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Du Pupskackawurst – über die scheiß Schimpfwortphase


Kinder lieben Schimpfwörter, die Schimpfwörterphase fordert Eltern extrem heraus

 
KothaufenIch bin ja eigentlich wirklich relativ entspannt. Das Leben mit Kindern hält viele aufregende, nervige und anstrengende Momente bereit, die sich aber mit einer guten Portion Gelassenheit in der Regel gut ertragen lassen. Aber manchmal... ist auch meine Geduld am Ende!

Neulich im Garten – ein Dialog zwischen meiner Tochter (5) und meinem Sohn (2):

Sie: (ermutigend)  „Los Du Pups! Das schafft du schon!“
Er:   (empört)        „Bin ich nicht Pups!“
Sie: (kichernd)      „Bist Du wohl, Du Kackawurst!“
Er:   (empörter)     „Bin ich auch nicht Wurst!“
Sie: (kichernd)      „Klar scheiße Wurst!“
Er:   (kräht)            „Cheise? Cheise! Cheise!“
Sie:  (empört)        „Scheiße sagt man nicht! Du Pupskackawurst“


Aaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrgggggggggggggggggggggghhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Seit Wochen ist hier der "Pups" los. Lieder werden abgewandelt - von „Alle meine Pupse“ bis hin zu „Fuchs du hast den Pups gestohlen“. Fast jedes entsprechende körperliche Ereignis wird vom Kleinen stolz vermeldet mit „Hab ich gepupst!“. Die Große rülpst absichtlich in ohrenbetäubender Lautstärke und beide Kinder lachen sich darüber kringelig. 

Mich nervt das! So richtig. Und wahrscheinlich bin ich selber schuld. Im Grunde weiß ich ja, dass das eine vollkommen normale Phase ist, die fast ausnahmslos jedes Kind hat. Mir ist bewusst, dass das Faszinierende an der Fäkalsprache nicht die Worte selbst sind, sondern die Reaktion der Mitmenschen. Auf diese Worte reagiert nämlich jeder, absolut jeder. Andere Kinder mit verstohlenem Gekicher, Erwachsene mit Irritation. Und es ist natürlich extrem interessant, Wörter gefunden zu haben, mit denen man so verlässlich Reaktionen hervorrufen kann. 

Plötzlich merkt das Kind: es hat Macht! Körperlich sind Kinder ja immer den Erwachsenen unterlegen – werden sie genommen und irgendwo hingetragen, können Sie sich nicht wirklich wehren. Aber Worte lassen sich nicht unterdrücken – was will Mama schon machen, wenn ich ohne Unterlass „Pups“ und „Kacka“ von mir gebe? Es ist doch auch sooo spannend, was sie dann macht! Und was passiert eigentlich, wenn ich es mal so richtig übertreibe?

Mein erster Gedanke war: Ignorieren. Wenn die erhoffte Reaktion ausbleibt, dann wird das Verhalten doch eigentlich schnell uninteressant. In der ersten rebellischen kleinkindlichen „Ich-lege-meine-Füße-so-lange-auf-den-Tisch-bis-endlich-einer-was-sagt“-Phase (die so zwischen 2 und 2,5 Jahren auftritt) habe ich bei meiner Tochter noch den Fehler gemacht, das Verhalten "aberziehen" zu wollen. Stoisch nahm ich immer wieder ihre Füße vom Tisch und sagte freundlich: "Lass das - Füße gehören nicht auf den Tisch!" Nach dem 73. Mal war ich dann nicht mehr ganz so stoisch und ganz so freundlich und es machte ihr natürlich immer mehr Spaß. War sicher unterhaltsam, Mama dabei zu beobachten, wie sie darum ringt, zu entscheiden, wie sie reagiert. Je aufgebrachter ich war, desto lustiger und interessanter wurde es. Und ich war aufgebracht - sah ich doch meine erzieherischen Felle gerade gnadenlos davon schwimmen! Schnell die Fachliteratur konsultiert und es mit radikaler Ignoranz der Füße auf dem Tisch probiert. Das führte dann verblüffend schnell zur umgehenden Einstellung des Verhaltens wegen nun fehlender Unterhaltsamkeit (und anstrengend war es sowieso). Hat also wirklich prima geklappt, das mit dem Ignorieren unerwünschten Verhaltens.

Also habe ich das auch bei den Schimpfwörtern versucht. Die ersten Pupskackas verhallten vollkommen unkommentiert. Ich freute mich ob meiner vermeintlich erneut erfolgreichen Strategie – aber nicht sehr lange. Denn: meiner Tochter war trotzdem klar, dass sie etwas gefunden hat, das eigentlich immer verlässlich zu Reaktionen führt. In der Kita wird nämlich darauf reagiert. Also hat sie das Bemühen, die Wörter zu Hause im Sprachgebrauch unterzubringen, heftig verstärkt. Kann doch nicht sein, dass die ganze Welt sich empört und Mama nicht? Da meine Tochter wirklich hartnäckig ist, hat sie es irgendwann geschafft: Ich bin in die Falle getappt. Und in dieser Sekunde hatte ich verloren.
 
