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Weihnachtsshooting für Familien in Berlin

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Ich weiß gar nicht, ob ich euch das schon erzählt habe, aber ich habe vor den Kindern eine ganze Weile in London gelebt. Ich bin dort nach dem Abi als Au-Pair gestrandet, in einer tollen, kultur-liebenden Familie, die mich sehr geprägt hat. Später lebte ich als Nanny auf eigenen Beinen, hatte aber immer noch engen Kontakt mit "meiner" Familie.  Die Engländer verschicken zum Weihnachtsfest gern Karten - viele, viele Karten - und vor allem Jahresbriefe, in denen sie all ihren Freunden erzählen, was sie so die letzten 12 Monate erlebt haben. Ich fand diese Tradition sehr schön, deshalb habe ich sie, als ich meine britischen Zelte abbrach, mit nach Berlin gebracht und schreibe seither jedes Jahr einen langen Brief an all meine Liebsten.

Als dann die Kinder geboren wurden, fragten natürlich alle nach Fotos von den Kleinen. Das erste Weihnachtsfest nach der Geburt verlief für mich dementsprechend wahnsinnig stressig, denn ich stellte mich, wie hunderttausend andere am 20. Dezember bei DM an den Fotodrucker an. War das eine Prozedur! Nicht nur hatte ich eine Schlange von zehn Leuten vor der Nase, nein, die druckten alle auch noch 50 Bilder aus! Zum Verzweifeln. Also - natürlich hatte ich ebenfalls eine Druckauftrag von 50 Bildern, aber hey, ich war Neumutter, meine Zeit war knapp! Ich war froh, dass ich die beiden winzigen Bündel für eine Stunde von meiner Brust abpfropfen konnte - und dann das. Warum waren die ganzen anderen Menschen denn nicht schon vor Wochen am Fotodrucker gewesen? Hä? Hä? Tsss. Sie da - sie sind doch Rentner! Warum drucken sie denn erst jetzt? Was? Keine Zeit vorher? Also wirklich. Leute gibt's.

Dieses erste Weihnachtsfest hatte mich also einiges gelehrt. Erstens: Wenn man Kinder hat, wollen die Leute Fotos von den Kindern sehen. Zweitens: Nutze keine Fotodrucker vor Weihnachten. Drittens: Fang im Oktober an zu planen, denn Eltern haben niemals Zeit.
 
Seither läuft es etwas besser mit mir und meiner Planung. Ich hatte euch ja schon verraten, dass wir einen Haus- und Hoffotografen haben, den ich niemals wieder hergeben werde. Zu diesem gehen wir meistens Ende Oktober und lassen uns als gesamte Familie fotografieren: Captivation ist ein kleines Fotostudio in der Schliemannstraße 29 im Herzen  Prenzlauer Bergs in Berlin. Solltet ihr in Berlin oder auch im Berliner Umland wohnen und Familienfotos brauchen, lohnt sich für euch ein Besuch dort in jedem Fall, auch dann, wenn ihr eigentlich total ungern fotografiert werdet.
 

Es ist nämlich so, dass ich seit den Schwangerschaften ein paar Kilos zu viel auf den Hüften habe. Sie stören mich im Alltag nicht, aber seither mag ich Fotos von mir nicht sonderlich. Meine Kinder sind natürlich immer absolut zuckersüß auf allen Fotos (okay, außer, sie haben einen grünen Schnodderfaden unter der Nase), aber wenn ich auf Fotos mein Doppelkinn sehe, kriege ich die Krise. Deshalb gehe ich wirklich, wirklich gern zu Captivation, denn Mark und Jule schaffen es irgendwie immer, dass ich mich ziemlich akzeptabel bis eigentlich doch ganz schön auf den Bildern finde. Schleicht sich doch mal ein Doppelkinn aufs Bild ein, wird das von den beiden hinterher einfach digital am PC nachbearbeitet. Auch Herpesbläschen oder fette Pickel oder doofe Grieskörner am Auge, die nun ausgerechnet zum Shooting-Termin mein holdes Antlitz verunstalten mussten, sind schon retuschiert worden. "Natürlich aussehen" gut und schön, aber so etwas muss ja nun echt nicht für die Ewigkeit festgehalten werden. 
 
