ergänzung zum Laufrad. Man kann ihn viel einfacher mitnehmen zB sogar auf Flugreisen und die Kinder fahren etwas langsamer wehsalb ich ihn für die Stadt super finde!

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  10. An dieser Stelle möchte ich doch eine Lanze für Haba Biofino brechen. Ich als Erwachsene finde, dass es sich damit viel besser spielen lässt als mit Holz-/ oder Plastiklebensmittel. Die Verarbeitung ist sehr gut und manche Artikel sind witzig gemacht (Fisch mit Gräte, Sardinendose, Hähnchen,...)Die Sachen sind neu leider sehr teuer, aber auch ziemlich Wertstabil. Teilweise werden bei Ebay Kleinanzeigen noch horrende Preise dafür verlangt.

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  11. Vielen Dank für die Geschenktipps! Wir haben uns für eine Holzkinderküche entschieden. Eigentlich wollten wir die oben abgebildete Kinderküche von der Lebenshilfe Ravensburg. Leider verschicken sie die Küche nicht, aber sie haben uns den Hersteller genannt: wfaa Düsseldorf produziert zwei verschiedene Holzküchenmodelle und verkauft diese auch online: http://onlineshop.wfaa.de/index.php/component/virtuemart/view/category/virtuemart_category_id/1
    Ich finde es super, dass wir mit dem Kauf die Arbeit behinderter Menschen unterstützen und wertschätzen können. Das oben abgebildete Modell hier im Beitrag ist übrigens wohl nicht mehr das aktuelle.
    Viele Grüße,
    Julia

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    1. Danke für deine Info, Julia! Wir werden das im Text ergänzen. LG, Snowqueen

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