Aber ganz ehrlich - irgendwann reißt der Geduldsfaden einfach und so reagierte ich eben doch irgendwann mit einem genervten "Lass das doch mal - das macht man nicht!" Wenn mein Kind trotz größtem Ignorierbemühen zum zehnten Mal in einer halben Stunde herzhaft laut neben mir rülpst, dann macht mich das wirklich mürbe. Vor allem wenn der kleine Bruder kichernd daneben sitzt. Vor meinen Augen tauchen Visionen auf: ein süßer, kleiner, unschuldiger Zweijähriger läuft laut rülpsend und "Scheiße" rufend über den Kita-Spielplatz... das animiert doch auch die anderen Kinder - in dem Alter wird schließlich jeder Unfug nachgemacht. Irgendwann liegen alle lachend, rülpsend und pupsend am Boden. Und die Augen der Kita-Erzieher werden allesamt auf mich gerichtet sein und ich kann die Gedanken förmlich lesen: "DIE! DIE ist schuld! DIE erzieht ihre Kinder nicht richtig! Furchtbar!"

Ein etwas vertiefteres Nachdenken bringt zutage, dass mich im Grunde nur das stört. Dass andere Menschen denken könnten, dass die Erziehung meiner Kinder grundsätzlich misslungen wäre. Was Menschen über mich denken, ist mir nicht allzu wichtig, aber dass jemand meine Kinder für blöde Gören halten könnte - und vor allem: ihnen das vielleicht noch sagt -  der Gedanke gefällt mir ganz und gar nicht. Ich weiß ja, wie die heutige Erziehung noch immer davon geprägt ist, dass von Kindern erwartet wird "artig" zu sein. Und dass sie gefälligst "hören" soll - nur dann gilt sie gemeinhin als gelungen. Dieses Weltbild bestätigte mir erst neulich ein Elternfragebogen, den ich für eine Reihenuntersuchung ausfüllen musste. Dort wurden - 2014 (!!!) - tatsächlich folgende Fragen gestellt:

Mein Kind:


Fragebogen zur Entwicklung

Ich habe übrigens mit meinem Weltbild geantwortet:

Fragebogen zur Entwicklung

Mir persönlich würde es nichts ausmachen, wenn jemand wegen der Schimpfworte zu mir sagt: "Die sind aber unerzogen" - ich würde antworten mit: "Nö - selbstbestimmt". Das würde den Gesprächspartner hoffentlich so sehr verwirren, dass eine Chance auf ein abruptes Ende besteht. Aber die ältere Generation neigt ja leider dazu, direkt die Kinder anzusprechen und selbst mit drastischen Worten erzieherisch tätig zu werden. Das würde ich meinen Kindern einfach gerne ersparen. Zudem sie im Grunde ganz liebe und zauberhafte Kinder sind – und genau das sollen sie doch durch den blöden Pupskram bitte nicht verschleiern! 

Ja - das ist leider so ein bisschen meine Achilles-Ferse - die kleine nagende Angst, nicht "gut genug" zu erziehen und die beschrieenen Winterhoff´schen Tyrannen zu produzieren - es fällt mir wahnsinnig schwer, mich davon zu lösen. Im Grunde sagt mein angelesenes Bauchgefühl, dass mein Weg völlig in Ordnung ist, aber in solchen Phasen schleichen sich trotzdem manchmal ganz fiese kleine Zweifel ein. Müsste man nicht mal ordentlich auf den Tisch hauen?

Muss man wahrscheinlich nicht - es gibt ja noch ein paar Dinge, die man vorher versuchen kann. Mit Ignorieren komme ich nicht weiter. Einfach auch, weil es nicht ausreicht, wenn ich das mache - wer fluchend die Straße lang geht, der bekommt seine Reaktionen garantiert - dann eben von anderen Mitmenschen. Und auch die anderen Kinder kichern ja immer wieder fleißig mit - gefangen zwischen Belustigung, Bewunderung und Faszination.
 
