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Mein Baby lässt sich nicht ablegen und wacht ständig auf


Baby schläft und lächeltNachdem ein Neugeborenes endlich (zum Beispiel dank der hier beschriebenen Beruhigungsmethode für Babys) in den Schlaf gefunden hat, stellt sich für viele Eltern ein weiteres Problem: Hilfe! Das Baby wacht ständig wieder auf. Egal wie vorsichtig sie es auch anstellen – kaum wird das Baby abgelegt, prompt ist es wieder wach. Selbst wenn das Ablegen gelingen sollte – nach regelmäßig 20 bis 50 Minuten wacht das Kind trotzdem wieder auf und findet nicht wieder in den Schlaf, obwohl es offensichtlich keineswegs ausgeschlafen ist.

Cover des Buches "Kinder verstehen"Das liegt daran, dass Kinder evolutionär so "programmiert" sind, dass sie stets den Schutz von Erwachsenen suchen. In der Urzeit wären Kinder, die irgendwo abgelegt wurden und dann friedlich tief und lange schliefen, recht bald wilden Tieren zum Opfer gefallen. Leider wissen unsere kleinen Babys nicht, dass sie mittlerweile gut beschützt hinter dicken Mauern wohnen und in Sicherheit sind, daher prüfen sie ununterbrochen, ob sie allein sind. Allein sein bedeutet Hilflosigkeit - vor Tausenden von Jahren ein quasi Todesurteil - mehr dazu im großartigen Buch "Kinder verstehen" von Herbert Renz-Polster.

Babys schlafen in gleich langen Phasen 


Babys schlafen in Schlafphasen – diese sind zwischen 20 und 50 Minuten lang. Die Schlafphasenlänge unseres Sohnes waren exakt 40 Minuten – er schlief im ersten Lebensjahr stets 40, 80 oder 120 Minuten am Stück. Man konnte regelrecht die Uhr danach stellen. Unsere Tochter hatte einen Zyklus von 50 Minuten, der ebenso regelmäßig war.

In den ersten zwei bis drei Lebensmonaten fallen Neugeborene zunächst erst einmal in den Traumschlaf (REM-Schlaf). Diese Schlafart ist sehr anfällig für Störungen - das Kind schläft nur "leicht". Der REM-Schlaf ist unter anderem an Bewegungen der Gliedmaßen, schnellerer Atmung und Augenflattern zu erkennen. Erst nach etwa 20 Minuten fällt das Kind in den Tiefschlaf, es atmet langsam und regelmäßig und bewegt sich kaum noch – sensible Babys würden erst jetzt ein nicht mehr bemerken, wenn sie abgelegt werden.

Ist die Tiefschlafphase vorbei, taucht das Kind wieder in eine leichtere Schlafphase. Dort prüft es unbewusst, ob noch alle Bedingungen so sind, wie sie beim Einschlafen waren, denn Neugeborene schlafen nur ein, wenn sie sich absolut sicher fühlen. Am sichersten fühlt sich ein Baby, wenn es bewegt wird. Das heißt: Es ist jemand da, der sich um mich kümmert! Ich bin ich Sicherheit und liege nicht ungeschützt irgendwo herum, ich werde beschützt! Haben sich die Umgebungsbedingungen geändert, bedeutet das für das Baby, dass es unbedingt prüfen muss, ob es noch immer sicher ist. Daher wird es sofort aufwachen – ist niemand in der Nähe, der es sofort beruhigt, schläft es nicht wieder ein – auch wenn es noch müde ist. Das erklärt auch, warum Kinder in Tragehilfen, Kinderwagen und Autos am längsten schlafen, die Bewegung suggeriert ihnen Sicherheit, die "Ist-denn-noch-alles-so-wie-es-war"-Prüfung ist schnell beendet und die nächste Schlafphase wird angeschlossen.


Mein Baby lässt sich nicht ablegen - was kann ich tun? 


Am einfachsten ist es, wenn das Baby von Anfang an in seinem Bett ohne Hilfe einschläft. Beim Übergang von einer Schlafphase in die andere sind die Bedingungen unverändert, so dass es in der Regel mühelos in die nächste Phase gleitet. Mit dem sanften Ablösen schaffen es viele Kinder, irgendwann auch ohne Hilfe einzuschlafen.

Dass Kinder unproblematisch allein in ihrem Bett einschlafen, ist aber leider eher der Ausnahmefall. Seit Jahrtausenden sind Menschenkinder als Traglinge darauf angewiesen, dass sie von ihren Eltern beschützt werden. Daher suchen sie in der Regel deren Nähe und fühlen sich nur sicher, wenn sie Körperkontakt haben. Daher ist das der Normalzustand eher ein nur in den Armen der Eltern einschlafen wollendes Kind. Man sollte dieses Grundbedürfnis erfüllen und sich bewusst machen, dass dieses Schlafverhalten auf die ersten zwei bis drei Lebensmonate begrenzt ist. Später wird man das Baby ohne weiteres nach wenigen Minuten ablegen können – bis dahin hilft leider einzig und allein: Auf die Tiefschlafphase warten. Es ist außerdem sinnvoll, das Kind in der Position abzulegen, wie es eingeschlafen ist – Lagerungswechsel stimulieren den Gleichgewichtssinn und signalisieren dem Baby „Gefahr“.
Schlafendes Baby in Kinderbett

Was kann man tun, wenn das Kind alle 30 bis 50 Minuten noch immer müde aufwacht?


