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Warum man Kinder nicht dazu anhalten muss, sich zu entschuldigen

"Entschuldige Dich gefälligst!"


Auf Spielplätzen, in Spielgruppen und in der Kita erlebt man häufig, wie kleine Kinder, die anderen weh getan haben, von Erwachsenen nachdrücklich aufgefordert werden, sich zu entschuldigen. Dieser Aufforderung kommen die Kinder in aller Regel recht schnell nach, weil sie gelernt haben, dass es keinen Sinn hat, sich zu sträuben, da sie erst dann wieder weiter spielen dürfen, wenn sie ich endlich entschuldigt haben. Sie lernen früh: Fordert ein Erwachsener eine Entschuldigung, wird er nicht eher Ruhe geben - ja vielleicht sogar Strafen verhängen - bis das Kind endlich tut, was verlangt wird. Diesbezüglich besteht offenbar absolut kein Verhandlungsspielraum.


Man kann in solchen Situationen oft beobachten, wie das Opfer der Handgreiflichkeit schüchtern da steht, weil es versteht, dass es jetzt so lange warten muss, bis der Entschuldigungsakt vollzogen ist. Dabei scheint es sich selten wirklich wohl zu fühlen und eigentlich viel lieber wieder spielen zu wollen. Der Täter ist - je nachdem, wie klar ihm sein Vergehen ist ebenfalls unangenehm berührt, manchmal scheint er sich auch gar keiner Schuld bewusst zu sein. Vor allem kleinere Kinder wirken zudem meist so, als täte es ihnen nicht mal wirklich leid. Dennoch tut der Übeltäter, was von ihm erwartet wird: er lächelt gequält und murmelt leise "Entschuldigung" während er dem anderen Kind die Hand reicht oder es kurz drückt. Nach dieser Zeremonie ziehen Täter und Opfer dann von dannen - um sich zehn Minuten später erneut in den Haaren zu liegen.

Warum Erwachsene so vehement Entschuldigungen einfordern


Sich zu entschuldigen ist für viele Erwachsene ein elementarer Bestandteil von "Höflichkeit". Höflich ist (nach allgemeiner Definition), wer seine Mitmenschen durch unangenehme Verhaltensweisen nicht stört. Da Babys als sabbernde, rülpsende, furzende und überaus laute und egozentrische Wesen zur Welt kommen, haben viele Eltern das Gefühl, dass sie ihren Kindern unbedingt schnellstmöglich gesellschaftsadäquates Verhalten beibringen müssten, weil dieser Zustand für ältere Kinder schnell inakzeptabel wird. Sie haben zudem grundsätzlich eine tiefe Sehnsucht danach, dass ihre Kinder zu glücklichen Menschen heranwachsen, die ein erfülltes Leben haben. Naturgemäß bewegen sich Menschen, die höflich, nett und zuvorkommend sind und auch sonst mit den gesellschaftlichen Regeln und Konventionen vertraut sind, sicherer durchs Leben und knüpfen und pflegen leichter soziale Kontakte, als diejenigen, die unhöflich, muffelig und an anderen desinteressiert sind.

Das Erfordernis, sich zu entschuldigen, ist ebenso tief in der gesellschaftlichen Erwartungshaltung verankert, wie "bitte" oder "danke" zu sagen, freundlich zu grüßen und andere aussprechen lassen. Wer diese eigentlich einfachen Konventionen nicht einhält, ist recht schnell als unfreundlich verschrien. Daher ist das elterliche Bedürfnis, dass ihre Kinder nicht zu den rempelnden, meckernden und unhöflichen Zeitgenossen werden, auf die sie im Alltag immer wieder treffen, gut nachvollziehbar. Schließlich fällt ein kindliches Versagen in den Höflichkeitsdisziplinen auch immer unmittelbar auf ihr eigenes erzieherisches Ansehen zurück. Gerade in Beug auf die Höflichkeit fühlt sich auch das Umfeld berufen, kräftig mitzuerziehen - "Na? Wie heißt das Zauberwort?" lässt Eltern erst erblassen, dann erröten. Niemand will das Gefühl haben, von anderen als Versager bei der Erziehung abgestempelt zu werden.

Wenn Eltern also ihre Kinder auffordern, sich zu entschuldigen, dann tun sie das aus gutem Motiv und weil sie denken, dass sie ihren Kindern "gutes Benehmen" beibringen müssen. Nach der zwanzigsten oder fünfzigsten Aufforderung wird ein Kind auch durchaus begreifen, was genau von ihm erwartet wird. Die Entschuldigung, die das Kind dann hervorbringt, wird den gesellschaftlichen Ansprüchen genügen - sie hat jedoch einen gravierenden emotionalen Mangel: sie ist oft rein extrinsisch motiviert. Das Kind entschuldigt sich bis zu einem gewissen Alter nur deshalb, weil es weiß, dass ein anderer das so erwartet. Extrinsisch motivierte Entschuldigungen sind halbherzig und wirken lieblos, das Kind empfindet dabei  keinerlei ehrliche Reue und sprudelt ein erwartetes Höflichkeitsprogramm ab.