Auch für meine Kinder sind die Shootings übrigens jedes Mal ein riesen Spaß, weil man im Studio, anders als bei anderen Fotografen, rennen, hüpfen und laut schreien darf. Still stehen müssen die Kinder wenn, dann nur ein paar Sekunden. Meist werden sie aufgefordert, so schnell sie können, von einer Wand zur anderen zu rennen, oder durch einen Tunnel zu krabbeln, von einem Hocker zu springen oder einen Ball zu schießen. Auch Dreirad oder Bobby Car darf man im Studio fahren. Vor allem wird viel gelacht. Mark und Jule arbeiten oft gemeinsam und eine/r der beiden macht Quatsch, während der/die andere den Finger auf dem Auslöser hat und das Strahlen der Kinderaugen einfängt. So schaffen es die beiden, wunderbar natürliche, bewegte Bilder von unseren Kindern einzufangen. Meine Töchter sind im Studio übrigens nicht zimperlich und gehen total in den Quatsch-Modus, wenn wir dort sind. Mark und Jule haben das immer sehr souverän unter Kontrolle, aber ich bekomme jedes mal Angst, dass sie zu wild sind und es deshalb nur verschwommene Fotos vom Hinterkopf oder einem Bein geben wird. Das ist natürlich noch nie vorgekommen. Im Gegenteil - die Bilder spiegeln einfach total den Charakter meiner Kinder wider, anders als die Fotos bei andere Fotografen, bei denen sie still auf einem Stuhl sitzen und auf einen Punkt in der Ferne starren mussten.
 
Was vielleicht ein bisschen abschreckt, wenn man nicht so fotoaffin ist, wie ich, ist der Preis. Das Shooting allein kostet schon 125 Euro, darin inbegriffen ist aber eine hochauflösende digitale Datei eures Lieblingsbildes. Das habt ihr also schon mal sicher. Nach dem Shooting dauert es ein paar Tage, bis ihr eine Diashow aller Bilder zugeschickt bekommt, aus der ihr dann eure Favoriten auswählen könnt. Bei mir sind das leider immer so viele, dass ich hinterher etwa 300 Euro bezahle. Da ich von mir als Kind nur eine Handvoll Fotos besitze, ist es mir das locker wert, aber ich kann durchaus verstehen, wenn ihr sagt, dass euch das zu teuer ist. Ich dachte das auch und habe zwischenzeitlich andere Fotografen der Stadt ausprobiert. Komischerweise landete ich auch bei denen am Ende meist bei einem Preis von etwa 200-300 Euro und war dann noch nicht einmal zufrieden mit den Fotos. Reuig kehrte ich im folgenden Jahr zu Captivation zurück und werde vermutlich bis ins hohe Alter dort Portrait sitzen: Dann werde ich mit meinem Rollator durchs Studio fetzen und hinterher meine Lachfalten-Fotos im Weihnachtsbrief meinen Enkeln und Urenkeln schicken....

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, eure Familienfotos auch bei Captivation machen zu lassen, dann habe ich eine vorweihnachtliche Überraschung für euch. Alle, die bei der Buchung angeben, wegen des Gewünschtesten Wunschkindes in die Schliemannstraße zu kommen, können exklusiv einen Rabatt von 10% auf ein Familienshooting bekommen. Ich würde sagen: Macht schnell einen Termin, denn es sind nur noch acht Wochen bis Weihnachten!

© Snowqueen 

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1 Kommentar:

  1. Hallo,

    an alle die mit sich hadern: ja die Bilder sind diesen Preis wert. Ich, die sich selbst für total unfotogen hält, bin sehr zufrieden mit unseren Bildern und würde jederzeit wieder dafür Geld investieren. LG Brinella

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