Wie bereits beschrieben, prüfen Neugeborene in den Übergängen der Schlafphasen die Umgebung. Ist alles so, wie beim Einschlafen, kann sorglos in die nächste Phase übergegangen werden. Wacht ein Kind also ständig auf, ist es sinnvoll ihm dabei zu helfen, die Übergänge zwischen den Phasen zu meistern. Man hat sehr schnell ein Gefühl für die Länge der Phasen des eigenen Kindes (einfach mal ein paar Tage Protokoll führen, um das Muster zu erkennen).

Babys, die im Elternbett neben den Eltern einschlafen, erwachen gar nicht erst richtig, wenn man sich in der Übergangsphase wieder daneben legt. Kinder, die einen Nuckel haben, schlafen weiter, wenn ihnen in dieser Phase der Nuckel wieder in den Mund gesteckt wird, sollte er beim Schlafen heraus gefallen sein. Werden Babys einschlafgestillt, führt das Anbieten der Brust meist dazu, dass das Kind weiter schläft. Einige Stillkinder neigen dazu, irgendwann auch nachts in diesen Rhythmen aufzuwachen und wollen dann Dauerstillen.

Mein Sohn hat tagsüber lange in der Federwiege schlafen, ich habe ihn gepuckt in den Schlaf gewiegt. Da ich wusste, dass er alle 40 Minuten wach wird, konnte ich nach 39 Minuten die Federwiege wieder anstupsen, mich an die gleiche Stelle daneben setzen, wie beim Einschlafen und wenn er die Augen öffnete für seine „Überprüfung“ fand er genau die gleiche Situation vor, die er vom Einschlafen kannte.

Sachen, die Kinder "bewegen"


Viele Kinder brauchen zwingend Bewegungen zum Schlafen, so bald ihr Gleichgewichtssinn meldet, dass sie abgelegt wurden, wachen sie auf. Doch viele kluge Erfindungen schaffen Abhilfe!

Beispielsweise der Robopax, ein elektrisches Gerät, auf das Kinderwagen, Babyschalen oder gar ganze Betten gestellt werden und das durch seine gleichförmige Bewegung dafür sorgt, dass das Kind die Übergänge zwischen den Schlafphasen alleine bewältigt.
 
Die Sleepy-Einschlafhilfe funktioniert ganz ohne Strom und wird an den vier Füßen des Kinderbettes befestigt. Durch die Bewegungen des Kindes, wird das Bett nach dem Prinzip des Fadenpendels in Schwingungen versetzt. Ebenso gut funktionieren Federwiegen, z. B. Schlummerli , Nonomo, Lullababy oder die motorbetriebene Swing2sleep.

Brio Bed Rocker werden ebenfalls an den Füßen des Babybetts befestigt und können mit dem Lolaloo verbunden werden - ein Gerät, das unglaublich effizient Kinderwagen und Betten in Schwingungen versetzt. Ganz allein schaukelt das Köglis Baby Schaukelding Kinderbetten.

© Danielle
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Kommentare:

  1. Hallo ich habe eine Frage wenn meine Tochter im arm einschläft und ich sie dann nach 20 Minuten ins Bett lege und sie zb immer eine Stunde im arm schläft (normalerweise) muss ich die 20 Minuten dann von der Stunde abziehen? Und muss ich sie dann zb aus dem Bett raus nehmen weil sie ja im arm eingeschlafen ist? Um ihr die Situation vor dem einschlafen wieder zu konstituieren? Liebe grüße. Sie ist fast 2 Monate alt.

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    1. Hallo,

      ja, Du musst die 20 Minuten abziehen und wenn sie eine Stunde schläft, dann müsste man sie nach 20+40 Minuten hochnehmen, damit sie sich in der Einschlafsituation wieder findet. Allerdings ist das Hochnehmen natürlich recht bewegungsintensiv, so dass die Gefahr besteht dass sie dann aufwacht. Aber probieren kann man das durchaus mal :-).

      Viele Grüße!
      Danielle

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  2. Hallo ich bin ja ganz begeistert von eurem Blog:) und hab mich auch voll gefreut den Bericht übers ablegen und schlafen zu lesen, denn genauso ein kleinen Kontrollfreak hab ich zuhause er ist 15 Wochen! Und schläft auch nie länger als 40 min! Egal was ich versucht hab. Jetzt hab ich natürlich alles so gemacht wie ihr geschrieben habt, die einschlafsituation wieder herstellen und das hab ich auch gemacht aber es klappt nicht egal ob im kinderwagen oder in der Hängematte er wird immer wach. Am meisten hab ich Glück wenn er in meinem Arm durch schaukeln einschläft und ich dann wieder Schaukel. Er bleibt dann auch auf meinem Arm und dann schaffen wir manchmal auch 2 Std aber halt nicht immer ! Was mach ich falsch hab sogar schon drauf geachtet die gleiche Friseur und Klamotten anzuhaben :) er ist jetzt auch kein reines Schreikind oder so. Klar nölt er mal rum aber meinst bekomm ich ungut beruhigt und eingeschlafen. Nachts kommt er meist alle 2 Std oder sogar noch früher. Er schläft auch sehr unruhig und bewegt sich viel dabei. Davon wird er dann leider auch wach. Aber das war im Bauch auch schon so hat dich sehr viel bewegt, hatte dem Eindruck er schläft nie :) könnt ihr mir helfen, weil ich möchte ihn noch nicht sanft ablösen da ich es noch schön finde wenn er in meinem Arm einschläft. Er schläft im übrigen nie alleine ein nur durch Schaukel oder Brust. Danke schon mal lg Alexandra

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    1. Liebe Alexandra,

      mit gerade mal 15 Wochen soll er wirklich gerne noch in Deinem Arm einschlafen! Dort fühlt er sich sicher und wenn er so 2 Stunden schläft, ist das schon mal super. Hast Du ein Tragetuch? Da würde ich ihn einfach die meiste Zeit reintun, da er offenbar sehr körperkontaktbezogen ist. Mein Sohn war ganz genau so - ohne Schaukeln schlief er monatelang nicht ein und an Durchschlafen war ewig nicht zu denken. Es gibt einfach solche Kinder. Schlafen ist bis zu einem gewissen Grad auch Reifungssache - es wird immer mal wieder sprungartig besser. Solche Sprünge konnte ich mit etwa 4 und dann wieder mit 10 Monaten feststellen.