Kinder dazu anzuhalten, sich zu entschuldigen, führt dazu, dass der eigentliche Sinn der Entschuldigung - das aufrichtige Zeigen von Bedauern mit dem Wunsch, dass der andere einem verzeihe - zu einer rein automatisierten Maßnahme verkommt, die nichts als eine leere Floskel ist. Wenn es dem Kind nämlich wirklich leidtäte, hätte es sich ja ganz von sich aus, also intrinsisch motiviert, entschuldigt. Es dazu aufzufordern nimmt diesem Akt also den Sinn - nämlich wirkliches Bedauern auszudrücken.

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist außerdem der vorverurteilende Charakter einer abverlangten Entschuldigung. Oft beurteilen wir eine Situation vorschnell, obwohl wir nur einen Teil beobachtet haben. Unser Bedürfnis, die Missetat des Kindes schnellstmöglich mit einer Entschuldigung wieder gut machen zu wollen, führt dazu, dass das Kind kaum eine Chance hat, sich zu erklären. Vielleicht hat Kathi Ben an den Haaren gezogen, bevor er sie geschubst hat? Nicht, dass das Bens Verhalten legitimieren würde - natürlich ist es falsch, andere zu schubsen. Wenn wir aber sofort nach einer Entschuldigung verlangen, fühlt Ben sich verurteilt und hat keine Chance, seine Sicht der Dinge darzulegen - denn aus seiner Sicht hätte er mindestens ebenso eine Entschuldigung verdient, wie Kathi. Außerdem nehmen wir durch unser (manchmal sehr) übereifriges Eingreifen den Kindern die Chance, ihre Angelegenheit vielleicht selbst zu regeln.  

Warum kleine Kinder sich noch nicht aufrichtig entschuldigen können


Um sich aufrichtig entschuldigen zu können, muss ein Kind erst bestimmte kognitive und emotionale Fähigkeiten entwickeln. Um wirklich Empathie zu empfinden, ist es unabdingbar, den emotionalen Zustand eines anderen Menschen zuverlässig bestimmen zu können. Ein Kind muss also in der Lage sein, Körper- und Gesichtsausdrücke bei anderen zu erkennen, diese zu entschlüsseln und einem Gefühl zuzuordnen. Emotionale Zeichen wie Tränen für Traurigkeit oder zusammengezogene Augenbrauen für Wut helfen bei der Entschlüsselung. Unsere Kinder werden mit diesem Wissen nicht geboren – sie erlernen es erst nach und nach durch Beobachtung und Erklärungen. 

Eine weitere Voraussetzung für eine ehrliche Entschuldigung ist außerdem, dass das Kind den Blickwinkel eines anderen Menschen einnehmen, also einen Perspektivenwechsel vornehmen kann. Das bedeutet, dass es kognitiv fähig sein muss, zu erkennen, dass alle Menschen über verschiedene Wissensstände verfügen. Das, was uns vollkommen selbstverständlich erscheint, ist es für Kinder jedoch noch lange nicht! Kinder betrachten sich ab der Geburt zunächst einmal als das Zentrum der Welt. Nach ihrer Vorstellung denken und fühlen alle anderen Menschen exakt wie sie selbst – ihnen kommt überhaupt nicht in den Sinn, dass dem nicht so sein könnte. So schließen sie etwa bis zum Anfang des dritten Lebensjahres aus der Tatsache, dass sie sich nach einer Auseinandersetzung selbst gut fühlen und ihnen nichts weh tut, dass das beim anderen auch so sein müsse. Ihnen kommt überhaupt nicht in den Sinn, dass es dem anderen nicht gut geht oder ihm etwas wehtun könnte

Die verwirrte Ungläubigkeit, die bspw. Einjährige zeigen, wenn man eine Entschuldigung von ihnen einfordert, ist also keineswegs gespielt. Sie verstehen wirklich nicht, warum sie sich entschuldigen sollten. Erst im Alter von etwa 2 Jahren bekommen Kinder ein Grundgefühl dafür, dass andere Menschen eigene, von ihnen unabhängige Gedanken, Wünsche und Empfindungen haben. Und erst im Alter zwischen drei und fünf Jahren gelingt es Kindern zunehmend, die Sichtweise anderer Kinder einnehmen zu können. 

