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Entwicklung

Hier findest Du (halbwegs chronologisch nach Lebensalter) alle unsere Themen rund um das Thema Entwicklung (ein Klick auf die Überschrift öffnet den Artikel in einem neuen Fenster). Links zu den Entwicklungssprüngen findest Du ganz unten. 

Abendliches Schreien – Wie man Babys effektiv beruhigen kann 

Das kindliche Schreiverhalten wurde früher als „Dreimonatskolik“ bezeichnet. Man ging bisher davon aus, dass das Verdauungssystem des Säuglings nicht ausgereift ist und es sich daher in den ersten Wochen seines Lebens massiv mit schmerzhaften Blähungen plagt. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Kinder in der Regel nicht schreien, weil sie unter schmerzhaften Blähungen leiden, sondern dass die Blähungen durch das Schreien und dem damit verbundenen Luft schlucken erst entstehen.  

Bindung - Was ist Bindung, warum brauchen wir sie und wie entsteht sie? 

Bindung ist ein emotionales Band, welches zwei Menschen auf spezielle Art und Weise miteinander verbindet. Laut John Bowlby, dem Begründer der Bindungstheorie, werden alle Babys dieser Welt mit einer genetisch in uns verankerten Bereitschaft, sich eine Bindungsperson zu suchen, geboren. Denn nur, wenn es dem Kind gelingt, einen (erwachsenen) Menschen davon zu überzeugen, sich um sein Wohlergehen zu kümmern, kann es überleben. 

Fremdeln - Warum Kinder fremdeln und wie man sie liebevoll unterstützt 

In den ersten Lebensmonaten sind Babys (oft im Gegensatz zu ihren Müttern) relativ flexibel, wenn es darum geht, in wessen Armen sie liegen. Sie lassen sich in der Regel von fast allen Personen füttern, wickeln und trösten. Erst im Alter ab etwa 4 bis 5 Monaten beginnen die Kinder unruhig zu werden, wenn fremde Menschen sie in den Arm nehmen. Das Baby hat gelernt, zwischen "vertraut" und "fremd" zu unterscheiden - ein wichtiger Entwicklungsschritt!

Wenn das Baby den Papa ablehnt

Gar nicht so selten kommt es vor, dass Babys anfangen zu weinen und zu schreien, wenn sie auf dem väterlichen statt dem mütterlichen Arm sind. Sehr oft ist es so, dass Kleinkinder wie um ihr Leben brüllen, wenn sie von ihrem Papa ins Bett gebracht werden und sie geben nicht eher Ruhe, bis die Mama erscheint. So ein Verhalten ist natürlich extrem verletzend für den abgelehnten elterlichen Part - dieser fühlt sich ungeliebt und zurückgewiesen. Manchmal geht das so weit, dass sich das entsprechende Elternteil - größtenteils ist es der Vater - vom Baby oder Kleinkind seinerseits zurückzieht. Das geschieht meist nicht aus Ärger, sondern eher aus Unsicherheit. Denn wenn das Baby einen so vehement ablehnt, sollte man sich ihm weiterhin aufdrängen?

Durchschlafen - Wann schlafen Babys durch und wie kann man es unterstützen?

Es soll sie tatsächlich geben - gut schlafende Kinder. Ich selbst kenne keins und habe keins, lese aber gelegentlich in Foren von welchen. Aber machen wir uns nichts vor: Ein Großteil unserer Kinder bereitet uns schlaflose Nächte und nicht selten Kummer. Schon als Babys schlafen sie schlecht ein und wollen dabei nicht allein sein, wachen ständig auf, lassen sich ungern ablegen und an Durchschlafen ist in der Regel ganz lange nicht zu denken. Woran das liegt und wie man Kinder dabei unterstützen kann, erfährt man in diesem Artikel.

Spielen - kindliches Spielverhalten in den ersten Jahren

Kinder spielen um des Spielens willen - sie verfolgen mit ihrem Tun dabei keinen bewussten Zweck oder ein bestimmtes Ziel. Dennoch eignen sie sich dabei nach und nach bestimmte Fähigkeiten an und vertiefen sie. Das Spielverhalten von Kindern spiegelt in der Regel ihren Entwicklungsstand wider. Die Abfolge der Entwicklung ist dabei interessanterweise bei fast allen Kindern rund um den Globus gleich. Das Spielen wirkt sich positiv auf das seelische Gleichgewicht aus, weil es dabei hilft, Erfahrungen zu verarbeiten und Emotionen auszuleben. Das stärkt das Immunsystem und fördert die Entwicklung der synaptischen Verbindungen im Gehirn.

Schnullerentwöhnung - Wann sollte und wie kann man den Nuckel loswerden?
 
Der Saugreflex ist ein angeborenen - schon im Mutterleib saugen Babys an ihren Daumen. Durch das Saugen an der Brust oder einem Nuckel beruhigen sich die meisten Kinder wie von Zauberhand - Schnuller werden  häufig zu einem treuen Begleiter für unsere Kinder. Irgendwann kommt jedoch der Zeitpunkt, an dem sich allmählich ein offener Biss entwickelt oder die Kinder den Nuckel immer und immer wieder lauthals einfordern, dass die  Eltern beschließen: "Jetzt muss der Schnuller aber weg". Häufig ist das mit den schlimmsten Befürchtungen verbunden - meist jedoch unnötig. 

Autonomiephase/Trotzphase- Warum immer ein guter Grund hinter Wutanfällen steckt und wie wir unseren Kindern liebevoll aus einem Trotzanfall heraushelfen können
 
Wenn Kinder größer werden und feststellen, dass ihre Wünsche und Vorlieben nicht immer mit denen ihrer Mitmenschen übereinstimmen und es deshalb vorkommt, dass sie nicht erfüllt werden, werden sie unvermeidlich mit den Gefühlen Wut, Trauer, Enttäuschung und Angst konfrontiert. Es ist wichtig, dass sie lernen, diese Gefühle zu regulieren und zu tolerieren und den dabei entstehenden Stress auszuhalten. Wie man Kinder dabei liebevoll unterstützt, ist in diesem Artikel erklärt.

