Knapp 18 Monate und unzählige Stunden am Laptop und in der Sekundärliteratur lesend hat es gedauert, bis aus der Idee ein fertiges Buch wurde. Als wir im April das fertige Manuskript an unsere Lekorinnen übergaben, wussten wir vor lauter Schreiberei nicht mehr, ob wir nun völligen Blödsinn oder vielleicht das Buch zur Autonomiephase geschrieben hatten. Glücklicherweise kam nur kurze Zeit später eine entzückte Rückmeldung:
"Da ich selbst zwei kleine Töchter im Trotzalter habe, lese ich es mit großem Vergnügen und bin begeistert, wie anders man Dinge doch sehen oder angehen kann. Euer Buch ist wirklich ein Augenöffner!"Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein riesiger Stein uns da vom Herzen fiel! Puh!
Wir wollen euch also heute unser "gewünschtestes Wunschkind" kurz kapitelweise vorstellen und hoffen, dass ihr ebenso viel Freude daran haben werdet, wie wir beim Schreiben. Für alle treuen Fans des Blogs haben wir in goldener Schrift noch ein paar zusätzliche Informationen in der Rezension eingebaut, denn sicherlich wollt ihr wissen, ob sich der Kauf des Buches für euch überhaupt lohnt, wenn ihr schon alle Artikel hier gelesen habt....
Das Vorwort
In unserer Gesellschaft ist die Ansicht weit verbreitet, dass kleine Kinder, die jammernd oder schreiend ihre Wünsche kundtun, andere wie kleine Könige manipulieren wollen, ihnen diese zu erfüllen. Erwachsene sollten dieses Verhalten der Kleinen daher nicht unterstützen, sondern stattdessen konsequent dagegenhalten.
Je vehementer unsere Kinder vermeintlich trotzen und vielleicht sogar anfangen, zu hauen, zu beißen oder zu spucken, weil sie mit Worten nicht weiterkommen, desto unsicherer werden wir. Ist es wirklich gut so, wie wir erziehen? Was, wenn aus unserem Kind doch ein kleiner Tyrann wird, so, wie es uns von allen Seiten prophezeit wird? Müssen wir nicht doch irgendwie Grenzen ziehen? Denn unsere Kinder müssen ja nicht nur innerhalb der Familie bestehen, sondern auch draußen in der Gesellschaft. Sie müssen sich im Kindergarten oder in der Schule in Gruppen einfügen können. Auch später im Job sollten sie nicht ständig anecken.
In den Regalen der Buchhandlungen finden sich etliche Ratgeber, die im Hinblick auf solches Trotzverhalten die Rückkehr zur guten alten konsequenten Erziehung propagieren. Annette Kast-Zahn zum Beispiel rät unsicheren Eltern, ihr Kleinkind einfach immer wieder zum "Nachdenken" in sein Zimmer zu schicken, wenn es trotzt. Auch Michael Winterhoff oder Bernhard Bueb betonen in ihren Büchern, wie wichtig es ist, den Kindern schon früh klar zu machen, dass sie sich den Erwachsenen unterzuordnen haben und ihr eigensinniges Verhalten nicht toleriert wird.
Müssen wir also, um unsere Kinder fit für die Zukunft zu machen, Abstand davon nehmen, sie bedürfnisorientiert zu erziehen? Wir behaupten: Nein! Wir wollen in unserem Buch mit den alten Mythen vom verzogenen Tyrannen aufräumen und Eltern und Großeltern darin bestärken, den in der Babyphase mittlerweile gängigen Ansatz der bedürfnisorientierten Erziehung auch nach dem ersten Geburtstag weiterzuführen. Wir möchten ihnen einen entspannten Weg durch die sogenannten Trotzphasen aufzeigen. Denn es ist vollkommen unnötig, mit dem eigenen Kleinkind ständig um jede Kleinigkeit zu streiten. Ja, es ist nicht einmal nötig, mit ihm zu schimpfen.