      Euch alles Gute!
      Danielle

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  3. Vielen Dank für die super schnelle Antwort :) und ja ich hab ein Tuch aber dort ist er nach spätestens 45 min wieder wach. Ja ich finde es auch schön das er in meinem Arm einschläft aber auf die 2 Std kommen wir so nicht immer vielleicht 2-3 mal in der Woche, der reT ist max. 45 min manchmal sogar nur 30 min und dann wacht er auf und strahlt mich an wie ein Honigkuchenpferd:) meine sorge ist nur das ca 4 mal täglich 30-45min nicht ausreichend sind obwohl ich auch schon die o.g Methode angewendet habe aber der kleine Mann immer wieder wach wird! Da Stress ich mich auch ein wenig warum wir das nicht schaffen und es ihm nicht gut tut oder ist es einfach nun mal so bei manchen babys und ich sollte hoffen das sich das mit dem nächsten Sprung regelt ? Woe gesagt er ist jetzt kein"schreibaby" er wird zwar nach 1-2 Std wieder nölig weil müde aber meist schläft er problemlos ein im Arm oder Tuch usw ist es ok das zu akzeptieren oder schadet es ihm auf Dauer ? Vielen danke nochmal lg Alexandra

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  4. Ich habe auch eine Frage. Mein Sohn ist jetzt 10 Wochen alt und schläft nur im Arm bzw. Bauch an Bauch ein bzw. weiter. Da er nachts oft aufwacht und unruhig wird, braucht er immer diese Hilfe um weiter schlafen zu können. Ich überlege was ich machen kann damit er lernt auch ohne diese Hilfe ein bzw. weiter zu schlafen. Lernt er dass mit der Zeit allein (wie es im Artikeln steht) oder sollte ich versuchen ihm beizubringen alleine einzuschlafen. Wie mache ich das? Habe Angst den Zeitpunkt zu verpassen und der Kleine wird nie ohne Hilfe schlafen lernen.

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    1. Liebe Maria,

      Dein Kind verhält sich vollkommen normal und wird das einschlafen auch noch ein paar Wochen so am liebsten haben wollen. Schlaft ihr im Familienbett? Das reduziert das Aufwachen ungemein - Babys wollen sich eigentlich nur schnell versichern, dass Mama noch da ist. Das geht beim gemeinsamen Schlafen am besten und oft wacht Mama dabei gar nicht auf.

      Auf keinen Fall musst Du Angst haben, dass die ihn damit verwöhnst. Alleine schlafen können ist ein Reifungsschritt und mit 10 Wochen ist er viel zu klein dafür! Wenn es sich nicht selbst geben sollte (was es häufig tut), dann kann man später durchaus ein paar Dinge unternehmen - jetzt würde ich empfehlen, diese Zeit intensiv zu genießen!

      Liebe Grüße
      Danielle

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  5. Hallo, ich musd nun auvh mal etwas fragen... Meine tochter ist 4 monate alt, witd in den schlaf gestillt und schläft von anfang an im eigenen bett im eigenen zimmer. Bisher hat sie eigentlich recht gut geschlsfen, auch mal 5 std am stück. Sie geht immer bei 19/20 uhr zu bett, dann ist sie auch echt müde. Neuerdings wacht sie alle std auf... Ich tapere zu ihr rüber, nehm sie an die brudt, sie schläft sofort, ich leg sie ab, geh ins bett... Grad eingeschlafen, alles von vorne... Ivh bin müde und kann den schlaf am tage nicht nachholen. Wir haben noch zwei kinder. Was ist mit ihr?

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    1. Liebe Andrea,

      möglicherweise ist der 19-Wochen-Sprung (http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2013/04/der-entwicklungsschub-der-19-woche-herr.html) daran Schuld. Kinder schlafen in Zeiten den Entwicklungssprünge oft deutlich schlechter. Leider manchmal auch diejenigen, die bisher eigentlich sehr gut schliefen. Das Alter von 4 Monaten scheint mir da manchmal eine Grenze diesbezüglich zu sein - Kinder ändern in dem Alter sehr häufig das Schlafverhalten.

      Ist das Familienbett für Euch eine Alternative?

      Viele Grüße
      Danielle

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  6. Hallo Danielle,
    mein Sohn ist fast 12 Wochen alt, Depot ca 4 Wochen schläft er nachts nur noch an der Brust ein, neben mir im Familienbett. Davor schlief er im Beistellbett nach dem Stillen.
    Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, bis auf die Angst ihn mit meiner Decke zu ersticken. Nur höre ich ständig von allen Seiten, dass ich ihm das abgewöhnen soll , an der Brust zu schlafen. Nachts wenn er aufwacht möchte er natürlich auch wieder nuckeln, was kein Problem ist, da er sowieso meist noch neben der blanken Brust liegt :)
    Wie ist deine Erfahrung/Meinung dazu? Die ganzen Leute um mich herum verunsichern mich so...
    Ich muss dazu sagen, dass mein Sohn ein sehr reizoffenes Schreibaby ist und ich eigentlich froh bin , etwas gefunden zu heben, mit dem er gut schläft.
    Tagsüber ist er die meiste Zeit im Tragetuch, da er im Kiwa nur schreit. Aber Selbst im Tuch schläft er oft nur 30 Minuten und wacht dann weinend auf.
    An Hinsetzen ist gar nicht zu denken.
    Liebe Grüße
    Jenny

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    1. Liebe Jenny,

      er ist noch sooo klein - lass ihn so schlafen, wie es sein Bedürfnis ist: ganz in Deiner Nähe. Er wird sich über die Zeit von ganz allein von Dir entfernen, versprochen.