Impulsives Verhalten und Ungeduld - Warum es für Kinder so schwer ist, nicht zuzuhauen und wie wir ihnen helfen können, ihre Impulse unter Kontrolle zu halten

Impulskontrolle bedeutet, eine affektiv gelenkte, spontane Aktion (den Impuls) kurz vor der Ausführung zu stoppen (Kontrolle) und erst einmal über deren Sinnhaftigkeit nachzudenken. Sie ist ein großer Meilenstein in der Entwicklung eines Kindes und wird erst spät mit ca. 5-7 Jahren vollständig entwickelt, da sie eng mit der Sprachentwicklung und dem Empathievermögen zusammenhängt. Frühstens im Alter von 2-3 Jahren können erste kleinere Erfolge verbucht werden, wenn die Eltern vorher schon gute Grundlagen gelegt haben. Erst nach und nach wird es unseren also Kindern möglich, sich selbst zu bremsen und große Emotionen nicht über motorische Prozesse abzuleiten.#

Empathie bezeichnet die Fähigkeit, sich in die Gedanken und Gefühle einer anderen Person hineinzuversetzen und diese stellvertretend nachempfinden zu können. Menschen, die eine gut entwickelte Empathie besitzen, reagieren auf angemessene Art und Weise auf die Bedürfnisse und Gefühle anderer. Wie bei allen Entwicklungsschritten wird auch die Ausbildung empathischer Kompetenzen von jedem Kind gemäß seines eigenen Tempos durchlaufen. So kommt es also auch hier zu einer großen Bandbreite bei Kindern gleichen Alters.

Lernen - wie Kinder wirklich lernen und wie Frühförderung sie dabei behindert
Kein frischgebackenes Elternteil kann sich davon wirklich frei machen, sein Kind optimal für auf die Zukunft vorbereiten zu wollen. Verstärkt wird dieser Wunsch durch die Gesellschaft, die einem suggeriert, dass das ach so wichtige, weit offene Lernfenster von 0-3 Jahren effizient genutzt werden muss, um dem eigenen Nachwuchs den vielleicht alles entscheidenden Vorteil auf dem späteren Arbeitsmarkt zu verschaffen. Doch dieser Sichtweise auf das Kind liegt eine latente Einstellung zugrunde, unsere Kinder seien im Grunde inkompetent und fehlerhaft. Weil sie so defizitär sind, müssen wir Eltern eingreifen und den kleinen Menschen optimieren, bis er in unsere Gesellschaft passt. Dabei gehen "Förderung" und "Erziehung" Hand in Hand. Wir tun alles, damit unsere Kinder zu angepassten Mitgliedern unserer Welt werden. Nur - müssen wir das?


Lernen - wie wir ganz einfach fördern, dass unsere Kinder stark, klug und glücklich werden

In diesem Artikel soll es darum gehen, mit welchen einfachen Dingen gefördert wird, dass unsere Kinder sich zur starken und glücklichen Persönlichkeiten entwickeln. Großen Einfluss dabei hat das gemeinsame Spiel (idealerweise in der Natur), das Vorlesen von Märchen, das Singen von Liedern, Geduld.

Aggressionen bei Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren - wenn ein Kind seine Eltern schlägt, tritt und beißt

Um den dritten Geburtstag herum bemerken einige Eltern eine Änderung des Wutverhaltens ihres Kindes - es wird aggressiver und überschreitet massiv die Grenzen derer, an die sich der Ärger richtet. Zunächst sind das meist die Eltern. Dieser Artikel richtet sich deshalb vornehmlich an Eltern, die immer mal wieder in Situationen geraten, in denen ihr 3-6- jähriges Kind versucht, sie zu hauen, treten oder beißen.


Eltern haben eine Grundsehnsucht danach, ihren Kindern negative Gefühle zu ersparen. Sie möchten, dass ihre Kinder glücklich, zufrieden und angstfrei aufwachsen. Doch das ist leider unrealistisch, denn Angst zu empfinden ist fester Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Wir fühlen uns oft überfordert, wenn wir erleben, wie unsere Kinder Angst haben und sind unsicher, wie wir ihnen bei der Bewältigung helfen können. In diesem Artikel geht es um kindliche Ängste und darum, wie wir Kinder unterstützen können.

Die Entwicklungsschübe

Der Entwicklungsschub in der 5. Woche - Herr Ningel und Herr Nörgel ziehen ein
Der Entwicklungsschub in der 8. Woche - Herr Ningel und Herr Nörgel sind zurück
Der Entwicklungsschub in der 12. Woche - Herr Ningel und Herr Nörgel machen eine Stippvisite
Der Entwicklungsschub in der 19. Woche - Herr Ningel und Herr Nörgel machen es sich bei uns gemütlich
Der Entwicklungsschub in der 26. Woche - Herr Ningel und Herr Nörgel klammern sich fest
Der Entwicklungsschub in der 37. Woche - Herr Ningel und Herr Nörgel hängen an unserem Rockzipfel
Der Entwicklungsschub in der 46. Woche - Herr Ningel und Herr Nörgel bleiben auf unserem Schoß sitzen
Der Entwicklungsschub in der 55. Woche - Herr Ningel und Herr Nörgel bekommen eine Schwester
Der Entwicklungsschub in der 64. Woche - Fräulein von Motz und Trotz braust auf
Der Entwicklungsschub in der 75. Woche - Fräulein von Motz und Trotz wird erwachsen