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| Unsere treue Leserin Ann-Barbet hielt es als eine der Ersten in der Hand |
Die Wut der Kinder - Die (sehr spannende) Theorie
Um zu zeigen, warum es unnötig ist, zu schimpfen, gehen wir zunächst auf die neurobiologischen Grundlagen bei Kleinkindern ein. Wir werfen einen kurzen Blick auf die Arbeitsweise des Gehirns und erklären, warum Kinder gar nicht anders können als wegen eines zerbrochenen Kekses völlig auszurasten, bei einem Wutanfall zuzuhauen oder doch den Mülleimer auszuräumen, obwohl die Eltern gerade eben darum baten, es nicht zu tun. Auch wenn die wissenschaftlichen Basisinformationen zur Entwicklung des kindlichen Gehirns auf den ersten Blick etwas theoretisch klingen, ist es wichtig, die Arbeitsweise des Gehirns zu kennen, um das Verhalten unserer Kinder überhaupt verstehen zu können. Das Kapitel wird ein echter Augenöffner sein, versprochen!
Regelmäßige Leser|innen unseres Blogs werden den ein oder anderen Punkt aus unseren Artikeln wiederfinden, jedoch noch nie so komprimiert und auf den Punkt gebracht, wie in diesem Kapitel. Empathie, Perspektivenwechsel, Impulskontrolle, Sprachaneignung, Eigenregulation und emotionales Gehirn versus kognitives Gehirn - hier seht ihr auf einen Blick, was Kinder in welchem Alter schon können, und was sie noch überfordert. Oder wie Susanna Mohn auf Twitter sagt:
@gewuenschkind Habe angefangen Euer Buch zu lesen - finde es toll. Mehr sinnvolle Infos als in der ganzen Entwicklungspsych.-Vorlesung 😁— Susanna Mohn (@Su_Mohn) 9. Oktober 2016
Die Wut der Eltern - Warum uns Gelassenheit oft so schwer hält
Im zweiten Teil des Buches erklären wir, warum Eltern das Trotzverhalten ihrer Kinder so unfassbar schnell auf die Palme bringt. Anhand von typischen Situationen, in denen Eltern wütend auf ihren Nachwuchs werden, zeigen wir, welche Einflüsse ihre eigene Kindheit auf ihr Verhalten hat und warum es ihnen oft so schwer fällt, sich zu beherrschen. Dieser Teil ist uns besonders wichtig, denn die Wut der Eltern trägt mindestens ebenso zu den klassischen Trotzmomenten bei, wie die noch fehlenden neurologischen Voraussetzungen der Kinder.
Man könnte sogar behaupten, dass viele Streitsituationen im Alltag nur deshalb entstehen, weil die Eltern trotzig sind. Dass bisher kein Ratgeber zum Trotzalter diese Wut der Erwachsenen thematisiert, ist Ausdruck für einen noch immer weit verbreiteten Blickwinkel der Gesellschaft auf Kinder. Diese müssen sich ändern, sich anpassen und erzogen werden, wohingegen Erwachsene per se im Recht sind und deshalb nicht an sich arbeiten brauchen. Wir wollen diesen Blickwinkel erweitern und aufzeigen, dass eine harmonische Beziehung dann entsteht, wenn alle Beteiligten (unabhängig von ihrem Alter) gleich viel geben und nehmen.
Geplant war, einfach nur den Artikel zur Wut der Eltern, den wir schon sehr lange im Blog haben, für das Buch kurz aufzupolieren. Doch beim nochmaligen Durchlesen merkten wir schnell, dass sich dieser eigentlich nur auf die Babyzeit bezieht und da noch eine gaaaanze Menge fehlt. So fragten wir also die Eltern in unserem Forum, wann sie besonders wütend auf ihre Kinder werden, suchten Antworten auf die möglichen Ursprünge dieser Wut bei Entwicklungspsychologen, Psychiatern und Familiencoaches und arbeiteten so Stück für Stück das Herzstück unseren Buches heraus. Wir hoffen, euch (und uns selbst!) zu helfen, mit diesem Hintergrundwissen nun viele Momente mit den Kindern gelassener sehen zu können und nicht mehr unkontrolliert explodieren zu müssen.