      So lange es für Dich okay ist, mach das ruhig. Das, was Dein Sohn verlangt, ist völlig natürliches Verhalten. Nur weil die anderen das gerne mal aberziehen, bleibt es dennoch natürlich. Lass Dir nicht reinreden - vor allem nicht von denjenigen, die nicht ein so relativ anspruchsvolles Baby haben.

      Das ständige Aufwachen wird mit viel Glück mit etwa 4 Monaten besser - manchmal dauert es auch ein paar Monate länger. Was am besten hilft: Gelassenheit und prompte Zuwednung. Die Zeit geht vorbei - auch das ist ganz sicher.

      Genieß die Nähe - so eng werdet ihr nie wieder beieinander sein und Du wirst später gerne daran zurück denken. Also lass Dir das nicht vermiesen!

      Wenn Du gerne Ermutigendes dazu lesen möchtest, empfehle ich das Buch "Schlaf gut, Baby" von Imlau/Renz-Polster..

      Liebe Grüße
      Danielle

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  7. Ich glaube, das ist das Wichtigste von allem: Lass dich nicht von anderen verunsichern! Was für dich und dein Baby passt, das ist richtig! Meine Tochter ist auch nur beim Stillen und beim Herumtragen eingeschlafen. Ich habe sie nachts im Liegen gestillt, manchmal zurück in die Babybay geschoben, direkt neben mir liegen lassen oder mir auf meinen Bauch gelegt. Meine Decke habe ich soweit heruntergeschoben und mir eine Jacke angezogen, falls es mir zu kalt war. Und endlich konnten wir nachts schlafen! Man hört immer wieder, dass die Babys nicht an der Brust einschlafen sollen, aber wenn es nun mal nicht anders geht, dann ist das so. Dein Sohn braucht es nun mal, und das ist ok. Und du brauchst deinen Schlaf. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, weil jedes Baby anders ist. Irgendwann kommt der Punkt, an dem er es nicht mehr braucht und möchte, und dann ist der richtige Zeitpunkt.

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  8. Hallo Danielle,
    mein Sohn ist 11 Wochen alt und schläft tagsüber nur 30 Minuten am Stück. Da kann ich die Uhr nach stellen...es hilft auch nichts, wenn exakt alles so ist wie beim einschlafen. Natürlich ist er nach den 30 Minuten trotzdem noch müde und quengelt am Tag sehr viel. Ach ja, er liegt meist auf meinen Füßen oder ich habe ihn auf dem Arm. TT haben wir, aber auch da ist es das gleiche.
    In der Nacht schläft er in seinem Bett, das an meines befestigt ist. Dort schläft er zwischen 2 und 4,5 Stunden.
    Gibt es etwas, das ich am Tag ändern kann, damit er besser schläft?
    Vielen lieben Dank schon einmal für deine Antwort!
    Katharina

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    1. Liebe Katharina,

      was noch einen Versuch wert wäre: etwas das sich bewegt. Wir haben einen Artikel zu "Dingen, die Kinder bewegen" geschrieben - vielleicht findest Du da eine für Euch sinnvolle Lösung? Denn Bewegung suggeriert Kindern immer Sicherheit.

      http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2016/04/einschlafen-und-beruhigen-10-dinge-die-babys-helfen-besser-zu-schlafen.html

      Liebe Grüße
      Danielle

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  9. Hallo. Mein Sohn ist inzwischen 11 Monate alt und hat immer noch dieses Neugeborenen Schlafverhalten. Er wacht nachts leider immer noch alle 60 Minuten auf. Ich frage mich was ich falsch gemacht habe. Er schläft im Elternbett und wurde immer gestillt. Ich bin schon am Rande eines Nervenzusammenbruchs.

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  10. Hallo.
    Ich kann dich gut verstehen.
    So langsam gehen meine Reserven auch zur Neige.....
    Mein Sohn ist auch 11 Monate alt.
    Und schläft leider auch nicht länger als 1 bis 2 Stunden am Stück.
    Er schläft meistens auch im großen Bett bei bzw fest an mir. Aber das ist in Ordnung.
    Er wird auch immer noch ein paarmal am Tag/Nacht gestillt.
    Und eigentlich ist er sehr aufgeweckt und fröhlich. Und macht einen gesunden und zufriedenen Eindruck.
    Aber er ist von Anfang an furchtbar Mama-bezogen. So langsam bleibt er mal für paar Stunden bei der Tante oder Oma.
    Aber an manchen Tagen klebt er förmlich an mir fest.
    Dann schläft er noch schlechter.
    Das alleine Einschlafen hat bisher vielleicht 6x geklappt. Und auch dann schläft er nicht länger....
    Wir haben schon sämtliche Tipps und Tricks versucht. Nix hilft.
    Ich bin nur froh das ich noch Elternzeit habe.
    Keine Ahnung wie ich bei dem Schlafmangel arbeiten sollte.
    Wünsche dir viel Kraft.
    Hilfe kann ich leider nicht anbieten.


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    1. Danke, manchmal hilft es schon zu lesen, dass man nicht alleine ist und andere mit der selben Situation zu kämpfen haben. Ich werde immer komisch angeschaut wenn ich sage, dass unser kleiner noch nicht schlafen kann.