Um zu realisieren, dass es etwas Falsches gemacht hat, muss das Kind außerdem in der Lage sein, sich in den anderen hineinzuversetzen und dessen Empfindungen nachzuvollziehen. Dafür muss es diese Gefühle jedoch schon einmal selbst erlebt haben. Ein Baby findet nur deshalb Gefallen daran, Mama an den Haaren zu ziehen oder Papa in den Arm zu beißen, weil es nicht weiß, dass dieses Verhalten unangenehme Schmerzen auslöst. Es sieht lediglich, dass auf seine Aktionen sehr impulsive und damit für das Kind damit sehr interessante und unterhaltsame Reaktionen folgen. Erst nach und nach lernen Kinder, die Reaktion "Au! Das tut weh!" damit zu verknüpfen, dass man dabei Schmerzen empfindet. Das gelingt ihnen deshalb, weil Mama und Papa oft ganz instinktiv "Au!" rufen und  "Hast Du Dir weh getan?" fragen, wenn sich das Kind verletzt. Wer also nie ein Auto weg genommen bekam, wer noch nie aus einer Gruppe ausgeschlossen wurde oder von einer Rutsche geschubst wurde, weiß gar nicht, wie sich das anfühlt. Kinder müssen erst recht mühevoll lernen, welche Reaktionen durch welches Verhalten ausgelöst werden können. 

Erst mit etwa 4 Jahren ist ein Kind in der Lage, sich ausreichend in andere einzufühlen. An dieser Stelle wird vielleicht klar, warum es nicht zielführend ist, von einem Kind, das jünger ist, zu verlangen, dass es sich entschuldigt. Solange es die Perspektive des anderen noch nicht einnehmen kann und daher nicht versteht, dass es ihm Schaden zugefügt hat, bleibt eine erzwungene Entschuldigung immer nur eine hohle Phrase ohne echte Reue und damit ohne jeden Wert für den Geschädigten. Denn erst, wenn Kinder verstehen, dass das, was sie (möglicherweise auch unabsichtlich) getan haben, einem anderen unangenehme Gefühle bereitet, sind sie in der Lage, echtes Bedauern zu empfinden. 

Doch selbst wenn sie dazu schon fähig sind, tun sie sich manchmal noch schwer damit. Wer ältere Kinder hat, der hat sicher schon erlebt, wie ein Kind erst längere Zeit nach einem Vorfall zerknirscht - aber dann offenkundig ernst gemeint - um Entschuldigung bat. Da Kinder noch sehr impulsiv sind und über wenig Selbstbeherrschung verfügen, benötigt es einige Zeit, bis sie die Situation verarbeitet haben. Der Vorgang ist ja auch außerordentlich komplex! Kinder müssen zunächst die Gefühle des anderen erkennen, sie einordnen, verstehen, dass sie dafür verantwortlich sind, möglicherweise herausfinden, welches Verhalten genau den Kummer des anderen verursachte, sich überlegen, wie sie zukünftig anders handeln könnten, die eigenen Emotionen bändigen, sich fragen, ob eine Entschuldigung angebracht wäre, wenn ja in welcher Form... 

Wenn wir als Erwachsene jedoch immer prompt eine umgehende Entschuldigung einfordern, behindern wir diesen Erkenntnis. Wird das Ergebnis der Überlegungen schon von uns vorweggenommen, sieht das Kind möglicherweise irgendwann keine Notwendigkeit mehr, sich all diese Gedanken zu machen und die Gefühle des anderen wahrzunehmen und zu bewerten. Es speichert für sich ab, dass Konfliktsituationen einfach nach Schema F wieder gutgemacht werden können, indem man einfach mechanisch "Entschuldigung sagt" - frei nach dem Motto "Schwamm drüber" ist der Vorfall dann vergessen. Das wirkt sich natürlich negativ auf ihre Einfühlsamkeit aus, da so der Eindruck entstehen kann, dass es sogar vollkommen in Ordnung ist, anderen weh zu tun oder sie zu ärgern - so lange man am Ende das erwartete Ritual abspult, sei das schon in Ordnung und am Ende alles wieder gut. 