Also dachte ich mir, ich probiere es mal mit einem in Foren gerne gegebenen Tipp, nämlich Schimpfwörter quasi "lokal" zu begrenzen. Verbotenes ist megainteressant – eingeschränkt Erlaubtes vielleicht nicht mehr allzu sehr. Man nennt das fachlich Symptomverschreibung - eine Methode der paradoxen Intervention. Es geht dabei darum, das Kind zum unerwünschten Verhalten aktiv zu ermuntern, es aber an eine bestimmte Bedingung zu knüpfen.  
"Ziel dieser Strategie ist es, durch die Verschreibung die Funktion des problematischen Verhaltens den Systemmitgliedern in seiner Paradoxie bewusst zu machen" (Wikipedia). 
Also gab es die Ansage: „Auf der Toilette können Schimpfwörter gesagt werden, so viele ihr möchtet“. Im Grunde eine clevere Idee. Fiel also ein Schimpfwort, forderte ich sie auf, auf die Toilette zu gehen und dort weiter zu machen. Und was passierte? Es kam regelmäßig ein „Ach, ich bin eh gerade fertig - vielen Dank!“ Zwar war dann auch tatsächlich erst mal Ruhe – aber eben nicht dauerhaft. Nach einer halben Stunde ging es fröhlich weiter. Aber: Es gibt Eltern, die damit tatsächlich Erfolge erzielt haben - daher ist es durchaus einen Versuch wert. Meine Kinder sind sich als Systemmitglieder offensichtlich leider nicht der Paradoxie bewusst geworden...

Plötzlich kam ein enthusiastisches „GEIL!“ ins Haus. Auweia – als nächstes wird dann „Alter“ mitgebracht, oder wie? Nee – „geil“ find ich total ungeil und ich sage empört ganz impulsiv: „Sowas sagen doch nur die dummen Kinder!“ Und: "Das ist kein schönes Wort". Hm – ich habe "geil" nie wieder gehört. Liegt es an dem, was ich gesagt habe, war das Wort doch nicht so spannend oder ist das nur eine Anwendungspause? Vielleicht ist der Verweis auf die Dummheit die ultimative Lösung? Aber es fühlt sich für mich absolut nicht richtig an, andere Kinder als „dumm“ zu bezeichnen, wenn sie das gleiche Verhalten zeigen, wie die meinen… auch wenn es (zufällig?) wirksam war, ist das für mich keine wirkliche Alternative.

Kinder machen Quatsch miteinanderAlso doch noch mal zurück zur Ausgangsstrategie. Schließlich habe ich inzwischen erkannt, dass mein wirkliches Problem ist, dass andere schlechtes über meine Kinder denken könnten. Das lässt sich ja lösen - indem ich mich etwas entspanne und die anderen reden lasse. Also beginne ich wieder damit, alle Rülpse, Pupse und Schimpfwörter renitent zu ignorieren. Ich lehne mich zurück und sage mir: "Habe ich herrlich normale Kinder!" Altersgerecht entwickelt ganz offenbar.

Und wenn sich jemand über die Schimpfwörter aufregt, werde ich ihn einfach in eine kleine Fachsimpelei verstricken... "Ja - erstaunlich - oder? Leider hat bei uns die paradoxe Intervention durch Symptomverschreibung nicht zu Abhilfe geführt. Also werden sie - wie jeder andere Erwachsene auch - das Wort "scheiße" wohl tatsächlich in den dauerhaften Wortschatz übernehmen. Das ist aber nicht so schlimm, unser typisch deutsches Fluchen ist ja im Grunde harmlos. Das ist nämlich geprägt durch die Fäkalsprache - im Rest Europas wird eher sexuell geflucht. Bei uns sind Dinge vornehmlich kacke und scheiße. Während wir uns "beschissen" fühlen, erklärt der Holländer lieber "Ik voel me klotig" ("Ich fühl mich hodig"). Das hat ja auch Vorteile! Ausdrücke aus dem Fäkal-Sortiment sind weitestgehend geschlechtsneutral und nicht weiblichkeitsabwertend. Während der Engländer also auch sein Auto "bitch" (Hure) nennt und damit Damen verunglimpft, ist der Deutsche mit seine Scheißkarre doch wesentlich neutraler."
 
Na da lob ich mir doch den harmlosen "Pups"!"
 
© Danielle
 
 

Quellen


http://www.spiegel.de/schulspiegel/fluchen-in-europa-sprachforscher-erklaert-vulgaersprache-a-857211.html
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Kommentare:

  1. No_Kitsch_please!18. Juli 2014 um 09:45

    Großartiger Artikel!

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  2. Haha musste gut lachen, auch wenns sicherlich in der jeweiligen Situation nicht lustig ist. Mein Sohn ist GsD erst 9 Monate alt, dh. mir steht das alles noch bevor. Ich hoffe, ich kann ebenfalls ruhig und gelassen bleiben, denn ich bin auch eher der Typ, der sich durch äußeren Druck wider besseren Wissens beeinflussen lässt.

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  3. manchmal hilft es wenn man sagt. ich habe gehört was du gesagt hast und von mir aus kannst du es den ganzen tag weitersagen. was aber voraussetzt dass man dann auch ruhig bleibt. also in der arbeit habe ich dadurch nie wieder "geil"-nachmittage erlebt weil es mir wirklich egal war denn sie sagen es so oder so.

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  4. Großartiger Artikel - was hab ich gelacht! Noch kann ich nämlich lachen, mein Sohn hat die Phase mit fast 8 Monaten auch noch vor sich. Also hab ich bis dahin noch genug Zeit, die von Danielle beschriebene Fachsimpelei zu verinnerlichen - ich freu mich jetzt schon diebisch auf die Gesichter meiner Mitmenschen ;o)

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  5. Hihihi. Das Thema ist hier auch hochaktuell, vielen Dank für die Impulse.