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    2. Hallo ihr beiden!
      Bei meiner Tochter war das ebenso. Die hat sich nicht ablegen lassen, wollte nur gestillt und getragen werden und auch nachts wollte sie die Simulation des Mutterbauches weiterhin und getragen werden. Das Ganze ist erst nach zwei Jahren besser geworden in dem Maße, dass ich einigermaßen wieder zu Kräften komme. Mit anderthalb Jahren habe ich sie abgestillt. Da wurde es etwas besser, aber nachts Milch getrunken hat sie noch bis sie über 2 Jahre alt war. Erst dann hat sie angefangen durchzuschlafen. Und damit meine ich durchschlafen. Nun warte ich auf die nächste Gruselphase der Alpträume. Ich habe nur zwei schwer zu findende Artikel von amerikanischen Kinderärzten dazu gefunden. Sie nennen diese Kinder hochsensibel/ highly sensitive. Das ist genetisch und kann man testen. Es ist ein Haufen Lesearbeit für später, aber es lohnt sich. Und für die ersten 2-3 Jahre kann ich euch einfach nur raten durchzuhalten und möglichst viel Entlastung von Umfeld bekommen! Irgendwann mal abstillen und die Nachtschichten vom Mann übernehmen lassen. Tagsüber das Kind der Oma geben. Ich konnte das alles nicht, weil ich zu meinem Mann gezogen bin, der nachts arbeitet und ohne Großeltern, Familie oder gute Freunde von früher in der Nähe lebt. Der absolute Horror!
      Haltet durch!

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  11. Hallo, meine Tochter ist jetzt 10 Monate alt und ist sehr unentspannt was das schlafen angeht. Nur kurze Phasen, am Tag wenn ich Glück habe mal eine Stunde am Stück. Nachts ist sie gefühlt dauerhaft wach. Sie will nur an der Brust sein und auch ein Schnuller kann sie dann nicht beruhigen. Am Tag ist sie durch ihren eigenen Schlafmangel dann den ganzen Tag nölig, will nur auf den Arm oder am liebsten an die Brust. Habe schon über das abstillen nachgedacht, möchte ich aber irgendwie auch nicht. Dachte auch schon an ein pathologisches Problem. Vielleicht einen Osteopathen der mir helfen kann. Ich bin ratlos und am Ende meiner Kräfte. Habe noch 3 weitere Kinder von denen ich das nicht kenne. ICh fange in 3 Monaten wieder an zu arbeiten und weiss nicht wie ich das durchhalten soll. Auch wenn ich sie nur mal auf die Wickelkommode legen will, schreit sie gleich. Wenn ich nur kurz mal mich umdrehe schreit sie, als ob sie denkt ich ich lasse sie alleine, dabei war sie noch nie alleine. Ich bin immer da. Also frage ich mich, wo sie diese Verlustängste her hat. Ich bin verzweifelt. Ich denke mal so 3-4 Stunden schlaf am Stück, würde uns beiden mal ganz gut tun.

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    1. Hallo,

      es gibt einfach Kinder, die haben ein sehr hohes Nähebedürfnis - mein Sohn ist auch so einer. Es schadet sicher nicht, sich mal bei einem Osteopathen vorzustellen (ob es was nutzt, steht auf einem anderen Blatt). Schläft sie beim Stillen ein? Dann würde ich versuchen, das voneinander zu koppeln (Stichwort: sanftes Ablösen).

      Dein Kind versucht (urzeitlich gesehen), besonders effektiv zu überleben ;-). Das ist anstrengend, aber das wird besser - versprochen. Mir hat es besonders geholfen, dass ich verstanden habe, dass das Verhalten normal ist und als ich das einfach für mich akzeptiert habe, ist es erträglicher geworden. Dennoch kann man an der nächtlichen Situation versuchen etwas zu ändern - eine Stillpause von 4 Stunden (ggf. nach Gordon) ist m. E. schon zumutbar in der Situatiuon.

      Ich wünsche Euch alles Gute!
      Danielle

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  12. Wir haben auch das Problem, dass unser Kind jede Stunde wach wird. Er ist jetzt 11 Monate und hat zuvor eigentlich immer gut geschlafen. Doch seit ein paar Wochen wacht er wie gesagt stündlich auf und wir können ihn nur durch rumtragen oder stillen beruhigen. Gibt es denn irgendeinen hilfreichen Tipp von Muttis die das auch schon durchgemacht haben? Wir sind mittlerweile echt am Ende.

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    1. Hier genau das gleiche! :(
      Unser Sohn ist knapp acht Monate und wacht tagsüber immer nach exakt einer halben Stunde auf und schläft oft dann auch nicht wieder ein, obwohl er müde ist. Auf dem Arm schläft er auch schon mal 2 Stunden. Wir haben auch eine Federwiege, da klappte es ne zeitlang besser, aber jetzt ist es ihm glaube ich zu eng und er wacht dort auch schnell auf. Ich muss dazu sagen, dass er noch auf meinem Arm einschläft und ich ihn dann ohne Probleme ablegen kann. Abends schläft er gegen sieben in seinem Bett ein, aber ich bin dabei, singe und halte Händchen. Aber alleine schafft er es nicht und ich finde auch, dass er das nicht muss. Leider wacht er dann weiter halbstündlich auf und es wird erst weniger wenn wir uns dazu legen. Aber auch hier wacht er teilweise jede 1-2 Stunden auf. Trinken will er dann nicht unbedingt, aber wieder Händchen halten etc.
      Meine Kinderärztin sagte, dass er alleine einschlafen soll, dann würde diese Prüfung der Umgebung ergeben, dass alles so wie beim Einschlafen ist und er würde alleine weiter schlafen.