Das heißt natürlich nicht, dass man vollkommen unbeteiligt daneben stehen soll, wenn das eigene Kind einem anderen weh tut! Es ist wichtig einzugreifen, wenn die körperliche Unversehrtheit anderer gefährdet ist oder sie sich offenkundig unwohl fühlen. Ebenso wichtig ist es, das Geschehene zu thematisieren und deutlich zu machen, dass das Verhalten unangemessen ist. Durch das verbalisieren der Gefühle anderer lernen Kinder, diese zu sortieren und einzuordnen. Sie brauchen jemanden, der ihnen sagt: "Schau, das Kind ist wütend! Es tritt mit dem Fuß auf und schreit, weil es sich von Deinem Verhalten geärgert fühlt". Das ist wesentlich sinnvoller, als eine Entschuldigung zu verlangen. Wenn man dem Kind erklärt: "Schau, Leni weint! Sie scheint ganz unglücklich darüber zu sein, dass Du ihr die Puppe weggenommen hast. Es macht sie ganz traurig, dass sie nicht mehr damit spielen kann. Sie wünscht sich sicher sehr, sie wiederzubekommen. Leni, Du möchtest gerne, deine Puppe wieder, nicht wahr? Es tut mir leid, dass du so traurig bist" und dem Kind dann geduldig Zeit lässt, das zu verarbeiten, werden sie sich in aller Regel darauf besinnen, zumindest die Puppe zurück zu geben. Dabei verliert das eigene Kind auch nicht sein Gesicht und fühlt sich durch die aufgebrachte Forderung, sich sofort zu entschuldigen - möglicherweise sogar mit einem Entreißen der Puppe verbunden - nicht erniedrigt. Wir können getrost davon ausgehen, dass es ja keine bösen Absichten hegte, sondern es ihm entwicklungstechnisch bedingt an Einfühlungsvermögen mangelte.  

Entschuldigen "lernen" durch Vorleben


Kinder haben von Natur aus den Wunsch, die Menschen in ihrer Umgebung  zu imitieren. Da diese bisher überlebt haben, scheint es evolutionsbiologisch sinnvoll, ebenso zu handeln. Dabei unterstützen die Spiegelneurone - das sind kleine Nervenzellen, die auch als Resonanzsystem des Gehirns bezeichnet werden. Die Neuronen erzeugen beim Betrachten von Vorgängen das selbe Aktivitätenmuster, wie bei der Durchführung der selben. Durch können wir uns in andere einfühlen und ihre Gefühle tatsächlich nachfühlen. Doch sie sind auch maßgeblich daran beteiligt, dass Kinder die Verhaltensweisen ihrer Bezugspersonen nachahmen. Durch die Spiegelneuronen sind schon kleine Babys in der Lage, ein elterliches Lächeln zu erwidern oder ein Gähnen nachzuahmen.



Wenn wir Eltern das Entschuldigen vorleben, dann übernehmen es unsere Kinder ganz automatisch, weil ihre Spiegelneuronen aktiv werden, wenn sie uns beobachten. Sie speichern dann die Handlungen der Erwachsenen im Gehirn als gesellschaftlich gewollte und demnach korrekte Handlungssequenz ab. Ganz unbewusst übernehmen Kinder also die Handlungen ihrer Bindungspersonen und werden später von ihren Spiegelneuronen quasi dazu „gebracht“, ebenso sozial zu handeln. Sie sammeln so also unbewusst durch Beobachtung aufgenommenes Wissen.

Daher ist es wichtig, wenn wir uns regelmäßig bei unseren Kindern (aufrichtig) entschuldigen - Gelegenheiten dafür gibt es im Alltag immer wieder. Wir können uns auch in Konfliktsituationen stellvertretend für unser Kind entschuldigen - natürlich, ohne unser Kind dabei bloßzustellen ("Oh, das tut mir leid! Ich sehe dass du ganz traurig bist!").

In Bezug auf das Entschuldigen kann man es also frei nach Karl Valentin halten: 

"Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach".

© Danielle
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Kommentare:

  1. Danke für diese Gedanken! Genauso ist es: Vorleben ist deutlich sinnvoller aber auch zielführender als "Beibringen". Wenn ich selbst ein höflicher Mensch bin, muss ich meinem Kind keine Höflichkeit beibringen, ich lebe sie ihm ja vor.

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  2. Danke für diesen Artikel!
    Ähnliches stupides Abspulen von Entschuldigungen beobachte ich bei einigen meiner Schüler (5.-7.Klasse). Ich habe das Gefühl das jahrelange einbläuen von "äääääntschuldigung" hat ihr Empfinden für eine angebrachte Entschuldigung total verschoben. Wird ein Schüler von einem Anderen z.B. ausversehen angestoßen, kommt ihm selten in den Sinn kurz "sorry zu sagen. Er habe es ja nicht mit Absicht gemacht, als würde man sich sich Entschuldigung wenn man jemanden mit Absicht schubst. Ganz zu schweigen von den zahlreichen "Entschuldigung Frau... Das mache ich nie wieder"-Briefen, die von anderen Lehrern erzwungen werden. Puh... absolut sinnlos.
    Dementsprechend muss sich gar niemand mehr erzwungen Entschuldigen, weder meine Tochter noch meine Schüler.
    Liebe Grüße, Ines