"Du blöde Mama!" Übersetzungshilfen für Eltern kleiner Wüteriche
Wenn Kinder "freche" Antworten geben, sind wir Eltern natürlich erst einmal gekränkt und aufgebracht. Denn unsere Ge- oder Verbote sind ja in aller Regel gut durchdacht. Leider erkennen Kinder die gute Intention hinter unserem Nein oft nicht und finden es, trotz ellenlanger Erklärungen, meist einfach nur blöd. Dann werfen sie uns Dinge an den Kopf, die uns unglaublich wütend werden lassen, weil sie in ihrer Direktheit schrecklich verletzend sind. Wir fühlen uns dann vielleicht ungeliebt und haben Angst, dass das Frechsein Ausdruck eines tiefergehenden Beziehungsproblems ist. Doch was wollen Kinder mit ihrem "Blöde Mama!" denn eigentlich wirklich ausdrücken? Wir stellen hier eine Reihe von gängigen Beleidigungen, die Kinder ihren Eltern an den Kopf werfen, vor und versuchen sie zu übersetzen.
Wir werden auch die Reaktionen, die Eltern normalerweise an den Tag legen, analysieren und überlegen, wie diese beim Kind an kommen. Als Hilfestellung zeigen wir Antworten auf, die vielleicht besser geeignet sind, um aus der Negativspirale der gegenseitigen Verletzungen auszubrechen. Es geht außerdem um vorsätzliche Provokationen und die Rolle von Wertschätzung und Aufmerksamkeit in der Beziehung zwischen Eltern und Kind. Abschließend erklären wir, warum es oft Probleme mit der Kooperationsbereitschaft unserer Kinder gibt, obwohl sie eigentlich von Natur aus kooperieren wollen.
Wenn ihr Teil unserer Forums-Community seid, dann erinnert ihr euch vielleicht noch an den Thread einer Mama, aus dem die meisten der Beispiele dieses Kapitels stammen. Wir hatten euch damals gefragt, welche frechen Antworten ihr noch gern übersetzt haben wollt und sie alle mit ins Buch gepackt. Einige sind dabei leider den Lektorinnen zum Opfer gefallen - wir hatten tatsächlich viel zu viel geschrieben, könnt ihr euch das vorstellen?!!!!1!elf Wir werden aber mal unser altes Manuskript hervorkramen, und die aus dem Buch herausgelöschten Beispiele hier im Blog und im Forum posten, ja?
Trotzdem: Autonomie fördern
In diesem Teil geht es darum, wie wir die Entwicklung kooperativer Verhaltensweisen unterstützen, indem wir sie erkennen und würdigen. Eltern ist häufig nicht bewusst, dass Kooperation nicht nur bedeutet, dass die Kinder daran mitarbeiten, im Alltag die Ziele gemeinsam und ohne Streit zu erreichen, sondern auch, dass es von ihrer Seite immer wieder Zugeständnisse gibt.
Wir gehen darauf ein, dass es für alle viel entspannter ist, wenn die Wünsche von Kindern nicht sofort abgelehnt werden, weil sie den Erwachsenen unsinnig erscheinen, sondern immer erst einmal zu fragen, was außer der eigenen Bequemlichkeit oder Pauschalurteilen wie "Das macht man doch nicht!", wirklich dagegenspricht.
Wir zeigen, dass es wichtig ist Eigenverantwortung statt Gehorsam zu lernen. Denn erst, wenn eine Entscheidung wirklich frei ist, ist auch der Weg frei für die echte Kooperation. Denn Druck, auch heimlicher, verursacht immer Gegendruck.