      Ich bin nicht sicher, ob er es alleine schaffen kann. Momentan würde das auf jeden Fall noch nicht gehen. Meint ihr ich sollte das immer wieder versuchen oder einfach abwarten. Ist das auch ein Entwicklungsschritt und geht irgendwann von alleine weg? Also dieses ständige Überprüfen, das hat er die ersten 4-5 Monate nicht gemacht. ... bin gerade echt ratlos...

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  13. Hallo Ihr Lieben.
    Meine Tochter ist fast 11 Wochen alt und ich habe auch das Problem, dass sie nur im Arm, an der Brust, IM Auto oder im Kinderwagen schläft. Also: Nur solange, wie sie in Bewegung ist, ablegen hatnie geklappt. Hier habe ich dann zum ersten Mal von der Federwiege gelesen und dachte mit, dass wir hier eine Lösung gefunden haben. Wir haben uns dann für die Nonomo entschieden und siehe einer an: Prinzesschen schläft und das für 2-3 Stunden am Stück. Nachts schläft sie bei uns im Bett (neben mir), was zum Glück von Anfang an gut geklappt hat.
    Finde diesen Blog sehr hilfreich und kann mich für die tollen Tips nur bedanken.

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  14. Huhu ich hab auch so ein Exemplar. Ich lasse ihn nachmittags auf meinen Bauch schlafen dann schafft er auch mal 2h. Ansonsten vormittags nur 30min da liegt er neben mir. Er schläft super schnell ein und das ist echt Klasse so. Nun ist meine Frage wie bekommt man das später wieder aus ihm raus und will er irgendwann selber in seinem Bett schlafen?

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  15. Ich lese gerade all die verzweifelten Kommentare und möchte Mut machen. Mein Sohn war genauso. Monatelang ist er nur im Tragetuch eingeschlafen und irgendwann dann auch durch Einschlafstillen, nachts war er oft stündlich wach. Ich war auch oft völlig am Ende. Mir half, dass es immer wieder Nächte gab, die etwas besser waren und Blogs wie dieser... Zu erfahren, dass es NICHT unnormal ist und manche Kinder einfach so sind. Und es geht tatsächlich vorbei! Mit zwei Jahren schlief mein Schatz plötzlich durch, einfach so. Und einschlafen kann er nun auch ohne Hilfe. Es kam von ganz allein. Zwei Jahre sind lang, aber wir haben es geschafft. Haltet durch!
    Judith

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    1. Genauso war es bei uns auch!!! Zwei Jahre und plötzlich war der Spuk vorbei!!

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  16. Ich lese gerade all die verzweifelten Kommentare und möchte Mut machen. Mein Sohn war genauso. Monatelang ist er nur im Tragetuch eingeschlafen und irgendwann dann auch durch Einschlafstillen. Nachts wachte er oft stündlich auf und das noch mit eineinhalb. Ich war auch oft völlig am Ende. Mir half, dass es immer wieder Nächte gab, die etwas besser waren und Blogs wie dieser... Zu erfahren, dass es NICHT unnormal ist und manche Kinder einfach so sind. Und es geht tatsächlich vorbei! Mit zwei Jahren schlief mein Schatz plötzlich durch, einfach so. Und einschlafen kann er nun auch ohne Hilfe. Es kam von ganz allein. Zwei Jahre sind lang, aber wir haben es geschafft. Durchhalten! Liebe Grüße, Judith

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  17. Hallo,
    Ich hab zum Thema auch eine Frage, unser Sohn ist nun 9 Monate alt und seit ca 4-5 Monaten schläft er jeden Abend auf mir oder eng an mir ein, manchmal beim stillen. Nun ist das nicht weiter schlimm und er kann sich gern im familienbett schlafen , allerdings ist es nicht möglich ihn abzulegen ohne dass er wach wird und sofort weint. Ich habe schon jeglichen zeitrhythmus probiert und bin langsam echt verzweifelt- ich kann ja nicht jeden Abend ab 19 Uhr im Bett rum liegen und als Schlafcouch für meinen Sohn herhalten - oder?
    Wenn ich dann wenigstens mal 30:40 min Zeit für mich / meinen Mann / den Haushalt hätte bevor er wieder nach mir verlangt , wäre ich total glücklich . So ist es echt super anstrengend . Hat jemand eine Idee / Tipp was ich tun kann?

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    1. Liebe Ani, das klingt, als wärst du ein "Einschlafsignal" für deinen Son geworden, d.h. etwas, von dem sein Gehirn denkt, es müsse unbedingt da sein, um wirklich schlafen zu können. Lies mal unseren Artikel: "Wenn das Kind ohne knibbeln, tragen ... nicht einschläft", darin beschreibe ich das Phänomen. Du wirst entweder Schritt für Schritt abgewöhnen müssen, dass er auf dir einschläft - das geht!-, oder den Ort ändern, damit es dir besser geht. Meine Kinder haben z.B. auf mir geschlafen, während ich auf der Couch im Wohnzimmer saß und Paar-Zeit oder Me-Time hatte. Ich konnte zwar nicht aufstehen, konnte aber leise Serien gucken oder lesen und bekam immer die Süßigkeiten von der besseren Hälfte gereicht. Allerdings ließen sich meine Kinder dann kurz im Bad auf ein Kissen legen, damit ich Zähne putzen konnte. Danach kamen sie wieder auf mich drauf und wir gingen ins Bett.
      LG, Snowqueen