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  6. Schimpfworte sind sehr interessant und deswegen sind sie bei uns erlaubt und zwar als Obst und Gemüsesorte. Da mach ich sogar gerne mit und "beschimpfe" mein Kind auch aus Spaß.
    Pupsen und Rülpsen ist bei uns zu Hause erlaubt. Wenn nicht zu Hause wo dann?
    Außer am Essenstisch darf es nicht sein und mein Kind soll dann kurz auf Toilette gehen. Gelingt aber nicht immer. ;)

    Das Wort " Scheiße" ist für uns ein ganz normales Wort und wird von jedem von uns gesagt. Ich finde da nichts schlimmes dran.


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  7. Und wie reagierst du, wen sich die Schimpfwörter gezielt gegen dich richten, in einem Anfall von Wut oder ähnlichem?

    "Ignorierst" du das dann auch oder gehst du da anders drauf ein?

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    1. Hallo,

      die Schimpfwörter fallen tatsächlich nur, wenn sie wütend sind. Interessanter weise beschränken sich da beide auf "blöde Mama!"

      Ich reagiere, indem ich sage: "Oh, du nennst mich blöde Mama - offenbar ärgerst du dich". Und versuche dann, das Problem zu verstehen oder zu lösen. Das klappt recht gut.

      Liebe Grüße!
      Danielle

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  8. Ok, danke. Hier fällts gerade eine ganze Spur heftiger aus, mit den schönsten Wortkreationen, einschließlich ich schieß dich tot etc. Aber dann lieg ich schonmal nicht so falsch mit meinem Ansatz.

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  9. Wieder so ein toller Artikel, ich warte immer schon auf neue Beiträge. Meine Zwillinge sind auch gerade 3 Jahre alt und der Eingangsdialog hätte so ähnlich auch bei uns mitgeschrieben werden können. Und ich gebe zu dass ich auch deutlich entspannter reagier, wenn nicht gerade meine Mutter anwesend ist, deren Gesicht sofort auf "Ich-bin-furchtbar-empört (dass du nicht sofort schimpfst)"-Stellung geht. Ich ärgere mich auch immer, dass ich in ihrer Gegenwart so unentspannt werde. Mal sehen ob bei ihr die Fachsimpelstragegie hilft - danke jedenfalls!!!

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  10. Bei uns gerade hochaktuell. Ich bemühe mich, die Schimpfwörter zu ignorieren. Klappt auch bei 'Kackapups' und ähnliches mit Selbstdisziplin ganz gut. Zu Hause. Aber was ist, wenn mein 4 Jähriger Sohn andere Erwachsene 'Arschloch' nennt? Da fällt die Ignoranz sehr schwer. Und es wird auch anderes von mir erwartet, habe ich das Gefühl.

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  11. Bei uns gerade hochaktuell. Ich bemühe mich, die Schimpfwörter zu ignorieren. Klappt auch bei 'Kackapups' und ähnliches mit Selbstdisziplin ganz gut. Zu Hause. Aber was ist, wenn mein 4 Jähriger Sohn andere Erwachsene 'Arschloch' nennt? Da fällt die Ignoranz sehr schwer. Und es wird auch anderes von mir erwartet, habe ich das Gefühl.

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    1. Liebe Christiane,

      ja - das Umfeld erwartet, dass Du da eingreifst und es ist auch völlig in Ordnung, in solchen Situationen dem Kind zu sagen, dass die Verwendung von Schimpfwörtern nicht in Ordnung ist und der Mann/die Frau da drüben ganz ärgerlich ist, wenn man solche unhöflichen Worte ihnen gegenüber verwendet. Wenn man das sachlich, kurz und deutlich sagt, dann zeigt man eindeutig eine Grenze und hat den Erwartungen des Gegenübers (halbwegs) entsprochen, ohne das Thema übermäßig zu thematisieren.

      Viele herzliche Grüße!
      Danielle

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  12. Ist bei uns auch seit längerem Thema. Ich ignoriere es und gut. :-) Ich habe herzlich gelacht, vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße, AnjaBirgit

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    1. Liebe Anja,

      ich habe mich SEHR gefreut, von Dir zu lesen! Vielen Dank für Deinen Kommentar *knutsch*.

      Liebe Grüße!
      Danielle

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  13. Ich lese mich schon den ganzen Abend durch euren tollen Blog, jetzt musste ich grad SO lachen, weil es eben bei uns auch seit Kurzem (mit etwas Abstand betrachtet) zu eigentlich total süssen, wütenden, verzweifelten "blöde lulu kacka pfurzi!" - Ausbrüchen kommt *rülps* Danke für eure Worte, sie sind Balsam auf meine tlw. ratlose Seele :-)

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  14. Ach herrlich, vor allem der Dialog der beiden Kinder... Meine Tochter hat einen Jungen in der Kita der immer "Kackawurst" sagt. Sie hat dass dann auch eine Weile gemacht und macht es auch jetzt noch hin und wieder. Ich reagiere darauf nur noch mit einer Mischung aus Ignorieren und relativ neutral kommentieren...wirklich spannend findet sie es zum Glück nicht mehr...