Diesen Teil des Buches werdet ihr wiedererkennen - es ist unsere Kooperationsserie und euch damit gut vertraut. Wir wollten aber den Eltern, die unseren Blog noch nicht kennen, diese wichtigen Gedanken nicht vorenthalten, da wir glauben, dass Kinder eigentlich nur deshalb vermeintlich "trotzen", weil den Erwachsenen gar nicht klar ist, dass die Kleinen schon sehr oft ohne zu murren mitarbeiten, manchmal entwicklungsbiologisch noch nicht in der Lage sind, den Wünschen der Eltern Folge zu leisten oder die Großen zu oft Kooperation verlangen, selber jedoch ihren Kindern nicht entgegenkommen. Ein paar kleinere Veränderungen sind aber im Buch enthalten - vielleicht macht ihr euch den Spaß, das Kapitel doch zu lesen, um zu vergleichen, was die Lektorinnen für entbehrlich hielten ;-).
Tipps und Tricks für einen entspannten Alltag - Der Praxisteil
Wir beschreiben die am häufigsten vorkommenden unkooperativen Verhaltensweisen von Kindern und geben Euch erprobte Tipps an die Hand, um solche Momente schon im Vorhinein zu umgehen, sie entspannt zu überstehen, dem Kind möglichst gelassen nachzugeben oder es dazu zu bringen, eurem Wunsch zu folgen. Ihr bekommt jede Menge Anregungen und Tipps für Situationen, in denen Kinder keine Lust haben, Treppen zu laufen, die Windel wechseln zu lassen oder alleine abends im Bett zu bleiben. Was kann man tun, wenn das Kind ständig wegläuft, das Essen vom Tisch wirft, sich nicht anziehen möchte oder ständig trödelt? Wenn man die Bedürfnisse hinter den Verhaltensweisen erkennt, ist es in den meisten Fällen möglich, solche Konfliktsituationen liebevoll und stressfrei zu lösen.
Auch diesen Teil des Buches kennt ihr aus dem Blog, mit kleineren Veränderungen, in denen ich von Fräulein Chaos, Fräulein Ordnung und Herrn Friedlich erzähle. Zusätzlich findet ihr hier aber nochmal genauer analysiert, warum wir auch ein "Nein" aus dem Mund der Eltern wichtig finden und wann ein solches unserem Empfinden nach angebracht und wann es nicht zielführend ist.
Schnelle Hilfen für akute Trotzanfälle
Abschließend geht es in unserem Buch darum, wie man bei akuten Trotzanfällen die Ruhe bewahrt und das Kind trotz seiner aufgewühlten Gefühlsregungen erreichen kann. Außerdem haben wir hilfreiche Stressregulationstechniken zusammen getragen, mit denen man die sich allmählich entwickelnde Selbstregulation der Kinder unterstützt. Wichtig ist und bleibt uns, dass eine Selbstregulation nur über eine feinfühlige Fremd- (oder auch Co-)Regulation durch die Bindungspersonen erreicht werden kann.
Die Methode des Spiegelns von Dr. Harvey Karp ist euch sicherlich schon bekannt, doch haben wir hier in diesem Kapitel noch stärker unsere jahrelangen Erfahrungen mit den Wutanfällen unserer Kinder einfließen lassen. In den letzten drei Jahren hat da ein ganz entscheidender Paradigmenwechsel in unserem Denken stattgefunden, der in unserem Trotzartikel im Blog noch nicht zu finden ist. Deshalb werdet ihr in diesem Abschnitt des Buches lesen, dass uns mittlerweile das tröstende Begleiten wichtiger ist, als den Anfall zu stoppen und warum. Trotzdem geben wir natürlich auch Werkzeuge an die Hand, damit Eltern dem Kind eine helfende Hand reichen können, um, wenn nötig, schnell aus der Wutspirale herauszufinden.