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  3. Wieder ein toller Artikel! Danke dafür!!!
    Hab das auch schon oft beobachtet u mir gedacht, dass es irgendwie sinnlos scheint, ein "Entschuldigung" zu verlangen, wenn es doch gar nicht verstanden wird.
    Du schreibst, von 3-5 Jahren kommt aber das Verständnis.
    Hast du schon mal was zu Geschwisterstreit geschrieben? Hab hier nen inzwischen 5 Jährigen u ne bald 3Jährige. Er fährt schnell aus der Haut wenn sie nicht das spielt was er will u haut ihr dann oft auf den Kopf (ein Klaps). Sie heult dann gleich los.
    Wie reagiere ich am Besten drauf? Wie bringe ich meinem Großen Geduld/Toleranz oder was auch immer bei? Oder is das "normal"?
    Beide spielen meistens richtig toll zusammen, wobei der Große natürlich immer bestimmt ...
    Mein Sohn hat sonst noch nie jmd gehauen oder ist irgendwie aggressiv o ungeduldig. Nur halt gegenüber seiner kleinen Schwester.
    Wie verhalte ich mich richtig?!?
    (Die verlangten Entschuldigingen sind hier auch immer sinnlos. U wenn ich ihm sag das er doch auch nicht so behandelt werden will, reagiert er nicht drauf ...)
    LG
    Karin

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  4. Vielen Dank für den Artikel. Er ist wieder so schön geschrieben.
    Und obwohl ich genauso denke, passiert es mir immer mal wieder, dass ich doch eine Entschuldigung einfordere, um dann noch wütender oder trauriger zu werden, wenn ich sehe, dass es dem Kind gar nicht Leid tut und es nur Entschuldigung sagt, weil es gerade verlangt wurde. Dann ärgere ich mich zusätzlich noch über mich selbst.
    Viel mehr freue ich mich, wenn das Kind dann selbst erkennt, dass es jemanden verletzt oder jemandem Unrecht getan hat und es ihm dann wirklich Leid tut. Dann kommen auch Entschuldigungen in unterschiedlichster Art, manchmal als Wiedergutmachungsversuch. Das ist dann so viel schöner.

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  5. Zudem, und das wird sehr gern missinterpretiert: man kann sich nicht entschuldigen.Man kann um Verzeihung bitten.Doch ent-schuldigen kann den Täter nur das Opfer.Sich selbst zu entschuldigen ist somit grundsätzlich nicht möglich.Ich bitte um Verzeihung und sie wird mir gewährt...oder nicht.

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  6. Da fällt mir eine passende Geschichte ein... Im Urlaub hat mein Neffe (4) meine Tochter (3) mit hartem Schnee beworfen, ihr tat das natürlich weh und er hat sich (glaube schon eher intrinsisch motiviert) entschuldigt, bei ihr war aber trotzdem nicht gleich wieder alles gut, sie war noch "sauer"...daraufhin hat mein Neffe dann total geweint, weil sie ihm nicht verziehen hat... Ich entschuldige mich selbst auch bei meiner Tochter wenn ich doch mal wieder zu laut geworden bin oder ihr auch nur aus Versehen mal weh tue. Umgekehrt macht sie das mittlerweile auch. Wenn sie mir weh getan hat, dann sage ich ihr, dass sie jetzt sagen könnte es tut ihr leid oder mich einfach nur drücken oder in den Arm nehmen, aber erzwingen würde ich das nie. Sie entscheidet sich übrigens dann oft für die zweite Variante (in den Arm nehmen/drücken) und das mittlerweile oft von selbst.
    Unser Großer (8, mein "Bonuskind" nur in "Teilzeit" bei uns) kannte es wiederrum gar nicht, dass man, wenn man z.B. aus Versehen was gemacht/jemandem weh getan hat, man auch einfach mal sagen kann "Oh, tut mir leid". Da wird die kleine Schwester aus Versehen angerempelt o.ä. und wenn sie dann weint kommt ein "Ich war das gar nicht" oder "ich kann nichts dafür"...wir haben ihm erklärt, dass sowas ja mal passieren kann und man den anderen dann trösten kann oder ihm sagen, dass es einem leid tut (aber auch nie unter Zwang - klappt bei einem 8-jährigen auch sowieso nicht). Mittlerweile hören wir "Ich war das nicht" seltener und immer mal wieder ein "tut mir leid".

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  7. Eigentlich bräuchten wir uns unsere Kinder nur anschauen und wir müssten wissen, dass viele Dinge Blödsinn sind, die wir ihnen "beibringen" wollen. Die Augen, das Gesicht und der Körper sprechen Bände und trotzdem stehe ich oft vor meinem Kind und Verhalte mich "falsch", weil ich es ebenfalls nicht anders gelernt habe. Entschuldigungen gehören definitiv mit zu den ersten Dingen, die wir unseren Kindern aufdrängen. Und ich liebe es wie ihr die Dinge so klar schreibt, mir die Augen öffnet und mir helft zu verstehen, was ich innerlich eigentlich weiß :)Es ist manchmal so simpel, einfach das perfekte Vorbild sein - wie wahr.