    Und dein Resümee am Ende ist absolut spitze. Würde ich sofort so unterschreiben :-)! Ich kann mich jedenfalls auch nicht immer zurückhalten "Scheiße" zu sagen... ;-)

    Was ich aber noch viel spannender fand, dass du einen Ausschnitt aus dem furchtbaren Fragebogen zur Reihenuntersuchung zeigst...! Genau diese Fragen haben wir letzten Herbst übrigens auch bekommen und ich habe mich auch extrem darüber geärgert. Ich habe unsere Kitaleiterin darauf angesprochen (haben einen guten persönlichen Kontakt) und sie kannte den Fragebogen so gar nicht. Der gleiche Fragebogen wird aber wohl auch später für Schulkinder benutzt... ähem ja, man sollte die Fragen schon dem Alter und Entwicklungsstand der Kinder anpassen und nicht generalisiert für alle den gleichen nehmen... Ich habe die Untersuchung damals übrigens abgelehnt... wir hatten gerade die Gruppe gewechselt und ich hätte nicht dabei sein können. Zusäztlich hatten wir in exakt der gleichen Woche unseren Termin für die U7. Die war mir dann doch wichtiger. Bin gespannt ob sie in diesem Jahr nochmal auf der Liste steht...

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  15. Unsere Tochter ist 4, aber bisher wurden wir noch ziemlich verschont was Schimpfwörter angeht. Ich kann mich nur an "Scheiße" erinnern. Ich fand es allerdings ziemlich unrealistisch und weltfremd, ihr das Wort zu verbieten. So lange man es nicht den ganzen Tag ununterbrochen benutzt, sondern nur, wenn man sich so richtig ärgert, finde ich es ok. So ähnlich habe ich es ihr auch erklärt: Wenn z.B. etwas total schief gelaufen ist oder man sich so richtig doll ärgert, darf man es auch mal sagen. So machen wir Erwachsene es ja auch. Es muss ja nicht gerade in der Öffentlichkeit sein. Von da an war das Wort nicht mehr interessant, es war ja nicht komplett verboten. Ab und zu habe ich ein wütendes Kind, dass lautstark "Mannomaus!" ruft (von Leo-Lause-Maus), aber das ist ja (noch) nicht gesellschaftlich verpönt. Und manchmal muss man ja seine Wut auch einfach rauslassen. "Scheiße" habe ich seitdem so gut wie gar nicht mehr gehört.

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  16. Ich bin schon Ü30 und ja, ich verwende gerne Schimpfwörter und halte das auch für gesund. Man reagiert sich auf diese Weise etwas ab und vebietet sich nicht, seine Gefühle auszudrücken.
    Das würde ich auf Kindern so vermitteln - im gewissen Rahmen natürlich. Also wenn jemand etwas sagt und 90% mit Piepsern unkenntlich gemacht werden müssten im TV ist das nicht mehr normal. Ach ja, und auch sollte man gewisse Autoritätspersonen nicht direkt mit solchen Wörtern ansprechen. In ihrer Abwesenheit darf man sie ab und an schon so nennen, aber dabei sollte klar gemacht werden, dass man den Anderen nicht sagt, wie Andere sie in ihrer Abwesenheit nennen.
    Meine Mutter versucht wie viele Leute ihrer Generation mich da abzubringen - schon immer und auch immer noch.
    An alle Mütter (nicht-)erwachsenen Kinder: es macht kaum so etwas so viel Spaß wie genau solche Wörter in ihrer Gegenwart zu benutzen.
    Das kenne ich auch von Anderen meiner Generation, die eine Mutter, für die "der gute Ruf" das Wichtigste war ("was sollen denn die Leute denken") - der Ruf war uns ist auch noch immer wichtiger als mein Wohlergehen.
    Also, wenn man jemand zum Schimpfwortfan erziehen will, sollte man sich immer und besonders ein Leben lang über jedes Schimpfwort aufregen - das ist besonders kontraproduktiv, wenn die Beziehung zwischen Kind und Mutter sowieso schwierig ist.
    MfG