Nachwort: Lob den Trotzphasen
Am Ende können wir resümieren, dass wir Eltern eigentlich jeden Wutanfall unsere Kinder als eine Chance für sie feiern sollten, sich selbst als Menschen kennenzulernen und weiterzuentwickeln. Denn wenn wir die Entwicklung sozialverträglicher Reaktionsweisen auf Wutimpulse unterstützen wollen, müssen wir diese immer wieder trainieren. Dieses Training passiert vor allem während der sogenannten Trotzphasen! Sie sind die von der Natur eingerichtete Spielwiesen zum Erspüren von Emotionen, zum Austesten verschiedener Verhaltensmöglichkeiten und zum Sammeln von Erfahrungen zur Reaktion anderer Menschen auf das eigene Verhalten. Jeder Wutanfall bringt unsere Kinder ein Stück weiter. Wir sollten sie also nicht als Übel betrachten, sondern als Erfahrungen, die vielleicht schmerzhaft, aber notwendig sind, um am Ende das schönste Wunder überhaupt hervorzubringen: autonome und empathische Menschenkinder.
Wie könnt ihr unser Buch unterstützen?
Wir sind wirklich glücklich darüber, dass uns ein so angesehener Verlag wie Beltz gefunden und unser Buchprojekt unterstützt hat. Wir finden uns in wunderbarer Gesellschaft inmitten von Jesper Juul, Herbert-Renz-Polster, Julia Dibbern, Nora Imlau, Eva Solmaz, Gerald Hüther, Wolfgang Bergmann und Alfie Kohn. Aber natürlich sind wir nur ein kleines Licht, weshalb es kein Werbebudget für unseren Ratgeber gibt. Stattdessen sollen wir es über den Blog und die sozialen Medien bewerben. Nun, das tun wir natürlich gern, aber reichen wird das nicht. Daher brauchen wir eure Hilfe.
Bitte lest unser Buch und empfehlt es weiter, sollte es euch gefallen. Geht in eure Buchläden und fragt nach dem Buch. Erzählt euren Freundinnen, Eltern, Großeltern, Geschwistern und der Mutter im Kindergarten, die immer so unglücklich über die Wutanfälle ihres Kindes ist, davon. Leiht es der Leiterin eures Mutter-Kind-Turn-Kurses oder eurer Stillberaterin im Stillcafé. Bittet eure lokale Bibliothek, ein Exemplar davon in den Leihkatalog aufzunehmen. Auch Rezensionen bei Amazon sind für uns wichtig! Ebenso Buchbesprechungen auf euren Blogs oder Fotos vom Cover bei Instagram. Oder ihr twittert, in welchem Kapitel ihr gerade seid und ob dieses hilfreich ist.
Lasst uns gemeinsam beweisen, dass es keines großen Budgets bedarf, um einen wirklich guten Ratgeber unter die Leute zu bringen. Denn je mehr Eltern da draußen Zugriff auf Informationen haben, die ihnen helfen, ihre "trotzenden" Kinder besser zu verstehen, desto einfacher wird es für uns alle. Lasst uns versuchen, die Welt ein kleines bisschen bedürfnis- und beziehungsorientierter zu machen.
Wo bekommt ihr unser Buch?
Kaufen könnt ihr unser Buch hoffentlich in allen Buchhandlungen des Landes. Wir finden es schön, wenn ihr die kleinen Buchläden eurer Region unterstützt und dort kauft, damit diese nicht gänzlich aussterben.
Natürlich könnt ihr es auch bei Amazon bestellen. Zwar sind dort die Lager wegen der vielen Vorbestellungen aktuell leer, aber in den nächsten Tagen kommt Nachschub, so dass ihr nicht - wie dort im Moment angegeben - mehrere Wochen warten müsst. Ihr unterstützt ihr uns doppelt, wenn ihr das über diesen Affiliate-Link tut, denn dann bekommen wir eine kleine Provision (natürlich ohne Mehrkosten für Euch).
Wenn Euch das Buch gefallen hat, dann ist unser größter Lohn eine positive Bewertung auf Amazon und Euer Feedback hier unter diesem Artikel.
Leserstimmen
Einige von Euch haben das Buch schon fertig gelesen - wir haben so tolle Kommentare auf Facebook bekommen!