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  18. Hallo,
    mein Sohn ist jetzt 12 Wochen alt uns lässt sich seit dem er 5 Wochen alt ist tagsüber nicht ablegen wenn er schläft. Ich versuche es immer mal wieder doch dann wacht er nach genau 5 Minuten auf. Er schläft dann nicht mehr ein auch nicht wenn ich ihn beruhige und die Hand auflege oder Schnuller gebe.
    Wenn ich ihn hoch nehme schläft er auf mir weiter und das sogar sehr lange (mittags so 2 Stunden).
    Hinlegen und alleine einschlafen hat nur ein paar mal funktioniert und da dauerte es auch sehr lange bis er schlief.
    Das komische daran ist am Abend und in der nacht schläft er ohne Probleme alleine in seinem Beistellbett. Manchmal lege ich ihn noch wach ins beistellbett und er schläft alleine ein. In der nacht schläft er so 3-4 stunden durch und dann stille ich ihn und lege ihn wieder zurück in sein Bett.
    Ich weiss ich sollte froh sein dass er wenigstens nachts so brav schläft. Das bin ich auch.
    Und wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese merke ich dass das ein luxusproblem ist und andere hier wesentlich großere probleme haben. Ich finde es ja eigentlich ganz schön, dass er ein kuschler ist und so gerne bei mir ist Aber ich komm nicht wirklich dazu etwas im haushalt zu machen und langsam wird er auch ziemlich schwer. Und ich habe angst dass wir uns das so beibehalten und ich ihn dann immer auf mir liegen habe.
    Hört das irgendwann von alleine auf oder kann ich etwas tun? LG

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  19. Hallo. Ich habe eine 5,5 Monate alte Tochter. Sie hat immer bei mir im Bett und seit ca 4 Wochen im Anbaubett geschlafen. Nun hatte sie eine 2 wöchige PHase in der sie alle 2 Stunden gestillt werden wollte nachts. Nun wurde es mit 4 Stunden wieder besser und dsnn ist sie abends davon wasch geworden, dass wir ins Bett gegangen sind. Nun habe ich getestet, ob sie bis zum ersten stillen lieber schon mal in ihrem Zimmer schlafen sollte. Prompt hat sie 7 Stunden am Stück geschlafen 😂. Ich wurde gestern leicht verunsichert und zwar wurde mir gesagt, dass sie das nur mache weil sie sozusagen aufgegeben hat zu kontrollieren ob alles um sie herum ok ist. Sie hatte aber auch nicht geschrien oder ähnliches zwischendurch. Ist es nun besser fpr ihre Entwicklung wenn sie weiter im Anbaubett in unserem Zimmer schläft oder kann sie ruhig in ihr Zimmer?
    MfG Annika

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  20. Irgendwie scheine ich das System meiner Tochter Linda wohl noch nicht gecheckt zu haben. Sie ist jetzt 8,5 Monate alt, schläft seit Anfang an im Familienbett und nur mit Einschlafstillen. Manchmal habe ich den Eindruck Dauerstillen, vor allem am Tage. Ablegen oder rausschleichen funktioniert fast nie. Selbst wenn sie sich in ihrer tiefsten Schlafphase befindet, sie wird direkt wach und sucht mich und die Brust.
    Soweit kein Problem außer anstrengend, nur mit einem Jahr brauchen wir die Situation dass sie auch durch Papa und Oma in den Schlaf findet. Ich fände es auch für mich erholsam am Tag Mal eine oder zwei Stunden Luft zu haben mit babyphone an der Hand.
    Insgesamt klebt sie seit Anfang an sehr an mir und ist sehr sensibel. Ich trage sie sehr viel, früher hat sie mittags nur im Tuch an der Brust geschlafen. Als KS-kind durfte sie nicht selbst entscheiden wann sie meinen Körper verlässt und ich dürfte sie übertragen.
    Die sanfte Methode die hier so super erklärt wird, hat mich auch noch nicht weiter gebracht, ihr Protest ist jedes Mal riesig und suche nicht kleiner werden zu wollen.
    Was mache ich falsch? Was kann ich anders machen? Ich bin dankbar für Feedback, Natascha 🌸

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  21. Irgendwie scheine ich das System meiner Tochter Linda wohl noch nicht gecheckt zu haben. Sie ist jetzt 8,5 Monate alt, schläft seit Anfang an im Familienbett und nur mit Einschlafstillen. Manchmal habe ich den Eindruck Dauerstillen, vor allem am Tage. Ablegen oder rausschleichen funktioniert fast nie. Selbst wenn sie sich in ihrer tiefsten Schlafphase befindet, sie wird direkt wach und sucht mich und die Brust.
    Soweit kein Problem außer anstrengend, nur mit einem Jahr brauchen wir die Situation dass sie auch durch Papa und Oma in den Schlaf findet. Ich fände es auch für mich erholsam am Tag Mal eine oder zwei Stunden Luft zu haben mit babyphone an der Hand.
    Insgesamt klebt sie seit Anfang an sehr an mir und ist sehr sensibel. Ich trage sie sehr viel, früher hat sie mittags nur im Tuch an der Brust geschlafen. Als KS-kind durfte sie nicht selbst entscheiden wann sie meinen Körper verlässt und ich dürfte sie übertragen.
    Die sanfte Methode die hier so super erklärt wird, hat mich auch noch nicht weiter gebracht, ihr Protest ist jedes Mal riesig und suche nicht kleiner werden zu wollen.
    Was mache ich falsch? Was kann ich anders machen? Ich bin dankbar für Feedback, Natascha 🌸

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  22. Liebe Natasha, versuche es mal mit der Methode, die hier in diesem Artikel beschrieben wurde: http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2015/04/mein-kind-beisst-kneift-oder-knibbelt-beim-einschlafen-oder-schlaeft-ohne-tragen-nicht-ein.html Ihr habt ja noch Zeit, bis sie ein Jahr alt ist, aber ihr könnt auf jeden Fall schon mal versuchen, für den Papa und die Oma andere Einschlafsignale einzuführen. Das klappt besonders gut, wenn sie sehr müde ist, z.B. nach dem Babyturnen.