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  17. Hallo ihr lieben :/ echt guter Artikel doch leider bin ich so ziemlich am verzweifeln ....
    Meine Tochter 2 Jahre und 3 Monate benutzt Schimpfwörter wie "Missgeburt, Shit, scheiße, Arschloch und halts Maul und ich bin mir sicher da sind noch andere Wörter die mir so gar nicht gefallen :( ich bin ratlos wen wir Mal im Bus sind oder generell unter Menschen meint sie wen sie etwas nicht darf laut schreiend " verpiss dich" sagen zu müssen! Bekanntschaft meinte zu mir das ich ihr das unbedingt abgewöhnen muss da meine Kleine noch nicht in den Kindergarten geht aber in einem Jahr, und wenn sie in den Kindergarten geht das ich dass Jugendamt am Hals habe oder wie schon im Artikel beschrieben steht alle auf mich zeigen.
    Ich habe schon versucht drauf nicht mehr zu reagieren hat aber nicht geklappt wen ich etwas gesagt habe aber auch etwas lauter geworden bin ging es bei ihr rein und wider raus... Ich bin total verzweifelt und es ist mir auch extrem peinlich ....
    Zudem weiß ich nicht einmal wo sie diese Wörter her hat da bei uns zuhause solche Wörter nicht benutzt werden da wir ein kleines Kind haben.

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    1. Liebe Anonym, für eine Zweijährige sind diese Art von Wörtern im höchsten Maße seltsam. Kein kleines Kind denkt sich sowas aus. Kannst du ausschließen, dass jemand (nicht du, jemand anderes, der nah bei ihr ist) mit ihr so spricht? Denn irgendwo muss sie sie ja aufgeschnappt haben. Und WENN jemand, der ihr nah steht, sie "Missgeburt" nennt, und zu ihr "verpiss dich" und "halts Maul" sagt, dann solltest du als Mama überlegen, ob diese Person tatsächlich zu eurem Leben gehören sollte.


      Kinder kommen unschuldig ins Leben - sie spiegeln nur, was die Umwelt ihnen beibringt. Sie nehmen es auf und nehmen es als "normal" hin, weil es ganz selbstverständlich zu ihrem Leben gehört. Eure Tochter sagt all diese Worte, weil sie jemand anderes ihr das vorgemacht hat und sie benutzt sie in aller Unschuld, die sie hat. Da sie den kognitiven Meilenstein des Perspektivenwechsels noch nicht hat (erst mit 4 Jahren), KANN sie euch noch nicht ärgern wollen. Aber: Sie kann sehr wohl merken, dass euch diese Worte aus ihrem Mund in öffentlichen Orten nervös machen und dass sie damit (manchmal) Dinge erpressen kann, die ihr ihr sonst nicht gegeben hättet. Der günstigste Weg ist daher, das wirklich komplett zu ignorieren. Ihr seid durch Worte nicht erpressbar, Punkt. Sie hört schneller damit auf, wenn keine Reaktion von euch kommt. Sie wird aber nur ganz damit aufhören, wenn sie nicht weiterhin so von jemandem angesprochen wird, d.h. die größte Aufgabe wird für dich sein, denjenigen oder diejenige herauszufinden und sie zum Stoppen zu bringen oder sie aus eurem Leben zu verbannen.

      Ich weiß nicht, ob du unser Buch kennst...es handelt genau von dem Alter deiner Tochter. Wenn du mir per Mail deine Adresse schickst, schenke ich dir eins, ok?

      LG, Snowqueen

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    2. P.S. Unsere Emailadresse findest du im Impressum.

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  18. Danke für den heiteren, erhellenden Artikel! Mein Sohn ist erst ein gutes halbes Jahr alt und sein Wortschatz noch entsprechend begrenzt... ;) aber aus meiner Arbeit als Grundschullehrerin kenne ich durchaus den Impuls, auf fluchende Kinder mit (je nach eigener Gemütsverfassung) empörten Blicken bis hin zu scharfen Zurechtweisungen zu reagieren, die mal besser, man schlechter wirken.
    Ich finde, man muss deutlich unterscheiden - wie du beschrieben hast - ob es sich um ein Ausprobieren wegen der lustigen Reaktionen der Anwesenden handelt, oder um tatsächliche Wut. So wie ich den Artikel verstehe, geht es hier um die erstere Art... und da kam mir beim Lesen eben eine spontane Idee: Wie wäre es, mit Humor zu reagieren? Man muss ja nicht selbst zurückrülpsen, wenn man sich unwohl dabei fühlt, aber es gibt ja auch andere überraschende Äußerungen, die die Kinder vielleicht ablenken und/oder belustigen (geräuschvolles Nase-Hochziehen, extremes Husten, lautes Blubbern und Prusten...). Und auf spontan geäußerte Schimpfwörter kann man ja mit anderen, lustigen Schimpfwörtern antworten. Kind: "Kackawurst!", Eltern: "Gammlige Käsescheibe!", Kind: "Schimmliger Karottenpups!", Eltern: "Käsebrötchen mit Warzen" usw... vielleicht entwickelt sich ja da ein ganz unterhaltsames Wortspiel draus...? Wenn ich's mir so durch den Kopf gehen lasse... freue ich mich fast schon auf diese Phase mit meinem Sohn... ;)