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  8. Vielen Dank für diesen schönen Artikel. Ich fühle mich nun in meinem Verhalten bestätigt. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es keinen Sinn macht, von jemandem (in dem Fall von meinem Kind) zu verlangen, dass es sich entschuldigt. Das sollte vom Kind selber kommen. Ich habe das Gefühl, dass meine Tochter (4) einfach noch nicht soweit ist. Ich möchte sie nicht zwingen, weil ich u.a. die Befürchtung habe, dass sie dann Entschuldigen mit etwas Negativen verbindet, das sich schlecht anfühlt. Es gibt so viele Erwachsene, denen das Wort "Entschuldigung" nicht oder nur schwer über die Lippen kommt. Vielleicht wurden die als Kind gezwungen. Ich habe auch schon einige sehr kleine Kinder gesehen, die gezwungen wurden und dann angefangen haben zu weinen. Sie verstehen einfach nicht, was los ist. Ich hätte ja auch gesagt, dass sich das Kind nicht entschuldigen braucht, aber ich möchte auch nicht die Autorität der Eltern untergraben. Denen ist das Entschuldigen vielleicht sehr wichtig.
    Auf der anderen Seite habe ich aber auch erlebt, dass manche Eltern keine Entschuldigung erwarten. Sie haben einfach ihr eigenes Kind getröstet, und das hat ihnen dann gereicht. Das war dann auch für mich entspannter. So kann ich warten, bis meine Tochter soweit ist und von uns als Vorbild gelernt hat, sich zu entschuldigen.
    Ist es eigentlich ok, wenn man sich im Namen des Kindes entschuldigt, also zuerst mal fragt, ob alles ok ist und dann so was sagt wie: "Ich glaube xy tut es leid, dass ..."? Das wäre dann schon mal ein erster Schritt.

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    1. Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ganz intuitiv würde ich mich nicht im Namen des Kindes entschuldigen, sondern eher (mein) Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Zu sagen "Meinem Kind tut es leid" stimmt ja so nicht - wenn es ihm leid täte, würde es sich ja (relativ wahrscheinlich) entschuldigen :-).

      Daher würde ich hier eher tendieren zu "Oh - das hat Dir weh getan! Tut mir leid, dass das passiert ist".

      Liebe Grüße
      Danielle

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    2. Danke für deine schnelle Antwort. Ich stimme dir da zu (also Mitgefühl zum Ausdruck bringen). Ich würde auch nicht sagen "xy tut es leid." sondern höchstens "Ich glaube, dass es xy leid tut." wenn ich das Gefühl habe, dass es so ist, sie es aber selber noch nicht sagen mag.

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    3. Wenn Du das tatsächlich das Gefühl hast, dann ist das eine gute Idee, weil ein Kind ja auch erst mal lernen muss: "Ach sooo fühlt sich "Bedauern" an!"

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  9. Wow, toller Artikel! Habe mich selbst öfter dabei erwischt von meinem einjährigen Sohn Entschuldigungen zu erzwingen. Habe mich dabei immer unwohl gefühlt, mich aber nicht genug mit dem Thema auseinander gesetzt, um dem auf den Grund zu gehen, bzw. mir eine Alternative zu überlegen.
    Erziehung hat so viel mit Selbstreflexion zu tun. Es ist gut, ab und an daran erinnert zu werden.
    Danke dafür.

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  10. Danke Danielle für einen wunderbaren Artikel.
    Viele deiner Artikel, so auch dieser öffnen einem die Augen. Je mehr man liest, desto klarer wird, was alles falsch gemacht wird. Ich finde es zum Beispiel auch erstaunlich wie viel wir von unseren Kindern verlangen. Oft Dinge die wir selbst nicht einmal von uns verlangen. Dazu gehört auch das sofortige entschuldigen.
    Bei mir hatte es übrigens auch die Auswirkung, dass ich mich heute für alles sofort entschuldige. So schlimm, dass ich oft darauf hingewiesen werde,dass ich mich nicht ständig entschuldigen soll, da es nichts zu verzeihen gibt.

    Alles in Allem ein super Artikel und ich hoffe du erlaubst, dass ich ihn in meinem ersten Blog Beitrag verlinke.

    Viele Grüße Sandra
    sturhoch2.de

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    1. Liebe Sandra,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir freuen uns immer sehr über Verlinkungen.