"Ich hatte es sogar schon am Samstag und bisher liebe ich dieses Buch für jede einzelne Zeile die ich gelesen habe. Es ist zum Glück auch nicht einfach eine strukturierte Aneinanderreihung der (natürlich dennoch lesenswerten) Blogartikel sondern wirklich ein eigenständiges wundervolles und vor allem liebevolles Buch, das euch da gelungen ist und mich selbst als jahrelange Leserin schon wieder einige Male mit einem "Aha-Effekt" zurück gelassen hat. Ganz ganz herzlichen Dank für diese Liebeserklärung an unsere Kinder und für dieses tolle Buch!" - Jennifer S.
"Ich habe es auch schon seit Samstag. Normalerweise lese ich keine Bücher und schon gar nicht irgendwelche Erziehungsratgeber. Dieses Buch ist aber so toll, dass ich es schon komplett durchgelesen habe. Es sind so viele wertvolle Informationen und praktische Tipps! Ich verstehe meine Kinder (und uns als Eltern) jetzt noch viel besser und freue mich jeden Tag, so viel davon umzusetzen". - Nadine S.
"Ich bin seit Jahren in der Elternbildung aktiv - meine Literaturempfehlungen in meinen Handouts wachsen ständig. Am Ende meiner Seminare picke ich immer einige wenige Bücher heraus und empfehle sie besonders. "Das ist ein gutes Buch, weil..." "Dieses Buch ist besonders für... " Ich lese viel - ich empfehle viel. Euer Buch ist in dieser Fülle an Literatur ein so besonderer Wurf - in vielen Aspekten einzigartig und eine wahre Chance für Kinder und deren Entwicklung. Es ist fachlich breit und fundiert und dabei so luftig leicht zu lesen, dass es sich auch als Abendlektüre oder für unterwegs eignet.
Vielen Dank, dass Ihr diese Arbeit auf Euch genommen habt und so gründlich dabei wart." - Martina W.
Rezensionen
Viele Blogger|innen halten im Moment Exemplare unseres Buches in den Händen - wir freuen uns schon riesig darauf, ihre Meinung dazu zu lesen. Wir sammeln hier Links und kleine Ausschnitte der Rezensionen.
Dani auf Glucke und so
"Für mich ist es nicht nur ein Buch 2er Bloggerinnen sondern wirklich ein heiliger Gral. Ich lese ihre Texte schon ewig und dieses Buch werde ich niemals nie weggeben oder gar verleihen. Es bedeutet mir sehr sehr viel, dass Sie es mir geschenkt haben und ich habe es auch schon durchgelesen und stark beansprucht(markiert)".
Doro auf Bin ich ein Eichhörnchen?
"In vielerlei Hinsicht finde ich das Buch (ebenso wie den Blog) sehr hilfreich, zum einen, da es anhand wirklich vieler, verschiedener Beispiele kreative Lösungsmöglichkeiten vorschlägt, die die Bandbreite der elterlichen Reaktionen erweitern können (auf manche Sachen kommt man selbst eben einfach nicht) und zum anderen, weil das Buch vermittelt: Wir sind nicht allein mit unseren Problemen. Oft ist es doch so, dass man als Elternteil denkt, man ist echt der einzige Depp auf der Welt, der das mit den Kindern nicht gescheit hinkriegt und Oma und Opa sind da manchmal auch nicht grade hilfreich mit ihren Kommentaren".
Leen auf Aufbruch zum Umdenken
"Mein lieber Scholli! Es geht wirklich erleuchtend weiter! In vielen Büchern lese ich wirklich oft Blablabla, hier aber wird das Blablabla, also die „frechen Antworten“ der Kinder übersetzt. Was wir sagen, was Kinder sagen und was wir hören und was Kinder hören wird beschrieben. Perfekt ist, dass sogar eine Möglichkeit geboten wird, wie wir stattdessen auf ein „Blablabla“ oder ein „blöde Mama“ reagieren könnten und sogar noch beschrieben wird, warum es besser wäre anders zu reagieren. Dieses Kapitel ist kein Blablabla, dieses Kapitel bringt uns als Eltern wieder ein Stückchen vorwärts. Ich als Mutter und als Pädagogin kenne diese Art des Gespräches. So schön verdeutlicht habe ich es aber noch nicht gelesen. Jede Situation wird genau am Beispiel abgehandelt – Wie es läuft und wie es noch besser laufen könnte. Wirklich einfach nur klasse!"