    Liebe Grüße
    Theresa

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  19. Hallo, da bin ich wieder. :) Mir kamen eben noch ein paar weitere Ideen, wie man die Energie der Kinder beim lustvollen Schimpfwort-Ausprobieren mit Humor "umlenken" kann, es entdeckt ja eben die Macht der Worte, was für eine tolle Entdeckung!
    - Bei den ersten Malen eine Schimpfwortliste anlegen. "Oh, du kennst ja schon "Arschloch", wow! Welche Schimpfwörter kennst du noch?" und beim Aufschreiben vielleicht in das lustvolle Kreieren neuer, spaßiger Schimpfwörter überleiten. Wenn dann bekannte Schimpfwörter ein ander Mal wieder rauskrakeelt werden, die Liste holen und überprüfen: "Moment, "Kackawurst" haben wir schon, das ist langweilig. Hast du was Neues auf Lager?"
    - Von der Bedeutung des Wortes ablenken und in das Experimentieren mit der eigenen Stimme übergehen: Das Schimpfwort flüstern, singen, säuseln, mit zugehaltener Nase sprechen, durch eine Klorolle rufen...
    - Wortspiel-Ideen: Reime zu Schimpfwörtern finden, die Vokale austauschen (wie bei den drei Chinesen mit dem Kontrabass), das Schimpfwort in ein Kinderlied verpacken (wie deine Kinder eh schon wunderbar gemacht haben!) oder sogar ein eigenes Schimpfwortlied erfinden!
    - Das Kind mit einem noch viel beeindruckenderen Wortspiel verblüffen: mit einem Zungenbrecher kontern oder die herrliche Rhabarbarbarbara hervorkramen... (https://youtu.be/gG62zay3kck)

    Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sprache kann so schön sein! Sehen wir doch die Schimpfwortphase als eine Einladung, gemeinsam mit den Kindern das Reich der Wörter und Klänge zu erforschen! :)

    Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust, etwas davon auszuprobieren und zu erzählen, wie's funktioniert hat?

    Liebe Grüße
    Theresa

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  20. Hallo, da bin ich wieder. :) Mir kamen eben noch ein paar weitere Ideen, wie man die Energie der Kinder beim lustvollen Schimpfwort-Ausprobieren mit Humor "umlenken" kann, es entdeckt ja eben die Macht der Worte, was für eine tolle Entdeckung!!
    - Bei den ersten Malen eine Schimpfwortliste anlegen. "Oh, du kennst ja schon "Arschloch", wow! Welche Schimpfwörter kennst du noch?" und beim Aufschreiben vielleicht in das lustvolle Kreieren neuer, spaßiger Schimpfwörter überleiten. Wenn dann bekannte Schimpfwörter ein ander Mal wieder rauskrakeelt werden, die Liste holen und überprüfen: "Moment, "Kackawurst" haben wir schon, das ist langweilig. Hast du was Neues auf Lager?"
    - Von der Bedeutung des Wortes ablenken und in den Klang übergehen. Das Schimpfwort flüstern, singen, säuseln, mit zugehaltener Nase sprechen, durch eine Klorolle rufen...
    - Weitere Wortspiel-Ideen: Reime zu Schimpfwörtern finden, die Vokale austauschen (wie bei den drei Chinesen mit dem Kontrabass), das Schimpfwort in ein Kinderlied verpacken (wie deine Kinder eh schon wunderbar gemacht haben!)
    - Das Kind mit einem noch viel beeindruckenderen Wortspiel verblüffen: mit einem Zungenbrecher kontern oder die herrliche Rhabarbarbarbara hervorkramen... (https://youtu.be/gG62zay3kck)

    Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sprache kann so schön sein! Sehen wir doch die Schimpfwortphase als eine Einladung, gemeinsam mit den Kindern das Reich der Wörter und Klänge zu erforschen! :)

    Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust, etwas davon auszuprobieren und zu erzählen, wie's funktioniert hat?