      Viel Erfolg mit Deinem Blog und liebe Grüße
      Danielle

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  11. Ja, ist uns heute erst passiert. Ein etwa zwei jähriger schubst meinen Sohn(3). Es war eine trubelige Situation in einer Spielgruppe. Die Mutter des Jungen zerrte ihn jedenfalls zu meinem Sohn mit der Aufforderung er müsse sich entschuldigen und ei ei machen, worauf dieser meinen Sohn nochmal schubste und die Mutter weiterhin auf der Entschuldigung beharrte. Sie nahm dann die Hand ihres Kindes und tätschelte damit auf dem Kopf meines Sohnes herum der das sichtlich nicht wollte. Ich nahm meinen Sohn an der Stelle auf den Arm und meinte es sei genug, worauf ich die Antwort bekam Nein er müsse schließlich lernen dass er das nicht dürfe.
    Dann reicht es doch aber wenn man dem Kind das erklärt und ist die Entschuldigung dann eine Strafe? Und mein Sohn dann eine Art Erziehungsatrappe die die Entschuldigung über sich ergehen lassen muss?
    Puh, das regt mich grad mehr auf als ich dachte.

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    1. Ich denke, dass wir dieses Beharren auf eine Entschuldigung als Strafe sehen können, auch wenn dies der Mutter vielleicht gar nicht bewusst ist. Und dein Sohn muss das natürlich nicht über sich ergehen lassen, schon gar nicht, wenn er deutlich zeigt, dass er das nicht möchte. Das ist Nötigung. Die Mutter weiß anscheinend nicht, wie sie es ihrem Kind anders zeigen kann. Das Fatale daran ist, dass sie selbst gewaltsam handelt, da hat sich ihr Sohn das wahrscheinlich abgeschaut. Gut, dass du dein Kind dann aus der Situation genommen hast.

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  12. Ganz toller Artikel! Als ich so um die 16 war, kam ich auf die Gedanken, dass sich jede Person anscheinend alles erlauben kann, solange sie sich hinterher nur dafür entschuldigt (ich hatte zu diesem Zeitpunkt öfter Konflikte mit anderen und da "reichte" es mir plötzlich nicht mehr, wenn sich die andere Person für ein Verhalten "nur" entschuldigte. Ich konnte das nie ernst nehmen und empfand das irgendwie als zu simpel als Widergutmachung). Das fand ich total blöd, in einer solchen Gesellschaft fühlte ich mich nicht wohl. Dieses Thema begleitete mich einige Jahre immer mal wieder, ich versuchte auch, mit anderen darüber zu sprechen, weil es mir zeitweise sehr an die Nieren ging, aber irgendwie schien niemand so richtig zu verstehen, was ich meinte. Nun verstehe ich es und kann ein kleines Stückchen weiterwachsen und das weitergeben :) Danke dafür!

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  13. Kleine Geschichte dazu: Meine Kleine (3,5 Jahre) kneift manchmal die Große (5) - leider habe ich da nicht wirklich eine Idee, wie ich ihr das sinnvoll abgewöhnen kann. Jedenfalls hatte sie ihre große Schwester mal wieder zum Weinen gebracht. Ich darauf hin: "Lxxx, das darfst du nicht machen, das tut deiner Schwester weh. Du willst doch auch nicht, dass sie dich kneift. Sagst du bitte mal Entschuldigung?" (Ich bitte zwar darum, fordere es aber nicht ein) Die Kleine schüttelt schmollend den Kopf.
    Die Große, immernoch heulend und sauer, darauf hin: "Doch, die soll sich entschuldigen! Oder mir ein schönes Bild malen!"
    Sie muss das irgendwie im Kindergarten aufgeschnappt haben oder so. Ich jedenfalls habe noch nie ein schönes Bild als Entschuldigung eingefordert :-)

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  14. Und was sagt man den Eltern des anderen angegriffenen Kindes,die eine entschuldigung einfordern?
    Meint ihr es reicht :
    "Mein Kind kann das noch nicht...."?

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    1. "Ich möchte keine leeren Entschuldigungen anerziehen, deshalb möchte ich ihn nicht dazu zwingen. Aber MIR tut es sehr leid, dass du (zum verletzen Kind) Schmerzen hast. Ich hoffe, du kannst meinem Sohn verzeihen. Soll ich pusten?"