Sarah auf Zwergenzimmerchen
"Die Autorinnen fassen alles noch einmal so gut zusammen und haben mir wirklich die Augen geöffnet. Viele Dinge waren mir nicht bewusst und erst jetzt kann ich meine Kinder wirklich verstehen. Die ganzen Anregungen, wie ich in verschiedenen Situationen reagieren sollte, werden mir im Leben mit den Kindern sehr weiterhelfen. In der Hoffnung nun noch öfter ein entspanntes Zusammensein mit den Kindern zu erleben, wird dieses Buch unser Haus nicht mehr verlassen, denn ich werde wohl noch öfter nachlesen müssen um richtig zu reagieren.
Das Buch ist für mich kein Ratgeber im eigentlichen Sinn, denn es begleitet einen durch die gesamte Autonomiephase und ist ein Geschenk für mich und andere Eltern, die mit dem ganzen Stress nicht so gut umgehen können".
"Mir ist jetzt auch viel klarer, warum er abends auf der Couch über mich drüber trampelt und dann nur frech grinst, wenn ich schimpfe. Warum er andere beißt und haut. Und warum er in letzter Zeit so oft wütend wie am Spieß schreit. Und vor allem fällt mir auf: Hey, er ist gar nicht so rabaukig. Er kooperiert die meiste Zeit des Tages total super.
Und das beste: ich weiß nun wie ich damit umgehen muss. Und das alles weil Katja und Danielle nicht nur Ursachen, sondern auch Übersetzungshilfen und Lösungswege aufzeigen. Dieses Buch ist ein echter Lösungsgeber mit ganz vielen beispielhaften Situationen, die wir Eltern nur zu gut kennen".
Katrin von Öko-Hippie-Rabenmutter
Katrin von Öko-Hippie-Rabenmutter
"In diesem Buch steckt Herzblut, tatsächlich auf jeder Seite. Katja und Danielle haben nicht einfach ein Buch oder einen Ratgeber geschrieben – nein. Dieses Buch sollte etwas verändern. Etwas bewegen. Und das wird es, da bin ich sicher. Denn das Lesen des Buches fühlt sich nicht so an, als würden perfekte Mütter mir jetzt mal erklären wollen, wie das zu laufen hat – ehrlich gesagt fühlt es sich nicht einmal so an, als wäre es für uns Eltern geschrieben. Sondern viel mehr für unsere Kinder. Das Buch ist ein wunderbares, ehrliches und so wichtiges Plädoyer an Eltern, ihre Kinder reifen und sich entwickeln zu lassen, sie ernst zu nehmen, gleichwürdig zu behandeln und nicht vor lauter Erziehungszielen aus den Augen zu verlieren, was da tatsächlich in ihnen vorgeht. Kognitiv und emotional!"
Corinna von Corinnas kleine Welt
"Das Buch ist für mich wie ein guter Freund und als ich es durchgelesen hatte, hatte ich das Gefühl, dass ich eine gute Freundin/ einen guten Freund nach einem ausführlichen Besuch verabschieden muss. Man hat sich gut unterhalten und ausgetauscht und nimmt neue Aspekte mit, um darüber nachzudenken und diese, wenn es passt, in den Alltag zu integrieren. Trotzdem wird man sicher noch das eine oder andere Mal den Austausch suchen und Dinge entsprechend anpassen. Da wir mit unseren Kindern erst am Anfang der Autonomiephase stehen, wird uns dieses Buch und auch der Blog sicher die kommenden Jahre noch begleiten und eine Hilfe sein".