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  23. Liebe Danielle, liebe Snowqueen

    Vielen vielen vielen Dank für eure fantastische Seite. Als newmom habe ich soviel von euch gelernt und Rückhalt und Sicherheit bekommen. Mein kleiner Mann ist 4.5 mo alt. Ein aufgeweckter liebenswürdiger lustiger Kerl, aber kein pflegeleichtes Baby. Er wird gestillt und ich gebe mein allerbestes um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ganz selten nur hat er 3 Stunden am Stück geschlafen. Seit 6 Wochen will er nachts stündlich an die Brust. Wir schlafen im Familienbett (hat derKleine entschieden, aber mittlerweile geniesse ich es sehr). Die Nächte zehren sehr und psychisch stosse ich an meine Grenzen. Meine tolle Hebamme hat uns an ein Spezialisten für Babies mit Regulationsstörungen verwiesen, auch wenn mein Schatz kein schreibaby ist. Wir warten noch auf einen Termin. Können wir als Eltern überhaupt etwas tun? Er ist noch so klein... aber wenn ich lese, dass solche Nächte mit 9 - 12 Monate üblich sind kommen mir die Tränen der Verzweiflung hoch! Wie soll ich das packen und tagsüber eine gute Mama sein? Bessern die Nächte von alleine? Ein 3 stundenrythmuss klingt mittlerweile wie ein Traum. Was habt ihr für Erfahrungen? Eine Antwort würde mich sehr freuen. Ganz liebe Grüsse, D

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    1. Hallo! Herzlichen Glückwunsch zum neuen Baby! Um den vierten Monat herum gibt es einen Umbau der Muttermilch, so dass eine Zeit lang das Angebot an Milch nicht mit der Nachfrage übereinstimmt. Die Babys überbrücken das sehr kompetent, indem sie öfter an die Brust wollen und so der Brust signalisieren, sie soll bitte mehr produzieren. Bei uns war das zwar tagsüber, aber sicherlich gibt es auch Babys, die das in der Nacht so machen. Insofern bin ich fest davon überzeugt, dass sich eure stündlichen Stillabstände in der Nacht bald wieder normalisieren. Halt bis zum nächsten Schub - im Schub sind Stillabstände von einer Stunde normal. Kannst du im Liegen stillen? Ich habe irgendwann gelernt, im Halbschlaf zu stillen, so dass das Ganze nicht mehr so kräftezehrend war.
      LG, Snowqueen

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    2. Herzlichen Dank für deine Antwort. Ja das ist gut möglich... der Kleine hat in den letzten 2 Monaten wenig zugenommenen. Tagsüber ist er jetzt schon so beschäftigt und aktiv dass er selten Hungersignale gibt. Im "Baby Jahre" habe ich gelesen, dass die stillabstände tagsüber 3-4 h Stunden betragen sollten, das würde anscheinend dem nächtlichen stillen entgegen wirken (s. 217). Das war schnell etabliert. Habe es aber wieder über Bord geschmissen, da die nächtlichen stillabstände immer noch die selben sind. Stillen ist ja auch Geborgenheit und Trost.

      Ja ich stille im Liegen. Zurzeit versuche ich es mit Gelassenheit. Danielle hat eine super Rezension des Buches "Schlaf gut Baby" geschrieben, also habe ich mir das Buch gekauft und verschlungen. Zumindest fühle ich mich bestärkt und verbringe den Abend stillend im Wohnzimmer statt stillend im Bett.

      Nochmals ganz lieben Dank, Blogs wie diesen sind eine enorme Stütze. Ihr leistet eine fantastische Arbeit.

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  24. > >Hallo,ich bin etwas verzweifelt und hoffe auf einen Tipp von dir. Meine kleine schläft nachts ca seit zwei Monaten auf meinem Arm,d.h ich im sitzen��Anfangs wusste ich das sie in einer Phase steckt...zwischenzeitlich ging es auch wieder,was aber nur ne Woche anhielt. Sie geht zwischen sieben und halb acht ins Bett. Eigentlich war ihre Schlafenszeit 22h,aber das ist mir eindeutig zu spät,versuche sie jetzt umzugewöhnen,was auch recht gut klappt,außer das sie dann nur ca 30min schläft und wieder aufwacht,und das stündlich bis 22h. Wird sie sich irgendwann daran gewöhnen? Wenn ich immer dieselbe Routine mache? Dann kann ich sie nur sehr schwer ablegen und dann wacht sie mir wieder nach ner std auf und ab 22uhr schläft sie alleine,bis ca um eins. Danach wenn ich sie gestillt habe,kann ich sie nicht mehr ablegen. Und auf meinem Arm schläft sie so unruhig und wacht mir alle zwei std auf. Meistens möchte sie auch gar nichts trinken sondern nur zurück auf meinem Arm. Versuche wenn sie aufwacht das sie den schnulli nimmt,aber keine Chance. Ich weiß sie hat wieder einen Schub und die Zähne sieht man seit einem Monat,wollen aber irgendwie nicht raus. Aber ich kann einfach nicht mehr. Hoffe du hast für mich einen Rat. Habe nämlich Angst das sie jetzt nur novh auf mir schlafen möchte. Der Arzt meint das sie mich braucht und sich von alleine irgendwann "löst". Habe ihr auch schon abends ein Fläschchen gegeben in der Hoffnung das sie total satt ist,aber nichts hilft. Lg Steffi

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