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  15. Irgendwie kann ich hier nicht ganz zustimmen. Ich beobachte bei meiner 2,5 jährige Tochter durchaus Reue, wenn sie mich oder ihr Vater aus versehen (oder auch nicht) gehauen hat. Sie weint noch mehr, dreht sich immer wieder zu uns um zu gucken was passiert und sucht den Kontakt. Ich frage “Tut es dir Leid?“ Sie sagt“ja“ Ich nehme sie im Arm und sie gibt mir einen Kuss oder pustet auf die Stelle wo sie geschlagen hat und danach geht es ihr sichtlich besser....Wenn sie anderen Kindern haut, merke ich, dass es ihr auch nicht gut geht. Ich frage oft: “Willst du dich Entschuldigen?“ Sie antwortet traurig “ Das Mädchen weint!“ und sie geht hin und streichelt der Arm oder Hand des Mädchens...das finde ich schön. Ich bin ein Freund von Höflichkeit und auch “falsche“ Höflichkeit hat für mich in unserer Kultur (noch mehr in meinem Herkunftsland) seine Berechtigung. Das möchte ich, genau wie andere Gepflogenheiten, von Anfang an dabei haben. Und dass meine Tochter keine Reue empfinden kann, bestätigt sich nicht in meine Beobachtung.

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    1. Das ist durchaus möglich (dass sie das schon kann) - aber insgesamt ist das für dieses Alter eher ungewöhnlich. Meist kann man so ein Verhalten bei sehr sensiblen Kindern schon früh beobachten.

      Liebe Grüße
      Danielle

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  16. Wunderschöner Artikel! Wir haben von unserer Tochter nie verlangt, sich zu entschuldigen oder Bitte und Danke zu sagen, allerdings legen wir selbst etwas Wert auf diese „Floskeln“ – gern, ohne dass es Floskeln sind. Unsere Tochter ist nun 3 und ich bin immer wieder total erstaunt, wie fürchterlich „höflich“ sie sein kann. Sie sagt „tut mir leid“ und Danke – nicht immer dann, wenn ich es mir wünsche, aber das tun andere Menschen auch nicht ;) Statt Bitte bekommet man aber bis dato nur ein freudiges Lächeln. Das ist mir sogar weitaus lieber, als das matt dahingemurmelte Bitte, dass man sonst so häufig bekommt.

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  17. Super Artikel! Gibt es passende Literatur zu dem Thema? Viele Grüße!

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    1. Mir fällt leider keine speziell zu diesem Thema ein.

      Viele Grüße
      Danielle

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  18. Danke für diesen wundervollen Artikel!!! Jetzt weiß ich endlich, warum meine Tochter (8j) bei jedem Pups „entschuldigung“ sagt, man aber merkt, dass es ihr nicht leid tut :-/ Für sie ist „entschuldigung“ wirklich einen hohle Phrase geworden. Nun weiß ich, was ich zu tun habe! Danke :-) Wenn der Artikel nicht so viele Fehler haben würde, würde ich ihn teilen...

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  19. Danke für Deinen wirklich tollen und sehr interessanten Artikel. Ich hab zwar keine kleinen Kinder mehr, aber 3 Enkelkinder- Eines meiner Enkelinnen - 3 1/2 Jahre muss sich auch immer bei ihrem Bruder -14 Monate entschuldigen,. Aber das eigentliche Problem, mit dem ich nicht richtig umgehen kann. ist folgendes: Wenn sie mit der anderen Oma und mir zusammen ist, darf ich eigentlich Garnichts mit ihr machen- da bin ich die böse Oma, die sie nicht mag, ich soll heimfahrn, sie mag nur die und die und die......und du bist böse!!!Ihre Eltern sind dabei und reagieren gar nicht. ich wollte mit der Kleinen reden, da blockt sie vollkommen ab. Von den Eltern - die Kleine ist die Tochter meiner Tochter-hört man nur, ich soll das einfach ignorieren, das ist nur eine Phase, aber mir als Oma tut das sehr weh, wobei ich ja auch einen längeren Anfahrtsweg habe und mich immer freue, wenn ich mit ihnen zusammen bin.Bin ich aber mit ihr allein, gibt's überhaupt keine Probleme.Wie soll ich mich verhalten?

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    1. Liebe Oma, so schwer es fällt, respektieren Sie die Grenze Ihrer Enkelin. Nehmen Sie es sich aber nicht zu Herzen - sie kann es noch nicht besser ausdrücken. Auch Mütter und Väter hören oft "Nein, nicht du, dich mag ich nicht. ich liebe nur..." Das ist hart, hat aber einfach mit der Bindungshierarchie zu tun. Wir haben darüber auch einen Artikel im Blog (Wenn das Kind den Papa ablehnt), vielleicht schauen Sie da mal rein. Mein Tipp wäre, mit Ihrer Enkelin vemehrt Bindungsspiele zu spielen, wenn Sie allein sind. Gemeinsames Lachen verbindet sehr. Das Buch "Spielen schafft Nähe" von Aletha Solter wird Ihnen sicher nützlich sein, darin werden alle Bindungsspiele ausführlich erklärt. MfG, Snowqueen

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