    Liebe Grüße
    Theresa

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  21. Dieses Thema ist auch bei uns sehr aktuell und brennt mir im Herzen. Mein Sohn wird in vier Wochen drei. Er ist in vielen Dingen sehr weit für sein Alter und spricht sehr gut. Er ist bei einer liebevollen Tagesmutter 20 std/woche. Sie hat noch vier eigene Kinder die allerdings im Kindergarten/Schule sind und drei weitere Tageskinder. Eins davon ist schon fünf. Sie ist sehr forsch und bestimmt gerne über meinen Sohn. Ich finde das für ihn okay, da er es okay findet und sich aber innerhalb seiner Grenzen bewegt. Wenn es ihm zu bunt wird ignoriert er sie.
    Der 5jährige Sohn der Tagesmutter provoziert im Moment wohl auch die kleinen in dem er sich immer dicht vor sie stellt. All diese Dinge bespricht die Tagesmutter zum Glück mit uns, sodass ich da volles Vertrauen habe. Aber mein Sohn guckt sich halt viel ab und mir wäre es natürlich lieber es wären schönere Dinge.
    Vor einigen Wochen kam er und behaupte von sich selbst dumm zu sein. Ich war sofort total entrüstet und habe es natürlich völlig falsch gemacht und viel zu viel thematisiert. Dann wurde es immer öfter. Mittlerweile sind alle anderen auch dumm und blöd. Und heute wollte er seinen Teddy tot fahren mit dem Fahrrad. Ich muss dazu sagen dass er das nicht in der Wut sagt, sondern eher im Spaß. Ich glaube dass er gar nicht versteht was das bedeutet. Und das macht mich hilflos. Denn soll ich es ihm erklären? Soll ich versuchen ihm klar zu machen dass das was die älteren Kinder sagen nichts schönes ist, ihm erklären dass sein Teddy weg ist wenn er tot ist und ihm
    Sagen dass es mich und andere traurig macht? Aber ist denn seine Empathie überhaupt schon in der Lage das zu verstehen? Soll ich bei der Tagesmutter nochmal ansprechen oder ist das einfach normal in Gruppen in denen kleinere und größere zusammen sind?

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    1. Liebe Anki, nee, das mit dem tot sein verstehen Kinder erst ansatzweise im Grundschulalter (so mit 6-7), deshalb hilft es nichts, wenn du es bei deinem Sohn nun vermehrt ansprichst. Was du machen kannst, ist, aktives Zuhören zu trainieren. Guck mal in diesem Artikel: http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2017/04/aktives-zuhoeren-nach-thomas-gordon-familienkonferenz-mit-kindern-erfolgreich-kommunizieren.html Das Ding ist: Wir Erwachsenen interpretieren in die Aussagen der Kinder immer in unserem Kopf sehr viel hinein, weil wir schon einen anderen Blick auf das Thema haben, aber meist meinen Kinder es gar nicht so, wie wir denken. Daher ist aktives Zuhören immer ne gute Option. Damit nimmt man das Kind ernst, hört aufmerksam zu, aber man wird nicht panisch, weil man denkt, das Kind wird, überspitzt gesagt, zum Psychopathen.

      Löschen
  22. Als mein Sohn diese Phase damals hatte (und der hat richtig heftige Schimpfworte ausgepackt... aufgesaugt wie ein Schwamm von älteren Kindern auf dem Spielplatz) hat ignorieren definitiv nicht geholfen, denn irgendjmd muss das ja immer kommentieren.
    Die Wende kam, als ich ihn gewisse Worte erlaubt habe z.b "Scheiße"...eil ich das Wort jetzt nicht so dramatisch finde im Vergleich zu manch anderen. Wurde dann auch einige Zeit sehr gerne benutzt...z.b sind wir einmal in den Bus eingestiegen (er war damals ca 4) und ist gestolpert, also hat er laut, quer durch den Bus "Scheiße!" Gebrüllt...war der Lacher im ganzen Bus :D
    Irgendwann wurde es immer weniger...
    Irgendwann kam dann Mal das Wort "Arschloch" auf, hab hm erklärt was das ist, dann fand er das Wort nicht mehr so lustig und gut war.
    Die rülps Phase hatten wir letztes Jahr, da hat er sich beigebracht, wie man auf Kommando rülpst...
    Hab ihm nur einige Male drauf hingewiesen, das ich das auch kann und trotzdem nicht 20 Minuten rülpsend im Bus sitze, da nicht jeder das so lustig findet wie wir vllt in dem Moment. Mittlerweile rülpst er nicht ehr permanent, vorallem unterwegs nicht...zu Hause gibt's dafür dann auch alle nen rülps Wettbewerb :D
    In der Erziehung muss man sich eben manchmal auch zwischen dem High Five und einer standpauke entscheiden sag ich immer :D
    Richtig heftige schimpfworte müssen nicht sein, aber es gibt eben auch harmlose, da seh ich das nicht so eng.
    Und solang er nicht stundenlang rumrülpst seh ich es auch nicht so eng. Immerhin gibt es auch Länder wo ein rülpser nachdem essen zum guten Ton gehört.

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  23. Da es Hier gerade überhand nimmt und ich am verzweifeln bin , habe ich mich hier mal durchgelesen .
    Mein großer ist gerade 5 geworden und bringt die schlimmsten Wörter mit nach Hause . Letzte Woche auf den Spielplatz hat er zu mir „fick dich „ gesagt . Wie reagiert man da? Ich war entsetzt , hab ihm aber ruhig erklärt das man das nicht sagt usw. er fand es lustig. Hat es zwar nicht mehr gesagt , aber wer weiß wie lange .
    Ich habe das Buch , finde aber gerade für 5 jährige etwas wenig . Hast du zufällig noch eine Buchempfehlung speziell für dieses Alter ?

    PS
    Toller Artikel .. habe viel gelacht und mir gewünscht ich würde so bei meinem großen auch weiter kommen

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